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BZ-Flashback - Storyclash, domonda, Wikitude, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Storyclash – Hohes sechsstelliges Investment für Social-Media Analysewerkzeug

Das Linzer Start-up Storyclash hat sich frisches Kapital vom aws Gründerfond gesichert – im hohen sechsstelligen Bereich. Das webbasierte Tool des Jungunternehmens analysiert Social-Media-Kanäle und erkennt, welche Themen im Netz besonders viel Aufmerksamkeit erzeugen – in Echtzeit! Bisher lag der Fokus stark auf Medienhäusern – die sich Lösungen zwischen 1.000 und 5.000 Euro pro Monat kaufen können. Nun soll er auf Agenturen und Unternehmen erweitert werden mit besonderem Blick auf deren Content Management. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Chocolate3 – 3D Schokodruck sucht Investoren

Mit seinem Start-up chocolate3 hat sich der Münchner Konditormeister Benedikt Daschner ein ambitioniertes Ziel gesetzt. Er will die traditionelle Kunst der Schokoladenverzierung revolutionierten – dank einer speziell entwickelten 3D-Drucktechnik. So soll es möglich sein, diverse Formen und Sprüche direkt in dem leckeren Stoff festhalten. Finanziert werden soll dieses Unterfangen durch eine Crowdfunding-Kampagne, die noch bis 25. Oktober läuft. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

domonda – Steuerberatungs-App für Freelancer

Freie Mitarbeiter verlieren schnell den Überblick, welche Steuern und Abgaben sie zu zahlen haben. Diesem Problem will jetzt das Wiener Start-up domonda entgegenwirken. Das System übernimmt dabei unter anderem Belegauslesen, Vorkontierung und gibt Richtlinien zum Erstellen eines Jahresabschlusses. Dieser kann schließlich auch direkt an FinanzOnline, das Online-Portal des Bundesministeriums für Finanzen übertragen werden. Der Marktstart ist geplant für Frühjahr 2019. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Wikitude – Augmente Reality für Verpackungen

Durch eine Kooperation zwischen dem Augmented Reality Technologie Provider Wikitude und Constantia Flexibles,dem weltweit viertgrößten Hersteller von Verpackungen,  soll sich der Lebensmittelverpackungsmarkt deutlich besser an seine Kunden anpassen. Konkret geht es um eine moderne Verpackung, die Mithilfe von Augmented Reality Elementen mehr Informationen rund um Inhaltsstoffe, Gebrauchshinweise sowie Rezepte bereitstellt. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.

 

Einhörner – 25 Start-ups vor der Milliarden-Bewertung

Es ist eine unglaubliche Leistung als Start-up die Hürde einer Milliarden-Bewertung zu knacken. Die renommierte und wegweisende Liste des Forbes Magazin – Next-Billion-Dollar-Start-up - umfasst dieses Jahr E-Sport- und Online-Bildungs- oder -Mode-Start-ups, aber auch Firmen, die sich mit 3D-Druck oder dem Lieferverkehr mit Trucks beschäftigen. Die genaue Liste der 25 Einhorn-Anwärter finden Sie hier.

 

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Wikitude – Augmented Reality für mehr Lebensmittelinformationen

Einem jeden Konsumenten ist es bestimmt schon einmal so gegangen: Man will lesen, welche Inhaltsstoffe und Informationen das betreffende Lebensmittel enthält – egal ob es um Unverträglichkeiten oder den Wunsch eines gesamt gesünderen Lebensstils geht. Aufgrund des Platzmangels drehen sich die Informationen auf den Packungen nur knapp um Zutaten und Ablaufdatum – in so kleiner Schrift, dass man beinahe eine Lupe braucht um sie zu entziffern.

Das soll nun eine strategische Partnerschaft von Wikitude, einem modernen Augmented Reality (AR) Technologie Provider und Constantia Flexibles, dem weltweit viertgrößten Verpackungshersteller ändern. Laut einer von Wikitude durchgeführten Umfrage wollen nämlich 69 Prozent der Konsumenten mehr Informationen auf der Verpackung vorfinden. Dazu soll die Anwendung „Constantia Interactive“ entwickelt werden, die via Kamera am Smartphone die innovativen Produktverpackungen erkennen und mittels AR Zusatzinformationen zu Inhaltsstoffen, Gebrauchshinweise, Rezepte oder auch digitale Gewinnspiele anzeigen kann.

Mit AR soll ebenso wie durch den Start der Google Suche vor 20 Jahren die Form des Informationskonsums grundlegend revolutioniert werden. So soll für die zukunftsträchtige Technologie der Sprung aus der Nische in die Mitte der Gesellschaft geschafft werden.

 

Mehr Informationen zu dem ambitionierten Vorhaben erfahren Sie im Blog von Wikitude.

Bild: Example AR Packaging © Wikitude 

Chocolate3 - Münchner Schoko Drucker auf der Suche nach Investoren

Benedikt Daschner, Konditormeister aus München,  hat es sich mit seinem Startup – chocolate3 – zum Ziel gemacht aus der traditionellen Schokowelt auszubrechen und mit seinen kreativen Werken für einen Wow-Effekt zu sorgen. Chocolate3 definiert die Schokolade neu und ermöglicht es den Nutzern alle möglichen Formen und Sprüche 1:1 in dem leckeren Stoff festzuhalten. Dazu schmelzt Daschner feinste Schweizer Kuvertüre und druckt sie, mittels eines speziell dafür entwickelten 3D Druckers, aus. So ist es dem Startup möglich kreative Geschenke, individuelle Tortendeko und süße Logos ab einer Stückzahl von 1 in einem kurzen Prozess herzustellen. Das Unternehmen legt dabei höchsten wert auf Nachhaltigkeit und bietet sämtliche Produkte glutenfrei und auf Wunsch auch laktosefrei an. Als „Proof of Concept“ sowie zum Aufbau einer kleinen Produktion und eines Onlineshops hat chocolate3 nun eine Crowdfunding Kampagne gestartet. Die Kampagne läuft auf startnext, mit einem Finanzierungsziel von 9.000€, noch bis zum 25. Oktober 2018. Für alle Investoren gibt es dabei ein süßes Dankeschön in Form eines Fotodruckes seiner Wahl. Alle Infos zum Unternehmen und der Kampagne finden Sie unter chocolate3.de

BZ-Flashback - Sissy Strawberrey, PrintStones, GoLeyGo, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

EY – Heuer bereits 103 Millionen Euro Risikokapital für Start-ups

Das Beratungsunternehmen EY hat die Investments in europäische Start-ups analysiert und einen Bericht für das erste Halbjahr 2018 vorgelegt. Gesamt wurde von den Investoren in Europa insgesamt 10,2 Milliarden Euro ausgegeben – 27 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2017. Rund 103 Millionen davon flossen in Start-ups aus Österreich – mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr. Dies ist vor allen Dingen auf große Deals wie TourRadar (rund 41 Millionen) oder Bitmovin (rund 25 Millionen) zurückzuführen. Mehr Details zum EY Bericht finden Sie hier.

 

Sissy Strawberry – Ein „Erdbeerbaum“ für Zuhause

Vom Kärntner Start-up Gusta Garden zeigt ein neues Projekt auf Kickstarter: Der weltweit ersten „Erdbeerbaum“. Das Finanzierungsziel von 10.000 Euro für das raffinierte Beet für den urbanen Raum wurde dabei innerhalb von nur 36 Minuten erreicht. Die einzelnen Teile des Produktes lassen sich dabei individuell kombinieren um das Anpflanzen von Erdbeeren auch am Balkon oder der Terrasse möglich zu machen. Mehr Information erhalten Sie in unserem Blogbeitrag.

 

Social Impact Award – Auszeichnung für vielversprechende Start-ups

Im Wiener Erste Campus wurden im Rahmen des CEE Impact Day 2018 vielversprechende Start-ups aus dem Social-Impact Bereich ausgezeichnet. Die vier Jury-Gewinner erhalten je 3.000 Euro für ihre Ideen. Diese umfassen dabei anderermeinung.at, das Menschen mit unterschiedlichen Meinungen zum Dialog bringen soll um Filterblasen aufzubrechen, Lingvano, eine Plattform zum erlernen der Österreichischen Gebärdensprach, triply, das Event-Veranstalter durch einfache Transporte hilft Menschen aus dem ländlichen Raum zu organisieren, sowie das Semina Projekt, das Menschen in der Region um den tansanischen Ort Luduga eine metallhandwerkliche Ausbildung ermöglicht. Mehr zur Preisverleihung erfahren Sie hier.

 

PrintStones – Pflastersteine aus dem 3D-Drucker

Der 3D-Druck erobert immer mehr Teile der Wirtschaft. Das Wiener Start-up PrintStones entwickelt ein 3D-Druckverfahren für Pflastersteine. Dabei druckt der konzipierte Roboter mit einem Greifarm de Steine direkt auf die Trageschicht. Eingespart wird somit die Lieferung der Steine sowie die mühsame und körperlich extrem fordernde Arbeit der Pflasterer. Zusätzlich biete der 3D-Druck mehr Gestaltungsmöglichkeiten, weniger Materialverbrauch sowie eine geringere Feinstaub- und Lärmbelastung. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

GoLeyGo – Neuartige Verschlusssystem

Mit einem neuartigen Verschlusssystem für Hundeleinen konnte das Start-up GoLeyGo in der Investment-Show „Die Höhle des Löwen“ überzeugen und sich eine halbe Million Euro sichern. Dank einer Kugelstift-Magnet-Kombination, die Halsband und Leine verbinden, lässt sich der Hund in wenigen Sekunden an- sowie ableinen. Zusätzlich ist das System extrem stabil und hält einem Gewicht von 40 bis 80 kg – je nach Modell – stand. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

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GoLeyGo – Hundeleine mit neuartigem Verschlusssystem

Neuartige Technologien und Systeme erleichtern unseren Alltag an allen Ecken und Enden: Wieso nicht auch beim Gassi gehen? Diese Frage haben sich Jerome Glozback de Cabarrus und Tim Ley gestellt und ein System entwickelt, das den Karabiner an Hundeleinen ersetzt. Mit GoLeyGo präsentieren die Gründer neuartiges Verschlusssystem, das zahlreiche Vorteile für die Besitzer wie auch die Hunde bringen soll.

Das „Magnetrastverschlusssystem“ – einer cleveren Kugelstift-Magnet-Kombination – lässt sich in wenigen Sekunden mit der Hand öffnen und schließen und hält je nach Modell ein Gewicht von max. 40 bzw. 80 kg. Selbst wenn der Hund stark oder abrupt zu ziehen beginnt hält der Verschluss. Dies gibt dem Besitzer einerseits eine gewisse Sicherheit, das sich der Hund nicht einfach losreißen kann und ermöglicht andererseits ein schnelles An- und Ableinen. So muss der Hund nicht warten bis der Karabiner ausgehängt ist, bevor er auf der Hundewiese losstarten kann.

Ein System das überzeugt – auch die Investoren der Show „Die Höhle des Löwen". Da das Verschlusssystem auch für andere Zwecke – wie etwa den Segelsport oder die Fitnessbranche vor – verwendet werden könne, erhalten die GoLeyGo-Erfinder eine halbe Million Euro für 35 Prozent Anteile von Frank Thelen und Ralf Dümmel.

 

Mehr zum spannenden Start-up erfahren Sie unter www.goleygo.de.

Sissy Strawberry – Der weltweit erste „Erdbeerbaum“

Das Kärntner Start-up Gusta Garden hat am 26.9. eine Kickstarter-Kampagne unter dem Namen Sissy Strawberry gestartet und dabei das Finanzierungsziel von 10.000 Euro innerhalb von nur 36 Minuten erreicht. Ein unglaubliches Ergebnis!

Bei dem Produkt handelt es sich um den weltweit ersten „Erdbeerbaum“. Eine neue Methode, wie die beliebten Beeren angepflanzt werden können – speziell in urbanen Räumen. Das Produkt besteht dabei aus einzelnen Fächern/Stücken welche sich zusammenbauen und mit Erde befüllen lassen. Mit dem besonderen Bewässerungssystem ist garantiert, dass sich das zugegebene Wasser überall hin gut verteilt. Den „Baum“ gibt es in vier verschiedenen Varianten – je nach Ansprüchen: Classic, Hanging, Infinity und Standing. So finden sich für jedes Zuhause der richtige „Erdbeerbaum"

Dank der kombinierbaren einzelnen Teile lassen sich unterschiedlich hohe Minibäume individuell anpassen. Diese bestehen aus recycelbaren Polypropylene und werden in Europa produziert. Ein großer Teil der Kampagne ist die Nachhaltigkeit, die durch ein eigenes Anpflanzen von Erdbeeren gegenüber dem Kauf im Supermarkt, bei dem die Herkunft oftmals nicht klar hervorgeht beziehungsweise am anderen Ende der Welt liegt, besteht.

Sissy Strawberry ist keinesfalls das erste erfolgreiche Kickstarter-Projekt von Gusta Garden. Im vergangenen Herbst konnte Paul Potato das 13-fache des Unterstützungsziels erreichen. Die Gründer sind also durchaus Kickstarter-Veteranen und wissen genau, was es braucht um ein Produkt erfolgreich zu vermarkten.

 

Das Projekt kann noch bis zum 16. November auf Kickstarter unterstützt werden. Mehr Informationen zum Produkt finden Sie unter www.gustagarden.com.

BZ-Flashback - myClubs, Storebox, timebite ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Rapid Unloader – Entladesystem für Paketdienstleister

Mit rund 15 Prozent Plus ist der Paketmarkt im Vergleich zum Vorjahr extrem gewachsen. Das erhöhte Paketaufkommen hat dabei aber auch zu Problemen bei Logistikunternehmern gesorgt. Die PHS Logistiktechnik GmbH – vergangenes Jahr von Andreas Wolfschluckner und Matthias Fritz gegründet – will mit seinem Entladungssystem Rapid Unloader Abhilfe schaffen, die Entladezeit halbieren sowie die Mitarbeiter körperlich entlasten. Das Start-up rechnet mit einem Markteintritt 2019. Mehr dazu hier.

 

Storebox – Mietbarer Lagerraum

Mit einer ebenso simplen wie genialen Idee startet aktuell das Start-up store.me durch. Der Service Storebox bietet ein praktisches, anmietbares Lager für Privatpersonen sowie Unternehmen in variablen Größen. Mit einem neuen Investment der Signa Innovations AG soll das bestehende Standortportfolio erweitert und ein engmaschiges Lagernetzwerk in bereits erreichten Städten aufgebaut werden. Welche Vorteile Storebox mit sich bringt erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.

 

myClubs – Sport-Start-up kauft Schweizer Fitnesscenter-Netzwerk

Eine Mitgliedschaft für diverseste Sportarten und Trainingsmöglichkeiten? myClubs macht es möglich! Kunden können über die App über 30 verschiedenen Sportarten auswählen und direkt buchen. In Österreich hat myClub bereits über 300 Anbieter als Partner – mit dem Kauf des Schweizer Start-ups Gymhopper werden nun die Kräfte gebündelt und länderübergreifend angeboten. Geplant ist auch ein neues Corporate Fitnessangebot – das Unternehmen für die Mitarbeiter günstige Flatrates bieten soll. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

timebite – Studienplanung leicht gemacht

Passend zum Studienbeginn hat das Wiener Start-up timebite einen neuen Partner im Angebot: Die Universität Salzburg. Mit der Plattform kann das eigene Studium geplant, anderen Studierenden geholfen und Vor- sowie Nachteile bestimmter Kurse diskutiert werden. Das Community-basierte Start-up soll dabei helfen, auch in stressigen Phasen immer die Oberhand über das Lernchaos zu behalten. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

all i need – Drink-Startup mehrheitlich an Capri-Sun verkauft

Das Wiener Getränke-Start-up all i need hat seit kurzem einen neuen Mehrheitseigentümer mit der deutschen Capri-Sun-Gruppe gefunden. Konkret gehen 85 Prozent der Unternehmensanteile an den neuen Partner, der Rest verbleibt bei den Gründern. Über den Exit können sich auch die Crowd-Investoren freuen, die in der Vergangenheit all i need unterstützt haben. Diese bekommen rund 943.000 Euro ausgezahlt. Mehr zur aktuellen Entwicklung erfahren Sie hier.

 

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Wiener Startup "All I Need" geht an Capri-Sun Gruppe

Erst vor zwei Tagen wurde die Neuigkeiten bekannt: das Wiener Startup All I Need wechselt die Eigentümer. Mit 85% gehört die österreichische Getränkemarke nun der bekannten deutschen Capri-Sun – besser bekannt als Capri Sonne – Gruppe. Der Verkauf des Unternehmens dürfte vor allem die zahlreichen Crowdinvestoren erfreuen, die mit einer Rendite von 29,69% (Substanzgenussrecht) bzw. 40,77% (Nachrangdarlehen) an das Unternehmen geglaubt habe.  

Gegründet wurde All i Need 2010 von den beiden Wiener Freunden Thomas Miksits und Alexander Jiresch, die sich laut eigenen Angaben die Frage gestellt haben, was es wirklich braucht um sich wohlzufühlen. Das Ergebnis dieser Frage sind zwei natürliche und biologische Teesorten (Grüntee und Weißtee). Die 100% biologischen und natürlichen Inhaltsstoffe stammen aus verschiedenen Teilen der ganzen Welt und werden fair gehandelt. Zudem kann All I Need als eines von wenigen Unternehmen behaupten 100% CO2 neutral zu arbeiten.

Mit den beiden Getränken und der Unternehmensphilosophie trifft das Startup den Bedarf nach nachhaltigen und umweltbewussten Getränken, was sich bereits vor dem Verkauf an Capri-Sun wiederspiegelte: Mit mehr als 1,6 Millionen verkauften Einheiten in Österreich (2017) sind die beiden Teesorten bereits jetzt flächendeckend in Spar, Billa, Merkur und dm Märkten erhältlich. Das Ziel nach dem Verkauf: ein drittes Getränk an dem bereits gearbeitet wird.

 

Alle Infos zur Marke und den Produkten finden Sie auch unter www.allineed.at

Timebite - Prüfungsvorbereitung leicht gemacht

Das Wiener Start-up timebite hat sich große Ziele gesetzt: Ganz nach dem Vorbild von Facebook richtet sich der Web-Service – selbst von Studenten entwickelt – an Studierende und deren Bedürfnisse. Dabei geht es im Kern jedoch nicht um die bloße Kontaktherstellung, sondern vorwiegend den Zweck der Studienplanung. Nutzer können ihre erbrauchten Leistungen und persönlichen Erfahrungen zu diversen Kursen festhalten und dadurch stets einen Überblick über das Studium und den eigenen Fortschritt behalten.

Angeboten werden Hilfestellungen für Studierende wie unter anderem Informationen über die empfohlene Lerndauer, lernspezifische Unterlagen, die unbedingt benötigt werden, die Notenverteilung der vergangenen Jahre, die Anzahl der Studierenden die nach Absolvierung den Besuch der Lehrveranstaltung empfehlen würden sowie die Relevanz des Vorlesungsbesuches. Im angebotenen Prüfungskalender werden dann entsprechend der gesammelten Informationen die Lernperioden für die jeweiligen Prüfung optisch hervorgehoben. So soll den Studierenden geholfen werden auch in stressigen Phasen immer die Oberhand über das Lernchaos zu behalten.

Die Vision sei es, timebite als zentrale Anlaufstelle und Wegweiser in der Prüfungsvorbereitung zu etablieren, sodass Studierende den Lernaufwand für das Ablegen einer positiven Prüfung im Vorhinein ganz einfach abschätzen zu können. Ein Großteil der relevanten Daten wird dabei von der Community selbst eingeflegt um anderen Kommilitonen zu helfen. Finanziert wird das Start-up durch Unternehmen, die sich auf der Plattform präsentieren um Studienabgänger bzw. Absolventen in den passenden Branchen anzuwerben.

timebite wurde im Oktober 2017 auf der TU Wien gelauncht. Inzwischen hat das dreiköpfige Gründerteam mit seinem Start-up expandiert und ist inzwischen für insgesamt 7 Universitäten nutzbar. Unter anderem dem Juridicum Wien, der TU Graz, der JKU Linz sowie seit Ende September der Universität Salzburg.

 

Mehr Informationen zur Plattform und ihren Funktionen finden Sie auch auf www.facebook.com/timebite.at oder direkt auf der Website www.timebite.at.

Storebox – Lagerraum zum Anmieten

Das Wiener Start-up store.me bietet mit seinem Service Storebox ein praktisches, anmietbares Lager für Privatpersonen sowie Unternehmen. Damit kombiniert der Anbieter zwei Trends – nämlich Urbanisierung und E-Commerce – und nutzt leere Erdgeschosslokale um Lagerflächen bereitzustellen.

Diese sind mit einer smarten Sensorik ausgestattet und der Nutzer hat per App einen 24/7 Zugang zum jeweils angemieteten Bereich. Dieser kann online gebucht, bezahlt und unmittelbar genutzt werden – die Abrechnung erfolgt jeweils auf Monatsbasis. Die Storebox ist versichert und videoüberwacht und bietet dadurch die idealen Bedingungen für den ausgelagerten Besitz. Der Anbieter beobachtet in letzter Zeit, dass sich neben interessierten Privatpersonen auch vermehrt Firmen einmieten und sich dezentrale Lagerflächen sowie Zulieferer oder Kurier- bzw. Lieferdienste auch Zwischenlager aufbauen.

Aktuell betreibt Storebox 32 unterschiedliche Standorte in Österreich und Deutschland und hat rund 7.000 Quadratmeter an knapp 800 Kunden vermietet. Durch die Zusammenarbeit mit Franchise-Partnern soll das skalierbare Konzept weiter ausgebaut werden und neue Städte und Regionen hinzugewonnen werden.

Mit einem neuen mittleren siebenstelligen Investment der Signa Innovations AG soll das Selfstorage Start-up noch weiter wachsen. Überzeugt habe den Investor die extreme Professionalität, das moderne, zukunftsträchtige Konzept sowie das bereits in kurzer Zeit erreichte Wachstum. Künftige Ziele umfassen sowohl die Expansion in neue Regionen wie auch der Aufbau eines engmaischen Lagernetzwerkes in den bereits erreichten Städten.

 

Mehr Informationen rund um Storebox können Sie unter www.store.me nachlesen.

BZ-Flashback - Trinity, Greenpass, aws, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Trinity – Konzept mit Reißverschluss

Kleidung die verrutscht oder Oberteile, die sich unter Rock oder Hose unschön abzeichnen? Das alles soll dank dem Start-up Trinity der Vergangenheit angehören. Dies soll mithilfe eines Reißverschluss-Systems funktionieren, dass die Unter- mit den Oberteilen zusammenhält. Die erste Kollektion – bestehende aus Abend- und Business-Mode – besteht aus 105 Teilen und wird nachhaltig produziert. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

Getsby – Im Lokal per App bestellen und bezahlen

Mit Getsby können Kunden in ihrem Lieblingslokal ganz bequem per Smartphone-App einen Tisch reservieren, das Essen und die Getränke bestellen und auch direkt zahlen. Dies soll laut Entwickler die Wartezeiten um rund die Hälfte reduzieren und das Personal bis zu 50 Prozent der Servicewege ersparen. Dies soll die Servicequalität sowie die Kundenzufriedenheit erhöhen und damit soll auch der Umsatz steigern. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Austrian Start-up Monitor – Daten rund um die Szene in Österreich

Die Datenbank des Austrian Start-up Monitors erfasst in Österreich aktuell 1.534 Start-ups. Diese Zahl und zahlreiche weitere Fakten wurden diese Woche präsentiert. Die Fakten und Daten wurden in verschiedene Cluster unterteilt und beschäftigen sich unter anderem mit Fragen nach der Schaffung von Arbeitsplätzen, den Formen der Finanzierung sowie Umsatz oder auch Zukunftsperspektiven. Die gesammelten Daten zum Nachlesen finden Sie hier.

 

Greenpass – Nachhaltige Städteplanung

Nachhaltigkeit ist eines der zentralen Themen unserer Zeit – nicht nur bei Produkten wie Kleidung oder ähnlichem, sondern auch wenn es um die Planung von Städten geht. Dabei stehen Gebäudeformen, Baumaterialien sowie Infrastrukturen und deren Auswirkungen im Zentrum der Software. Greenpass berechnet die vorhandenen Strukturen und führt darauf basierend eine Kosten- und Ressourcenoptimierung durch. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

aws – „Pitch your idea“ als Beratungsangebot

Die Förderbank austria wirtschaftsservice (aws) hat ein neues Angebot für Start-ups überlegt. Bei dem betitelten „Pitch your idea“ stellen Jungunternehmer ihre Ideen und Konzepte eine Expertenteam vor und bekommen danach unmittelbar Feedback von den aws-Experten, die ein geeignetes Förderungsprogramm vorschlagen. Die Gründer sollen im Austausch mit den Experten lernen und ihre Ideen abtesten können – eine Garantie für die vorgeschlagenen Förderungen gibt es nicht – diese sollen lediglich als Groborientierung dienen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

 

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Greenpass – Städteplanung leicht gemacht

Ein sehr innovatives Start-up setzt sich mit den Folgen und Auswirkungen unterschiedlicher Gebäudeformen, Baumaterialien sowie diverser Infrastrukturen in Städten auseinander. Die entwickelte Software ermittelt dabei, wie optimale Klimaeffekte – unter Berücksichtigung der relevanten Ressourcen und Kosten – erreicht werden können.

Laut Entwickler lässt sich mit Greenpass etwa die Lufttemperatur in Städten durch gute Planung nachhaltig um bis zu vier Grad Celsius – mehr als 15 Grad gefühlter Temperatur – senken. Zusätzlich werden Faktoren, wie etwas Regenwassermanagement, CO-Speicherung und der effiziente Einsatz von Ressourcen berücksichtigt und in die Auswertung mit einbezogen.

Greenpass fungiert als zentrales Tool für Städte, Projektentwickler und auch Architekten weltweit. Die Software ist benutzerfreundlich, kostengünstig und lässt sich in bereits bestehende Planungsprozesse integrieren. Die Bewertung, ob ein geplantes Projekt sich mit der Umwelt vereinbaren lässt, erfolgt einfach per Knopfdruck. Die Kosten- und Ressourcenoptimierung kann zur Bewertung der Qualität eines Projektes verwendet werden und abschließend anhand eines Zertifikates bewertet und bestätigt werden.

 

Genauere Informationen rund um das Start-up finden Sie unter www.greenpass.at.

Sheepblue – KI zur Dienstplanerstellung

Egal in welcher Branche – ob Handel oder Krankenhaus – in vielen Betrieben benötigt allein das Erstellen von Dienstplänen eine eigene Abteilung. Der Bedarf einer Lösung ist riesig und der Markt demnach milliardenschwer. Von diesem Kuchen will sich auch das Wiener Start-up Sheepblue ein Stück abschneiden.

Sheepblue unterstützt die Erstellung und Einteilung von Dienstplänen durch künstliche Intelligenz. Ein Konzept, dass dem Start-up bereits ein erstes sechsstelliges Investment gesichert hat. Die beiden Gründer kennen sich bereits seit dem Studium und haben auch bereits erfolgreich ihre erste Software-Firma gegründet und 2014 an Automic verkauft.

Mit der neuen Software sollen Dienstpläne aus Datenbanken direkt erstellt werden können. Dies ist besonders bei Unternehmen mit einem großen Personalpool sinnvoll. So kann pro Tag die Anzahl an Mitarbeitern und der Dienstort bestimmt werden und danach erstellt die Software automatisch einen Plan. Dieser wird ergänzt durch einen Planungs-Chatbot, der dem Personal einerseits die Arbeitszeit und den -ort mitteilt und andererseits noch die Feinabstimmung sowie kurzfristige Änderungen wie Zeiten- oder Tageswechsel berücksichtigt.

Sheepblue befindet sich aktuell noch im geschlossenen Testbetrieb mit drei bis fünf Pilotkunden. Das Wiener Start-up nimmt am kommenden Accelerator-Programm von Wexelerate teil und ist dort unter anderem mit Unternehmen wie dem ORF, Wien Energie oder Andritz in Gesprächen für Zusammenarbeiten.

 

Mehr zum spannenden Start-up erfahren Sie unter www.sheepblue.at.

Trinity – Der Reißverschluss macht’s!

Die Burgenländerin Kimberly Lang hat die Idee zu ihrem Start-up aufgrund der eigenen Erfahrungen entwickelt. Als Geschäftsfrau mit vielen Reisen hat sie das Problem von unkomfortabler Kleidung, bei der sich die Oberteile unter Rock oder Hose unschön abzeichnen bzw. stets verrutschen erkannt und eine Lösung gefunden.                                 

Das von ihr entwickeltet System „Trinity“ besteht aus Unterteilen, die über einen Reißverschluss mit dem Oberteil zusammengehalten werden. Der Zipp sitzt dabei an der Taille und beseht aus zwei Teilen die durch ein Stoffband verbunden sind. Die erste Kollektion besteht aus insgesamt 105 Teilen, die sich laut Lang in rund 18.000 Kombinationen zusammenstellen lassen.

Diese ersten Modelle sind auf die Abend- und Business-Mode ausgerichtet – in Zukunft sollen weitere Segmente erschlossen werden. Die nächsten Ideen liegen im Bereich der Brautjungfern- und Brautmode und darauffolgend Dirndlkleidern. Die Designideen kommen von Lang selbst, die professionellen Schnittmuster werden von Partnern in Wien erstellt und die Kleidungsstücke schlussendlich in der Türkei gefertigt. Kimberly Lang schreibt Nachhaltigkeit hoch und fährt deshalb zweimal im Monat zum Produktionsort um Stoffe und Arbeitsbedingungen persönlich unter die Lupe zu nehmen. Derzeit sei eine Produktion in Österreich aufgrund der derzeitigen Größe von Trinity – das erst vor wenigen Tagen offiziell gestartet ist – nicht wirtschaftlich.

 

Detaillierte Informationen zum Konzept finden Sie unter www.kimberly-lang.com.

Bild © Kimberly Lang        

BZ-Flashback - UniSpotter, StepsApp, Luke Roberts, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

UniSpotter – Investment und neuer Fokus

Das Wiener EduTech-Startup UniSpotter hat ein 700.000 Euro Investment erhalten. Das Jungunternehmen hat im Londoner Accelerator Emerge ein dreimonatiges Programm durchlaufen und dort seinen Fokus verlagert. Nunmehr konzentriert sich der Hauptteil der Arbeit fast ausschließlich auf den indischen Markt, von dem mehr als 90 Prozent aller Nutzer kommen. UniSpotter vermittelt talentierte Studierende an internationale Universitäten in Großbritannien, den USA oder Kanada. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Luke Roberts - Smarte Leuchte entwickelt sich weiter

Das Start-up Luke Roberts hat sich für die Zukunft neues Kapital gesichert. Verschiedene private Investoren unterstützen die Entwicklung und Vermarktung der smarten Leuchten mit insgesamt rund einer Million Euro. Das System ist interessant da es lernfähig ist und an die Einstellungsgewohnheiten der Hausbewohner bzw. Nutzer anpasst. Luke Roberts will 2019 zusätzlich ein neues Modell auf den Markt bringen. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

StepsApp – Bereits 1,5 Millionen aktive Nutzer für Schrittzähler

Manchmal braucht es keine bahnbrechende Idee um erfolgreich zu sein. Das Grazer Start-up StepsApp bietet ein einfaches Pedometer mit Kalorienzähler und erreicht damit bereits fünf Millionen Downloads sowie 1,5 Millionen monatlich aktive Nutzer. Die App stellt übersichtliche Analyse auf Tages-, Wochen-, Monats- sowie Jahresbasis zusammen und bietet ein klares Design. Aktuell finanziert sich die Anwendung über die einmalige In-App-Zahlung zur Entfernung der Werbebanner – das Ziel ist die Einführung eines Abo-Systems. Mehr zur simplen und doch Genialen App hier.

 

Benu – Start-up der etwas anderen Art

Start-ups gibt es für zahlreiche Aspekte, die unser Leben erleichtern sollen. Die Online-Plattform Benu soll nun dabei helfen als „digitales Bestattungshaus“ die Bestattungsbranche in das 21. Jahrhundert holen. Ab Oktober soll die Plattform verfügbar sein und dabei helfen ohne Druck und in Ruhe von zuhause aus eine Beerdigung zu planen und beauftragen. Das Angebot richtet sich dabei an Menschen, die unmittelbar von einem Trauerfall betroffen sind, sowie an Personen, die für die eigene Bestattung in der Zukunft vorsorgen wollen. Preise und Leistungen werden im Bestattungsplaner vollkommen transparent kommuniziert. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Saturo – Sechsstelliges Investment für Expansion gesichert

Das Wiener Drink Start-up Saturo hat sich frisches Kapital für eine Expansion gesichert. Die Investmentfirma Square One Foods, hinter der der Lebensmittelhersteller Spitz steckt, hat eine mittlere sechsstellige Summe in das Jungunternehmen gesteckt. Saturo vertreibt Drinks, unter anderem aus Soja, Hafer und Rapsöl, die eine ganze Mahlzeit ersetzen. Mit dem frischen Kapital will sich das Start-up geografisch ausweiten und das Wachstum ankurbeln. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

 

Keine Neuigkeiten zu Startups, Messen & Co verpassen? Lass uns auf Twitter treffen!

Luke Roberts – Smarte Leuchte mit neuem Investment

Nach einer erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne und den ersten Auslieferungen ihrer Produkte hat sich das Smart-Leuchten Start-up Luke Roberts neues Kapital gesichert. Das inzwischen als „Model F“ benannte Produkte wird von privaten Investoren mit insgesamt rund einer Million Euro unterstützt.

Die smarte Lampe wird per Smartphone gesteuert und kann durch verschiedene Funktionen – wie Intensität, Lichtstimmung sowie Lichtausrichtung – auf den Endnutzer abgestimmt werden. Zusätzlich ist das System lernfähig und passt sich an die Gewohnheiten und Vorlieben der Hausbewohner an – schaltet sich etwas zu bestimmten Zeiten automatisch an oder regelt die Intensität hinunter oder hinauf.

Der nun erhaltene Finanzierungszuschuss soll in den Aufbau des Vertriebs in Europa und Nordamerika gesteckt werden. Eine Lampe, die rund 700 Euro kostet, kann laut Hersteller bis zu 30 Quadratmeter ausleuchten und wir in Österreich gefertigt. Vertrieben wird die intelligente Lampe primär über den Online-Shop. Laut Luke Roberts ist bereits ein zweiter Lampen-Typ in Planung, der 2019 auf den Markt kommen soll.

 

Detaillierte Informationen zur smarten Leuchte finden Sie unter www.luke-roberts.com.

Andmetics – Erfolgsgeschichte mit Start in Linz

Betrachtet man die österreichische Startup Szene und auch das aktuelle brutkasten.com Social Media Startup Ranking für Österreich sticht ein Unternehmen besonders heraus – andmetics. Das Unternehmen hat sich auf den Beauty-Bereich spezialisiert und ein Thema angepackt, das wohl bei vielen Frauen aber auch bei einigen Männer für Kopfzerbrechen sorgt – perfekt geschwungene Augenbrauen.

Aus eigener Erfahrung weiß Gründerin und Star Visagistin Andrea Lehner was das für eine Herausforderung sein kann. Nach jahrelangem Tüfteln in der eigenen Garage ging sie schließlich gemeinsam mit der Marketing und Vertriebsexpertin Margot Helm und Herrn Dipl.-Ing. (FH) Hannes Freudenthaler 2015 mit Kaltwachs Enthaarungsstreifen in den Markt, die den perfekten Schwung – zwei Drittel ansteigend und ein Drittel abfallend – garantieren sollen. Bereits im ersten vollen Geschäftsjahr war es dem Unternehmen mit seiner patentierten Technik möglich, mehr als 700.000€ Umsatz zu erzielen. Im Februar 2017 kommt, durch die Teilnahme an der Erfolgsshow 2minuten 2millionen ein Investment von 500.000€ hinzu. Mittlerweile sind bereits fast 10 Millionen Stück der Streifen in 60 Ländern der Welt verkauft worden. Europaweit sind die andmetics Produkte so etwa über Bipa, dm, Müller sowie Roma und Klipp erhältlich. Seit mehr als einem Jahr sind die Produkte außerdem in der amerikanischen Supermarktkette Walmart erhältlich. Über die offizielle Homepage andmetics.com werden mittlerweile auch Produkte wie Enthaarungsstreifen für Ohren, Nase und Oberlippe oder Augenbrauen Farben erhältlich.

Definitiv eine Erfolgsgeschichte, die sich sehen lassen kann!

BZ-Flashback - difacturo, Fontus Water, sybr ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

difacturo – E-Rechnungs-Start-up sichert sich Investment

Das steirische Jungunternehmen difacturo hat sich frisches Kapital gesichert. Über eine halbe Million Euro wurden vom Münchner Dokumente-Software-Spezialist CIB sowie der österreichischen Förderstelle FFG in das Start-up gesteckt. Das Produkt, dass difacturo entwickeln will soll das Portfolio von CIB ergänzen und in Richtung einer Cloud-Lösung geplant. So sollen Kunden alle Rechnungen systemunabhängig zur Verfügung gestellt bekommen können. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Kooperation – FoodNotify & Getsby arbeiten an gemeinsamer Lösung

Die einen spezialisiert auf Software für Gastronomen, die anderen entwickeln ein Bestell- und Bezahl-System für Restaurants. Nun arbeiten FoodNotify und Getsby an einer gemeinsamen Lösung für die Nachbestellung von zur Neige gehenden Zutaten im Bestand einer Lokalität. Zusätzlich sollen sämtliche Nährstoffe und Allergene erfasst und für die Gäste in Restaurants filterbar zur Verfügung gestellt werden. So soll einerseits der Betrieb erleichtert und andererseits den Besuchern ein Mehrwert gegeben werden. Mehr dazu hier.

 

Fontus Water – Pleite für Zauberflasche

Das Wiener Start-up Fontus Water ist pleite und 1.500 Kunden sitzen auf dem Trockenen. Die Idee einer Trinkflasche, die sich über die Luftfeuchtigkeit selbst befüllt ist nicht aufgegangen, trotz Anzahlung für die zu entwickelnde Flasche via Crowdfunding in Höhe von 325.000 Euro. Da die Entwicklung jedoch deutlich teurer war als veranschlagt, fehlt nun das Geld für die Serienproduktion. Kritiker hatten bereits im Vorfeld Zweifel an der technischen Umsetzbarkeit der Idee geäußert. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

sybr – Hilfe für Start-ups

Das steirische Start-up sybr hat es sich zum Ziel gesetzt andere Jungunternehmen zu Beginn derer Bemühungen bestmöglich zu unterstützen. Dem namengebenden Slogan „Start Your Business Right“ folgend übernimmt sybr Aufgaben von Webdesign bis hin zum Social Medial Marketing und hilft somit die ersten erfolgreichen Schritte als neues Unternehmen zu setzen. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.

 

N26 – Neues Konto für Founder und Digital Nomads

Business Black heißt das neue Produkt, mit dem das FinTech Start-up N26 durchstarten will. Das Angebot ist speziell auf Founder, Selbstständige und Digital Nomads zugeschnitten und ermöglicht diesen den Vorteil eines speziell zugeschnittenen Reisversicherungspaketes. Diese umfasst unter anderem eine Handy-Diebstahlversicherung, Bargeldschutz sowie 0,1 Prozent Cashback für jede Mastercard-Transaktion. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

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Start-up Bericht – Deutschsprachige Start-up erhalten mehr Aufmerksamkeit

Diese Woche erschient der dritte Bericht über die deutschsprachige Start-up-Szene, ins Leben gerufen von Speedinvest und Frontline Ventures. Dieser bringt spannende Ergebnisse mit sich, die den Aufschwung der Jungunternehmen deutlich belegen.

 

Immer mehr Start-ups ziehen demnach internationale Top-Venture-Capitalists aus Amerika und Europa an. Unter anderem zählen dazu Big Player wie Accel, Index Ventures oder NEA. Insgesamt ist die Anzahl der abgeschlossenen VC-Deals im Vergleich zu 2017 gesunken, doch das Kapital das jeweils investiert wurde ist deutlich gestiegen. Auch wurden im DACH-Ram mehr als 10 neue Fonds gelauncht. Zusätzlich wächst die Zahl an „Unicorns“ und „Unicorn Investoren“ im deutschsprachigen Raum – mit Tricentis findet sich unter diesen auch erstmal ein österreichisches Unternehmen. In den Top Städten, wenn es um das Deal Volumen geht befinden sich auch drei aus der DACH-Region Zug in der Schweiz, Berlin und Zürich.

 

Der Bericht zeigt deutlich positive Tendenzen und Trends im deutschsprachigen Start-up und VC-Bereich auf. Die gesammelten Daten können sie hier einsehen.

sybr – Starthilfe für Start-ups

Eine Firma zu gründen kostet viel Zeit und Energie und doch ist es der Traum von zahlreichen Unternehmern in Österreich. Damit sich besonders die Gründer von Start-ups auf ihr eigentliches Kerngeschäft konzentrieren können, will nun das steirische Start-up sybr die Aufgaben rundherum übernehmen. Der Unternehmensname ist dabei die Abkürzung für das Motto „Start Your Business Right“.

Ganz nach diesem Gedanken übernimmt sybr für Start-ups sämtliche Aufgaben von Webdesign über Branding bis hin zum Social Media Marketing und hilft diesen dabei die ersten Schritte am Markt zu wagen. Im Vergleich zu anderen Full-Service-Agenturen werden hierbei die Dienste deutlich preisgünstiger geboten. Zusätzlich weist sybr direkt auf der Website die Preise für sämtliche Leistungspakete aus und gibt Tipps rund um das Ansuchen von Förderungen. Egal ob bereits zusammengestelltes oder ganz individuell organisiertes Startparket – sybr berät interessierte Start-up bei den ersten Schritten im Web.

Entstanden ist die Idee den beiden Gründern und langjährigen Freunden Marcel Hagenauer und Stefan Bergmann, da sie gerne flexibel arbeiten. Auch die Vorteile eines „Digital Nomad Lifestyle“ haben die beiden dazu bewogen, sich mit der Geschäftsidee selbstständig zu machen.

 

Mehr Informationen zum Start-up finden Sie unter www.sybr.at.

Scooter-Sharing – ÖAMTC startet eigenen Dienst

Der ÖAMTC steigt in eine neue Branche mit ein: das Scooter-Sharing. Mit easy way startet Österreichs größter Autofahrerclub einen eigenen E-Scooter-Sharing-Dienst in Wien und Graz und schockt damit die heimische Branche. Mit 150 Elektrorollern hat der ÖAMTC eine beachtliche Flotte am Start und liegt preislich unter der direkten Konkurrenz goUrbanmo2drive und SCO2T.

Die Branche reagiert einerseits mit der Befürchtung, dass in den nächsten Jahren ein Anbieter aus diesem Markt gedrängt wird, da das Geschäftsgebiet bis auf easy ways zweitem Standort Graz exklusiv in Wien liegt. Andererseits besteht die Hoffnung, dass die bekannte Marke das Thema des Shooter-Sharings in Großstädten in den Mainstream bringen könnte – wovon wiederum alle Anbieter profitieren könnten.

Vor der Entscheidung, selbst einen eigenständigen Dienst zu bieten, habe man laut Florian Mossbeckhofer, dem Innovations-Chef des ÖAMTC, Kooperationsgespräche mit allen bestehenden Unternehmen geführt. Schlussendlich entschied man sich jedoch, in Zusammenarbeit mit der Wiener Wartungsfirma Vertikal und der App-Agentur Open Research, einen eigenen Dienst zu starten. Wenn sich dieser in Wien und Graz bewährt wolle man auch in kleinere Städte expandieren. Genauere Pläne und Zielsetzungen will der ÖAMTC nicht nennen.

Das größte Problem beim Verleih von Mopeds und Elektrorollern ist die stetige Betreuung, die von Nöten ist. Die Fahrzeuge müssen geputzt, geladen bzw. betankt und an beliebte Standorte gebracht werden. Dazu kommen noch Vorkommnisse wie Vandalismus und ungemeldete Unfälle, sowie die darauffolgenden Reperaturen.

 

Mehr über das neue Unternehmen easy way erfahren Sie hier.

Openbook – Facebook-Alternative wagt Neustart

Nach einem gescheiterten Anlauf startet die Facebook-Alternative Openbook nun einen zweiten Anlauf, um mithilfe einer Kickstarter-Kampagne die Entwicklung der Plattform zu finanzieren. Die Idee dahinter ist es, anstelle von Fake-News und Werbeflut wieder den Menschen ins Zentrum zu rücken.

Privatsphäre, Datenschutz und das Nutzungserlebnis sind die zentralen Werte von Openbook, das von einem Team von Sicherheitsexperten, Entwicklern, Designern und Aktivisten aufgebaut wird. Auf der Plattform selbst können Nutzer dann anderen Nutzern „Tips“ – also Trinkgeld – für Artikel, Bilder oder anderen produzierten Content zukommen lassen. Dabei werden einfach Euro, Dollar oder andere Währungen wie Yen in eine plattformeigene getauscht und diese dann intern umverteilt. Von diesen Tips - exklusive Spenden - behält sich die Plattform einen kleinen Anteil zur Selbstfinanzierung ein.

Nun geht es jedoch darum, die Einzigartigkeit von Openbook deutlich hervorzuheben – denn Facebook-Alternativen gibt es viele. Da die Plattform noch Mitten in der Entwicklung steckt, gibt es dazu noch keine konkreten Angaben, lediglich die Fokussierung auf den Nutzer und den Spaß, den Openbook machen soll, ist klar.

Die aktuelle Kickstarter-Kampagne hat ihr Ziel von 30.000 Euro bereits wenige Tage nach dem Start deutlich überschritten – ein gutes Zeichen für das Interesse an einem solchen Start-up. Wenn alles wie geplant funktioniert, sollen im März 2019 die ersten Nutzer exklusiven Zugang zu Openbook bekommen. Nach einer folgenden Beta-Phase sollen im Mai weltweit alle Nutzer Zugang bekommen.  

 

Mehr über das ambitionierte Start-up erfahren Sie unter www.open-book.org.

BZ-Flashback - Surgebright, Förderungspitch, TapKey, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Surgebright – Gewinner der #glaubandich Challenge

Das Linzer Start-up Surgebright hat mit seiner Innovation – einer humanen Knochenschraube – die Jury der #glaubandich Challange von sich überzeugen. Der Wettbewerb, der von der österreichischen Erste Bank und Sparkasse in Kooperation mit Puls4, WKO und Trending Topics durchgeführt wird, sucht nach Österreichs bestem Start-up. Surgebright hat sich neben dem Titel des „Start-up des Jahres 2018“ auch einen Fixplatz im Casting der Erfolgsshow 2minuten2millionen, 10.000€ Preisgeld sowie zusätzlich ein 10.000€ schweres PR-Paket gesichert.

 

Start-up News – Pitchen um Förderung

In Österreich gibt es grundsätzlich eine gute Abdeckung an diversen Start-up Förderungen. Die Jungunternehmen tun sich jedoch manchmal schwer, die richtige Unterstützung für das eigene Unternehmen zu finden. Um dies zu erleichtern soll es für Gründer nun möglich sein, ihre Ideen direkt bei der Förderbank des aws (austrian wirtschafsservice) zu pitchen. Auch einen neue Plattform DigiCoach soll dabei helfen, die geeignete Förderung für jedes Start-up zu finden. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Onlim – Kunden-Kommunikation mithilfe von AI

Automatisierte Kunden-Kommunikation ist das Werkzeug der Zukunft, wenn es um die Interaktion mit der Community geht. Damit diese zu jeder Tages- und Nachtzeit automatisiert und intelligent abläuft hat das Tiroler Start-up Onlim eine AI-basierte Plattform entwickelt, die über Chatbots oder auch Sprachassistenten vorprogrammierte Antworten gibt. Mithilfe einer individuellen Content Datenbank können Kernthemen des Unternehmens abgedeckt werden. Genaueres erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.

 

TapKey – Smartphone als Autoschlüssel

Das eigene Smartphone als Autoschlüssel verwenden? Das Start-up TapKey macht es mit seiner Entwicklung möglich! Das Ganze funktioniert so, dass ein Smartphone über NFC und Bluetooth Low Energy mit einer im Fahrzeug verbauten Box kommuniziert, die den Autoschlüssel enthält und diesen dann manuell auslöst.  Einzelne Geräte lassen sich dabei per Code berechtigen und für den Zugriff auch wieder sperren. Dies ist besonders für Carsharing-Dienste sowie Fuhrparks von großen Firmen interessant. Neben Autoschlüsseln arbeitet das Start-up auch noch an klassischen Smart-Lock-Lösungen für Türschlösser. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

New Austrian Coding School – Ausbildung für Arbeitslose

Das Start-up refugees{code} hat sich zu seiner Gründung – wie schon dem Namen zu entnehmen – auf die Unterstützung beziehungsweise Ausbildung von Flüchtlingen zu Software-Entwicklern spezialisiert. Nun ist mit der New Austria Coding School ein neues Projekt gestartet, dass sich in einem neunmonatigen Ausbildungsjahrgang vollkommen auf arbeitslose Menschen fokussiert. Diesen sollen durch den Kurs neue Perspektiven und Chancen für die Zukunft geboten werden. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

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refugees{code} – Programmierschule für Flüchtlinge und Arbeitslose

Das Wiener Start-up refugees{code} hat sich ein großes und wichtiges Ziel gesetzt: Es will geflüchteten Menschen das Programmieren beibringen, sie zu Software-Entwicklern ausbilden und ihnen dadurch die Chance auf einen Job und eine Zukunft in Österreich zu geben.

Dies ist zwischen Oktober 2017 und Juni 2018 bei 21 Flüchtlingen geglückt, on denen 90 Prozent bereits einen Arbeitsplatz unter andrem beim Mobilfunkanbieter Drei, im Bundesrechenzentrum oder bei REWE gefunden haben. Sie konnten sich dank der intensiven Ausbildung eine neue Zukunft schaffen und nun wichtige Aufgaben übernehmen.

Weil das Angebot im ersten Durchgang so gut angekommen ist, startet ab Oktober 2018 ein weiterer Lehrgang in Wien – unter neuem Namen und mit neuem Fokus. Als New Austria Coding School bietet das Start-up einen neunmonatigen Ausbildungsjahrgang für arbeitslose Menschen an. Diese soll dabei helfen neue Perspektiven zu eröffnen und somit einen Weg aus der Arbeitslosigkeit bieten. Der gesamte Kurs wird kostenlos angeboten, lediglich eine einmalige Gebühr von 100 Euro für Lehrmaterialien ist zu bezahlen.

 

Mehr über die spannenden Projekte erfahren Sie unter www.refugeescode.at.

Onlim – AI-basierte Kunden-Kommunikation

Kunden-Kommunikation, die zu jeder Tages- und Nachtzeit automatisierte, intelligente Antworten gibt – das erledigt das Tiroler Start-up Onlim für seine Kunden. Dank der eigenen Plattform können AI-basierte Konversationen über Chatbots oder auch Sprachassistenten wie Amazon Alexa oder Google Home programmiert werden.

Dabei sei das besondere einerseits das semantische Modell von Onlim, dass die tatsächliche Absicht der Frage des Nutzers erkennt. Andererseits inkludiert die Plattform eine wachsende Content-Datenbank, die Inhalte bereits für die Nutzung in Konversationen aufbereiten kann. Dadurch kann direkt auf klassische Fragen geantwortet werden – getriggert durch Wortkombinationen beziehungsweise den Hintergrund der Frage.

Zu den Kunden von Onlim zählen durchaus prominente Unternehmen, wie etwa Wien Energie, die Tourismusregion Seefeld oder auch der deutsche Schuh-Produzent Tamaris. Die Firmen würden meist mit einem Chatbot für die Firmenwebsite und/oder deren Social Media Accounts beginnen und in einem weiteren Schritt einen Sprachassistenten für Alexa entwickeln lassen. Sprachgesteuerte Anwendungen seien laut CEO Alexander Wahler die Zukunft und daher jetzt genau der richtige Zeitpunkt um auf die Welle von sprachbasierten Plattformen aufzuspringen.

Diesen Trend haben auch zahlreiche Gesellschafter unter dem Lead des Tiroler Tourismus-Unternehmens Feratel erkannt und einen mittleren sechsstelligen Betrag in Onlim investiert. Mit dem frischen Kapital soll die Position im DACH-Raum gefestigt sowie die Erweiterung in Richtung US- und UK-Markt in die Wege geleitet werden.

 

Mehr zum zukunftsträchtigen Unternehmen erfahren Sie unter www.onlim.com.  

Surgebright ist Startup des Jahres 2018

Mit dem Slogan #glaubandich machte sich die österreichische Erste Bank und Sparkasse Mitte April 2018 gemeinsam mit Puls4, WKO und Trending Topics auf die Suche nach Österreichs bestem Startup (Bundesland.bz berichtet). Bewerben konnten sich alle Startups, die jünger als 5 Jahre sind, einen ausgereiften Business-Plan sowie einen ersten Prototyp besitzen und mit ihrem Produkt/Service ein Problem lösen. Nach über 100 Pitchs in allen 9 Bundesländern 2 Monate später ein Sieger fest. Das Linzer Startup Surgebright konnte mit sener Innovation Shark Screw – einer humanen Knochenschraube – die Jury überzeugen und sich neben dem Titel "Startup des Jahres 2018", ein Fixplatz im Casting der Erfolgsshow 2minuten2millionen, 10.000€ Preisgeld sowie zusätzlich ein 10.000€ schweres PR-Paket sichern.

BZ-Flashback - Sono Motors, wogibtswas.at, Motion Gestures, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Flic – Ein Button für alle Situationen

Das Start-up Flic bietet ein simples Gadget, mithilfe dessen der Alltag seiner Nutzer deutlich vereinfacht werden kann. Dabei handelt es sich um einen Wireless Button, der Dank Kurzbefehlen sehr vielfältig programmiert werden kann. Mit einer Reichweite von 45 Metern können zahlreiche Funktionen bequem über die Klick-Funktion ausgeführt werden. Mehr über das praktische Gadget erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.

 

Sono Motors – Elektroauto mit verbauten Solarzellen

2019 soll es soweit sein - das erste Elektroauto mit eingebauten Solarzellen soll in die Produktion gehen. Dahinter steckt das Start-up Sono Motors, das vor knapp drei Jahren mit der Vision eines Elektroautos betrieben mithilfe von Solarzellen gestartet ist. Ganze 330 Stück sind dabei auf dem Dach, der Motorhaube und den Seitentüren integriert, die können bei optimaler Sonnenauslastung bis zu 30 Kilometer Reichweite sammeln. Neben dem Auto ist auch eine PowerSharing zwischen Autos sowie ein Carsharing und Mitfahrbörse per App möglich sein. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

wogibtswas.at – Verkauf nach Deutschland

Der digitale Flugblatt-Anbieter wogibtswas.at wurde zu 100 Prozent an die Offerista Group aus Dresden verkauft. Die App der nunmehr ehemaligen Styria-Tochter ist bereits vor mehreren Jahren an den Start gegangen und fugiert als praktischer Marketing-Kanal für große Handelsketten. Ziel von wogibtswas.at ist es, die Kundenfrequenz in den Filialen zu erhöhen, indem Kampagnen in der App sowie auf der Website geschalten werden. Dieses Konzept soll nun auch in Deutschland Fuß fassen – laut Medienberichten soll die Firma in Österreich jedoch bestehen bleiben. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Motion Gestures – Gestensteuerung als Techonlogie der Zukunft

Das Start-up Motion Gestures arbeitet daran, die Gestensteuerung stärker zu etablieren – auch durch eine Vereinfachung der Programmierung dieser Befehle. Durch eine Technologie, die Gesten nicht programmiert, sondern vielmehr zeichnet, teste und danach speichert soll der Durchbruch in den Mainstream gelingen. Das Start-up richtet sich nicht an die Endnutzer, sondern Hersteller von gestengesteuerten Produkten. Diese können die Befehle am Computer vordefinieren, diese mit dem Smartphone testen und weiter anpassen oder abspeichern. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Greenhive – Drohnen für die Landwirtschaft

Das Start-up Greenhive will die Landwirtschaft mit der modernsten Technologie vereinen um somit in Zukunft möglichst umweltschonend Bewirtschaften zu können. Mithilfe von Lastendrohnen, die um die erforderliche Hard- und Software erweitert werden, könnten beispielsweise Sprühaufgaben und die Pflege von Weinstöcken und deren Nährböden vorgenommen werden. Das Unternehmen erhält aktuell bereits mehrere Förderungen um einen Prototyp fertigzustellen und ihr Produkt marktfähig zu gestalten. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

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Greenhive – Drohne für Weingüter

Die Pflege von Weinstöcken und Böden ist im Weibaugeschäft ein viel diskutiertes und schwieriges Unterfangen. Die steilen Hänge bergen zahlreiche Herausforderungen, die mit dem Traktor nur schwer zu bewerkstelligen sind und zu Fuß viel Zeit und Energie beanspruchen. Die Lösung: Der Einsatz von Drohnen.

Das Start-up Greenhive nutzt bei der Ausbringung der Pflanzenschutzmittel bereits am Markt verfügbare und erprobte Lastendrohnen und erweitert diese um die erforderliche Hard- und Software. Durch die Programmierung können die Cortex-Einheiten ‚intelligent‘ auf Gefahren reagieren und Sprühaufgaben durchführen. So sollen die Drohnen in der Lage sein, große Flächen in Weingärten oder anderen Feldern mit Pflanzenschutz zu versorgen.

Das Unternehmen ist aktuell mit mehreren Förderungen ausgestatten, um den Prototyp fertigzustellen, doch braucht noch weitere Unterstützung um die Entwicklung voranzutreiben und das System markfähig zu gestalten. Ein Ziel ist dabei, durch die Nutzung der Drohnen mehr Sicherheit für die Weinbauern zu gewährleisten sowie Hürden für den biologischen Weinbau zu verringern. Darüber hinaus soll durch weitere Projekte – wie das Deep Learning um Pilzerkrankungen frühzeitig zu erkennen – die Landwirtschaft mit modernster Technologie vereinen um möglichst umweltschonend Bewirtschaften zu können.

Mehr zum innovativen Drohnen-Start-up erfahren Sie unter www.greenhive.at.

Flic – Der Smart Button für alle Situationen

Das Start-up Flic bietet ein ebenso simples wie geniales Gadget, dass den Alltag seiner Nutzer deutlich vereinfacht. Bei dem Produkt handelt es sich um einen kleinen, simplen und doch stylischen Wireless Button, der mit Kurzbefehlen programmiert werden und somit zahlrieche Funktionen erfüllen kann.

Einfache Anwendungen umfassen dabei das Kontrollieren von Smart Home Befehlen, Abspielen und Steuern von Musikwiedergaben, Snoozen von Wecken oder auch das eigene Telefon ausfindig machen. Zahlreiche Apps sind inzwischen Partner von Flic und können auch über den Wireless Button gesteuert werden – unter anderem der beliebte Musik-Streamingdienst Spotify. Mit einer Reichweite von rund 45 Metern können so zahlreiche praktische Funktionen bequem per Klick gesteuert werden.

Durch die einfache Bedienbarkeit über Klick, Doppelklick und Halten des Buttons lassen sich pro Flic drei Funktionen definieren. Diese können ganz einfach in der dazugehörigen App festgelegt und jederzeit geändert werden. Dank der Halterung kann das Gadget an zahlreichen Oberflächen und wo immer benötigt angebracht werden. Auch kann der Button personalisiert werden mit Clip Arts oder auch Firmenlogos und eignet sich so auch perfekt als Geschenk für Freunde oder Mitarbeiter.

 

Mehr über den praktischen Wireless Button erfahren Sie unter www.flic.io.

 

 

BistroBox - Ofenfrische Pizza rund um die Uhr

Ein Traum für alle Pizza-Freunde geht in Erfüllung. Pizza rund um die Uhr, frisch gebacken und essfertig in 2minuten. Ermöglicht wir das durch das oberösterreichische Startup Bistrobox. Bistrobox bietet in Ihrer „Box“ 24h lang handbelegte und frisch gebackene Pizza an. Je nach Standort und Größe stehen außerdem verschiedene Getränke, Kaffe to go, Snacks und kostenloses W-Lan zur Verfügung. Das Unternehmen arbeitet auf Basis eines Franchise Systems. Die Franchisenehmer haben die Wahl zwischen drei verschieden großen Boxen, die an gut frequentierten Standorten in Orten mit min. 4.000 Einwohnern aufgestellt werden sollen. Obwohl die Box gänzlich ohne Mitarbeiter arbeitet, ist eine Franchise-Bedingung täglich 2-3h in der Filiale zu verbringen und die Boxen zu putzen bzw. zu befüllen. Mit mittlerweile 15 österreichweiten Standorten und 650.000 verkauften Pizzen plant BistroBox eine Vergrößerung. Neben weiteren Standorten in Niederösterreich und Wien soll auch in Salzburg Boxen eröffnet werden. Die genauen Standorte sind dabei noch nicht bekannt.

Weitere Informationen zur Bistrobox finden Sie unter www.bistrobox.com. 

 

 

BZ-Flashback - Farmdok, Atumkid, Caroo ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Kaffee-Start-ups – Der Markt boomt

Kaffee ist nicht nur ein Genussprodukt, sondern bei unzähligen Menschen fest im Alltag verankert. In Österreich liegt der Pro-Kopf-Konsum gar bei 7,8 Kilogramm im Jahr – die damit erzielten Umsätze sind enorm. An diesem Kuchen möchten auch immer mehr Start-ups mitnaschen, die sich mit neuen Ideen und Konzepten in Szene setzen wollen. Diese reichen von Cold Brew, über heimische Herstellung bis hin zu kompostierbaren Kaffeekapseln. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

Farmdok – Agrar-App expandiert nach Europa

Mit der Idee, die Zettelwirtschaft aus dem landwirtschaftlichen Alltag zu verbannen, hat vor zwei Jahren alles begonnen. Nun hat das Start-up Farmdok einen Meilenstein erreicht. Mithilfe eines hohen sechsstelligen Investments durch die Mauthner Gruppe wird eine Expansion in andere europäische Länder ermöglicht. Mithilfe der App können Landwirte ihre Gebiete im Auge behalten, kontrollieren wo, was gesät wurde und auch detaillierte Kosten-Nutzenrechnungen durchführen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Alpengummi – Kaugummis aus Österreich

Studierende aus Österreich haben sich ein spannendes Ziel gesetzt: Sie wollen Kaugummis herstellen – und das gänzlich aus heimischen Rohstoffen! Mit ihrem Start-up Alpengummi wollen sie nun durchstarten. Die Kaugummis werden aus rein natürlichen und nachwachsenden Rohstoffen aus der Alpenregion hergestellt. Hauptinhaltsstoffe sind dabei Baumharz und Bio-Bienenwachs. Mehr zum innovativen Start-up erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.

 

Caroo – Carsharing-Flotte für Wien

Ende November soll es endlich so weit sein: Die 50 Elektroautos des neuen Carsharing-Anbieters Caroo sollen in Wien an den Start gehen. Die Finanzierung der ersten 30 Fahrzeuge wurde dabei mit Hilfe einer Crowdinvesting-Kampagne auf der eigenen Website bewältigt und Dank einiger Förderungen und Investoren kann auch der Rest des finanziellen Aufwands gestemmt werden. Als Hauptunterscheidungspunkt zu anderen Carsharing-Anbietern nennt Caroo den Verleih von Transportern, die für Menschen interessant sind, die einen elektrischen Lastwagen zum Möbelkaufen oder Umziehen ausborgen wollen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Atumkid – Faltbare Kindersitze fürs Carsharing

Das Wiener Start-up Atumkid ermöglicht nun auch Eltern mit Kleinkindern die Nutzung von Carsharing-Angeboten. Dies geling dank des eigens entwickelten faltbaren und mit 4,5 Kilo relativ leichtem Kindersitz „Nachfolger“. Damit kann der Sicherheitssitz für die Kleinen einfach von Auto zu Auto mitgenommen werden. Der faltbare Kindersitz erfreut sich großer Beliebtheit und war in nur wenigen Tagen nach dem Verkaufsstart im April bereits ausverkauft. Nun ist er im Online-Shop europaweit verfügbar. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

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Atumkid: Carsharing nun für Eltern europaweit möglich

Das Wiener Start-up Atumkid macht Carsharing nun auch für Eltern möglich. Der eigens entworfene faltbare Kindersitz wiegt knapp 4,5 Kilo und kann bequem in einer Tasche transportiert werden. Mit dem praktischen Kindersitz namens „Nachfolger“ setzen die Jungunternehmer auf neue urbane Mobilitätsformen. Steigende Mietpreise und immer bessere öffentliche Verkehrsanbindungen sind Grund dafür, dass viele Eltern in urbanen Gegenden kein Auto besitzen. Mit dem Sitz habe man die Möglichkeit, Carsharing nun auch mit Kleinkindern zu nutzen, denn man könne ihn einfach mitnehmen, so Mitgründer Rainald Keller.

Der faltbare Kindersitz erfreut sich großer Beliebtheit. In nur wenigen Tagen nach Verkaufsstart im April war der sogenannte „HY5 TT“ in Österreich, Deutschland und der Schweiz ausverkauft. Im Online-Shop ist dieser nun europaweit verfügbar.  Mit dem Erfolgsprodukt konnte das Wiener Start-up bereits zahlreiche Preise abstauben, darunter den Red Dot Design Award. Im November letzten Jahres wurde der Sitz zudem mit dem futurezone Innovation Award ausgezeichnet.

Die drei Atumkid-Gründer sind selbst Eltern und verfügen über langjährige Berufserfahrung im Kindersicherheits- und Automobiltextil-Geschäft. Rainald Keller hat mehrere Jahre als Textilfachmann in der Automobilbranche gearbeitet. Mitgründer Gerd Mitter hat selbst 15 Jahre lang Kindersitze entworfen und gebaut. Der dritte im Bunde, Jörn Clausen, war bei dem Kindersitz-Hersteller cybex tätig und bringt die nötigen Marketingkenntnisse mit.

Hier erfahren Sie mehr über die praktischen Kindersitze.

Der Markt boomt: Kaffee-Start-ups in Österreich

Ob für Studenten, Berufstätige oder Full-Time-Mamas – Kaffee ist in vielen Situation ein wahrer Lebensretter. Das Marktforschungsinstitut Statista fand heraus, dass der jährliche Pro-Kopf-Konsum hierzulande bei 7,8 Kilogramm Kaffee liegt. Der Kaffee-Markt und die darin erzielten Umsätze sind enorm. Im Nachbarland Deutschland konnte der Lebensmittelhandel im Vorjahr rund 3,9 Milliarden Euro mit Kaffee erwirtschaftet werden. Auch zahlreiche österreichische Start-ups möchten nun am Kuchen mitnaschen und sich mit neuen Ideen in der Szene behaupten. Am heimischen Kaffee-Markt versuchen sich derzeit folgende Jungunternehmer:

 

  • Kaffeetschi: Vor zwei Jahren startete das Unternehmen rund um Gründer Amar Cavic mit seinem neuartigen Produkt: Cold Brew. Wie der Name bereits vermuten lässt, handelt es sich hierbei um Kaffee, der im kalten Wasser zieht – und zwar 20 Stunden lang. Durch dieses besondere Verfahren enthält das Getränk wesentlich weniger Sauer- und Bitterstoffe. Das Start-up konnte inzwischen bereits Spar, DM und Merkur als Vertriebspartner gewinnen.

 

  • 25 Grams: Ebenfalls aufgesprungen auf den Cold-Brew-Zug ist das Start-up 25 Grams. Der Grazer Jungunternehmer Lukas Leitsberger versucht mit besonderen Anbaugebieten und Röstereien aus der Masse hervorzustechen. „Batch 5“, die aktuell jüngste Ausgabe wird mit fünf Wochen lang sonnengetrockneten Kaffee-Bohnen aus dem äthiopischen Hochland hergestellt und anschließend in Amsterdam geröstet.

 

  • Bieder & Maier: Durch geschicktes Marketing mit Wien-Bezug versucht das Start-up Bieder & Maier sich am Kaffee-Markt zu behaupten. Das Gründerteam besteht aus einem Quintett an erfolgreichen Geschäftsmännern: Darunter Barista Valentin Siglreithmaier, Rudi Kobza (Gründer der Kobza Media Group), Niko Pelinka (Geschäftsführer der Kobza Media Group), Alexander Hamersky und Niclas Schmiedmaier. Gemeinsam möchte man die Marke zu einer „internationalen Visitenkarte des modernen Österreichs machen“, so die Jungunternehmer.

 

  • Bärnstein: Die Gründer von Bärnstein setzen ausschließlich auf natürliche Zutaten aus Österreich. Der koffeinhaltige Softdrink enthält ein Extrakt aus grünem Rohkaffee und ist den Geschmacksrichtungen Dirndl und Quitte erhältlich. Das Start-up aus St. Pölten kann bereits auf drei erfolgreiche Geschäftsjahre zurückblicken. 2016 halten sich die beiden Jungunternehmer beim bundesweiten i2b Businessplanwettbewerb den dritten Platz. Auch beim österreichischen Staatspreis kam das Start-up unter die top drei in der Kategorie „Marke des Jahres“.

 

  • Fabico: Manchen vielleicht schon bekannt ist das Start-up Fabico. Durch einen Auftritt bei der Puls4 Start-up Show 2 Minuten 2 Millionen konnte der clevere Jungunternehmer ein Investment in Höhe von 250.000 Euro abstauben.  Kaffee-Kapsel, vor allem jene für Nespresso-Maschinen, haben Statista zufolge einen Marktanteil von 41 Prozent. Leider sind die Aluminiumkapseln besonders umweltbelastend und genießen daher einen eher negativen Ruf. Fabico setzt genau an diesem Punkt an. Das Unternehmen stellt Kaffeekapseln her, die in Nespresso-Maschinen funktionieren und zugleich vollständig kompostierbar sind. Darüber hinaus handelt es sich ausschließlich um Fairtrade-Kaffee aus biologischem Anbau.
BZ-Flashback - Airbnb, Eversports, Slack, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Airbnb – Probleme aufgrund intransparenter Preisangaben

Die Unterkunfts-Vermittlungsplattform Airbnb steht in den letzten Wochen häufig im Zentrum zahlreicher Diskussionen. Besonders die intransparente Preispolitik hat nun für Probleme gesorgt. Die EU-Kommission verlang von Airbnb nun eine genaue Angabe sämtlicher Unterkunftskosten, Steuern sowie anderer Gebühren und Abgaben. Dies sowie eine Anpassung der Nutzungsbedingungen an bestehende Regulierungen hat die Plattform angekündigt durchzuführen. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

Eversports – Übernahme der größten deutschen Konkurrenten

Das Wiener Start-up Eversports hat den Anbieter einer Online-Buchungsplattform für Sportstätten in Deutschland übernommen. Durch ein Bündeln der Kräfte beider Plattformen soll das volle Potential ausgeschöpft werden. Gemeinsam werden bei beiden Unternehmen mehr als 300.000 Buchungen pro Monat vorgenommen und 1.500 Sportanbieter verwenden die kostenpflichtige Buchungssoftware. Mehr Details zur Übernahme erfahren Sie hier.

 

Freebiebox – Werbegeschenke praktisch versendet

Moritz Lechner gilt als Österreichs jüngster Gründer. Mit gerade einmal 14 Jahren hat er bereits sein eigenen Unternehmen Freebiebox ins Leben gerufen, einen Service, bei dem Kartons voller nützlicher Werbegeschenke bestellt werden können - ein Vorteil für Unternehmen, die indirekt werben, und Kunden, die nützliche Dinge günstig erhalten. Ab seinem 18. Geburtstag wird er offiziell als Geschäftsführer eingesetzt – bis dahin zieht er im Hintergrund die Fäden. Im Herbst soll eine Crowdfunding-Kampagne starten um das Start-up zu pushen und den Start in Deutschland und – bei gutem Verlauf – dem Rest von Europa zu ermöglichen. Mehr erfahren Sie hier.

 

Carbomed – Fruchtbarkeitstest über Atemanalyse

Das Grazer Start-up Carbomed hat eine neue Möglichkeit der Fruchtbarkeitsbestimmung entwickelt. Über einen Atemtest mit dem handlichen Gerät namens ILO wird der CO2-Gehalt der Atemluft ermittelt und daraus kann der Zyklus der Frau abgeleitet werden. In Zukunft sollen dadurch auch Leistungs- oder Unverträglichkeitstests durchgeführt werden können. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

Slack – Neue Finanzierungsrunde

Das aktuell beliebteste Tool im Bereich Team-Messaging Slack bereitet sich auf eine neue Finanzierungsrunde vor. Dabei soll ein Investitionsziel von 400 Millionen Dollar oder mehr erreicht werden. In den letzten Jahren kam vermehrt Konkurrenz von Unternehmen wie Microsoft und Facebook auf – der prominentestes wohl die kostenlose Anwendung Teams. Slack wird täglich von acht Millionen Menschen beziehungsweise 500.000 Unternehmen eingesetzt und spielt in zahlreichen Arbeitsprozessen eine zentrale Rolle. Mehr Informationen finden Sie hier.

 

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Playbrush – Zähneputzen dank Spiele-App

Das tägliche Dilemma zahlreicher Eltern: Wie bringt man die Kinder dazu, sich die Zähne zu putzen? Ist niedliche Zahnpasta oder der Angstmach-Weg inklusive Kariesteufel und Zahnarzt eine Lösung? Doch es kann so einfach sein: Kinder hassen Zähneputzen, doch sie lieben Smartphone-Games. Kombiniert aus dieser einfachen Einsicht ist 2014 das Start-up Playbrush entstanden.

Der eigens entwickelte Zahnbürstenaufsatz – der auf alle gängigen Zahnbürsten passt – kommuniziert dabei per Bluetooth mit dem Smartphone bzw. einer darauf installierten Anwendung und überträgt die Putzbewegungen in das Spiel. So erleben die Kinder während des notwendigen Zähneputzens kleine spannende Abenteuer – meistern diese aber nur, wenn auch richtig geputzt wird! Auch für die Eltern ist der Aufsatz übrigens sehr nützlich: Sie bekommen am Ende des Spieles die Auswertung von Playbrush wo und wie lange von ihren Kindern geputzt wurde und können so noch nachputzen, was vergessen wurde.

Playbrush hat seit 2014 eigenen Angaben zu Folge bereits mehr als 150.000 der entwickelten Aufsätze verkauft – im vergangenen Jahr lag der Umsatz bei knapp 2 Millionen Euro. Heuer wollen sich die Gründer vor allen Dingen auf das Marketing ihres Produktes konzentrieren. Eine verstärkte Bekanntmachung der Marke sowie die geplante Einführung eines neuen Produktes im September 2018 seien dieses Jahr die großen Ziele.

Mehr über die Playbrush erfahren Sie hier.

Update: Anfang August wurde bekannt, dass Playbrush zukünftig mit Uniqua kooperiert. Alle Inhaber eines Playbrush Abo´s erhalten eine inkludierte Zahnunfall-Versicherung. Die Höhe der gedeckten Kosten hängt dabei von dem gewählten Abo ab. Das günstigste Abo inkludiert so beispielsweise eine Zahnwiederherstellung bis zu 1.000€. Wichtig zu erwähnen ist hier allerdings, dass es sich um eine reine Unfallversicherung handelt und keine angeborenen Zahnfehlstellungen oder gar Karies abgedeckt sind. 

Alle Informationen zu der Zusatzversicherung finden Sie hier

Carbomed – Neuartiger Fruchtbarkeitstest über Atemanalyse

Passend zum Schlagwort „natürliche Familienplanung“ haben sich in der Vergangenheit zahlreiche Methoden zur Ermittlung der fruchtbaren Tage einer Frau etabliert. Da diese jedoch häufig nicht sehr zuverlässig sind, beziehungsweise durch Einflüsse wie Sport oder Krankheiten leiden, hat das Grazer Start-up Carbomed nun eine neue Möglichkeit der Fruchtbarkeitsbestimmung entwickelt.

Das handliche Gerät heißt ILO und besitzt ein Mundstück in das 60 Sekunden lang hineingeatmet werden muss. Dabei wird der CO2-Gehalt der Atemluft gemessen und daraus abgeleitet, wo der Zyklus einer Frau aktuell steht. Die Messwerte werden an eine Smartphone-App übertragen, die eine Auskunft geben, ob es sich um einen fruchtbaren Tag handelt oder nicht. Ziel des Unternehmens ist es, bereits in etwa einem Jahr am Markt zu sein.

Neben der Funktion der Fruchtbarkeitsfeststellung soll es Dank der CO2-Analyse auch möglich sein, andere relevante Werte abzulesen. So sollen etwa Leistungstests im Sportbereich oder die Ermittlung von Unverträglichkeiten möglich sein. Am aktuellen Standort, dem ZWT (Zentrum für Wissens- und Technologietransfer in der Medizin) hat das Team von Carbomed dabei einen guten Zugang zu Medizinern sowie der Infrastruktur der Medizinischen Universität Graz um das ILO in diverse Richtungen weiterzuentwickeln.

 

Mehr Informationen rund um das Start-up finden Sie unter www.iloveovulation.com/de/.

Airbnb – Intransparente Preisangaben führen zu Problemen

Nach den Big-Playern Google, Facebook und Apple steht nun bereits die nächste Firma im Rampenlicht bei Gesprächen in der EU-Kommission. Diesmal handelt es sich um die immer größer und beliebter werdende Unterkunfts-Vermittlung Airbnb. Dabei geht es ausnahmsweise nicht um die Streitfrage von zweckentfremdeten Wohnungen, sondern um die intransparente Preispolitik der Plattform.

Die EU-Kommission wirft der Plattform vor, die Verbrauchervorschriften nicht ausreichend zu erfüllen. Es sei für die Nutzer nicht deutlich erkennbar, welchen Preis sie für welche Dienstleistung bezahlen. Eine genaue Aufsplittung in Unterkunftskosten, Steuern sowie andere Gebühren und Abgaben soll erkenntlich sein. Auch eine direkte Kennzeichnung, ob es sich um einen privaten oder professionellen Anbieter handelt. In Österreich ist besonders dieser Punkt ein viel diskutierter, da Airbnb vorgeworfen wird, dass besonders Zweitere die Plattform dazu nutzen um Objekte zur Kurzzeitmiete auszuschreiben.

Zusätzlich soll eine ganze Reihe von Nutzungsbedingungen gegen bestehende Richtlinien verstoßen. So etwa die Richtlinie über unlautere Geschäftspraktiken und jene über missbräuchliche Vertragsklauseln sowie die Verordnung über die gerichtliche Zuständigkeit in Zivil- und Handelssachen. Diese Verstöße müssten laut Experten schnell ausgeräumt werden, damit die Probleme in Zaum gehalten werden.

Airbnb hat angekündigt, die Vorwürfe der EU-Kommission zu prüfen und in angestimmter Zusammenarbeit eventuelle Probleme und Unstimmigkeiten auszuräumen. Ein wichtiger Schritt, besonders wenn man die schier unglaubliche Anzahl an Übernachtungen betrachtet, die jährlich über die Plattform vermittelt werden - bis 2028 soll es jährlich eine Milliarde werden.

 

Wie sich die Diskussion weiterentwickelt können Sie unter www.press.atairbnb.com/de/ verfolgen.

BZ-Flashback - Forschungsförderung, Bikemap, Akkulösungen, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Vom Startup Gründer zum Investor

Vor beinahe 10 Jahren, im Jahr 2009, gründete Florian Gschwandtner gemeinsam mit drei weiteren Studienkollegen der FH Hagenberg Runtastic. Die Fitness-App, die es ermöglicht sämtliche Fitnessaktivitäten, per GPS oder manuell, zu tracken, ist wohl jedem ein Begriff. Als Studienprojekt begonnen, entwickelt sich die App rasant schnell zu der Nummer 1 Tracking App in Österreich. Mit mehr als 65 Millionen registrierten Usern wechselte Runtastic 2015 um stolze 220 Millionen Euro den Besitzer und ist seither in den Händen von Adidas. Florian Gschwandtner will nun sein Wissen aber auch vor allem sein Geld dazu nutzen, anderen Gründern ein Sprungbrett zu bieten. Aus genau diesen Gründen ist der einstige Runtastic Gründer ab Jänner 2019 in der Erfolgsshow 2minuten2millionen zu sehen. Alle Details zu seiner neuen Aufgabe lesen Sie auf prosiebensat1puls4.com  

 

Wiener Startup sichert sich sechsstelliges Investment

Bereits 2016 ging stratact mit einer App auf den Markt, die Motivation, Eigenverantwortung und Einbindung der eigenen Mitarbeiter steigern soll, um somit langfristig Kosten zu senken und den Unternehmenserfolg voran zu treiben. Anfang Juli 2018 konnte das Unternehmen den bisher größten Erfolg verbuchen. Mit einem Investment von über 510.000€, lukriert über das Investoren Netzwerk PrimeCrowd, will stratact nun die Expansion nach Nordeuropa vorantreiben. Weitere Informationen finden Sie in unserem Bundesland.Bz Blogbeitrag.

 

2018: Über 16 Millionen Euro für Crowdinvesting Projekte

Seit dem Aufschwung der Startup Kultur in Österreich ist vielen wohl auch der Begriff Crowdinvestment kein fremder mehr. Neben der US-Plattform Kickstarter sind auch zahlreiche österreichische Plattformen auf dem Markt. Genau diese hat sich das Vergleichsportal CrowdCircus mal genauer angesehen und interessante Statistiken für das erste Halbjahr 2018 erstellt. Dementsprechend konnten in den letzten sechs Monaten bereits 74 Projekte finanziert werden. Die meisten davon stammen aus dem Bereich der Immobilien. Weitere Details zu der Österreichischen Crowindvesting Landschaft finden Sie hier.

 

Prewave wirft für Unternehmen einen Blick in die Zukunft

Das Wiener Start-up Prewave wertet zahlreiche Daten aus dem Netz, vorzugsweise aus Social Media Netzwerken, aus und erstellt anhand dieser Prognosen über mögliche Umwelt- und Sozialrisiken. Mit Hilfe dieser Vorhersagen sollen Unternehmen in der Lage sein, sich besser auf Lieferengpässe, Investitionsentscheidungen und Nachhaltigkeitsstandards vorzubereiten. Zu den Kunden der Jungunternehmer zählen bereits jetzt zahlreiche namhafte Unternehmen aus Europa. Mehr Informationen zum Startup und dessen Zukunftspläne finden Sie hier.

 

Wiener Startup lernt Kindern mit der Stickmaschine Programmieren

Programmieren zählt inzwischen am Arbeitsmarkt zu einer der gefragtesten Kompetenzen. Auch in der Bildung wird daher der Ruf nach einer umfassenden Erlernung von Programmiersprachen bereits in der Volksschule laut. Um Kinder an das Programmieren heranzuführen, hat die Wiener Software-Entwicklerin Andrea Mayr-Stalder TurtleStitch entwickelt. Mit der Web-App, die sich einer visuellen Programmiersprache bedient, kann per Drag-and-Drop aus Variablen, Operationen und anderen Elementen ein Programm zusammengestellt werden. Damit wird eine kleine Schildkröte über ein Feld gesteuert, was ein Muster erzeugt, das in einem nächsten Schritt als Stickvorlage hergenommen wird. Weiter Informationen…

 

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TurtleStitch – Programmieren lernen mit der Stickmaschine

Programmieren zählt inzwischen am Arbeitsmarkt zu einer der gefragtesten Kompetenzen. Auch in der Bildung wird daher der Ruf nach einer umfassenden Erlernung von Programmiersprachen bereits in der Volksschule. Um Kinder an das Programmieren heranzuführen hat die Wiener Software-Entwicklerin Andrea Mayr-Stalder TurtleStitch entwickelt.

Mit der Web-App, die sich einer visuellen Programmiersprache bedient, können per Drag-and-Drop aus Variablen, Operationen und anderen Elementen ein Programm zusammengestellt werden. Damit wird eine kleine Schildkröte über ein Feld gesteuert, was ein Muster erzeugt, das in einem nächsten Schritt als Stickvorlage hergenommen wird.

TurtleStich kommt hauptsächlich in Schulen zum Einsatz – bisher gab es in Österreich rund 40 Workshops mit der kleinen Stick-Schildkröte. Dabei wird die Stickmaschine mitgebracht und jeder Teilnehmer kann sich am Ende sein programmiertes Muster auf ein T-Shirt sticken lassen. Aktuell ist die Plattform selbst Open-Source und kann vollkommen kostenlos genutzt werden. In Zukunft soll durch einen Online-Shop sowie diverse Bildungsangebote Geld verdient werden.

Mit einer Kickstarter-Kampagne Ende Juli wurde genug Kapital für eine technische Weiterentwicklung zusammengetragen. Im Fokus steht nun die Umsetzung des Online-Shops sowie die Anschaffung neuer, professioneller Stickmaschinen.

 

Mehr zur Programmierübung mit Schildkröte erfahren Sie unter www.turtlestitch.org.

Stratact sichert sich sechsstelliges Investment

Bereits 2016 ging stratact mit einer App auf den Markt, die Motivation, Eigenverantwortung und Einbindung der eigenen Mitarbeiter steigern soll, um somit langfristig Kosten zu senken und den Unternehmenserfolg voran zu treiben. Erreicht werden sollen diese Ziele durch die stratact App, die gleich mehrere Funktionen hat. Einerseits dient sie dazu berufliche Leistungen zu dokumentieren. Mitarbeiter können sich mit den Kollegen austauschen wie Sie gewisse Aufgaben und Probleme gelöst haben. Dieser Austausch solle einerseits dazu dienen, Unternehmensabläufe künftig zu optimieren. Anderseits soll der Leistungsvergleich, ähnlich wie bei Fitness-Apps, die Mitarbeiter motivieren und zu Höchstleistungen inspirieren. Auf Basis von Datenbanken und mit der Hilfe von AI sollen diese Daten außerdem dazu genutzt werden, den einzelnen Mitarbeitern gezielte und auf ihn abgestimmte Lösungs- bzw. Handlungsvorschläge zu senden, die wiederrum zur Steigerung des Unternehmenserfolgs beitragen sollen. Bereits jetzt freut sich die App über 6.000 Nutzer aus den verschiedensten Branchen. Anfang Juli 2018 konnte das Unternehmen den bisher größten Erfolg verbuchen. Mit einem Investment von über 510.000 Euro, lukriert über das Investoren Netzwerk PrimeCrowd, will stratact nun die Expansion nach Nordeuropa vorantreiben.

Mehr über das Wiener Start-up stratact können Sie auch direkt auf der Website stratact.org nachlesen.

Prewave wirft für Unternehmen einen Blick in die Zukunft

Nach fünfjähriger Forschung der Gründerin Lisa Madlberger an der TU Wien wurde 2017 schließlich das Start-up Prewave ins Leben gerufen. 2018 startet die Jungunternehmerin so richtig durch! Das Unternehmen ermöglicht die Vorhersage von Risikoereignissen auf Grundlage mehrsprachiger Analysen von sozialen Medien und Nachrichtenorganisationen weltweit. Ob politische Unruhen im Nahen Osten, Klagen über Arbeitsbedingungen in Indonesien oder Streiks an wichtigen internationalen Häfen – Viele Geschehnisse aus der realen Welt, finden in Online-Netzwerken ihren Niederschlag. Das Wiener Start-up Prewave macht sich dies zum Vorteil und wertet die unterschiedlichsten Daten aus dem Netz aus, um mögliche Umwelt- und Sozialrisiken für Unternehmen vorauszusagen. Mit Hilfe solcher Prognosen können die betroffenen Unternehmen besser auf Lieferengpässe, Investitionsentscheidungen und Nachhaltigkeitsstandards reagieren.

Zu den Kunden des Start-ups zählen große Automobilhersteller, Banken, Logistikkonzerne und Reedereien in Europa. Als weiteren Schritt plant das Start-up verstärkt in den Versicherungsbereich vorzudringen. Vor allem Reputationsrisiken seien derzeit ein großes Thema für Versicherungen, so Harald Nitschinger, Mitgründer des jungen Unternehmens, gegenüber futurezone. Unternehmen würden sich zunehmend gegen Schäden versichern, die mit Reputationsverlusten einhergehen. Bei der Errechnung der Prämie solch einer „Shitstormversicherung“ könne Prewave helfen. Komme beispielsweise auf, dass es bei Lieferanten Kinderarbeit gäbe, so ist die Gefahr für einen Shitstorm groß, erklärt Nitschinger. Je glaubhafter ein Unternehmen nachweisen kann, dass die Risiken niedrig seien, desto geringer die Prämie. „Unsere Prognosen helfen den Unternehmen dabei, das Risikopotential zu minimieren“, meint der Gründer.

Mehr über das Wiener Start-up Prewave können Sie auch direkt auf der Website www.prewave.ai nachlesen.

BZ-Flashback - Forschungsförderung, Bikemap, Akkulösungen, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Digitales Österreich – Der Weg der Zukunft

Österreich will den Weg für einen gänzlich digitalen Verwaltungsbereich ebnen. Durch ein Testen von verschiedenen Anwendungen in einem „Innovationslabor“ werden gemeinsam mit diversen heimischen Start-ups Möglichkeiten getestet um in Zukunft Nummer 1 im Bereich des E-Government zu werden. Trotz der vergangenen Bemühungen liegt Österreich nämlich aktuell im Mittelfeld des EU-weiten Rankings. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

EU-Forschungsförderung – Drei heimische Start-ups profitieren

Insgesamt 7,5 Millionen Euro erhalten drei österreichische Start-ups von der Europäischen Innovationsförderung. Dabei ist das oberösterreichisches KMU Symptoma GmbH, das eine Suchmaschine für Krankheiten entwickelt hat, sowie die beiden steirischen KMUs ProScience AT Gmbh, Hersteller von Sauerstoffsensoren, und Easelink GmbH, das Ladelösungen für Elektroautos entwickelt. Jedes Start-up erhält 2,5 Millionen Euro aus dem Fördertopf. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Bikemap – Weiterentwicklung dank Investition

Mit einem Investment, das laut eigenen Angaben im höheren sechsstelligen Bereich liegt, hat sich das Wiener Start-up Bikemap einiges vorgenommen. Die Fahrrad-Routen-Anwendung will nicht nur ihr Angebot auf Wearables wie Smartwatches oder Fitness-Tracker bringen, sondern auch in neue Länder expandieren. Erstes Ziel ist es dabei, am asiatischen Markt Fuß zu fassen. Mehr zu Bikemap und der neuen Entwicklung in unserem Blogbeitrag.

 

Bell Food – Investment in Kunstfleisch Start-up

Das Schweizer Unternehmen Bell Food Group Ltd, Marktführer für Fleisch und Convenience Produkte, lässt aufhorchen: Die Firma beteiligt sich mit 2 Millionen Euro am niederländischen Unternehmen Mosa Meat. Dieses hat sich auf die Entwicklung und Produktion von kultiviertem - oftmals auch als künstliches bezeichnet – Fleisch spezialisiert. Dieses soll bis 2021 die Marktreife erreichen und könnte den Essensmarkt revolutionieren. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

E-Autos – Neuer Akku verspricht Durchbruch

Norwegische Forscher vermelden einen Durchbruch bei der Suche nach leistungsstärkeren Akkulösungen. Durch die Nutzung von Silizium könnte demnach die Leistung der Lithium-Ionen-Akkus um 300 bis rund 500 Prozent gesteigert werden. Dies würde bedeuten, dass E-Autos eine Reichweite von über 1.000 Kilometern erreichen könnten, sowie Smartphones bei starker Nutzung nur ein bis zwei Mal pro Woche geladen werden müssten. Mehr dazu hier.

 

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Bikemap – Wiener Fahrradkarten-Start-up mit neuen Plänen

Das Wiener Start-up Bikemap wurde bereits 2007 gegründet und wurde ursprünglich nur von Nutzern dazu verwendet, selbst erstellte Karten mit Fahrrad-Routen zu teilen. Inzwischen wird die App von 1,4 Millionen Menschen verwendet – auch von Tausenden in der kostenpflichtigen Offline-Version. Für eine große Expansion soll jetzt auch frisches Kapital in die Hand genommen werden. Das Investment liegt laut Angaben von Bikemap im höheren sechsstelligen Bereich.

Mit der Anwendung können Rad-Enthusiasten ihre Touren (mit vielen Detailinfos) einfach tracken, speichern und über Facebook, WhatsApp, Twitter oder per E-Mail mit anderen sowie der Bikemap-Community teilen. Außerdem können vorhandene Tourendaten auch in Navigationsgeräte exportiert werden.

Mit dem frischen Kapital soll zusätzlich eine Verbindung mit Wearables wie Smartwatches oder Fitness-Trackern ermöglicht und dadurch ein jüngeres Publikum angesprochen werden. Auch soll eine Expansion in neue Länder ermöglicht werden. Aktuell gibt es die Anwendung in 100 Ländern und täglich kommen rund 4.000 Strecken hinzu, auf denen relevante Punkte wie Werkstätten, Abstellmöglichkeiten oder Bike-Sharing-Stationen vermerkt sind. Die Expansion soll in einem ersten Schritt in Asien geschehen, wo das Radfahren aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens einen immer wichtigeren Stellenwert einnimmt.

Mehr zum Fahrradkarten-Start-up erfahren Sie unter www.bikemap.net.

Bell Food investiert 2 Millionen in Niederländisches Kunstfleisch Start-up

Das Schweizer Unternehmen Bell Food Group Ltd, Marktführer für Fleisch und Convenience Produkte, ist spätestens seit der Übernahme des heimischen Geflügelspezialisten Hubers Landhendl vielen ein Begriff. Nach der Übernahme von Hügli, einem ebenfalls Schweizer Unternehmen im Bereich der Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Convenience Produkten, musste die Bell Food Group aufgrund eines verschärften Marktumfelds einen geringeren EBIT (operativen Gewinn) als im Vorjahr vermelden.

Dementsprechend vermeldet das Unternehmen bereits erste Maßnahmen in Österreich so wie der Schweiz. Als eine dieser Maßnahmen könnte man auch den Einstieg von Bell Food in die Branche des kultivierten Fleisches bezeichnen. Kultiviertes oder oftmals auch künstliches Fleisch genannt, stammt nicht wie üblich von geschlachteten Tieren. Vielmehr wird das Fleisch „künstlich“ in der Petrischale aus Fleischzellen gezüchtet. Ein Unternehmen, das sich auf diese Art der Fleischerzeugung spezialisiert hat, ist das niederländische Unternehmen Mosa Meat. Bell Food beteiligt sich genau an diesem Startup im Rahmen der nächsten Finanzierungsrunde mit 2. Millionen Euro. Das, auf insgesamt 7,5 Millionen Euro angesetzte Investment soll dazu beitragen 2021 die Marktreife zu erreichen. Alle Informationen zu Mosa Meat und der Finanzierungsrunde finden Sie hier.

Digitales Österreich - Amtswege der Zukunft in Planung

Österreich möchte im digitalen Verwaltungsbereich ganz vorne mitmischen und wieder Nummer 1 im Bereich E-Government werden. Dazu werden die unterschiedlichsten Anwendungen in einem „Innovationslabor“ gemeinsam mit heimischen Start-ups erprobt. Um das Ziel zu erreichen, sind bereits einige Projekte in Arbeit. Frischgebackene Eltern werden sich vor allem über folgende Erleichterung freuen: Bei der Geburt eines Kindes müssen sich die ohnehin meist strapazierten Eltern derzeit um Staatsbürgerschaft, Meldezettel und Geburtsurkunde direkt am Amt bemühen. In Zukunft soll dies mühelos per Smartphone vom Krankenbett aus erledigt werde können – und zwar mit Hilfe des „digitalen Baby-Freund“. Digitalministerin Margarete Schramböck zufolge sei die App gerade in der Entwicklungsphase, im Sommer soll es allerdings schon einen „Soft Launch“ geben. „Zuerst werden die Unterlagen noch analog zugestellt, aber langfristig wird auch dies digital gehen“, so die Ministerin bei der Eröffnung der „Innovation Factory“ gegenüber futurezone.

Was viele nicht wissen: In Zusammenarbeit mit dem Bundesrechenzentrum (BRZ) hat man bereits im Mai 2015 die „antragslose Familienbeihilfe“ auf den Weg gebracht. Direkt nach der Geburt eines Kindes wird automatisch geprüft, ob die jeweiligen Kriterien erfüllt werden. 180.000 Personen erhielten bislang auf diese Weise – ohne jeglichen Papierkram – die Familienbeihilfe ausbezahlt.

Trotz aller bisherigen Bemühungen liegt Österreich im aktuellen Ranking zum E-Government nur noch im Mittelfeld. „Wir wollen wieder an die erste Stelle aufrücken“, erklärt Schramböck entschlossen bei der Eröffnung der Innovation Factory Ende Juni. Wie das gelingen soll und welche Projekte dazu noch in Arbeit sind, erfahren Sie unter www.futurzone.at.

BZ-Flashback - GoStudent, Nachfolger, Saphenus, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

GoStudent – EdTech-Startup erhält 1,5 Millionen und expandiert

Das Wiener Start-up GoStudent, dass eine Nachhilfe-App für Schüler bietet, hat sich frisches Kapital geholt – gesamt 1,5 Millionen Euro. Mit dem Frischen Geld soll die Plattform technologisch weiterentwickelt und eine internationale Expansion angestoßen werden. Ein Anbieten der Lernplattform in Englisch sowie die Einführung einer weiteren Premium-Funktion sollen folgen. Die Plattform wird monatlich von rund 250.000 Nutzern aktiv verwendet, diese kommen zu 70 Prozent aus Deutschland und 30 Prozent aus Österreich. Mehr dazu hier.

 

DentalQlick – Bestellplattform für Zahnärzte

Neue Hightech-Geräte oder Materialien zu bestellen läuft in Zahnarztpraxen immer noch mit dicken Katalogen und gefaxten Bestelllisten ab. Da dies in der heutigen Zeit einfach nicht mehr tragbar ist, dat sich das Start-up DentalQlick etwas überlegt. Auf der entwickelten Online-Plattform können rund 10.000 verschiedene Produkte spezifisch für den Bedarf einer Zahnarztpraxis bestellt werden – und das mit zusätzlichen Rabatten. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

Nachfolger – Vertrieb für faltbare Kindersitze startet europaweit

Das Wiener Start-up Nachfolger will mit seinem Produkt - einem faltbaren Kindersitz – modernen urbanen Mobilitätsformen entgegenkommen. Der Hybridsitz ist für Kinder bis zu fünf Jahren mit einem Gewicht unter fünf Kilogramm ausgerichtet und kann gefaltet werden und in einer Tasche flexibel überall hin mitgenommen werden. Nach dem unglaublich erfolgreichen Marktstart in Österreich, Deutschland und der Schweiz ist das Modell HY5 TT nun im Online-Shop des Unternehmens europaweit verfügbar. Mehr dazu hier.

 

Saphenus – Prothesen für mehr Komfort

Um das Tragegefühl von Beinprothesen zu erhöhen und dadurch den Betroffenen den Alltag wieder ein deutliches Stück zu erleichtern, hat das Start-up Saphenus Med eine neuartige Prothese entwickelt. Diese stimuliert die Nervenenden am Stumpf und ermöglicht es den Trägern dadurch, das verlorene Glied wieder zu fühlen. Dadurch soll auch das Phänomen des Phantomschmerzes nach einer Amputation nachhaltig bekämpft werden. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

Netflix – Kurseinbruch nach verfehlen des Abonnenten-Zieles

Der beliebte Streaming-Dienst Netflix konnte im zweiten Quartal 2018 weniger Neukunden gewinnen als vorgeplant. Im Heimmarkt USA konnten zwar 670.000 neue Abonnements abgeschlossen werden, anvisiert war jedoch eine Anzahl von rund 1,2 Millionen. Der Markt reagierte auf die verpassten Ziele sofort und deutlich – die Aktie fiel zeitweise um mehr als 14 Prozent. Trotz des Dämpfers will das Unternehmen weiterhin rund acht Milliarden in Eigenproduktionen investieren. Mit Disney startet jedoch bald der nächste Streaming-Dienst, was noch mehr Konkurrenz bedeutet. Mehr dazu hier.


 

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Saphenus – Neuartige Prothese für mehr Komfort

Das Start-up Saphenus Med will das Tragegefühl von Beinprothesen revolutionieren. Radfahren, Klettern oder das simple Erkennen eines Gehsteiges wäre so wieder möglich und würde den Alltag vieler Betroffenen deutlich erleichtern beziehungsweise wieder ein Stück Normalität zurückgeben. Funktionieren soll das durch eine elektronische Stimulierung der Nervenenden am Stumpf, die den Prothesenträgern ermöglichen, die verlorenen Glieder wieder zu "fühlen".

Neben einer Erleichterung von alltäglichen Abläufen soll diese neuartige Prothese auch dabei helfen die Phantomschmerzen nachhaltig zu bekämpfen. Diese entstehen nach der Amputation an der Stelle der fehlenden Gliedmaßen und plagen die Betroffenen oft jahrelang. Die Technologie von Saphenus setzt hier an und versucht somit die Phantomschmerzen direkt mithilfe der Prothese zu bekämpfen, ohne lange Therapien oder die Einnahme von Schmerzmittel.

Bevor das Start-up mit seinem Produkt jedoch auf den Markt kommen kann, gilt es noch jede Menge regulatorische Anforderungen zu erfüllen sowie Patente einzureichen. Dies sei vor allen Dingen aufgrund der neuen EU-Medizintechnik-Verordnung schwierig.

Mehr zum MedTech-Start-up erfahren Sie unter www.saphenus-med.com.

DentalQlick – Online-Plattform für Zahnärzte

Wohin man auch blickt, in einer Zahnarztpraxis ist man von teuren Hightech-Geräten umgeben. Doch wenn es dann darum geht, Bohrer, Füllmaterial oder Maschinen nach beziehungsweise neu zu bestellen wird wieder auf das inzwischen deutlich veraltete Faxgerät zurückgegriffen. Auch wird aktuell noch in dicken Katalogen geblättert, bis das richtige Produkt dann gefunden ist und danach ewiglange Papierformulare ausgefüllt, um den Bestand wieder aufzufüllen beziehungsweise zu erneuern. Eine Praxis, die sich zeitlich und aufwandstechnisch einfach nicht mehr rechnet und auch nicht mehr zeitgemäß ist.

Diesen langwierigen Prozess hat sich jetzt das Start-up DentalQlick angesehen und beschlossen: Das muss sich ändern! Die eigens entwickelte Online-Plattform, bietet eine einfache Warenkorbfunktion und hat inzwischen ein Portfolio von rund 10.000 Produkten im Angebot. Diese werden im Vergleich zu herkömmlichen Versandwegen um bis zu 40 Prozent billiger angeboten und durch einen Lieferservice sind die bestellten Waren innerhalb von 24-48 Stunden beim Kunden.

Mit ihrer Idee hat das Team von DentalQlick zusätzlich die #glaubandich-Challenge in Vorarlberg gewonnen und durften am 25. Juni in Wien im großen Finale um den Titel „Startup des Jahres“ sowie ein Förderungspaket in Höhe von 20.000 Euro kämpfen.

Mehr zum innovativen Bestell-Start-up erfahren Sie unter www.dentalqlick.de.

Coworking-Spaces – Mehr als nur ein Trend

Start-up Gründer stehen immer wieder vor der verzwickten Frage, wo sie sich mit ihrem Unternehmen niederlassen sollen. Zuhause, in einem angemieteten Büro oder doch in einem der immer beliebteren Coworking-Spaces? Auch wenn die eigenen vier Wänder aufgrund der geringen Kosten verlockend wirken, der Coworking-Space ist aufgrund seiner zahlreichen - nicht zu unterschätzender - Vorteile für Jungunternehmen, besonders interessant:

  1. Anschaffungskosten und Startvorteil: Da in einem Coworking-Space die Infrastruktur bereits bereitgestellt werden, muss in einem ersten Schritt lediglich die Miete bezahlt werden und es kann ohne Wartezeit direkt losgestartet werden.
  2. Netzwerk: Ebenfalls zentral ist ein Netzwerk von Partnerunternehmen aufzubauen – dies gelingt in einem Coworking-Space besonders einfach. Hier trifft so viel Kreativität, Innovation und geballtes Fachwissen auf kleinstem Raum aufeinander, dass eigentlich nur davon profitiert werden kann.
  3. Flexibilität: Da sich Start-ups oftmals rasant entwickelt – sowohl positiv wie leider auch negativ – ist das anmieten einer fixen Fläche oft problematisch. Diese wird schnell zu klein oder groß und lässt sich schlechter variieren, als ein angemieteter Platz in einem Coworking-Space.

Natürlich ist nicht immer alles Gold, was glänzt. Die Vorteile können auch, je nachdem wie man es betrachtet als Risiken gesehen werden. Aufgrund der engen Zusammenarbeit mit anderen Firmen können gute Mitarbeiter schneller abgeworben werden. Auch das Thema der Work-Life-Balance wird recht zwiegespalten betrachtet: Einerseits gibt es zahlreiche Freizeitangebote, direkt am Arbeitsplatz, andererseits plädieren viele darauf, das Büro nicht zum Daueraufenthaltsort mutieren zu lassen. Schlussendlich muss dies wohl jeder für sich selbst entscheiden.

Coworking-Spaces bieten in jedem Fall eine tolle Startmöglichkeit für Start-ups, die sich noch im Aufbau beziehungsweise der Entwicklung befinden. Ein kreatives, sehr inspirierendes Arbeitsumfeld, sowie eine sehr hohe Flexibilität zählen zu den größten Vorteilen.

BZ-Flashback - Revelc, Prewave, liimtec ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Revelc – Raffinierter Smart Mirror

Von Schülern des Albert-Schweitzer-Gymnasium in Kaiserslautern entwickelt, ist das raffinierte Gadget Revelc ein toller Tagesbegleiter. Der Smart Mirror kann neben Datum und Uhrzeit auch weiterreichende Funktionen wie Termine, Notizen Schlagzeilen oder der Wetterbericht ausführen. Im Fokus des Start-ups steht jedoch die Verwendung der Technologie in Unternehmen. Diese können auf den Geräten tageszeit-abhängig verschiedene Anzeigen platzieren und diese auch gegebenenfalls schnell ändern. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

Kesselfuchs – Sechsstellige Förderung für Start-up

Das Wiener Jungunternehmen Kesselfuchs hat sich mit der Digitalisierung des Heizungsinstallateur-Marktes eine interessante Nische erschlossen. Erst vor knapp einem Jahr gegründet hat die Plattform schon regen Zustrom und bereits hunderte Angebote sowie Heizungsvermittlungen wurden auf ihr abgewickelt. Die Idee kommt auch bei der Forschungsförderungsgesellschaft FFG gut an, die das Unternehmen mit rund 175.000 Euro unterstützt. Das erhaltene Investment soll in Marketingmaßnahmen sowie den technologischen Ausbau investiert werden. Mehr dazu hier.

 

Coworking-Spaces – Arbeitsform der Zukunft?

Für viele Start-ups stellt sich Eingangs erst einmal die Frage, wo sie sich niederlassen sollen. Eine immer beliebtere Wahl sind dabei diverse Coworking-Spaces. Diese bieten den Jungunternehmen in verschiedenen Bereichen zahlreiche Vorteile gegenüber einem Start zuhause oder in einem angemieteten Büro. In dem kreativen, inspirierenden Arbeitsumfeld fällt es mit Sicherheit leichter in die Unternehmenswelt zu starten. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

Prewave – Ein Blick in die Zukunft

Das Wiener Start-up Prewave hat sich darauf spezialisiert Daten aus verschiedenen sozialen Netzwerken – unter anderem Twitter, Facebook oder dem chinesischen Weibo – zu analysieren und daraus Risiken für Unternehmen herauszufiltern sowie Vorhersagen zu treffen. Dies soll von der Analyse von Problemen in Lieferketten bis hin zur Vorhersage von Umwelt- und Sozialrisiken reichen. Zentral ist bei Prewave der dahinterstehende Moralkodex. Es würden keinerlei Informationen über einzelne Quellen, sondern vielmehr aggregierte Ereignisdarstellungen an Kunden weitergegeben. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

liimtec – Grazer Start-up mit Pocketdefi ist insolvent

Trotz einem großen Traum steht das 2015 gegründete Grazer Start-up liimtec nun offenbar vor dem Aus. Das Problem: Die Produktidee eines kleinen handlichen Defibrillators, der überall mit hingenommen werden kann und der selbst sehr handlich ist. Problematisch ist jedoch, dass das Produkt auch nach langer Entwicklungsphase nicht marktreif ist und bis zur tatsächlichen Markteinführung noch rund 2,5 Millionen Euro fehlen würden. Wie es jetzt weitergehen soll mit dem Pocketdefi ist noch unklar. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

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Bike-Sharing Anbieter Ofo verkündet das Aus in Wien

Das 2014 in Peking gegründete Bike-Sharing Unternehmen Ofo startete Ende August 2017 mit seinem Dienst auch in Wien (wie von Bundesland.bz berichtet). Nach mehreren Problemen (wahllos und unsachgemäß abgestellte Fahrräder, mangelnde Qualität und zahlreiche verwahrloste und kaputte Räder) reagierte Anfang März 2018 die Stadt Wien mit einer ortspolizeilichen Verordnung. Die verordneten strengen Regeln, speziell für stationslose Fahrräder, sollten eine deutliche Verbesserung bringen. Vor allem die beiden oben genannten Probleme sollten durch eine zwingende Reaktionsfrist von vier Stunden seitens des Anbieters behoben werden. Diese Regelung sowie die Verordnung zu einem zwingenden Firmensitz in Wien, einer Höchstgrenze von 1.500 Fahrrädern und eine Zulassung eines jeden Rades durch die Stadt Wien dürften nun der Auslöser dafür sein, dass der chinesische Anbieter Ofo sich aus Wien zurückzieht. Nach nicht mal einem Jahr sollen die gelben Räder demnach in den nächsten Wochen und noch vor Eintreten der Verordnung mit 1. August 2018 gänzlich von der Bildfläche verschwinden.

 

Revelc – Raffinierter Smart Mirror

Entstanden am Albert-Schweitzer-Gymnasium in Kaiserslautern, präsentiert sich das raffinierte Gadget Revelc als wäre es in einem Tech-Laboratorium von Apple oder Google entstanden. Dabei handelt es sich um einen Smart Mirror, der den Nutzern die aktuellen Schlagzeiten, den Wetterbericht, anstehende Termine sowie die aktuellen Spritpreise anzuzeigen. Auch die Funktion, Notizen für andere Familienmitglieder zu hinterlassen ist verfügbar.

Durch die Nutzung einer quelloffenen Magic-Mirror-Software, können die einzelnen Funktionsmodule wie in einem Baukasten erweitert werden. Neben Datum und Uhrzeit können beliebige Features
© Revelc                                          eingebaut werden, um den Bedürfnissen der Nutzer gerecht zu werden. Bisher ist das Gadget noch ein recht teurer Spaß: Rund 850 Euro kostet es einen Spiegel produzieren zu lassen, in einem speziell dafür ausgewiesenen Raum im Albert-Schweitzer-Gymnasium.

Der Verkauf an Privatpersonen steht jedoch nicht im Vordergrund. Vielmehr sollen Unternehmen in der Offline-Welt angesprochen werden. Diese könnten mit den softwaregestützen Spiegeln mit einem flächendeckenden Einsatz in sanitären Anlagen von Hotels, Einkaufszentren oder größeren Läden problemlos Tageszeit-abhängige Werbung und Sonderangebote anzeigen. Noch steckt das Projekt der Schüler in den Kinderschuhen. Aktuell feile man an einem richtigen Businessplan um mithilfe von Investoren das Produkt marktfähig zu machen. Das Interesse ist in jedem Fall groß: Es hätten sich bereits Hotels und Restaurants gemeldet.

Mehr Informationen zum Start-up der Schüler finden Sie unter revelc.de.

WisR – Job-Plattform für Senioren

Viele Pensionisten suchen nach dem Ausscheiden vom regulären Arbeitsmarkt nach neuen Herausforderungen. Diese wird ihnen durch die „Silver Ager Recruiting“-Plattform des Start-ups WisR geboten. Hier können sich arbeitswillige Pensionisten registrieren und werden dort an Unternehmen vermittelt, die deren Know-how brauchen. Da die Bewerbungen über die Plattform mehr als nur Fakten, sondern vor allen Dingen auch Interessen, persönliche Stärken und die gewünschte Arbeitsumgebung.

Dies hat zahlreiche Vorteile für die Unternehmen. Einerseits können sie so ein Zeichen für eine generationsfreundliche Positionierung und Arbeitgebermarke setzen und andererseits können sie von erfahrenen und hochmotivierten Menschen sowie deren Wissen profitieren. Auch steigert ein intergenerationeller Wissenstransfer nachweislich die Kreativität des Teams und dessen Performance, was wiederum einen hohen wirtschaftlichen Nutzen mit sich bringt.

Die Plattform wurde bereits für mehrere Preise und Acceleratoren-Programme nominiert bzw. wurde dort aufgenommen. Erst vor wenigen Wochen konnte sich WisR im Finale des Pitch-Wettbewerbs am 4GAMECHANGERS Festival durchsetzen und einen Geldwert von 10.000 Euro sowie weitere Sachleistungen mit nach Hause nehmen.

Update: In einer Seed-Runde Anfang Juli konnte das Startup nun auch Investoren wie u.a. Nathalie Karré (Accelor), Niki Futter (Compass Verlag) und Stephan Blahut (ÖGV) von ihrem Konzept überzeugen und sich ein 250.000€ Investment sichern. Mit diesem Geld wollen Sie nun die Plattform vorran treiben und bis Ende des nächsten Jahres 100.000 Registiertungen knacken. 

Mehr Informationen finden Sie unter: wisr.eu

BZ-Flashback - DaWanda, Abacus, Wisr ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Mimo - Programmieren leicht gemacht

Das Wiener Start-up Mimohello hat sich zum Ziel gesetzt, technikinteressierten Jugendlichen das Programmieren bei zu bringen. Dabei soll die eigens entwickelte App Mimo helfen, die spielerisch dabei hilft HTML, CSS, Java, Javascript, SQl, Phyton und Ruby zu erlernen. Mit vielen interaktiven Elementen soll der persönliche Lernerfolg von Nutzern dabei schnell vorangetrieben werden. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

DaWanda – Urgestein der Start-up-Szene sperrt zu

Nach 12 Jahren stellt der DIY-Marktplatz DaWanda mit 30. August den Betrieb ein. Die Plattform war in der Vergangenheit zu einem Fixplatz für europäische Nutzer geworden, die selbstgemachte Produkte online vertreiben wollen.  Die Kunden sollen nun an den US-Konkurrenten Etsy weitergegeben werden. Dank eines aktuell entwickelten Tools sollen die Händler ohne Probleme bequem um kostenfrei auf die andere Plattform umziehen können. Mehr rund um das Ende eines Urgesteines erfahren Sie hier.

 

Abacus – Hohes Investment für Buchhaltungs-Start-up

Buchhaltung ist ein Bereich, in dem sich Automatisierung durch Künstliche Intelligenz schnell durchschlagen wird, da sie sehr regelbasiert funktioniert. Das Wiener Start-up Abacus arbeitet genau in diesem Bereich und hat sich ein hohes Investment von rund einer Million Euro gesichert. Die Basis des Programmes von Abacus ist eine automatische Texterkennung. Diese kann Informationen erfassen und richtig zugeordnet. Die Software lässt sich inzwischen auf 150.000 Rechnungstypen zuverlässig anwenden. Bei historischen Daten und schlechter Bildqualität des Ausgangsmaterial muss eventuell nachkontrolliert werden. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Wisr – 250.000 Euro Investment für Social-Impact-Start-up

Das Wiener Start-up Wisr hat es sich zum Ziel gesetzt, interessierte Pensionisten an potentielle Arbeitgeber zu vermitteln. Diese Idee hat nun auch vier Business Angels überzeugt, die insgesamt 250.000 Euro in das Unternehmen investieren. Ziel des Start-ups ist es, das Wissen und Know-How älterer Menschen den nachkommenden Generationen zur Verfügung zu stellen und dadurch ihre Entwicklung zu fördern. Mehr dazu erfahren Sie hier. Genauere Informationen zu Wisr erhalten Sie in unserem Blogbeitrag.

 

Investitionen – 133 Millionen Euro für österreichische Start-ups

Laut dem Start-up Report Austria wurde 2017 deutlich mehr Geld in heimische Jungunternehmen investiert, als noch in den Jahre zuvor. Mit 133 Millionen Euro wurden Ideen, Gadgets und Programme von österreichischen Denkern und Entwicklern unterstützt. Im Vergleich dazu waren es 2016 lediglich 81 Millionen Euro. Die höchste Investition erhielt dabei das Wiener Biotech-Unternehmen Hookipa Pharma (50 Millionen), gefolgt von TourRadar (8,5 Millionen) und dem Linzer Start-up Robart (6,1 Million). Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

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Ocean Maps - Salzburger Start-up entwickelt 3D-Unterwasserkarten

Besonders die Weltmeere, aber auch Gewässer im Allgemeinen üben für uns Menschen eine riesen Faszination aus. Nichtsdestotrotz gehören sie immer noch zu den am wenigsten erforschten Plätzen unserer Erde. Während Internet-Giganten wie Google, Apple oder Microsoft ganze Städte dreidimensional nachbilden, sind entsprechende Unterwasserkarten bislang rar gesät. Die wenigen bereits vorhandenen Karten sind zudem aufgrund fehlender Georeferenzen nicht zur genauen Orientierung geeignet. Der gelernte Maschinenbauer und leidenschaftliche Wassersportler Thomas Nemetz möchte dies nun ändern. Mit seinem Start-up Ocean Maps möchte der Salzburger 3D-Unterwasserkarten von bekannten Tauchplätzen erstellen.

Das achtköpfige Team konnte bereits 500 Unterwasserlandschaften vom jordanischen Meer bis zur Küste Maltas und Kalifornien vermessen. Auch österreichische Seen wie der Attersee und Traunsee wurden bereits mittels hochmoderner Sonargeräte kartiert. Die erhobenen Daten werden anschließend für die eigens entwickelte Android-, iOS- und Web-App aufbereitet. Die Vermessungen verlaufen äußerst präzise. So werden mittels hochmoderner Sensoren nicht nur die Wassertiefe, sondern auch die Gelände- und Bodenbeschaffenheit – ob der Grund bspw. sandig, steinig oder mit Korallen übersät ist – erfasst. Die Genauigkeit ist verblüffend und liegt bei rund zehn Zentimeter. Vervollständigt werden die jeweiligen Karten mit Video- und Satellitendaten sowie Fotos aus der Luft.

Die 3D-Tauchkarten werden in erster Linie über professionelle Tauchschulen lizenziert und vertrieben. Eine weitere Einnahmequelle liegt in den Vermessungsaufträgen für industrielle Anlagen. So trägt Ocean Maps bspw. dazu bei, Staudämme oder Hafenerweiterungen unter Wasser genau zu planen. Interessiert? Genauere Infos zum Salzburger Start-up finden Sie auch hier.

Mimo - spielerischer Programmierkurs auf Erfolgskurs

Das Wiener Startup Mimohello hat es sich zur Aufgabe gemacht, technikinteressierten Jugendlichen auf spielerische Art und Weise das Programmieren beizubringen. Im Gegensatz zu dicken Büchern und stundenlangen Lerneinheiten vor dem PC, bietet Mimo eine App an, die es Interessierten ermöglicht, in kleinen Lerneinheiten mit einer Dauer von max. 2 Minuten, HTML, CSS, Java, Javascript, SQL, Phyton und Ruby zu lernen. Die Lerneinheiten sollen in erster Linie Spaß machen und mit einer Vielzahl an interaktiven Elementen die persönlichen Lernerfolge steigern. Die ersten beiden Kapitel der verschiedenen Lerneinheiten sind gratis. Danach läuft die App mit einem Abonnement um knappe 50€ im Jahr. Der einzige Wermutstropfen, die erlernten Kenntnisse können nicht anhand eines Zertifikats bestätigt werden.

Nach einer Teilnahme am Techstar Accelerator in Berlin 2016 launchte das Unternehmen rund um Johannes Berger (CEO), Henry Ameseder (COO), Lorenz Schimik (CPO) und Dennis Daume (CTO) dann die iPhone App. Nach zwei Jahren Arbeit ohne externe Finanzierung erhielt Mimo 2017 schließlich ein Seedinvestment in Höhe von 611.000€. Das Kapital dazu stammte von bekannten Investoren wie den Runtastic Gründern, Hansi Hansmann, Techstars oder Bernhard Niesner. Auch in diesem Jahr befindet sich das Unternehmen auf Erfolgskurs. So wurde der spielerische Programmierkurs im Juni bereits zum zweiten Mal zur „app of the day“ im iTunes-Store gekührt. Auch eine Android Version soll dieses Jahr noch auf den Markt kommen.

Alle Informationen zum Unternehmen und einen Download-Link zur App finden Sie unter https://getmimo.com/

BZ-Flashback - SolMate, TourRadar, Parkbob, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

MoonVision – KI für die Kantine

Künstliche Intelligenz ist aktuell ein sehr innovatives Feld, indem sich zahlreiche Start-ups tummeln. Eines davon ist MoonVision aus Wien, das sich mit raffinierten IT-Lösungen beschäftigt. Das entwickelte System ermöglicht das Tracken von Objekten – egal ob in der Gastronomie, dem Handel oder der Logistik. Derzeit wird das System in der Kantine von A1 getestet. Dabei werden die Speisen anhand ihrer visuellen Merkmale erkannt und daraufhin automatisiert boniert. MoonVision soll aufgrund der geringen Kosten auch für kleiner Unternehmen eine Möglichkeit darstellen, KI-Systeme in Abläufe zu integrieren. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.

 

TourRadar – 50 Millionen Dollar Investment für Gruppenreisen

Das Gruppenreisen Start-up TourRadar hat eine sehr erfolgreiche Finanzierungsrunde abgeschlossen. Insgesamt erhält das Wiener Jungunternehmen ein Investment in der Höhe von 50 Millionen Dollarn. Auf der Seite können Nutzer mehrtägige Gruppenreisen buchen – ein Markt, der mit geschätzten 55 Milliarden Dollar ein durchaus lukratives Geschäftsfeld bietet. Mit dem erhaltenden Investment soll die Technologieplattform von TourRadar ausgebaut sowie die globale Expansion vorangetrieben werden. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

SolMate – Solartechnologie für Jedermann

Das Grazer Start-up eet.energy stellt seinen Konsumenten in Aussicht mit einem ihrer Produkte rund ein Viertel des hauseigenen Strombedarfs durch Sonnenenergie decken zu können. Dazu soll der sogenannte SolMate – ein eigens entwickeltes Solar-Panel – genutzt werden, der sich ganz einfach am Balkon installieren lässt. Der produzierte Strom fließt in einen Speicher und danach direkt in das Stromnetz des Haushaltes. Interessierte können sich die Geräte ab Mitte September in der Crowdfunding-Kampagne SolMate um rund 2.000 Euro vorbestellen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Parkbob – Wiener Parkplatzsuche Start-up expandiert

Um einen Parkplatz in der Stadt zu finden braucht man gute Nerven. Das eine mögliche Lösung in jeder Metropole der Welt gut ankommt, beweist das Wiener Start-up Parkbob. Die App, die Autofahrern in Echtzeit freie Parkplätze anzeigt, ist inzwischen in 40 Städten verfügbar und soll in den nächsten 18 bis 24 Monaten in weiteren 160 Städten weltweit aktiv sein. Die Daten werden durch die Auswertung von Satelliten- und Videomaterial erstellt. Das Wiener Start-up hat eine Nische gefunden, die es sowohl für Kunden, wie auch für Navigationsanbieter und Autohersteller interessant macht. Mehr dazu hier.

 

Hektar Nektar – Unterstützung für Bienen und Imker

Das Bienensterben und dessen fatalen Folgen für die Umwelt sind bereits seit Jahren ein heiß diskutiertes Thema. Das Start-up Hektar Nektar will nun Abhilfe leisten und Imker dabei unterstützen sich lokal zu vernetzen sowie sich moralisch und finanziell gegenseitig zu unterstützen. Auf der Plattform kann einerseits mit Bienen gehandelt werden und somit die Artenvielfalt erhalten werden, sowie auch wichtige Tipps und Tricks ausgetauscht werden. Mehr zur Plattform erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.

 

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Shades Tours – Außergewöhnliche Touren und Einblicke

Das Wiener Start-up Shades Tours organisiert besonders bewegende Touren und Aktivitäten zu gesellschaftlich polarisierenden Themen. Hierbei dreht sich alles um die Obdachlosigkeit, die in Wien von obdachlosen Personen selbst durchgeführt werden. Die Aktivitäten von Shades Tours reichen von sozialpolitische Stadtführungen über Corporate Volunteering Aktivitäten und Präsentationen bis hin zu Kocheinsätzen in sozialen Einrichtungen.

Durch Stadttouren mit Guides, die selbst aus prekären Lebens- und Wohnsituationen kommen, werden den Teilnehmerinnen die facettenreichen Schattenseiten der Gesellschaft aufgezeigt und dadurch auch ein geschultes Bewusstsein sowie bereits bestehende Lösungsansätze präsentiert. Ziel von Shades Tours ist es, falsche Stigmen und Vorurteile gegenüber obdachlosen Menschen abzubauen. Diese führen neben einem sozialen auch zu einem Ausschluss vom Arbeitsmarkt.

Genau diesen Menschen will das Start-up mit seiner Arbeit helfen. Die Integration von ehemals obdachlosen Menschen zurück in den Arbeitsmarkt gestaltet sich oft schwierig, da potentielle Arbeitgeber wenig Vertrauen in deren Arbeitsbereitschaft haben. Shades Tours fungiert hierbei als Schnittstelle, denn wenn die Guides hier gearbeitet haben, haben sie ihre Zuverlässigkeit bereits unter Beweis gestellt und dies kann als Referenz herangezogen werden.

Seit diesem Jahr gibt es zusätzlich eine weitere Tour durch Wien, die sich mit dem Thema Flucht, Asyl und Integration auseinandersetzt und wiederum zwei Ziele verfolgt: Aufklärung der Gesellschaft und Integration der Guides.

 

Mehr rund um die Initiative Shades Tours erfahren Sie unter www.shades-tours.com.

Hektar Nektar – Bienen-Marktplatz für Imker

Bienen bestäuben weltweit rund 80 Prozent aller Früchte und Gemüse auf natürliche Weise – doch Millionen von ihnen sterben jährlich aufgrund von Wetterkapriolen, Parasiten oder den folgen der industriellen Landwirtschaft. Wenn das voranschreitende Bienensterben nicht gestoppt wird, wird die Vielfalt an Frucht- und Gemüsesorten deutlich zurückgehen.

Da die Imkerei bzw. Bienenzucht jedoch viel Zeit, Energie und Herzblut verlangt, hilft das Start-up Hektar Nektar nun Imkern sich lokal zu vernetzen sowie sich moralisch und finanziell zu unterstützen. Der geschaffene Marktplatz sowie die unterstützende Plattform wurden geschaffen um Bienenzüchter, Landwirte, Haushalte und Unternehmen durch Honig und andere Bienenprodukte sowie Bienenpatenschaften und Bestäubungsdienste zu unterstützen. Dazu werden einerseits spannende Beiträge rund um das Thema der Bienenzucht und -pflege geteilt und andererseits ein Verkaufsplatz für Königinnen und Schwärme diverser Arten geboten.

Durch Hektar Nektar soll die Wichtigkeit der Bienen für die Umwelt und den Menschen betont werden und zugleich ein Netzwerk für Imker und Interessierte geschaffen werden, um das drohende Bienensterben aufzuhalten. Durch das einfache Kaufen von Königinnen und Schwärmen sollen wieder mehr Menschen dazu animiert werden, das Imkerhandwerk auszuüben. Das Geschäftsmodell in Kombination mit der Mission hat nun auch den Deutschen Bauernverlag in Berlin überzeugt. Dieser unterstützt Hektar Nektar mit einer „sechsstelligen Summe im mittleren Bereich“ und bietet zusätzlich ein Medienkontingent, durch das das Start-up ein zielgerichtetes Marketing für die Hauptzielgruppe der Imker machen kann.

Mehr zur Vision von Hektar Nektar erfahren Sie unter www.hektarnektar.com/de.

MoonVison bringt die Künstliche Intelligenz nun auch in die Kantine

Zweimal Schnitzel, ein Beilagensalat und einmal Kaiserschmarrn: Es ist nicht etwa das Servicepersonal, das die Speisen auf dem Tablett erkennt, sondern eine Kamera, die von oben die Teller scannt. Genau genommen handelt es sich hierbei um eine raffinierte IT-Lösung des Wiener Start-ups MoonVision. Das System ermöglicht es, Objekte einfach zu tracken – ob in der Gastronomie, dem Handel oder der Logistik. Besonders praktisch ist die Anwendung allerdings in Großkantinen, denn die Mittagspausen sind meist zeitlich beschränkt und die Mitarbeiter möchten natürlich keine wertvolle Zeit an den Kassen verlieren. MoonVision wird derzeit bereits in den Kantinen des Mobilfunkanbieters A1 getestet.

Mit Hilfe von Videos erkennt das System in Echtzeit Gegenstände anhand ihrer visuellen Merkmale. Die erkannten Objekte können daraufhin vordefinierte Aktionen auslösen – wie beispielsweise das Bonieren von Speisen. Durch die Künstliche Intelligenz lernt die Anwendung ständig dazu und entwickelt sich quasi von selbst weiter. Beim Müncher Oktoberfest, wo MoonVision im Herbst 2017 zum Einsatz kam, wurden nach einer Stunde bereits rund 20 Speisen automatisch identifiziert, erzählt Firmengründer Florian Bauer gegenüber futurezone.

Objekterkennung in Echtzeit war bislang nur ein Thema für große Firmen, die über entsprechendes Know-how zur Implementierung des Systems verfügten. Mit MoonVision wolle man die Technologie auch für kleinere Unternehmen zugänglich machen, so Bauer. Das System kann einfach online über eine Plattform bedient werden, Videos und Kameras können problemlos hochgeladen und hinzugefügt werden. Auch die geringen Kosten stellen einen großen Pluspunkt dar: MoonVision kommt ohne teure Software aus. Selbst Handykameras reichen aus und können mühelos über WLAN mit der Software verbunden werden.

Mehr über das Wiener Start-up erfahren Sie auch direkt auf der Homepage www.moonvision.io.

BZ-Flashback - Wohnwagon, Chatbot-Hackathon, Logoshuffle ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Wohnwagon – Autarkes Wohnen auf wenigen Quadratmetern

Das Thema des umweltschonenden Wohnen wird immer wichtiger und das zeigt sich auch durch die Entstehung neuer innovativer Start-ups. Eines davon ist das aus Wien stammende Jungunternehmen Wohnwagon, das individuelle Lösungen für kompaktes Wohnen auf wenigen Quadratmetern bietet. In den von klassischen Wohnwägen inspirierten „Tiny Houses“ können die Besitzer einen ersten Schritt in ein selbsterhaltendes Wohnen setzen: Der Strom kommt von der Photovoltaik-Anlage und ein Wasser-Kreislaufsystem sichert die Versorgung. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

Labs.ai – Chatbot-Hackathon für Entwickler

Ende Juni können Entwickler wieder ihre Chatbot-Ideen verwirklichen und dafür sogar Preise gewinnen. Das ermöglicht der Chatbot-Hackathon, der am 29. Juli vom Wiener Start-up Labs.ai veranstaltet wird. Dafür notwendig sind lediglich grundlegende Programmierkenntnisse sowie eine kreative Idee für ein Chatbot-Projekt. Die Veranstaltung findet im Wiener Start-up Zentrum weXelerate statt und teilgenommen werden kann nur mit Voranmeldung. Insgesamt können 50 Personen am Hackathon teilnehmen und die Top 3 werden mit diversen Preisen ausgezeichnet. Mehr Informationen erhalten Sie hier.

 

Create.io – 11 Millionen Dollar für Vorarlberger Start-up

Datenbanklösungen, die in der Lage sind große Datenmengen zu verarbeiten sind aktuell gefragter als je zuvor. Genau in diesem Bereich hat sich das Vorarlberger Start-up Create.io spezialisiert. Das Unternehmen stellt den Code für die Datenbanklösungen offen ins Netz, das Geld wird mit speziellen Unternehmenslösungen verdient. Diese Woche hat Create.io den Abschluss einer Finanzierungsrunde in Höhe von 11 Millionen Dollar bekannt gegeben. Das Geld soll in die Entwicklung der Programme sowie neue Mitarbeiter gesteckt werden. Mehr dazu hier.

 

SzeleSTIM – Schmerzfrei dank Elektrostimulation

Das Wiener Start-up SzeleSTIM will mit einem kleinen tragbaren Gerät Schmerzen behandeln – nachhaltig und ganz ohne Medikamente. Ermöglicht wird dies durch Elektrostimulation an den Nervenenden. Das Besondere an dieser Entwicklung ist die Verbindung mit einer App, mit Hilfe derer die Daten ausgewertet werden und dementsprechend eine spezifische Therapie gestartet wird. Ziel ist es, chronische Rückenschmerzen zu lindern. In Zukunft sollen auch andere Schmerztypen behandelt werden können, hierfür werden aktuell medizinische Studie durchgeführt. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

Logoshuffle – Grazer Start-up holt sich Investment

Eine Firma, die nach Angabe des Markennamens, relevanter Schlagwörter sowie dem bevorzugten Farbschema ein eigenen Logo ausspuckt – das soll Logoshuffle erledigen. Um das Konzept eines automatisiert erstellten Designs umzusetzen, hat sich die Jungfirma nun einen Investor an Board geholt. Mit der mittleren sechsstelligen Investmenthöhe soll das System im Bereich der künstlichen Intelligenz weiterentwickelt sowie neuen Marketingmaßnahmen gestartet werden. Ein erstelltes Loko kostet im günstigsten Fall 49 Euro und im professionellen Paket 89 Euro. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

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SzeleSTIM - Schmerzfrei ohne Medikamente

Das tragbare Gerät des Wiener Start-ups SzeleSTIM sieht auf den ersten Blick aus wie ein altmodisches Hörgerät, hat jedoch eine erstaunliche Wirkung. Mit ihm soll es möglich sein Schmerzen zu behandeln, nachhaltig und gänzlich ohne Medikamente. Der Trick dahinter: Durch Elektrostimulation werden die Nervenenden des Nervus Vagus angerregt, der die Impulse an den Körper weiterleitet und so unter anderem Schmerzen lindert.

Das besondere an SzeleSTIM ist dabei die Verbindung mit einer Smartphone-App, mit Hilfe derer die Daten ausgewertet und eine individuelle Therapie gestartet werden kann. Die Applikation erkennt ebenso durch das Messen der Herzrate und Atemfrequenz, wann der Körper im Ruhezustand ist und pausiert automatisiert die Stimulation. Mit dem SzeleSTIM können vor allen Dingen chronische Rückenschmerzen lindern und werden aktuell in medizinischen Studien bei anderen Schmerztypen erforscht.

SzeleSTIM wurde bereits in klinischen Studien getestet und wird voraussichtlich Mitte 2019 den Marktstart wagen. Da das Gerät jedoch von einem Arzt gesetzt werden muss – das durchdringen der Haut durch die Nadeln gilt als „minimal-invasiver“ Eingriff – soll es auch vorerst vorwiegend über Krankenhäuser vertrieben werden. Auch eine Krankenkassenerstattung wird angestrebt, diese gestaltet sich jedoch schwierig, da erst eine Kostenersparnis gegenüber bisher angewandter Methoden nachgewiesen werden muss. Das Potential ist jedenfalls riesig: Allein in Europa, den USA und Japan gebe es laut SzeleSTM 130 Millionen Rückenschmerzpatienten.

 

Mehr über diese moderne Form der Schmerztherapie erfahren Sie unter www.szelestim.com.

Wohnwagon – Der Weg zum autarken Leben

Aktuell beherrschen Diskussionen rund um die Umwelt, Wohnraumverknappung und Energieverschwendung die Gesellschaft. Dieses Thema wird von zahlreichen Unternehmen aufgegriffen, die im Bereich der sogenannten „Tiny Houses“ arbeiten. Diese sollen einerseits die Platzproblematik in Ballungszentren lösen und andererseits einen ersten Weg zu einem autarken Leben bieten.

Ein Start-up aus Österreich, dass in diesem Bereich aktiv ist heißt Wohnwagon. Das Unternehmen vertreibt individuelle Lösungen für natürliches Wohnen und das kompakt auf wenigen Quadratmetern. Inspiriert vom Design klassischer Wohnwägen stellen die „Tiny Houses“ von Wohnwagon eine tolle Möglichkeit da, den ersten Schritt in ein autarkes Leben zu setzen.

In Österreich produziert mit natürlichen und nachhaltigen Materialien in hochwertiger Ausführungen ist ein Wohnwagon laut Hersteller eine Investition in die Zukunft. Auf Wunsch werden eine Photovoltaik-Anlage, Solar-Holz-Zentralheizung, Bio-Toilette sowie ein Wasser-Kreislaufsystem eingebaut, die ein autarkes Leben ermöglichen.

Da ein solcher Wohnwagon ein großes Investment ist – zwischen 50.000 und 150.000 Euro um genau zu sein – gibt es auch die Möglichkeit an den Standorten Wien und Gutenstein Probe zu wohnen und die Vision der Autarkie selbst zu erleben.

Mehr Informationen rund um den Wohnwagon finden Sie unter www.wohnwagon.at.  

BZ-Flashback - Ocean Maps, Newsadoo, cashpresso, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Ocean Maps – 3D-Unterwasserkarten von Tauchplätzen

Die Weltmeere zählen immer noch zu den am wenigsten erforschten Plätzen unserer Erde. Mit dem Start-up Ocean Maps des gelernten Maschinenbauers und begeisterten Wassersportlers Thomas Nemetz soll sich dies nun ändern. Mittlerweile wurden bereits 500 Tauchplätze unter Wasser vermessen und für die eigene Android-, iOS- und Web-App aufbereitet. Die Idee ist es Tauchern und Seglern eine genaue Karte für ihre Expeditionen zu bieten. Auch Vermessungsaufträge für industrielle Anlagen wie Staudämme oder Hafenerweiterungen werden von Ocean Maps durchgeführt. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Treeday – Der „Green Lifestyle Guide“

Einen nachhaltigen Lebensstil zu führen ist oft schwerer als gedacht. Der „Green Lifestyle Guide“ Treeday soll hierbei Erleichterung bringen. Auf der Homepage werden je Standort und gewünschtem Thema – beispielsweise Essen und Trinken oder Urlaub und Reisen – unterschiedliche Unternehmen herausgefiltert und mit deren Nachhaltigkeitsindex angezeigt. Aktuell befinden sich bereits rund 10.000 grüne Firmen auf der Plattform – und das obwohl der offizielle Launch samt Kampagne erst im Sommer dieses Jahres stattfinden soll. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

Innovation Challenge 2018 – Smarte Ideen gesucht

Auch dieses Jahr sucht Wien Energie wieder die smartesten Ideen bei der Innovation Challenge 2018. Ziel ist es, dass die teilnehmenden Start-ups konkrete Geschäftsmodelle und Services auszuarbeiten und die besten zehn diese mit den Wien Energie-Expertinnen und -Experten umsetzen. Geplant ist danach eine langfristige Partnerschaft mit dem Jungunternehmen, das aus der ganzen Welt stammen kann. Die Schwerpunkte liegen dieses Jahr auf den Bereichen Smart Infrastructure, E-Mobilität, Arbeiten 4.0, Photovoltaik und intelligenten Kundenlösungen. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis 15. Juli. Mehr erfahren Sie hier.

 

Newsadoo – Linzer Content-Bündelungsanwendung

Seit längerem ist bereits bekannt, dass User Inhalte nicht mehr aus nur einer Quelle – wie einer Tageszeitung – sondern aus vielen beziehen. Mit dem Linzer Start-up Newsadoo soll dies nun an einem Ort gelingen. Die Anwendung bündelt Content aus allen relevanten Quellen an einem Ort und analysiert ihn automatisiert. Aktuell ist die Anwendung in der Beta-Version kostenlos nutzbar. Ab Herbst sollen noch kostenpflichtige Funktionen dazukommen, wie ein direkter Zugang auf den Premium-Content der Zeitungsverlage durch Newsadoo. Durch den Schulterschluss sollen auf die Verlage profitieren und einen erfolgreichen Weg in der Digitalisierung finden. Mehr dazu hier.

 

cashpresso – Kredit-Start-up sichert sich 3,5 Millionen Euro

Das wieder Start-up cashpresso bietet eine schnelle Online-Kreditvergabe. Seit dem Start vor rund eineinhalb Jahren konnte das Unternehmen rund 10.000 Kunden in Deutschland und Österreich für sich gewinnen. Per App können Kunden einen Kredit von bis zu 1.500 Euro direkt auf Konto holen – mit einem effektiven Jahreszinssatz von 14,99%. Nun konnte sich das Jungunternehmen ein Investment von Hevella Capital in Höhe von 3,5 Millionen Euro sichern, um neue Zielgruppen anzusprechen und sich im Markt zu etablieren. Geplant sei zudem eine eigene cashpresso-Kreditkarte sowie eine Erhöhung der Finanzierungssummen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

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Treeday – Der erste „Green Lifestyle Guide“

Warum ist es so „verdammt mühsam“ nachhaltig zu leben? – Diese Frage stellte sich einst der Kommunikationsdesigner Andreas Miedaner. Nach der Gründung einer eigenen Agentur und mit rund 25 Jahre Berufserfahrung hat sich der gebürtige Wiener nun ein neues Lebensziel gesetzt, er möchte seine Erfahrung und sein Netzwerk für eine „bessere Welt“ einsetzen. Die Antwort auf sein Vorhaben lautet Treeday. Hierbei handelt es sich um einen „Green Lifestyle Guide“ und nach Angaben des Gründers um den ersten weltweit, branchenübergreifenden Marktplatz für nachhaltigen Konsum.

So einfach funktioniert Treeday: Auf der Homepage finden die User ein zweigeteiltes Suchfeld vor. Dabei können Sie den gesuchten Standort und das gewünschte Thema (z.B. „Essen und Trinken“, „Mode und Lifestyle“ oder „Urlaub und Reisen“) eingeben. Nach Eingabe der Daten erscheint eine Map mit allen Suchergebnissen. Je nachhaltiger ein Unternehmen – ob Restaurant, Weinbauer oder Modegeschäft – desto größer erscheint es auf der Landkarte. Der Grad der Nachhaltigkeit eines Unternehmens steht absolut im Fokus. Ermittelt wird dieser Wert durch den sogenannten „Treeday Index“, den ersten Maßstab für Nachhaltigkeit. Zur Finanzierung des Projekts setzt Andreas Miedaner auf drei Revenue-Streams:

  • Business Accounts: Hierzu zählen Funktionen wie ein Online-Nachhaltigkeitsreport, Gutschein-Promotions und klassische Erweiterungen der Accounts (z.B. Fotos, Logos, Widgets).
  • Ein „digitaler Offline-Marktplatz“: Mithilfe dieses Marktplatzes haben Unternehmer die Möglichkeit, ihre gesamten Vertriebsorte sowie Lieferanten anzeigen und verorten zu lassen. So wird bei einem Weinbaubetrieb bspw. gleich angezeigt, in welchen Geschäften es die jeweiligen Weine zu kaufen gibt.
  • Treeday Ads: Im dritten Quartal dieses Jahres möchte Treeday anderen Unternehmen ermöglichen – ähnlich wie bei Facebook – Werbebanner zu schalten, um so User gezielter zu erreichen.

Gegenüber der brutkasten erzählt Miedaner, verzeichne die Plattform bislang über 10.000 grüne Unternehmen sowie 50.000 Unique User. Und dies obwohl der offizielle Launch samt Kampagne erst im Sommer dieses Jahres starte. Mehr über die nachhaltige Geschäftsidee gibt es nachzulesen unter www.derbrutkasten.com oder direkt auf der Website www.treeday.net.

BZ-Flashback - Blockchain Austria, Usersnap, Mimo, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

MeKiBu – Individuelle Kinderbücher gestalten

Kinderbücher und Malhefte gibt es wie Sand am Meer – doch für viele Kinder sind die generischen Geschichten uninteressant. Daher haben sich Pamela Peschka und Daniela Graf mit ihrem Start-up MeKiBu etwas Besonderes überlegt. Mit dem einfach zu bedienenden Online-Editor lassen sich in wenigen Minuten ganz individuelle Kinderbücher oder Malhefte gestalten. Diverse Hintergründe und Themen-Illustrationen sowie Templates und Textfelder können platziert werden um spannende Geschichten für die Kinder zu schaffen und ihnen so neue Anreize zum Lesen zu geben. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.

 

Usersnap – Feedback-Funktion für Unternehmensseiten

Die verschiedenen Online-Tools des Linzer Startups Usersnap war bisher vor allen Dingen bei großen IT-Unternehmen im Einsatz. Mit der neuen Version „Usersnap CX“ soll das Feedback-Feature nun auch die Webauftritte von Großunternehmen unterstützen. Dank der Software können Nutzer mit wenigen Klicks ihre Zufriedenheit bekunden, Probleme melden und auch gleich Screenshots mitschicken. Auf Basis des Feedbacks wird ein sogenannter Customer Satisfaction Score (CSAT) berechnet. Der Einsatz der Software kostet ab 700 Euro pro Monat. Mehr dazu hier.

 

Initiative Blockchain Austria – Ein Ökosystem in Österreich

Mit dem Ziel Österreich zu einem relevanten Zentrum der Blockchain-Technologie aufzubauen, gibt die Initiative Blockchain Austria zahlreiche Denkanstöße und Hilfestellungen. Durch Fortbildungen, Kooperationen mit Universitäten, Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen sowie Netzwerkveranstaltungen und die Zurverfügungstellung von Ressourcen soll das Blockchain-Ökosystem in Österreich etabliert werden. In den kommenden Monaten wird Blockchain Austria zahlreiche Events und Workshops im Start-up-Zentrum weXelerate in Wien veranstalten und so Neulingen einen Einstieg in die Thematik ermöglichen. Mehr dazu hier.

 

Mimo – Programmierkurs als „app of the day“

Einmal im iTunes-Store als „app of the day“ gefeatured zu werden – das ist wohl der Traum eines jeden App-Start-ups. Das Wiener Start-up Mimo hat dies nun bereits zum zweiten Mal erreicht. Über die iOS-App bietet das Jungunternehmen einen spielerischen Programmierkurs. Dabei wird den Nutzern durch einfache Lerneinheiten beigebracht eine iOS App, eine Website oder gar komplexere Programme zu programmieren. Das Wichtige an einer Hervorhebung im iTunes Store ist die Auswirkung: ein direkter Anstieg an Downloads, Subscriptions sowie des Umsatzes. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

TalentLoop – Aktivieren der eigenen Stärken

Oftmals ist es gar nicht so leicht die eigenen Stärken und Talente zu erkennen. Hier will das Linzer Start-up Innoviduum mit ihrem neuen Tool Abhilfe schaffen. Der Talent-Loop soll Nutzern als digitaler Coach zur Seite stehen, individuelle Stärken aufzeigen und dabei helfen diese zu aktivieren und gewinnbringend einzusetzen. In einem mehrstufigen Test, der sowohl die eigene Wahrnehmung wie auch die von „Buddies“ (Freunden und Familie) über die eigenen Talente abfragt, werden versteckte Begabungen und Fähigkeiten erkannt und dem Nutzer präsentiert. Mehr zur Anwendung in unserem Blockbeitrag.

 

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TalentLoop – Digitaler Coach zum Aktivieren von Stärken

Das Linzer Start-up Innoviduum lässt mit einem Tool aufhorchen, das Nutzern dabei helfen soll, die eigenen Talente zu erkennen und zu stärken. Das Online-Tool namens TalentLoop wirkt dabei als digitaler Coach, der individuelle Stärken aufzeigt, dabei hilft diese zu aktivieren und auch gewinnbringend zu nutzen.

In einem ersten Schritt wird den Nutzern ein mehrstufiger Test präsentiert, am Ende dessen die schlummernden Begabungen und Fähigkeiten des Teilnehmers in einer Wortwolke hervorgehoben werden. © Indnoviduum                                            Das Besondere daran: Die Eigenangaben werden auch in Rückfrage mit „Buddies“ (z.B. Freunde, Familien oder Kollegen) abgefragt um ein differenzierteres Bild zu erhalten.

Das Online-Tool mit allen Features kostet in der Premium-Version 48 Euro pro Jahr und bietet zusätlich noch weiterführende Dienstleistungen rund um die ermittelten Talente, wie Trainings und Workshops für Unternehmen und Schulen. So sollen mithilfe von TalentLoop verborgene Fähigkeiten durch abtesten und bewerten von „Buddies“ erkannt und durch die weiteren Maßnahmen geschult werden, damit sie eine persönliche Weiterentwicklung und/oder bessere Chancen in der Arbeitswelt ermöglichen.

 

Detaillierte Einblicke rund um die Anwendungsmöglichkeiten von TalentLoop erhalten Sie unter www.innoviduum.at/talentloop.

MeKiBu: Kinderbücher einfach selbst gestalten

Kinderbücher und Malhefte findet man in Unmengen – sowohl im Internet als auch im stationären Handel. Das dachten sich auch die beiden Geschäftsfrauen Pamela Peschka und Daniela Graf aus Retz (NÖ) und machten sich auf die Suche nach etwas Neuem. Ihr Ziel war es, besonders „lesefaulen“ Kindern neue Anreize zu geben, ein Buch in die Hand zu nehmen und so ihre Deutsch-Kenntnisse zu verbessern. Aus dieser Grundidee entwickelte sich schließlich das Startup MeKiBu. Auf ihrer Homepage bieten die beiden Geschäftsführerinnen die Möglichkeit, persönliche Mal- und Kinderbücher ganz einfach selbst zu gestalten. Der online Editor ist besonders kindgerecht und übersichtlich aufgebaut. Zuerst muss sich der User entscheiden, ob er ein Mal- oder Kinderbuch gestalten möchte. Anschließend kann aus einem der zur Verfügung stehenden Themen gewählt werden – derzeit stehen Zoo, Bauernhof, Weihnachten und Ostern zur Auswahl. Daraufhin gelangt man in den Editor, wo diverse Hintergründe und Themen-Illustrationen individuell aufeinander abgestimmt werden können. Für die Gestaltung des Textes haben die User zwei Möglichkeiten: Entweder sie fügen den Text direkt online in die jeweiligen Felder ein, oder sie integrieren lediglich Linien, sodass die Kinder die Geschichte später selbst per Hand vervollständigen können. Entscheidet man sich für letzteres, lassen sich die Kinderbücher im Nu in Lernbücher umwandeln. So können Kinder beispielsweise durch Lückentexte ihre Rechtschreib- und Grammatik-Kenntnisse verbessern.

Derzeit arbeiten die beiden Geschäftsführerinnen noch daran, MeKiBu in ihrem Heimatmarkt Österreich bekannter zu machen. Peschka zufolge sei es schwierig, Menschen dazu zu bringen, sich Zeit zu nehmen um ein MeKiBu zu gestalten. Trotz so mancher Hürden haben sich die Jungunternehmerinnen zum Ziel gesetzt, in den nächsten Jahren zumindest in der DACH-Region bekannter zu sein. Mehr über das originelle Startup erfahren Sie auch direkt unter www.mekibu.at.

BZ-Flashback - MoonVision, MiRa, Friday, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Workplace - Mehr Schwung im Arbeitsalltag

Das Start-up Windhund hat sich etwas überlegt, um mehr Schwung und sportliche Aktivität in den Arbeitsalltag der Menschen bringt. Mit der herausgebrachten App Workplace werden rund 1.200 Übungen bereit gestellt wovon mehr als 160 speziell auf den Büroalltag abgestimmt sind. Je Nutzer wird ein individueller Übungsplan je nach den Zielen und Problemen erstellt. Auch für die Unternehmen entsteht so ein Vorteil, da sie beobachten können wie aktiv ihre Mitarbeiter sind, welche Übungen am beliebtesten sind und wo dir größten gesundheitlichen Herausforderungen liegen. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

WhatsApp-Alternativen - Österreichische Start-ups nutzen die Gunst der Stunde

Aufgrund der neuen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) haben sich in den letzten Wochen viele Firmen geärgert. Neben vieler offener Fragen rund um die Nutzung von Diensten wie Facebook oder Google ist es besonders der Bereich der Messenger, der ein neues Potential für heimische Anbieter eröffnetUplink stellt einen sicheren internen Kommunikationsdienst für Unternehmen, das Wiener Start-up Grape bietet einen eigenen Messenger, der über den Firmenserver laufen kann. und das Linzer Start-up swync ein alternatives Adressbuch. So behalten die Unternehmen die Kontrolle über die geteilten Daten und bleiben auch im Umgang mit Daten DSGVO-konform. So wollen heimische Anbieter die Gunst der Stunde nutzen um sich zu etablieren. Mehr Informationen finden Sie hier.

 

MoonVision – Künstliche Intelligenz in der Kantine

Egal ob in der Gastronomie, dem Handel oder in der Logistik – stets braucht es Möglichkeiten um Produkte zu tracken. Dies kann zur Vereinfachung von Arbeitsabläufen beziehungsweise deren Automatisierung führen. Das Start-up Moon Vision bietet Firmen dazu ein einfaches System: Auf Basis von Videos erkennt das System Gegenständen anhand der visuellen Merkmale in Echtzeit und lernt Dank künstlicher Intelligenz auch stetig dazu. Die erfassten Objekte können danach vordefinierte Aktionen, wie das Bonieren von Speisen oder das automatisierte Verladen von Waren, auslösen. Aktuell sind nur Testversionen der Software erhältlich, doch das Potential ist groß. Mehr dazu hier.

 

MiRa – Ein Rad, das mitwächst

Damit Eltern nicht jedes Jahr ein neues Fahrrad für die schnell heranwachsenden Kinder kaufen müssen hat sich der Radshop „United in Cycling“ aus Wien etwas überlegt. Er bietet ein Abomodell, genannt MiRa, mit dem ein Kinderrad gegen einen monatlichen Fixbetrag angemietet und durch stetigen Umtausch an das Wachstum des Kindes angepasst werden kann. Die großen Vorteile sind dabei die große Geldersparnis der Eltern sowie eine Entlastung der Umwelt, da die Räder nun viel länger genutzt werden. Zusätzlich bietet MiRa einen Rund-um-Service mit Reparaturen und einen Ersatz von Verschleißteilen. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

Friday – Auto-Versicherungen auf Kilometerbasis

Das Berliner Insurtech-Startup Friday hat eine Volllizenz als Versicherer in Europa erhalten. Das Unternehmen bietet eine kilometergenaue Autoversicherung an – und das ab 1 Cent pro zurückgelegtem Kilometer. Zusätzlich gibt es ein monatlich-kündbares Modell, bei dem 8,03 Euro pro Monat beträgt. Innerhalb von 90 Sekunden ist es laut Friday möglich, ein Angebot für das jeweilige Auto-Modell zu erstellen. Auch das Melden von Schäden soll Dank der Abwicklung über das Smartphone deutlich schneller und einfacher gelingen. Aktuell ist der Dienst nur in Deutschland am Markt, eine Ausweitung soll je nach Erfolg und Annahme durch die Kunden erfolgen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

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MiRa – Das Rad, das mitwächst

Kinder wachsen sehr schnell und dabei werden sie nicht nur für ihre Kleidung zu groß, sondern auch im Schnitt alles 1,5 bis 2 Jahre für ihre Fahrräder. Dies kann für die Eltern eine unglaubliche finanzielle Belastung bedeuten. Genau an diesem Punkt setzt MiRa, das Abomodell des Radschops "United in Cycling" an.

Das Unternehmen aus Wien bietet ein Miet-Abo für Kinderräder an. Dabei wird ein monatlicher Fixbetrag – je nach Fahrradgröße und Modell von 9 bis 16 Euro – gezahlt und das Rad stetig an das Wachstum des Kindes angepasst. Dies hat Vorteile sowohl für die Eltern, die jede Menge Geld sparen, als auch für die Umwelt, da durch den Verleih der Lebenszyklus eines Kinderfahrrades auf mindestens 10 Jahre verlängert werden kann und somit auch die Umwelt entlastet wird. Zusätzlich bietet das Start-up einen – im Einstiegspreis inkludierten – Rund-um-Service mit Reparaturen und Ersatz von Verschleißteilen.

Beim jedem Rad sind Klingel, Ständer und Reflektoren vorab dabei. Verschiedene Zusatzpakete helfen dabei, das Radfahren auf die individuellen Bedürfnisse des Kindes abzustimmen. So lassen sich beispielsweise ein Fahrradhelm, -lichter, -körbe oder -schlösser erwerben. Auch einen Home-Service bietet MiRa, bei dem der Radmechaniker direkt nach Hause kommt und weitere Individualmontagen vornimmt.

Mehr rund um den Kinderradverleih aus Wien erfahren Sie unter mira.bike.

Workplace: App bringt neuen Schwung in den Arbeitsalltag

Manche machen es gerne alleine, andere liebe in der Gruppe, die meisten nach der Arbeit, aber so mancher auch zwischendurch – Die Rede ist natürlich vom Sport. Das Salzburger Start-up Windhund bringt mit dem Sportprogramm Workplace neuen Schwung in die Büros. Ins Leben gerufen wurde die Geschäftsidee von Günther Matzinger aus Salzburg. Der Jungunternehmer und zweifacher Paralympics-Sieger möchte mit seiner neuen App das betriebliche Gesundheitsmanagement modernisieren. Die Anwendung stellt rund 1.200 Übungen bereit, davon mehr als 160 speziell für den Büroalltag. Die jeweiligen Übungspläne werden je nach Ziele und Probleme der Nutzer individuell mittels Machine Learning zusammengestellt. „Das System entwickelt sich ständig weiter und soll in Zukunft bessere Pläne liefern als ein Trainer“ so Matzinger gegenüber Startup Salzburg.

Nicht nur für Arbeitsnehmer, auch für die Unternehmer selbst bietet die App zahlreiche Vorteile. So können Führungskräfte bspw. auf einem Dashboard beobachten, wie aktiv ihre Mitarbeiter sind, welche Übungen am beliebtesten sind und wo dir größten gesundheitlichen Herausforderungen liegen.

Die Ziele für die Zukunft sind groß: Matzinger hofft, dass er mit seinem Unternehmen und dem Sportprogramm Workplace zumindest im DACH-Raum zu einem der führenden Anbieter in der mobilen Fitness-Technologie wird. Der Unternehmer ist durchaus optimistisch gestimmt, „alles fügt sich derzeit gut zusammen, Firmen achten immer mehr darauf etwas für ihre Mitarbeiter zu tun.“ Dazu kommt auch die Tatsache, dass die Digitalisierung nun auch in kleinen Unternehmen angekommen ist. Die Hemmschwelle digitale Produkte anzuwenden wurde in letzter Zeit immer niedriger. Unternehmer sind offener gegenüber neuen Technologien und Innovationen und probieren diese gerne aus.

 

Mehr über die App und das Interview mit Geschäftsführer Günther Matzinger erfahren Sie unter www.startup-salzburg.at oder direkt auf der Homepage www.windhund.com.

BZ-Flashback - Ossic, Tiny House, Austria’s Next Top Start-up 2018 ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Young & Urban – SPAR bietet neue Plattform für Start-ups

Der heimische Lebensmittelgigant SPAR startet mit „Young and Urban by SPAR“ sein eigenes Start-up Programm. Österreichische Jungunternehmer und kreative Produktentwicklungen aus dem food- und auch non-food Bereich werden gefördert. Dabei soll nicht nur die Plattform zum Vermarkten und Verkaufen angeboten werden, sondern vor allen Dingen die Erfahrung und das Netzwerk von SPAR bereitgestellt werden. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.

 

Ossic – Pleite trotz sechs Millionen Dollar Crowdfunding

Das kalifornische Start-up Ossic, das sich mit speziellen 3D-Audio-Kopfhörern für VR-Anwendungen von der Konkurrenz abheben wollte, ist pleite. Nun werden zehntausende Crowdfunding-Unterstützer die sich das Gerät via Kickstarter und Indiegogo vorbestellt haben leer ausgehen. Trotz sechs Millionen Dollar, die durch das Crowdfunding eingenommen wurden, hat es scheinbar nicht für eine Serienproduktion gereicht. Auch das Fehlen von weiteren Investoren hat zum Ende des Unternehmens geführt. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Holo-Light – Augmented-Reality dank neuartiger Technologie

Zwei Schlagworte, die die Technikszene bereits seit vielen Jahre und sicherlich noch viele weitere beschäftigen werden: Hologramme und Augmented-Reality. Das Tiroler Start-up Holo-Light nimmt in diesem Bereich eine Vorreiterrolle ein. Spezialisiert auf Mixed-Reality Lösungen soll die Technologie Arbeitsschritte erleichtern und durch die alternativen Visualisierungsmöglichkeiten neue Perspektiven in der Entwicklung ermöglichen. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

„Tiny House“ – Ideen zu neuen Wohnformen

Der demografische Wandel, steigende Mietpreise sowie wachsende Städte – alles Anzeichen, die dazu einladen über neue Arten des Wohnens nachzudenken. Das Wohnen in Kleinhäusern kombiniert dabei die Platzproblematik mit einer sozialen Mission. Dabei werden Themen wie Energieverbrauch, Verschwendungswahn oder auch Lösungsansätze für steigende Obdachlosenzahlen als Motivatoren angeführt. In Österreich arbeiten unter anderem die Wiener Start-ups WohnwagonLiberty.Home und NimmE daran, neue Wohnformen zu entwickeln. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Austria’s Next Top Start-up 2018: Startschuss für Bewerbung

Ab sofort können sich kreative Jungunternehmerinnen wieder mit ihren Start-up-Ideen für die Aktion „Austria’s Next Top Start-up 2018“ von futurezone und A1 bewerben. Dem Sieger winkt ein 30.000 Euro schweres Paket, ein Fixplatz beim futurezone Award und futurezone Day sowie eine Chance im „A1 Start Up Campus“ einzuziehen. Das Wertepaket besteht dabei zu gleichen Teilen aus Preisgeld, Cloud-Leistungen sowie einem Medienpaket. Die Bewerbungsfrist läuft ab sofort bis 29. Juni 2018 und soll kurz und knapp auf einer A4-Seite Platz finden. Weitere Informationen rund um die Teilnahme finden Sie hier.

 

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Holo-Light: Augmented-Reality mit Head-Mounted-Displays

Hologramme und Augmented-Reality: Zwei Schlagworte, die die Technikszene seit Jahren und noch viele weitere beschäftigen werden. Eine Vorreiterrolle in deren Entwicklung hat sich in Österreich dabei das Tiroler Startup Holo-Light erarbeitet.


Spezialisiert hat sich das Unternehmen auf Mixed-Reality Lösungen primär für die Industrie. Dabei wir ein Fokus auf Augmenten-Reality Anwendungen für Bereiche wie Technik bzw. Konstruktion, Produktion, Design, Service sowie Nutzbarkeit und Trainingsfunktion gelegt. Diese sollen Arbeitsschritte erleichtern und durch die Visualisierungsmöglichkeiten neue Perspektiven in der Entwicklung ermöglichen.

Nun konnte Holo-Light zwei spannende Investoren an Bord holen. Zum einen das deutsche Unternehmen innogy Innovation, das besonders an der Hologrammübertragung von Experten interessiert ist, sowie die Unternehmerische Hochschule MCI (Management Center Innsbruck), die bereits seit 2017 einen Beitrag als Technologiepartner leistet und nun auch noch finanziell unterstützt. Mit der MCI wurde auch ein Eingabegerät für Head-Mounted-Displays entwickelt. Dieser „Holo-Stylus“ soll das Bedienen der erzeugten Hologramme auf ein neues Level heben und das Arbeiten mit ihnen nur intuitiver gestalten. Das Gerät ist derzeit nur als Development Kit für Entwickler erhältlich. 2019 soll es dann serienreif im Handel verfügbar sein.

 

Mehr Informationen zum Start-up finden Sie unter: www.holo-light.com

Young & Urban – SPAR bietet Jungunternehmern eine Plattform

REWE und Edeka machen es vor, der heimische Lebensmittelgigant SPAR zieht nach. Mit dem Programm „Young and Urban by SPAR“ sollen u.a. österreichische Jungunternehmer und kreative Produktentwicklungen aus dem food- und non-food Bereich gefördert werden. Die Supermarktkette will den Bewerbern dabei nicht nur eine Plattform zum Vermarkten und Verkaufen bieten, sondern auch die Erfahrung und vor allem das eigene Netzwerk zur Verfügung stellen. Jungunternehmer können von „Young and Urban by SPAR“ vor allem Know-how in den Bereichen Produkt- bzw. Designentwicklung, Produktion, Vermarktung sowie im Qualitätsmanagement erwarten. Das Programm soll sich außerdem durch wenig Bürokratie und einen kurzen Bewerbungsprozess auszeichnen. Darüber hinaus unterstützt SPAR die Startups ganz ohne eine Beteiligung zu verlangen, was das Programm wesentlich von anderen Hubs und Investoren unterscheidet. Erste bekannte Produkte und Marken wie beispielsweise Fritz Kola, Club Mate, Veganz oder Neni konnten sich so bereits einen Platz in den Regalen von über 1500 SPAR, EUROSPAR und INTERSPAR Märkten sichern.

Alle Informationen zum Programm sowie einen Link zum Bewerbungsformular finden Sie unter www.spar.at

BZ-Flashback - Swimsol, Busuu, Nextsense, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Pitch – Den richtigen Moment finden

In einem Pitch geht es darum, möglichst auf den Punkt hin die zentralen Aspekte einer Idee oder eines Produktes zu präsentieren. Dabei ist eine klare Sprache ebenso zentral wie eine gut recherchierte Analyse der Marktsituation und möglicher Hürden. Wichtig ist auch die Frage, wann man mit dem Fundraising beginnen soll. Egal ob zu spät oder zu früh – wird der richtige Zeitpunkt verpasst kann dies verehrende Folgen haben. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

Swimsol – Solarstrom für tropische Inseln

Das Start-up Swimsol hat es sich zur Aufgabe gemacht, Hotels auf tropischen Inseln mit einer Möglichkeit zu versehen, den Energiebedarf zu großen Teilen mit Solarstrom abzudecken. Die eigens entwickelten schwimmenden Solar-Panels sind speziell abgedichtet, resistent gegen Salzwasser und den Wellengang und sollen laut Hersteller rund 30 Jahre halten. Die Solaranlage soll nicht nur positiv für die Energieversorgung, sondern auch für das Image der Inselhotels wirken. Die Panels sind zwar in der Anschaffung teuer – 2,5 Millionen Dollar für die Fläche eines Fußballfeldes – jedoch laut Hersteller innerhalb von 8-12 Jahren abbezahlt. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Nextsense – Exit für zweistelligen Millionenbetrag

Der Messtechnik-Spezialist Nextsense legt den vermutlich größten Exit des Jahres hin: Der schwedische Milliardenkonzern Hexagon AB erwirbt das Start-up um einen hohen zweistelligen Millionenbetrag. Nextsense gilt als Technologieführer in den Bereichen der optischen Profilvermessung und Oberflächeninspektion. Die Technologie des Grazer Unternehmens soll vorwiegend im Automobilmarkt und den Branchen Bahn und Stahl eingesetzt werden. Dort würde die Kombination von Sensoren, Softwareeinsatz und Analysemöglichkeiten dringend gebraucht. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Cinn – Gruppenrabatte fürs Kino

Mit der Cinn-App soll das Kinogehen wieder attraktiver gemacht werden. Die ermöglichen diverse Gruppenrabatte, die sowohl auf Eintritt, wie auch auf das Buffet gelten. Damit soll der stetig sinkenden Zahl von Kinobesuchern in Österreich entgegengewirkt werden. Zusätzlich wird mit der App ein Treuepunktesystem eingeführt, dass einen zusätzlichen Anreiz schaffen soll. Eine ganze Reihe an verschiedenen Kinos in ganz Österreich sind inzwischen Partner von Cinn geworden. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

Busuu – 10 Jahre Sprachen lernen

Die Web-Plattform Busuu, die dem Erlernen von Sprachen dient, feiert Jubiläum und blickt auf die Firmenhistorie zurück. Mit inzwischen rund 100 Mitarbeitern und 80 Millionen Nutzern ist die Plattform inzwischen einer der Big Player im Bereich der Sprachanwendungen. Besonders China, Brasilien, Russland oder der Türkei ist der Dienst beliebt. Zwischen Highlights und Problemphasen hat Busuu alles erlebt und sieht den Erfolg des eigenen Unternehmens darin, den eigenen Dienst zu optimieren und sich nicht durch Konkurrenz verunsichern zu lassen, neben einem Premium-Modell auch eine freie Version anzubieten um potentielle Kunden zu überzeugen sowie in schwierigen Zeiten Durchhaltevermögen zeigen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

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Cinn - Mit Gruppenrabatten günstiger ins Kino

Wer geht denn nicht gerne ins Kino, doch scheut die oft sehr hohe Preise? Dieses Problem geht die Cinn-App an! Nach einer Bata-Phase in 2017 ging die Anwendung vor wenigen Wochen in den Regulärbetrieb. Dabei geht es darum, den Kinobesuch „social“ zu machen. Hauptzielt ist es nach aktuell rückläufigen Besucherzahlen in den österreichischen Kinos wieder mehr Menschen ins Kino zu locken. Die Daten rund um das Kinoprogramm in Österreich bekommen die App-Macher, durch eine Kooperation mit dem Kinomagazin skip.

Mehr Menschen ins Kino zu locken soll durch den Anreiz erleichtert werden, dass über die Cinn-App ganz einfach Gruppenbesuche organisiert und Rabatte ergattert werden können. Die so genannten „Cinni Boni“ werden von den Kinobetreibern selbst verwaltet und neben Ticket-Rabatten gibt es auch Buffet-Gutscheine sowie Treuepunkte, die einen zusätzlichen Anreiz schaffen sollen. Nutzer können einzelne Events erstellen und dazu Bekannte im „privaten“ Modes einladen oder sie „öffentlich“ erstellen und so neue Leute kennen lernen.

Als Partner haben die Gründer eine Reihe von Kinos in Österreich gewonnen, und zwar die Dieselkino-Kette mit 9 Standorten in Österreich, das Mozartkino, das Cinemaplexx Krems sowie die Waldviertler Kinos in Gmünd und Zwettl und die drei Wiener Filmtheater Votivkino, DeFrance und Cine Center. Vorerst ist die App nur auf Android verfügbar, Ende des Jahres soll eine iOS-App folgen. Spannend wird sein, ob Cinn auch auf die großen Kinoketten wie Cineplexx oder Multiplex ausgeweitet werden kann.

Mehr Informationen zur Anwendung finden Sie unter: www.cinnapp.com

Erste Bank und Sparkasse auf der Suche nach dem besten Startup Österreichs

Mit dem Slogan #glaubandich wirbt die österreichische Erste Bank und Sparkasse schon seit geraumer Zeit. Mit genau diesem Statement möchte die Bank sich nun gemeinsam mit Puls4, der WKO und Trending Topics auf die Suche nach österreichs bestem Startup machen. Der Startschuss für die Challenge wurde bereits am 18. April 2018, im Zuge des 4Gamechangers-Event in Wien, gegeben. Die Anmeldungen sind bereits offen und bis eine Woche vor dem Pitching-Day in dem jeweiligen Bundesland möglich. Bewerben können sich alle Startups, die jünger als 5 Jahre sind, einen ausgereiften Business-Plan sowie einen ersten Prototypen besitzen und mit ihrem Produkt/Service ein Problem lösen. Die Pitching Days starten am 24. Mai in Wien und ziehen sich dann durch alle 9 Bundesländer. Pro Bundesland wird durch die Fachjury anschließend ein Sieger gekührt, der dann im Finale in Wien um den begehrten ersten Platz kämpft. Dem Gewinner der #glaubandich Challenge winkt anschließend der Titel "Startup des Jahres 2018", ein Fixplatz im Casting der Erfolgsshow 2minuten2millionen, 10.000€ Preisgeld und ein weitere 10.000€ schweres PR-Paket.

Alle Informationen zur Challenge, die Daten zu den jeweiligen Pitching Days und alle Anmeldemöglichkeiten finden Sie unter www.sparkasse.at

Das perfekte Timing für den perfekten Pitch

Schnell auf den Punkt kommen, anstatt lange um den heißen Brei zu reden – Darum geht es im Wesentlichen bei einem Pitch. Egal ob Sie nur 60 Sekunden Zeit haben, wie bei einem Elevator Pitch, oder mehrere Minuten: Die Vorstellung Ihrer Geschäftsidee sollte von allen sofort verstanden werden und für Begeisterung sorgen. Damit Sie dieses Ziel erreichen, müssen Sie ganz genau wissen, wo Sie derzeit stehen, wohin Sie wollen, wie die Marksituation aussieht und vor allem welche Hindernisse es noch zu überwinden gibt.

Abgesehen von den Inhalten und der Vorbereitung auf einen Pitch sollten Sie sich zu Beginn Ihrer Unternehmer-Karriere auch genau Gedanken dazu machen, wann Sie mit dem Fundraising beginnen. Zu frühes, zu spätes oder zu unfokussiertes Pitchen kann Ihre Erfolgschancen beträchtlich schmälern. Florian Kandler, Fundraising-Expert aus Wien, erklärt in einem Interview mit der brutkasten genau, wie Sie den richtigen Zeitpunkt für Ihren Pitch finden.

 

Zu spätes Fundraising

Wer zu spät mit der Suche nach potentiellen Investoren beginnt, riskiert es leer auszugehen. Vergessen Sie nicht, dass Sie möglicherweise mehrere Pitches abhalten müssen bevor Sie einen Investor an Land ziehen. Starten Sie zu spät, kann es sein, dass Ihnen im Laufe der Zeit schlichtweg das Geld für die Aufrechterhaltung bzw. Weiterentwicklung Ihrer Idee ausgeht. 

 

Zu frühes Fundraising

Wie bereits im vorherigen Punkt angemerkt, kann der Fundraising-Prozess oftmals auch etwas länger dauern. Zwar sollten Sie genug Zeit für die Suche nach einem Investor einplanen, allerdings sollten Sie auch nicht zu einem Dauergast auf Pitch-Events werden. Sehen die potentiellen Geldgeber, dass Sie Ihre Geschäftsidee bei jeder Gelegenheit mit derselben (!) Story verkaufen, verlieren Sie rasche das Interesse an Ihrem Start-up. Schließlich macht es den Eindruck, als würde sich Ihr Produkt bzw. Ihre Dienstleistung nicht mehr weiterentwickeln und alles stillstehen.

 

Das richtige Timing

Startup-Experte Florian Kandler schlägt vor, den Fundraising-Prozess in zwei Phasen zu unterteilen – „Vorbereitung“ und „Umsetzung“. Letztere umfasst wiederum drei Schritte: Das Kontaktieren von Investoren (2-4 Wochen), das Treffen der Investoren (4-12 Wochen) sowie den Abschluss eines Investmentvertrags (4-8 Wochen). Planen Sie für das Fundraising also mindestens 10-20 Wochen ein. Während der Vorbereitungs-Phase sollten Sie eine ausreichend lange Liste mit potentiellen Investoren erstellen – eine sogenannte „Target List“.

 

Alle Experten-Tipps im Detail finden Sie auch direkt auf www.derbrutkasten.com oder unter www.berlinvalley.com.

BZ-Flashback - fluvicon, WisR, Luke Roberts, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

dm – Crowdfunding-Contest für Drogerieartikel

Start-up Programme sind gerade bei Einzelhandelskonzernen schwer im Trend: Nach Edeka, Metro oder auch Spar Österreich startet jetzt auch dm einen eigenen Crowdfunding-Contest. Dabei sollen bereits bestehende Start-ups die Chance bekommen sich und ihre Produkte auf der Plattform Startnext zu präsentieren. Mögliche Bereiche sind dabei Bio-Food, Kosmetik, Hygiene, Reinigung oder Baby-Bedarf. Jenes der 20 vorausgewählten Projekt, das von 23.7. bis zum 14.9. die meisten Unterstützer für sich gewinnt, hat die Chance auf eine Listung bei dm. Mehr erfahren Sie hier.

 

Smart Home – Bedenken und Chancen

Seit Jahren ist der Trend da und doch noch nicht beim Mainstream-Kunden angekommen: Das Smart Home. Einerseits haben immer mehr Menschen vernetze Lautspreche, intelligente Schalter sowie Thermostatsysteme, andererseits bleibt die Angst vor Datenklau, Überwachung oder Unsicherheiten durch hackbare Sicherheitssystemen groß. Mehr zu aktuellen Entwicklungen erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.

 

fluvicon – Lösungen für Wasserknappheit

Als Sieger der Agri-Water-Innovation-Challenge in Südafrika, die das Problem der Wasserknappheit in Kapstadt lösen soll, kann Thomas Grießler stolz aus sein Start-up fluvicon sein. Mit der von ihm entwickelten Methode der Vorwärts-Osmose kann nicht nur verunreinigtes Wasser wieder gereinigt werden, sondern auch aus schlammigem Boden Wasser gewonnen werden. Die Anlage aus Rohren soll in Zukunft in einem Container Platz finden und aus schmutzigem einerseits sauberes Wasser und andererseits den Dreck herausfiltern. Der offizielle Marktstart von fluvicon ist Mitte kommenden Jahres geplant. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

WisR – Jobvermittlung für Pensionisten

Sei es, um ein kleines Nebeneinkommen zu haben oder um neue Herausforderungen anzunehmen – immer mehr Menschen, wollen auch in der Pension noch am Arbeitsmarkt aktiv sein. Dabei unterstützt werden sie von der „Silver Ager Recruiting“-Plattform des Start-ups WisR. Dabei werden arbeitswillige Pensionisten mit Unternehmen zusammengebracht, die von deren Knowhow profitieren können. Ein Konzept das überzeugt: Erst vor wenigen Wochen konnte sich WisR im Finale eines Pitch-Wettbewerbs und einen Geldwert von 10.000 Euro sowie weitere Sachleistungen mit nach Hause nehmen. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

Luke Roberts – Erste Leuchten werden ausgeliefert

Das Start-up Luke Roberts hat nach einer erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne nun mit etwas Verspätung mit der Auslieferung der vorbestellten Produkte begonnen. Die smarte Lampe, die per Smartphone in Intensität, Lichtstimmung sowie tatsächlicher Lichtausrichtung gesteuert werden kann, wurde seit der Kampagne noch in ihrem Design leicht angepasst. Zusätzlich ist die Leuchte lernfähig und passt sich an Gewohnheiten der Hausbewohner an – schaltet sich etwas zu bestimmten Zeiten mit bestimmten Intensitäten an. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

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Smart Home – Hoffnungen und Bedenken

Seit Jahren wird es als der nächste große Schritt im Technologie-Bereich gepriesen, doch kommt es nur schleppend beim Mainstream-Kunden an: Das Smart Home. Es soll zu einem Zukunftsstandard werden, viele Komponenten sind bereits heute Realität. Tatsächlich sind Hoffnungen und Wachstumspotentiale groß – auch das Interesse wächst stetig.

Die Erfahrungen von Anwendern sind mehrheitlich gut bis sehr gut und die Bereitschaft zum Teilen von Daten nimmt zu. Junge sind dabei naturgemäß offener als die Älteren. Besonders verbreitet sind aktuell vernetzte Lautsprecher sowie intelligente Schalter, Steckdosen und Thermostate. Auch Hausnotrufsysteme werden vom Markt gut angenommen. Als hauptsächliche Nutzungsgründe lassen sich klar Komfort und Sicherheit identifizieren. Eine bequeme Steuerung oder Vor-Programmierung von Einstellungen wie einem automatischen Dimmen von Lichtern oder dem Herunterlassen von Jalousien, Rolläden oder Markiesen zu bestimmten Zeiten erleichtern den Alltag und erfreuen sich daher größerer Beliebtheit. Bedient werden die entsprechenden Systeme überwiegend per Smartphone und App.

Trotz der zahlreichen positiven Erfahrungen und vielfältigen Einsatzmöglichkeiten bleibt der Hype jedoch noch aus. Insgesamt steigen jedoch Akzeptanz für und Interesse an verschiedenen Smart Home Anwendungen. In Hinblick auf sensible Bereiche wie beispielsweise bei der Vernetzung von Türschlössern bestehen noch Vorbehalten. Prinzipiell werden Nutzungsmöglichkeiten, die sich im Bereich der Sicherheit bewegen sehr kritisch gesehen. Auch im punkto Sprachassistenten sind die Nutzer noch sehr zurückhaltend: Bevorzugt werden aktuell noch Apps in Verbindung mit einer Touch-Steuerung.

Eine aktuelle Studie zum Thema Smart Home aus Deutschland finden Sie hier.

Zoomsquare: Neues Geschäftsmodell mit B2B-Ausrichtung

Zoomsquare: Insolvenz nach Führungswechsel

Vor vier Jahren startete Zoomsquare mit dem Ziel das Google für Immobilien zu werden. Schlüssel der Seite ist ein Such-Algorithmus, der alle Immobilien-Angebote verschiedenster Plattformen und Kanäle integriert. Anfangs war beim Unternehmen ein Fokus auf die Vermittlung von Mietwohnungen entstanden, doch im letzten Jahr begann der Wandel hin zum Dienstleister für Bauunternehmer. Damit rückt der Fokus auch stark weg von der Technik beziehungsweise dem Algorithmus und hin zu einer Vertriebsausrichtung.

Deshalb zieht sich nun der (Co-)Founder Andreas Langegger aus dem operativen Geschäft von Zoomsquare zurück. Er wolle das Feld Spezialisten mit dem nötigen Know-How rund um den B2B-Vertrieb überlassen und nun als Berater und Fundraiser aktiv bleiben. Das Ruder übernehmen die Immobilien-Expertin Anita Körbler und der Medien-Manager Jürgen Leger. Es bleibt spannend, wie sich die Plattform unter ihrer Leitung entwickelt.

Mehr über den Managementwechsel lesen Sie hier.

 

UPDATE Mai 2018:

Nach dem Führungswechsel im Herbst 2017 und der versuchten Restrukturierung musste das Wiener Startup nun Insolvenz anmelden. Als Hauptgrund dafür geben die Geschäftsführer Anita Körbler und Jürgen Leger die fehlende Bereitschaft der Investoren (u.a. Hermann Hauser, Marionas Vannikos, Alberto Sanz und Wolfgang Bretschnko) zur Finanzierung und somit zur Aufrechterhaltung bzw. Weiterentwicklung des Unternehmens an. "Vier Monate waren zu wenig Zeit, um eine mittelfristige Finanzierung durch Umsätze zu ermöglichen" heißt es so in einer Ausschreibung von Körbler. 

BZ-Flashback - Stappon, add-e, Disney ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Jumpstart – Förderungen für Inkubatoren

Noch bis zum 29. Juni können sich Inkubatoren und Accelerator-Programme um eine Förderung durch das Austria Wirtschaftsservice (aws) bewerben. Die Unterstützung unter dem Namen Jumpstart kann dabei eine Höhe von bis zu 150.000 Euro erreichen und fördert neben den Gründerzentren auch die Start-ups, die an deren Programmen teilnehmen. Bis heute wurden dadurch rund 43 Jungfirmen mit zusätzlichem Geld unterstützt. Mehr dazu hier.

 

Stappone – Intelligente Schuheinlagen

Mehr als nur einen gewöhnlichen Fitnesstracker bietet Stappone. Bei dem Produkt handelt es sich um eine Schuheinlagen, die Gewichtsverteilung sowie den Bewegungsablauf des Nutzers misst. So können neben gewöhnlichen Fitnessinformationen also auch medizinisch relevante Daten erfassen. Dies soll dazu führen, dass die Nutzer falsches Trainieren vermeiden und so ihre eigene Gesundheit verbessern. Auch können die Daten direkt an einen Orthopäden geschickt werden und diese dann deutlich präzisere Diagnosen erstellen. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

TRA2018 – Heimische Mobilitäts-Start-ups

Auf der Fachkonferenz Transport Research Arena (TRA2018) kann das internationale Publikum Start-ups aus aller Bestaunen. Die österreichischen Jungfirmen aus der Mobilitätsbranche nutzen diese Gelegenheit um in den Fokus der Interessenten zu rücken. Dabei werden unter anderem ein selbstentwickelter faltbarer Elektro-Tretroller SAEM, ein Display mit E-Ink-Technologie für die Rückseite von LKWs von ad-e Drive, Insider Navigation sowie intelligente Ladekabel für Elektrofahrzeuge und vieles mehr vorgestellt. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

add-e – Nachrüstung mit Elektromotoren

Wer auf ein Elektrorad umsteigen will muss dazu ganz schön tief in die Tasche greifen. Eine kostengünstigere Alternative bietet nun add-e, indem einfach ein Elektromotor zum Nachrüsten angeboten wird. Dieser lässt sich auf jedem gängigen Modell montieren und macht es kurzerhand zum e-Bike. Mit dem Akku kommt man bei permanenter Zuschaltung bis zu 50 km und er soll nach rund 3 Stunden bereits wieder vollständig aufgeladen sein. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

Disney – Gratis-Video-App noch vor Netflix-Konkurrent

Noch diesen Sommer will Disney eine kostenlose Video-App starten, die sich an die Werbezielgruppe der jungen Erwachsenen richtet. Unter dem Namen „Oh my Disney“ sollen angewandelte kurze Clips und Textinhalte von der gleichnamigen Internetseite geboten werden. Zudem plant der Konzern eine Online-Videoplattform mit vorwiegend Familieninhalten und Jugendprogrammen für 2019, die Netflix Konkurrenz machen soll. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

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add-e – Elektromotor zum Nachrüsten

Sie sind bei immer mehr Konsumenten gefragt: Elektroräder. Die Trittleitungsunterstützung die bei langen Strecken und besonders beim bergauf Fahren unterstützt wird von immer mehr Radfahrern gewünscht. Doch die wenigsten Haben das Geld für eines der teuren Elektroräder. Deshalb haben sich bereits einige Unternehmen eine andere Lösung ausgedacht: Elektromotoren zum Nachrüsten.

Dazu zählt auch das Kärntner Start-up GP Motion. Es bietet mit add-e eine Lösung an, die aus jedem Rad ein e-Bike macht. Das Besondere dabei, dass das Rad mit dem Motor nicht viel anders aussieht als ohne. Der Akku ist nämlich in einem Gehäuse versteckt, das einer Trinkflasche zum Verwechseln ähnlich sieht. Gemeinsam mit der gesamten Verkabelung wird das Rad nur rund zwei Kilo schwerer. Bei einer permanenten Zuschaltung hält der Akku laut Hersteller bis zu 50 km und soll nach rund 3 Stunden wieder vollständig aufgeladen sein.

add-e wird in zwei Varianten angeboten: Einmal als Lite-Version mit einem bis zu 250 Watt starken Motor um rund 890 Euro. Und einmal als Sport-Version mit einem bis zu 600 Watt starken Motor um rund 1.100 Euro. Der Motor kann beliebig zugeschalten werden und verursacht ausgeschalten auch keinerlei Reibung, die das Treten erschweren würde.

Mehr über die Nachrüstungsmöglichkeit für Ihr Fahrrad erfahren Sie hier: www.add-e.at

Stappone – Intelligente Schuheinlage statt Fitness-Tracker

Das Vorarlberger Start-up Stapptronics hat mit ihrem Produkt Stappone, einen sehr ungewöhnlichen Fitness-Tracker entwickelt. Dabei handelt es sich um eine Schuheinlage, die ganz genau die Gewichtsverteilung sowie den Bewegungsablauf des Nutzers misst. Eine zugehörige App für das Smartphone liefert neben den bekannten Daten wie Kalorienverbrauch, zurückgelegten Schritten und ähnlichem, auch tiefergehende Daten zu Fehlhaltungen, Fuß- und Rückenschmerzen sowie Muskel-Skelett-Schwächen.
© Stappone                                       Im Gegensatz zu sehr kompetitiven Anwendungen, bei denen es eher darum geht die zurückgelegten Strecken und verbrannten Kalorien mit der Welt zu teilen, soll Stappone den Nutzern dank tiefgreifender Fitnessdaten dabei helfen, ein falsches Trainieren zu vermeiden. So teilt einem die App mit, ob der Vorfuß zu stark belastet wird, der Läufer nicht richtig abrollt, einen Senk- oder Knickfuß hat und reagiert auf die gesammelten Informationen mit dem Zusammenstellen von Übungen, die dem Nutzer helfen die eigene Gesundheit zu verbessern.

Zusätzlich können die gesammelten Daten exportiert und an Orthopäden geschickt werden. Dieser bekommen in der Ordination meist nur eine Momentaufnahme des Fußes und könnten mit der umfassenden Analyse deutlich präzisere Diagnosen stellen und danach auch Therapien festlegen.

Durch eine Kickstarter-Kampagne konnte Stappone rund 42.000 Euro hereinholen und mit der Produktion in verschiedenen Firmen in Österreich beginnen. Die Lieferung der ersten Sohlen soll im August erfolgen. Ein Sohlenpaar kostet aktuell via Indigogo noch 189 Euro – später sollen es dann 250 Euro sein.

Interessiert? Aktuell ist die smarte Schuheinlage nur über Indigogo erhältlich.

BZ-Flashback - Grasshopper, Orderlion, digitale Bildung ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Grasshopper – Spielerisch Programmieren lernen

Es gibt bereits zahlreiche Apps, mit denen man Programmieren bequem am Smartphone von Grund auf lernen kann. Eine besonders spielerische Möglichkeit sich die Fähigkeit des Arbeitens mit Javascript anzueignen bietet Grasshopper, einer neuen App aus dem Hause Google. In drei Schritten wird Nutern der Einstieg ins Programmieren mit Sicherheit erleichtert. Von einfachen Funktionsaufrufen über Variablen bis hin zu Animationen können Interessierte vieles lernen - und das gänzlich kostenlos. Zusätzlich motiviert das spielerische Prinzip zum Dranbleiben. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Donut – Bot hilft beim Teambuilding

Damit auch in großen Unternehmen eine gemeinsame Unternehmenskultur entsteht, in der sich die Mitarbeiter kennen, vertrauen und austauschen, bedarf es oftmals eines großen Aufwandes. Dieses Problem packt jetzt der Donut-Bot, ein praktisches Add-On für das Kommunikationstool Slack an. Dabei werden zufällig zwei Mitarbeiter ausgewählt und dazu animiert gemeinsam einen Kaffee zu trinken oder Essen zu gehen. So lässt sich Teambuilding effektiv und kostengünstig umsetzten. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

Digitale Bildung – Es braucht mehr gezielte Anwendungen

Im Rahmen des 4GAMECHANGERS 2018 wurde unter anderem das Thema der digitalen Bildung heftig diskutiert. Digitale Bildung sei laut NEOS-Chef Matthias Strolz, der als Redner dabei war, eine grundlegende Kompetenz wie Lesen, Schreiben und Rechnen, ohne die es nicht mehr geht. Den Lehrenden würde jedoch viel zu wenig Budget zur Verfügung gestellt um sich Weiterzubilden, die Infrastruktur in den Schulen hinkt Jahre hinterher und das Smartphone wird als Ablenkung abgetan, ohne sein Potential zu erkennen. Auch eine Förderung des lebenslangen Lernens würde dabei helfen, die digitale Bildung in Österreich gesamt zu heben. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Skarabeos – Smarter Rucksack auf Österreich

Das Start-up Skarabeos will mit einem genialen Produkt durchstarten: Taschen und Rucksäcken, die Alarm schlagen, sobald sie unbefugt geöffnet werden oder sich zu weit von ihrem Besitzer entfernen. Diebstahlsicher sind die Produkte durch ein spezielles elektronisches System gekoppelt mit einer App. Diese schlägt sofort Alarm, wenn die Tasche geöffnet wird oder sich zu weit vom Besitzer entfernt. Aktuell läuft die Crowdfunding-Kampagne auf Indigogo. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

Orderlion – Investment für Wiener Bestellprozess-Start-up

Eine Bestellplattform die eine Optimierung im Bestellprozess zwischen Lieferanten und Gastronomen verspricht? Das kann das Wiener Start-up Orderlion und hat dafür nun ein Investment in mittlerer sechsstelliger Höhe erhalten. Im Partnernetzwerk der Plattform können Betreiber von Restaurants und Kantinen mit wenigen Klicks benötigte Waren ordern, ganz ohne langwierige Wege wie Fax, Telefon oder per Mail versendeten Excel-Listen. Für Restaurants ist die Nutzung von Orderlion kostenlos, Lieferanten hingegen müssen etwa zwei Prozent des dort gemachten Umsatzes abgeben. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

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Skarabeos – Smarter Rucksack aus Österreich auf der Suche nach Geldgebern

Das Start-up Skaraberos möchte mit zwei genialen Alltagshelfern durchstarten: Die Rede ist von Taschen und Rucksäcken, die Alarm schlagen, sobald sie unbefugt geöffnet werden oder sich zu weit von ihrem Besitzer entfernen. Entwickelt wurden diese vom oberösterreichischen Designer Wolfgang Langeder sowie den beiden Berliner Technologieexperten Christian Dils und Manuel Seckel.

Diebstahlsicher werden die Produkte von Skarabeos durch ein spezielles elektronisches System, das aus einer etwa 40 Gramm leichten Box mit smarter Sensorik und Bluetooth-Schnittstelle besteht. Vervollständigt wird das System durch eine App für Smartphones und Smartwatches. „Wenn jemand versucht, die Tasche zu öffnen oder der Abstand zwischen Smartphone und Tasche zu groß ist, geht der Alarm los“, erläutert Langeder gegenüber futurezone. Über die App kann der Alarm dann aktiviert und ausgeschalten werden. Für rund 270 Euro werden die smarten Rucksäcke und Taschen derzeit Unterstützern auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo angeboten.

Um auf dem Markt durchstarten und alle nötigen internationalen Zertifizierungen durchführen zu können, benötigt Skaraberos 30.000 Euro an Finanzierungsgeldern. Seit dem 10. April läuft auf Indiegogo dazu eine Growdfunding-Kampagne. Einnahmen, die das angepeilte Funding-Ziel überschreiten, sollen in die Entwicklung weiter Taschen fließen. Die Auslieferung der ersten Produkte ist für Ende dieses Jahres geplant. Interessiert? Hier finden Sie alles Infos zu Skaraberos.

Donut – Ein kleiner Bot bringt Mitarbeiter zusammen

In größeren Firmen gibt es oft ein großes Problem: Die Mitarbeiter kennen sich untereinander meist nur sehr flüchtig. Das ist schade, denn Ziel sollte es sein, eine gemeinsame Unternehmenskultur aufzubauen, in der sich das Team kennt, vertraut und austauscht. Da große Teamaktivitäten oft sehr kostspielig und schwierig zu organisieren sind, bleibt das Teambuilding daher leider oft auf der Strecke.

Dieses Problem packt nun ein Add-On für das beliebte unternehmensinterne Kommunikationstool Slack an. Der sogenannte Donut-Bot funktioniert wie eine normale Slack-Gruppe, der interessierte Mitarbeiter beitreten können. Danach werden nach einem Losprinzip zwei Mitarbeiter von dem Bot ausgewählt und dazu animiert gemeinsam einen Kaffee zu trinken oder Essen zu gehen.

Diese kleinen Aufforderungen bringen bereits lange im Unternehmen tätige Personen zusammen, die sich aufgrund stark getrennter Arbeitsbereiche nicht regelmäßig sehen. Besonders spannend ist die Funktion auch für neue Mitarbeiter, die so die Chance erhalten, schnell und einfach die neuen Arbeitskollegen kennenzulernen. Somit kann das Teambuliding effektiv und kostengünstig umgesetzt werden und somit das Arbeitsklima verbessert werden.

Mehr über den fleißigen Donut-Bot erfahren Sie unter www.donut.ai.

BZ-Flashback - HD Vinyl, Neoh, SocialX, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

HD Vinyl – Neuerfindung der Schallplatte ab 2019 im Handel

Mit einer Finanzspritze von 3,88 Millionen Euro soll im kommenden Jahr HD Vinyl zur Marktreife gebracht werden. Dabei handelt es sich um eine neuartige Technik mit denen Schallplatten produziert werden. Anstelle der altbekannten Methode kommt nun ein Laser zum Einsatz. Es soll nun möglich sein mehr Informationen zu speichern sowie einen größeren Frequenzbereich abzudecken. Dadurch kann die Spielzeit um bis zu 40 Prozent erhöht und auch die Tonqualität deutlich gehoben werden. Durch den Wegfall von Chemikalien im Produktionsprozess ist das neue Produkt auch umweltfreundlicher. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

GoStudent – Nachhilfe per App

Ein Start-up hat sich einer altbekannten Problematik angenommen: der Nachhilfe. Schüler treffen beim Lernen oftmals auf Probleme, die sie alleine nicht lösen können. Da Nachhilfestunden jedoch sehr teuer und oftmals auch zeitlich schwierig zu vereinbaren sind wurde bereits 2016 GoStudent entwickelt. Die Austauschplattform für Schüler und Tutoren bietet einen unkomplizierten Dialog und so die Möglichkeit, jederzeit offene Fragen und Unklarheiten bezüglich gewisser Lerninhalte auszuräumen. Inzwischen hat die Plattform rund 350.000 User, hauptsächlich aus Deutschland und Österreich. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

Neoh – Investment für zuckerarmen Schokoriegel

Ein Fitnessriegel, der tatsächlich wie ein normaler Schokoriegel schmeckt? Gesund und lecker zugleich? Dieser Marktlücke hat das Gründer-Team von Alpha Republic genutzt und kurzum den zuckerarmen Schokoriegel Neoh entwickelt. Dieser wird nun mit einem 350.000 Euro Investment unterstützt. Die Nachfrage nach dem Riegel sei laut den Gründern groß: Seit Marktstart 2017 seien bis dato knapp zwei Millionen Riegel verkauft worden. Erhältlich ist Neoh in 1.600 Supermarktfilialen in Österreich und wird außerdem auch online, etwa via Amzon, verkauft. Mehr dazu hier.

 

Wanderwatch – Smartwatch für Freizeitspaß

Damit Kinder wieder mehr Zeit im freien Verbringen wurde die Wanderwatch entwickelt. Sie besitzt eine Internet-Anbindung sowie ein GPS-System, das Outdoor-Spiele um eine digitale Dimension erweitert. Mit der Smartwatch können diverse Aktivitäten durchgeführt werden, wie etwa eine virtuelle Schatzsuche, bei denen die Kinder einen – mitgelieferten – Beacon-Sender suchen müssen. Zusätzlich bietet das Gerät den Eltern die Möglichkeit den Standort ihres Kindes zu checken sowie per App kurze Nachrichten zu schicken. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

SocialX – Anti-Facebook auf der Blockchain

Ein Vorarlberger hat in Singapur ein Start-up ins Leben gerufen, dass Social Media auf die Blockchain bringen will. SocialX ist dank eines Initial Coin Offering (ICO) mit genügend Kapital ausgestattet, um dieses Jahr einen Schritt nach vorne zu machen. Das Prinzip von SocialX ist, dass sich Nutzer durch ihre Postings 'Superlikes' und demzufolge Tokens 'verdienen‘ können. Hat der einzelne User dann genug von diesen Tokens zusammen, kann er diese gegen Bitcoin, Ethereum oder eine Aufladung der Kreditkarte eintauschen. So sollen die Contentproduzenten direkt für ihre Inhalte entlohnt werden. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

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Wanderwatch – Smarte Uhr für mehr Freizeitspaß

Die beiden niederländischen Unternehmer Ellie Karssenmakers und Anton de Nijs haben sich die Frage gestellt: Warum sollten nur Erwachsene Smartwatches verwenden, wenn die Technologie so viel mehr bieten kann? Daraufhin haben die beiden kurzerhand eine smarte Uhr für Kinder auf den Markt gebracht - die Wanderwatch. Diese besitzt eine Internet-Anbindung, Kamera sowie ein GPS-System, das Outdoor-Spiele um eine digitale Dimension erweitert.

Hauptzweck der um rund 150 Euro im Internet bestellbaren Uhr ist das Spielen: Dank des mobilen Betriebssystems Android, können einige Spiele installiert werden. Ein beworbenes bereits integriertes ist eine ©Wanderwatch                                  virtuelle Schatzsuche, bei der die Kinder einen – im Preis inbegriffenen - Beacon-Sender mit der GPS-Funktion der Smartwatch lokalisieren und entdecken können. Laut Hersteller hält die Uhr dabei zwischen 8 und 10 Stunden, bis der Akku aufgeladen werden muss.

Zusätzlich besitzt die Uhr eine 2-Megapixel Kamera, einen 8 Gigabyte großen Speicher, sowie eine SIM-Karte, die SMS und aufgenommene Bilder und  Sprachnachrichten an andere Kinder mit der Wanderwatch oder an die Eltern schicken können. Für die Eltern bietet die Smartwatch auch die Möglichkeit direkt über eine App mit den Kindern zu kommunizieren, sie via GPS-Ortung zu tracken sowie einzustellen, welche Funktionalitäten zu welchen Zeiten nutzbar sind. So lässt sich die Wanderwatch vormittags, wenn die Kinder in der Schule sind, auf eine Grundfunktion zurückzufahren: Das Anzeigen der Uhrzeit.

Ziel ist es, Kindern wieder mehr Spaß an der Bewegung und dem Spielen im Freien zu ermöglichen und gleichzeitig den Eltern eine Möglichkeit zu geben ihre kleinen Rabauken auf ihren Abenteuern im Blick zu behalten. Das große Potential der Smartwatch wurde auch von den Investoren bei der Start-up Show "2 Minuten 2 Millionen" erkannt und erhielt ein Investment in Höhe von 600.000 Euro. Damit wolle man in den deutschsprachigen Raum und nach Osteuropa expandieren.

 

Mehr über die Smartwatch erfahren Sie unter www.wanderwatch.com.

GoStudent – Nachhilfe 2.0

Viele kennen das Szenario noch aus der eigenen Schulzeit: Man sitzt als Schüler vor den täglichen Aufgaben und tüftelt verzweifelt an der richtigen Lösung. Die eigenen Lehrer sind nachmittags nicht erreichbar, Eltern oder Geschwister haben keine Zeit und eigenständige Internetrecherchen führen meist zur kompletten Verwirrung. Ein neues Start-up hat die Lösung für genau dieses Problem. GoStudent bringt den Nachhilfeunterricht aufs Smartphone – Nachhilfe 2.0 sozusagen. Mithilfe einer App ermöglicht das Start-up Schülern einen einfachen und anonymen Zugriff auf ein Netzwerk aus qualifizierten Tutoren. Mathe, Geschichte, Englisch und Informatik sind nur ein paar jener Fächern, in denen Nachhilfeunterricht angeboten wird. Die Jungunternehmer Felix und Moritz Ohswald bieten mit ihrer Idee eine effiziente Austauschplattform für Schüler und Tutoren. GoStudent legt besonders viel Wert auf einen unkomplizierten Dialog. Die User der App müssen lediglich das gewünschte Schulfach auswählen und ihre Frage per Chatnachricht übermitteln. Bei Bedarf kann auch ein Foto von der betreffenden Aufgabe mitgeschickt werden. In weiterer Folge wird die Anfrage an geeignete Tutoren weitergeleitet. Diese erklären dem jeweiligen Schüler die richtige Herangehensweise und erarbeiten gemeinsam mit diesem die Lösung der Aufgabe. Mittels Chatdialog werden bei Bedarf auch Abbildungen und Lernmaterialien zum besseren Verständnis mitgeschickt. Die Tutoren sind größtenteils Studenten, aber auch Lehrer und Nachhilfelehrer.

Bereits 2016 startete GoStudent seinen Service. Innerhalb der ersten Monate meldeten sich mehr als 2.000 Schüler sowie 1.000 Tutoren für die Testphase an. Es dauerte nicht lange, wurden auch Investoren auf das raffinierte Start-up aufmerksam. GoStudent schloss so bereits in den ersten 18 Monaten erfolgreich zwei Finanzierungsrunden ab, mehr dazu von Trending Topics. Heute, nach gut zwei Jahren, zahlt die Plattform rund 350.000 User, vor allem aus Deutschland und Österreich. Mehr über die raffinierte Idee erfahren Sie auch direkt unter www.gostudent.org.

BZ-Flashback - mything, weXelerate, Obstraupe, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

weXelerate - Dritte Runde des Akzeleratoren-Programms steht an

Ab Herbst startet die nächste Runde des Akzeleratoren-Programms des Wiener Start-up-Zentrums weXelerate. Dieses Mal werden Unternehmen aus den Bereichen Meiden, Banken, Versicherungen, Engineering, Energie, Blockchain, Künstliche Intelligenz, Mobilität und Sicherheit, die im Gründungszentrum mit Hilfe von Mentoren an ihren Geschäftsmodellen, Produkten und Dienstleistungen feilen können. Noch bis 9. Mai läuft die Bewerbungsfrist für die dritte Runde des Programms, es können sich junge Unternehmen aus aller Welt um einen Platz bewerben und mit professioneller Hilfe ihr Start-up auf das nächste Level bringen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Obstraupe – Der wendige Erntehelfer

Viele kleinere Landwirte kennen das Problem: Früchte von Streuobstwiesen zu ernten dauert lange und ist anstrengend. Daher ist diese natürliche Anbauform auch in den letzten 60 Jahren um ganze 85 Prozent zurückgegangen. Um dem entgegenzuwirken wurde die Obstraupe entwickelt. Der wendige Erntehelfer ist motorbetrieben und hilft dabei im Nichts die verstreuten Früchte einzusammeln. Der Bedarf ist groß, im DACH-Raum gibt es heute noch über 600.000 Betriebe und Private, die Streuobstgärten betreiben. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

Facebook-Messenger - Unsend-Button für alle

Nach den Skandalen und Nutzerstreiks, die Facebook in den letzten Wochen erschüttert haben, reagiert der Konzern nun mit einer Ankündigung: In Zukunft sollen alle User die Funktionen des sogenannten Unsend-Button nutzen können. Dieser war bereits zuvor von Facebook-Chef Mark Zuckerberg und anderen hochrangigen Managern verwendet worden um miteinander zu kommunizieren, ohne dass die Nachrichten nachverfolgt werden können. Bei dem Button handelt es sich um die Möglichkeit Nachrichten so zu verschicken, dass sie nach einer gewissen Zeitspanne automatisch aus der Inbox des Empfängers verschwinden und auch beim Absender nicht mehr auffindbar sind. Mehr dazu hier.

 

Wien – Erneut lebenswerteste Stadt der Welt

Bereits zum neuen Mal in Folge wurde Österreichs Hauptstadt zur lebenswertesten Großstadt der Welt gekürt. Die Beratungsgesellschaft Mercer nennt dafür mehrere Gründe: Ob Gesundheit oder Bildung, politische, soziale oder umweltorientiere Aspekte – in Wien werden alle Bereiche mehr als erfüllt. Zusätzlich sind die guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen angeführt, die dazu führen, dass Jahr für Jahr mehrere Hundert Unternehmen nach Österreich und Wien kommen. Auch Start-ups fühlen sich hier wohl, alleine in der Hauptstadt gab es 2017 mehr als 9.000 Neugründungen. Mehr erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.

 

mything – Marktplatz für 3D-Druck startet

Zwei Jahre lang wurde an der Plattform und dem Konzept gearbeitet, nun ist es endlich so weit: Der 3D-Druck-Marktplatz mything mit personalisierbaren Produkten, die nachhaltig und lokal produziert werden, ist online. Rund 80 internationale Designer bieten darauf mehr als 1.000 verschiedene Produkte an, die noch weiter individuellen Vorstellungen angepasst werden können, und von 35 Herstellern in Österreich produziert werden. Gestartet wird mit den Produktkategorien Schmuck und Accessoires für das Zuhause und Büro. Wenn die Bekanntheit dann gewachsen ist sollen schrittweise mehr Kategorien hinzukommen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

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Obstraupe – Wendiger Erntehelfer aus Oberösterreich

Streuobstwiesen – natürlich gewachsen, aber nicht auf Effizienz ausgelegt. Mit ein Grund, warum in den vergangenen 60 Jahren 85 Prozent der Bestände in Österreich gerodet wurden. Damit einher geht jedoch auch ein schwerer Verlust für die Artenvielfalt.

David Brunmayr, Initiator der Obstraupe, kennt die Streuobstwiesen nur allzu gut, verbrachte er doch einen Großteil seiner Kindheit auf dem Kleinbauernhof seiner Eltern. Dort erkannte er auch die Schwierigkeiten der Ernte der Streuobstwiesen, mit unebenem Boden und weitverstreutem Obst. Um die traditionelle Anbauform zu erhalten und das Aufsammeln des Obstes einfacher zu machen, hat David Brunmayr deshalb die Obstraupe entwickelt. Das Gerät ist manuell bedienbar und wir mit einem Akkuschrauber angetrieben. Es ist perfekt an die Unebenheiten und Fruchtlage der Streuobstwiesen angepasst.

Nach sieben Prototypen ist es endlich so weit – die Obstraupe ist marktreif! Sie wurde am 1. März offiziell vorgestellt und hat auch bereits Abnehmer gefunden, denn der Bedarf ist nicht so klein, wie man denken könnte. Im DACH-Raum gibt es auch heute noch über 600.000 Betriebe und Private, die von Walnüssen über Orangen bis hin zu Äpfel diverses Anbauen, die solche Streuobstgärten besitzen und daher eine Obstraupe gebrauchen können.

Mehr über die Obstraupe erfahren Sie unter www.obstraupe.at.

Kein Zufall: Wien ist erneut lebenswerteste Stadt der Welt

Zum neunten Mal in Folge wurde Wien von der Beratungsgesellschaft Mercer zur lebenswertesten Großstadt der Welt gekürt. Keine andere Metropole übt eine größere Anziehungskraft aus als Österreichs Hauptstadt. Die Gründe dafür sind vielfältig: Ob Gesundheit oder Bildungsangebote, politische, soziale oder umweltorientierte Aspekte – Wien punktet in allen Bereichen. Besonders wirtschaftliche Rahmenbedingungen locken Jahr für Jahr mehrere Hundert Unternehmen nach Österreich und tragen so sicherlich zur Topplatzierung der Stadt bei.

Wien, die Gründerhauptstadt

Die Zahl der Neugründungen in Österreichs Hauptstadt lagen im Jahr 2017 – laut Statistiken der Wirtschaftskammer – bei mehr als 9.000. Damit hat jedes vierte in Österreich neu gegründete Unternehmen seinen Standort in Wien. Österreich gilt auch im Allgemeinen als sehr beliebtes Pflaster für Start-ups. Denn die umfangreichen Fördermittel wie die Forschungsprämie von 14 Prozent oder die Steuerpraxis für Risikoinvestments locken jährlich auch zahlreiche ausländische Gründer in die Alpenrepublik.

Großes Angebot für Jungunternehmer

Ein weiterer Grund, weshalb sich immer mehr Jungunternehmer in Wien ansiedeln, liegt sicherlich auch an den infrastrukturellen Rahmenbedingungen, die die Stadt zu bieten hat. So ist es kein Wunder, dass sich Start-ups vorzugsweise in Coworking Spaces und Start-up Hubs ansiedeln. Dort haben sie nicht nur die Möglichkeit, sich meist sehr kostengünstig Büroflächen, Meeting-Räume oder Küchen zu teilen, sondern auch ihre Erfahrungen mit Gleichgesinnten zu teilen. Coworking Spaces gelten daher auch oftmals als Brutstätten für neue Innovationen. In den vergangenen Jahren hat sich eine ganze Reihe an „Innovationsstätten“ in Wien etabliert. Zu den beliebtesten zählen unter anderem:

 BZ-Flashback - Frozen Power, Die Fairmittlerei, talentify.works ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Reddit – Erstes Redesign nach einem Jahrzehnt

Der Social-News-Aggregator Reddit tritt bald in neuer Erscheinung auf und das nach einem Jahrzehnt! Das Redesign soll in den nächsten Monaten ausgewollt werden und neue Features und Verbesserungen mit sich bringen. Bei der neuen Oberfläche kann zwischen drei Design-Versionen, Classic (ähnelt der aktuellen Version), Cards (erinnert an Facebook) sowie Compact (direkte Komprimierung), gewählt werden. Durch mehr Farbunterschiede sowie neuere Gruppierungsvarianten von Elementen soll das Nutzungserlebnis optimiert werden. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Die Fairmittlerei – Gewinner des Wiener Umweltpreises 2018

Österreichs Industrie und Handle vernichten jährlich - aufgrund von Fehlern in der Produktion, die Unterschreitung der gesetzlichen Mindestfüllmenge und vielem mehr - bis zu 2250 Tonnen einwandfreier Non-Food-Produkte. Das Start-up Die Faimittlerei sagt diesem Verschwendungswahn den Kampf an und erhielt dafür den Wiener Umweltpreis 2018. Unternehmen können nicht mehr verkaufsfähige, aber eigentlich noch gute, Produkte einfach und zeitsparend an das Start-up spenden und somit die Kosten für Lagerung und Vernichtung sparten. Gemeinnützige Organisationen können diese Produkte dann zu einem Bruchteil des Marktpreises erwerben und an Bedürftige weitervermitteln. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

Frozen Power – Protein-Eis für Hobbysportler

Seit Jahren wird der „healthy lifestyle“ weltweit gehyped. Das haben die Frozen Power Gründer ausgenutzt und ein Eis entwickelt, das gesund sein soll. Die Fitnesserfindung hat um 50 Prozent weniger Kalorien als herkömmliches Eis und das bei vollem Geschmack. Zusätzlich hat das Produkt einen hohen Proteingehalt, was zu einem positiven Einfluss der Muskelfunktionen und dem Zellwachstum beitragen soll. Dadurch ist es der perfekte Snack für Sportbegeisterte sein. Alle Eissorten sind zudem glutenfrei, die Fruchtsorten laktosefrei. Ab sofort ist das Frozen Power Eis im Einzelhandel bei Spar erhältlich. Mehr erfahren Sie hier.

 

138 Millionen Euro Risikokapital-Investitionen in Österreich

Im Start-up Bereich wurden im vergangenen Jahr in Österreich einige Rekorde gebrochen. Die Investitionen in heimische Jungunternehmen sind auf 138 Millionen Euro gestiegen. Damit liegt Österreich europaweit auf Platz 14. Erfreulich ist auch, dass der Gesamtwert der Start-up Investitionen in Europa um rund 84 Prozent, auf 19,2 Milliarden Euro, stieg. Besonders profitiert haben dabei Jungunternehmen aus den Bereichen Medizin und Biotechnologien, der IT-Branche sowie dem Bankensektor. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

talentify.works – Lernplattform will beim Berufseinstieg helfen

Die Plattform talentify.works hat sich zum Ziel gesetzt Schüler, die eine Lehre beginnen oder direkt in die Berufswelt einsteigen wollen, mit Unternehmen zusammenzubringen. Die Schulabgänger werden dabei unterstützt, ihre Stärken und Talente herauszufinden. Darauf aufbauend werden Berufsperspektiven erstellt und ein Profil erstellt. Auf der Plattform können Firmen Jobangebote auf bestimmte Zielgruppen beziehungsweise Talente ausgerichtet ausschreiben und so geeignete neue Mitarbeiter findet. Ab 5.April endet die Pilotphase und es können sich interessierte Firmen auf der Plattform eintragen. Mehr dazu hier.

 

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138 Millionen Euro an Risikokapital-Investitionen in Österreich

Im vergangenen Jahr wurden in Österreich einige Rekorde gebrochen - unter anderem im Start-up Bereich. Dabei wurden 138 Millionen Euro Risikokapital in österreichische Jungunternehmen investiert – beinahe viermal so viel wie im Jahr davor! Im europaweiten Vergleich liegt Österreich damit auf Platz 14. Ebenfalls eine starke Entwicklung nahm der Gesamtwert der Start-up Investitionen in Europa, die um rund 84 Prozent auf 19,2 Milliarden Euro stieg.

Auch sehr erfreulich: Die Landeshauptstadt Wien hat es in die Top 20 des europäischen Städterankings geschafft! Insgesamt 119 Millionen des inländischen Gesamt-Risikokapitals flossen 2017 in Wiener Start-ups. Wien ist damit eindeutig der am Stärksten pulsierende Start-up Standort in Österreich. Besonders hohe Investitionen erhielten vergangenes Jahr Hookipa Biotech sowie Arsanis Biosciences, zwei Biotechnologieunternehmen, mit 53 beziehungsweise 40 Millionen Euro.  

Ebenfalls positiv zu bewerten ist der europaweite Anstieg an Investitionen im neunstelligen Bereich. Insgesamt gab es im vergangenen Jahr 23 Investments in dieser Höhe – 2016 wahren es nur sieben. Die Bereitschaft hohe Summen in Start-ups zu investieren ist europaweit deutlich gestiegen. Diese erhöhte Wertschätzung die Start-ups europaweit entgegengebracht wird, sorgt insgesamt für eine investitionsfreudige Wirtschaftslage. Besonders Jungunternehmen aus den Bereichen Medizin und Biotechnologien, aus der IT-Branche sowie dem Bankensektor werden am Markt gut aufgenommen und erhalten leichter hohe Investitionen.

Social Start-up „Die Fairmittlerei“ holt sich Wiener Umweltpreis 2018

Jährlich werden in Österreich von Industrie und Handel bis zu 2250 Tonnen einwandfreie Non-Food Produkte vernichtet. Die Gründe dafür sind vielschichtig: Fehler in der Produktion (bspw. falsche Etikettierung), die Unterschreitung der gesetzlichen Mindestfüllmenge, Änderungen im Layout, übrig gebliebene Kontingente aus Sonderaktionen und vieles mehr. Das Spenden der Produkte, konkret ist hier die Rede von Körperpflege- sowie Wasch und Reinigungsprodukten, wird von vielen Unternehmen aufgrund des hohen logistischen und finanziellen Aufwands nicht in Betracht gezogen. Das Start-up die Fairmittlerei sagt dem Verschwendungswahn nun den Kampf an und setzt sich für einen ressourcenschonenden Umgang und gegen ein unnötiges Abfallaufkommen ein.

Für viele Menschen sind grundlegende Produkte des täglichen Bedarfs nicht selbstverständlich. Im Jahr 2016 waren immerhin 14,1 Prozent der österreichischen Bevölkerung armutsgefährdet, dies entspricht etwa 1,2 Millionen Menschen (Quelle: Statistik Austria: Einkommen, Armut, Lebensbedingungen; 2017). Um den Alltag meistern zu können, sind immer mehr Menschen auf die Unterstützung durch gemeinnützige Organisationen angewiesen. Genau an diesem Punkt setzt die Fairmittlerei an. Da viele heimische NGOs mit unzureichenden Budgets zu kämpfen haben, spielen vor allem Sachspenden eine bedeutende Rolle. Die Fairmittlerei hat ein Konzept entwickelt, von dem alle Seiten profitieren: Das Start-up vermittelt einwandfreie Non-Food Produkte, die von Industrie und Handel gespendet werden, an gemeinnützige Organisationen (NGOs). Unternehmen aus Industrie und Handel können nicht mehr verkaufsfähige Produkte einfach und zeitsparend an die Fairmittlerei spenden und sich somit die Kosten für die anfallende Lagerung bzw. Vernichtung sparen. Gemeinnützige Organisationen haben daraufhin die Möglichkeit die Produkte zu einem Bruchteil des Marktpreises zu erwerben und an Bedürftige weiterzuvermitteln. Wie das Konzept genau funktioniert, können Sie auch auf der Website www.diefairmittlerei.at nachlesen.

Seit der Gründung des Start-ups vor gut zwei Jahren konnten bereits mehrere Tonnen an gebrauchsfähigen Produkten vor der Vernichtung bewahrt und Bedürftigen gespendet werden. Auf diese Weise trägt die Fairmittlerei zur ökologischen Nachhaltigkeit und zur Erreichung der Sustainable Development Goals bei. Für ihr Engagement wurde das Gründerteam kürzlich sogar mit dem Wiener Umweltpreis 2018 ausgezeichnet.

 BZ-Flashback - Domonda, goUrban, Good Impact, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Light Phone 2 – Gegen die Smartphone-Sucht

Heutzutage gibt es immer mehr Menschen, die daran leiden: Smartphone-Sucht. Um dem stetigen Stress der gefühlten 10.000 Updates und unendlichen Feeds zu entgehen und dennoch erreichbar zu bleiben, wurde das Light Phone 2 entwickelt, die zweite Generation des minimalistischen Gerätes. Dieses ist wie bereits das Vorgängermodell textbasiert, bringt jedoch einige erweiterte Features mit sich, die den Alltag erleichtern beziehungsweise angenehmer gestalten. Mehr erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.

 

Domonda – Wiener Buchhaltungs-Start-up sichert sich Risikokapial

Die Idee einer automatischen Erfassung von Belege und der Weiterleitung an die entsprechende Steuerkanzlei ist zwar keineswegs neu, dennoch hat die Jungfirma Domonda jetzt ein Investment in Höhe von 385.000 Euro erhalten. Ziel ist es, klein- und mittelständische Unternehmen mit der Software zu versorgen und dadurch bis zu 400.000 Belege automatisch zu verarbeiten. Die entwickelte Software soll Rechnungsmerkmale vollständig erfassen, Sachkonten und aus den Belegen Debitoren und Kreditoren auslesen können. Mehr dazu hier.

 

Österreich – Social-Media Nutzung von Jugendlichen

Eine repräsentative Studie des Instituts für Jugendkulturfoschung im Auftrag der EU-Initiative zeigt, dass WhatsApp, YouTube und Instagram immer noch die beliebtesten Sozialen Netzwerke der elf bis siebzehn Jährigen sind. Untersucht wurden die gängigsten Plattformen, die allesamt an jungen Nutzern verloren haben – mit der Ausnahme von Facebook, das leicht gewachsen ist. Auch zeigt die Studie, dass es einen starken Geschlechterunterschied bei der Nutzung gibt: Mädchen verwenden eher WhatsApp, YouTube, Instagram und Snapchat, wohingegen bei den Burschen eher Skype, Telegram und Twich bevorzugt werden. Mehr dazu hier.

 

goUrban – Start-up bietet 50 E-Moped auf den Straßen Wiens

Elektromobilität – das ist die Zukunft! Das Wiener Start-up goUrban bietet ab sofort Elektro-Mopeds an, die man sich im Bereich 1. bis 9. Bezirk sowie das Gebiet um das Schloss Schönbrunn, bequem per App ausleihen kann. Um 21 Cent pro Minute kann man die flotten eMopeds inklusive zwei Helmen ausborgen. Bezahlt wird über die App durch eine hinterlegte Kreditkarte oder ein SEPA-Lastschriftverfahren. Die Mopeds können mit der App jederzeit lokalisiert und entsperrt werden und erreichen eine Fahrweite von 60 Kilometern pro Ladung. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Good Impact – Nachrichtenservice für positive Nachrichten

Gegründet von einem ehemals freien Journalisten, unter anderem tätig für Spiegel Online und die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, bietet die Plattform Good Impact ein aktuell rares Gut: Gute Nachrichten! Das Bedürfnis von Menschen mit positiven Informationen versorgt zu werden steigt stetig an und der neue, kuratierte Nachrichtenservice schlägt genau in diese Kerbe. Er fasst täglich die wichtigsten guten Nachrichten aus deutschsprachigen Medien zusammen und verlinkt sie – auf der Website, im Newsletter und in der kostenlosen App. Mehr rund um die Anwendung erfahren Sie hier.

 

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Light Phone 2: Mini-Handy gegen die Smartphone-Sucht

Bereits 2017 brachte Joe Hollier mit dem Light Phone ein Mini-Handy, das gerade genug konnte, damit die Nutzer im Notfall erreichbar sind. Laut Hersteller wurden mehr als 10.000 Stück des Reserve-Mobiltelefons verkauft. Nun kommt eine neue Generation des minimalistischen Gerätes.

Das Light Phone 2 integriert in den Minimalismus einige nützliche Funktionen. Dennoch bleibt das Gerät dem Prinzip treu und sperrt sich
(C) Light Phone                                 gegen ständige Status-Updates und suchterregende Feeds, die mehr Zeit rauben als sie Nutzen bringen. Das Betriebssystem ist wiederum textbasiert und gescrolled wird durch zwei physische Buttons. Das neue Modell unterstützt nun auch die Spracheingabe-Funktion sowie LTE und verfügt über ein Touchscreen-Display. Damit sollen neue Funktionen wie aktuelle Wetterinformationen, eine Navigations-App und auch die Messaging-Funktion bedient werden. Musik soll das Light Phone 2 auch abspielen können, dafür steht ein acht Gigabyte Speicher zur Verfügung.

Ein weiterer Vorteil des beschränkten Nutzungsumfangs ist eine lange Akkulaufzeit. Trotz des relativ kleinen 500 mAh großen Akkus können fünf Tage Standby-Zeit sowie mehrere Stunden Telefonie erzielt werden. In einer kürzlich verstrichenen Crowdfunding-Kampagne konnte das Light Phone 2 klar überzeugen und das Finanzierungsziel von 250.000 Dollar um ein Vielfaches überbieten.

Mehr zum neuen Light Phone erfahren Sie hier.

 BZ-Flashback - Big Power, iTranslate, Wien Energie ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Pimotti – Pizzastein-Start-up aus Hallein

Bereits seit 2012 werden in Hallen hochwertige Produkte zum Backen vertrieben: Pizzasteine. Das Start-up Pimotti hat früh den Hype um knusprig-dünne, italienische Pizza erkannt und verkaufte alleine 2017 10.000 mehrere Kilogramm schwere Steine. Diese verwandeln jedes Durschnitts-Backrohr in einen Pizzaofen. Von der Konkurrenz haben Sie sich durch die Verwendung eines hochwertigen Schamott-Steines sowie einer zusätzlichen praktischen App ab. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.

 

iTranslate: Tinder-Mutterkonzern kauft Grazer Übersetzungs-App

Bisher galt das Start-up iTranslate aus Graz ein wenig als Underdog der österreichischen Szene. Bereits zehn Jahre Arbeit hat das Team in die Entwicklung, den Vertrieb sowie die stetige Weiterentwicklung der Übersetzungs-App gesteckt. Nun hat der börsennotierte New Yorker Internet-Konzern IAC, zu dem auch Tinder, Vimeo oder CollegeHumor gehören, zugeschlagen und die Firma übernommen. Die Übernahme ermöglicht den App-Entwicklern den Zugang zu einem globalen Netzwerk und bisher unerreichten Ressourcen. Dies soll zum Weiterführen des Wachstumspfades und einem weiteren Entwicklungsschub führen. Mehr dazu lesen Sie hier.

 

Robo Wunderkind – Roboter-Bausätze für Schulkinder

Programmieren wird in kommenden Generationen zu einer wichtigen Grundkompetenz zählen, ebenso wie Lesen und Schreiben. Das Wiener Start-up Robo Wunderkind setzt genau hier an: Es hat einen Roboter-Baukasten nach dem Lego-Prinzip entwickelt, mit dem Kinder spielerisch die Grundprinzipien des Programmierens lernen. Dank einer Kooperation mit der Wiener Wirtschaftsagentur werden die Roboter-Bausätze ab September in Volks- und Mittelschulen in Wien zum Einsatz kommen. Ziel ist es Berührungsängste zu überwinden, kreatives Denken zu fördern und Interesse an Zukunftstechnologien zu wecken. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Big Power – Schinkenchips aus der Steiermark

Die drei Schwestern Katharina, Laura und Klara Habel haben sich den elterlichen Betrieb Vulcano Fleischmanufaktur zum Vorbild genommen und die Idee von getrockneten Schinkenchips entwickeln. Mit Big Power bieten die drei Jungunternehmerinnen Chips aus dem fettarmen Lendenstück der Tiere und kräftig gewürzt. Die Besonderheit der Produkte ist die Regionalität, Natürlichkeit und Nachhaltigkeit – es wird ausschließlich Fleisch von steirischen Tieren verwendet. Das Konzept kommt bei den Kunden sehr gut an und mittlerweile wird da Produkt auch bei Billa und Merkur verkauft. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Wien Energie – 1.000 neue Elektrotankstellen

Der Wiener Energieanbieter setzt in Zukunft stärker auf Erneuerbare Energien. Dieses Bekenntnis wurde im Rahmen der Jahresbilanz abgegeben. Neben dem Ausbau von Photovoltaikflächen, wofür rund 100 Millionen Euro an Investitionen vorgesehen sind, investiert Wien Energie rund 15 Millionen Euro in die Errichtung von 1.000 neuen öffentlichen Elektrotankstellen. Bis Ende 2020 soll eine flächendeckende Versorgung im Stadtgebiet geschaffen werden, damit mehr Menschen auf die Elektromobilität umsteigen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

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Pimotti – Pizzastein-Startup aus Hallein

Das Halleiner Start-up Pimotti hat bereits 2012 den Hype um knusprig-dünne, italienische Pizza erkannt und ist gut im Geschäft: Allein 2017 wurden rund 10.000 mehrere Kilogramm schwere Steine verkauft, mit denen sich jedes Durchschnitts-Backrohr in einen Pizzaofen verwandelt. Je nach Modell ist der Pimotti-Pizzastein mehrere Zentimeter dick und wird im Rohr auf rund 300 Grad aufgeheizt. Dadurch kann die Pizza dann in wenigen Minuten lecker knusprig durchgebacken (C) Pimotti                                        werden.

Pimotti ist nicht das erste Start-up, dass sich im Bereich der Pizzasteine versucht – der Unterschied liegt jedoch im verwendeten Material. Anstatt des üblichen Corderit, der typischerweise aus China stammt, wird hochwertiger Schamott verwendet. Dies schlägt sich auch im Preis nieder: Je nach Dicke der Pizza-Platte liegt der Preis zwischen rund 45 Euro und rund 70 Euro.

Das Geschäft läuft sehr gut, doch stößt das Start-up bei der Vertriebs-Expansion an seine Grenzen. Ziel ist es neben dem Hauptvertriebskanal Amazon vor allen Dingen in den Einzelhandel – etwa Interspar oder in Baumärkten – zu kommen und dort vor Ort Ihr Produkt zu bewerben und verkaufen. Langfristig ist eine Expansion nach Europa angedacht. Als Community-Building Maßnahme hat das Unternehmen eine App entwickelt, mit der Nutzer „Pizzaevents“ planen können. Diese berechnet dabei sowohl eine Zutatenliste, als auch einen Zeitplan, damit auch für mehrere Gäste toll auf dem Pimotti-Pizzastein aufgekocht werden kann.

Mehr rund um das Unternehmen erfahren Sie unter www.pimotti.at.

Cobbler24 will Weltmarktführer bei Schuhreparatur werden

Mit seinem Start-up Cobbler24 möchte der Wiener Ovadia Jagudaev das traditionelle Schusterhandwerk ins digitale Zeitalter bringen. Der Jungunternehmer hat große Pläne – Er möchte das weltweit größte Online-Reparaturservice aufziehen. Begonnen hat die Geschichte bereits in seiner Kindheit. Als kleiner Bub begleitete Jagudaev seinen Vater in den Schulferien in dessen Schusterwerkstatt. In Erinnerung blieben ihm vor allem die Gesichter der Kunden. „Wenn sie ihre Schuhe gebracht haben, waren sie traurig. Wenn sie sie am nächsten Tag wieder abgeholt haben, haben sie vor Glück gestrahlt", erinnert sich der Gründer in einem Gespräch mit futurezone. Im Laufe der Jahre wurde der Kontakt zu Schuhen jedoch immer weniger. Der berufliche Werdegang führte Jagudaev nach Isralen, wo er fünf Jahre lang als Berater für Start-ups tätig war. 2013 kehrte er schließlich nach Wien zurück und gründete drei Jahre später gemeinsam mit Yaniv Yonatanov das Unternehmen Cobbler24. Mit dem Online-Reperaturservice möchte Jagudaev die Tradition seiner Familie fortsetzen. Diese repariert mit ihm bereits in der vierten Generation Schuhe. Zuvor in Russland, später in Israel und seit 1990 in Wien.

Um das Handwerk in seiner ursprünglichen Form weiter betreiben zu können, musste sich der zielstrebige Jungunternehmer allerdings etwas einfallen lassen. Denn vom stationären Geschäft kann ein Schuster in der heutigen Zeit nicht mehr leben. Mit dem Online-Reparaturservice könne der Kundenkreis erweitert und das Handwerk ins 21. Jahrhundert gerettet werden, so Jagudaev. Zugute kommt der Geschäftsidee auch der Trend zu nachhaltigen Produkten. Viele Konsumenten achten wieder bewusster auf die Qualität und die Langlebigkeit gekaufter Güter.

Interessiert? Derzeit können Kunden aus Österreich, Deutschland und den Benelux-Staaten reparaturbedürftige Schuhe an Cobbler24 schicken. Diese erhalten sie dann innerhalb der nächsten zwei Wochen wieder zurück. Details und Sonderwünsche zur Reparatur können mithilfe eines Online-Konfigurators auf der Website angeführt werden. Alle Infos zum Wiener Start-up finden Sie auch auf der Website www.cobbler24.eu.

 BZ-Flashback - Nanolyte, Tractive, Artivive, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Delinski – Rabatte nach dem Restplatz-Prinzip

Die Reservierungsplattform Delinski bietet bis zu 30 Prozent Rabatt auf Restaurant-Rechnungen und das nach dem bekannten System der Restplatzbörse. In den teilnehmenden Lokalen kann über die Website oder App ein Tisch reserviert werden und je nach ausgewähltem Time-Slot gibt es einen gewissen Nachlass auf die Gesamtrechnung. Dies rechnet sich für die Restaurants, da sie ihre Besucherfrequenz erhöhen und immer noch 70 Prozent des Rechnungsbetrags bleiben. Mit dem neuen Geschäftsführer David Savasci soll der Dienst nun expandieren und neben Wien auch neue Standorte bedienen. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

Nanolyte – Wiener Startup entwickelt Anti-Keim-Lampe

Da inzwischen immer mehr Bakterien gegen gängige Antibiotika resistent sind und jährlich 4,1 Millionen Menschen in Europa mit gefährlichen Krankenhauskeimen infiziert werden – von denen geschätzt 37.000 auch an deren Folgen sterben – arbeitete das Start-up Nanolyte an einem wichtigen Gerät: Einer Anti-Keim-Lampe. Die Methode hinter der Entwicklung ist eine Kombination aus hochintensivem, kaltem, pulsierendem Rotlicht und einer speziellen Flüssigkeit (nanoliquid), die auf die befallenen Stellen gesprüht wird. Die Anti-Keim-Lampe soll voraussichtlich 2019 auf den Markt kommen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

N26 – Geplantes Investment von 100 Millionen Dollar

Laut Insidern steht der chinesische Internet-Konzern Tencent kurz vor dem Einstieg in die Online-Bank N26. Das Banken-Startup bietet ein umfangreiches Produktangebot – inklusive Girokonto, Überziehungsrahmen, Konsumentenkredit, Spar- und Investmentprodukten oder Versicherungspaketen – und hat zuletzt durch die Meldung aufhören lassen, dass nun schwarze Zahlen geschrieben werden. Inzwischen verzeichnet der Dienst rund 750.000 Kunden in 17 Ländern. Das frische Kapital in einer Rekordhöhe von rund 100 Millionen Dollar soll zur Expansion in die USA und nach Großbritannien ermöglichen. Mehr erfahren Sie hier.

 

Tractive – GPS Ortung für Haustiere

Um verschollene oder vor Schreck weggelaufenen Hunde und Katzen orten zu können hat sich das österreichische Start-up Tractive etwas Besonderes überlegt: Ein GPS-Ortungsgerät für die liebsten Vierbeiner, das praktisch am Halsband befestigt werden kann. Das Gerät ist wasserdicht und robust und ermöglicht es den Besitzern die genaue Position ihres Tieres zu bestimmen sowie durch andere Funktionen wie Geofencing sowie eine Aufzeichnung der zurückgelegten Strecken. Mehr rund um die spannende Anwendung erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.

 

Artivive: Kunstwerke mit Augmented Reality erleben

Analoge Kunstwerke mit digitalen Erweiterungen und Dimensionen versehen – dieses Ziel hat sich das Wiener Start-up Artivive gesetzt. Per Augmented Reality (AR) soll in Partner-Museen und Ausstellungen durch den Einsatz des Smartphones zusätzlich Information geboten werden. Und zwar nicht nur rein textlicher Natur, sondern quasi in einer zweiten, virtuellen Ebene, die das Kunstwerk auch mit bewegenden Elementen ergänzt. Im Gegensatz zu den oft erwähnten Virtual reality Anwendungen setzen die Gründer bewusst auf AR um das Erlebnis ohne zusätzliches Spezialequipment für alle zugänglich zu machen. Mehr erfahren Sie hier.

 

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Tractive – GPS Ortung für die liebsten Vierbeiner

Tiere sind nicht nur unsere Alltagsbegleiter – für viele sind sie ein wichtiger Teil der Familie. Daher ist es wenig verwunderlich, dass ein Start-up, dass eine GPS Ortung der liebsten Vierbeiner ermöglicht boomt. Mit Tractive können Hunde- und Katzenbesitzer Dank eines GPS Trackers, der bequem am Halsband befestigt wird, stetig überprüfen, wo sich ihr Tier aufhält. Das Gerät ist robust, wasserdicht und laut Hersteller auch nahezu unverwüstlich – auch von den wildesten Abenteurern.

Die genaue Position der Lieblings kann in der eigenen App oder im Browser via Live-Tracking abgerufen werden. So kann im Fall von abhanden gekommenen Tieren sofort überprüft werden, wo sich diese aufhalten und somit die geliebten Vierbeiner wieder sicher nach Hause gebracht werden.

Besonders spannende Funktionen sind dabei der Geofence sowie eine Aufzeichnung der zurückgelegten Strecken. Der virtuelle Zaun beschreibt dabei eine Zone, die individuell definiert werden kann, bei der das Gerät bei Verlassen bzw. Überschreiten der Grenze sofort einen Alarm auf das Smartphone schickt. Zusätzlich werden die zurückgelegten Strecken der Tiers aufgezeichnet und bieten so eine interessante Statistik für Besitzer rund um die Aktivitäten ihrer liebsten Vierbeiner.

Das Konzept scheint auf jeden Fall anzukommen: Das Unternehmen vertreibt seine Produkte inzwischen in mehr als 90 Ländern, beschäftigt nun 50 Mitarbeiter und der Umsatz bewegt sich beinahe im zweistelligen Millionenbereich.

 

Mehr rund um die spannende Anwendung erfahren sie unter www.tractive.com/eu_de.

Delinski – Restplatzbörse für Restaurants

Bereits seit 2012 bietet die Reservierungsplattform Delinski an, bis zu 30 Prozent Rabatt auf Restaurant-Rechnungen zu erlassen. Prinzipiell geht es darum, dass sich hungrige Gäste über die Website oder App einen Tisch in einem der über 250 teilnehmenden Lokalen reservieren und je nach Zeit-Slot einen Nachlass auf die Gesamtrechnung erhalten – Getränke inklusive. Dabei kann unter anderem nach Essensrichtung und Attributen wie romantisch oder rustikal gefiltert werden. Das Konzept ist ein Win-Win, sowohl für die Kunden, die sich etwas sparen, als auch für die Restaurantbetreiber. Denn anstatt in Randzeiten keinen Umsatz zu machen, erhöht sich die Besucherfrequenz und es bleibt 70 Prozent des Rechnungsbetrags.

Nun übernimmt David Savasci als alleiniger Geschäftsführer das Ruder und will der Plattform zum Durchbruch auch abseits von Wien und Österreich verhelfen. Dieses Jahr sollen einerseits mehr Restaurants akquiriert werden – alleine 500 Optionen sollen dann in Wien zur Wahl stehen – und andererseits mit Salzburg und Graz neue Standorte hinzukommen. Spätestens Anfang 2019 soll dann mit München die erste Stadt außerhalb Österreichs hinzukommen. Auch die Nutzerzahl soll von aktuell 50.000 auf 200.000 hinaufgeschraubt werden sowie der Umsatz verdreifacht werden.

 

Mehr Informationen zur Reservierungsplattform erhaltet Ihr unter www.delinski.at.

 BZ-Flashback - Cobbler24, Push Brush, Scroc, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

B.A.M.: Startup entwickelt universelle Ski-Bindung

Markus Steinke gründet bereits 2014 sein eigenes Unternehmen „Bavarian Alpine Manifest“ (kurz B.A.M.) und entwickelt kurz darauf die „Pindung“. Diese kombiniert die Vorteile einer Pin-Bindung für Skitouren mit den Vorteilen einer klassischen Ski-Bindung. Das Bindungssystem sei vollkommen neuartig – beim Aufstieg bleibt der Schuh beweglich, bei der Abfahrt kann die „Pindung“ dann in eine Drehteller-Bindung gewandelt werden und bietet so den nötigen Halt. Um in die Serienproduktion zu starten ist das Start-up aktuell auf der Suche nach Investoren. Auf den Markt kommen soll das Produkt im Herbst um rund 500 Euro. Mehr dazu hier.

 

Fretello – Gitarre lernen ganz einfach

Das Linzer Start-up Fretello hat sich zum Ziel gesetzt interessierten Nutzern zu ermöglichen Gitarre zu lernen und zwar wo auch immer sich diese gerade aufhalten. Ermöglicht wird dies durch eine App, die mit variablem Übungstempo und zahlreichen Jam-Tracks Freude beim Gitarre lernen bietet. Mit Hilfe von zahlreichen weiteren Features wird Interessierten so bei regelmäßigem Üben ein deutlicher Erfolg versprochen. Mit einem 10 Euro pro Monat oder 100 Euro pro Jahr Abo kann die App in vollem Umfang genutzt werden. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

Cobbler24 – Wiener Start-up bietet Schuhreparatur

Mit dem Start-up Cobbler24 kommt ein traditionelles Handwerk im digitalen Zeitalter an: das Schusterhandwerk. Die Gründer Ovadia Jagudaev und Yaniv Yonatanov bietten seit 2016 eine Plattform an, auf der Kunden – aktuell aus Österreich, Deutschland und den Benelux-Ländern – reparaturbedürftige Schuhe einschicken können und diese nach maximal zwei Wochen wieder zurück erhalten. Das Start-up nutzt den Trend zu nachhaltigen Produkten um das Schusterhandwert so in das 21. Jahrhundert zu retten. Die Nachfrage sei groß, im Schnitt würden täglich 200 Schuhe repariert, so die Gründer. Mehr dazu lesen Sie hier.

 

Push Brush – Zahnpasta direkt im Griff der Zahnbürste

Nach Playbrush und Amabrush gibt es auch ein drittes Zahnbürsten-Startup in Österreich Push Brush. Dieses unterscheidet sich von den anderen Angeboten dadurch, dass die Zahnbürste die Pasta direkt im Griff integriert hat und diese durch ein Knicken des Halses portioniert freigegeben wird. Das Produkt ist seit Mitte 2016 am Markt und hat seither mehr als 10.000 Stück verkauft. Aktuell werden speziell bestimmte Zielgruppen angesprochen unter anderem Reisende. Die Bürste hält für rund drei Monate – danach wird ein Wechsel empfohlen. Die mitgelieferte Zahnpasta enthält dem Hersteller zufolge keine synthetischen Konservierungsstoffe oder kritische Inhaltsstoffe. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Scroc – Sportkleidung, die tagelang getragen werden kann

Beim Sport schwitzt man – soweit nichts Neues. Damit jedoch nicht tagtäglich die Sportbekleidung gewaschen werden muss, hat der oberösterreichische Jungunternehmer Christian Rieger mit Scroc eine Kollektion entworfen, die thermoreguliert und geruchsneutral ist. Das Geheimnis liegt dabei im verwendeten Material. Die Merinwolle nimmt den Schweiß auf und gibt die Feuchtigkeit nach außen ab. So kann die Kleidung mehrere Tage hintereinander getragen werden und eignen sich daher für mehrtägige Wander- oder Skitouren, Radausflüge oder auch jegliche andere sportliche Aktivität. Mehr erfahren Sie hier.

 

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Hoobert – Das Natur-Kola aus Salzburg

Und wieder einmal hat es ein Jungunternehmer aus Salzburg in die Puls 4 Start-up Show 2 Minuten 2 Millionen geschafft – Die Rede ist hierbei von Simon Windhager. Der gelernte Apotheker entdekckte einst während eines nächtlichen Bereitschaftsdienstes in den 130 Jahre alten Heilbüchern seiner Vorfahren das Rezept für die natürliche Ur-Kola, die zur damaligen Zeit noch als Medizin galt. Mit der Entdeckung der Rezeptur wurde zugleich auch der Ehrgeiz von Simon Windhager geweckt, dieses Getränk nachzubrauen. Vanille, Zimt, Orangenblüten, Muskat und Limette sind nur einige Zutaten der Kräuterlimonade, welche gänzlich ohne künstliche Aromen oder Zusatzstoffe auskommt.

Heutzutage betreibt Simon Windhager nicht nur die Raphael Apotheke am Hans-Schmid-Platz in Salzbrg-Maxglan, er ist auch Geschäftsführer der WEST Company GmbH. Über diese produziert er gemeinsam mit seinem Partnern Taro Ebihara das Natur-Kola, dem er den Namen Hoobert verpasste. Der Name leitet sich vom Verfasser des Originalrezepts, einem gewissen Hubertus, ab. Seit November 2016 steht die sogenannte Alpen-Kola zum Verkauf. Die Nachfrage der regionalen Alternative zu großen Softdrink-Marken war so groß, dass bereits eine zweite koffeinfreie Linie auf den Markt gebracht wurde. Auch Pläne für neue Geschmacksrichtungen stehen bereits im Raum.

Um das erfolgreiche Start-up weiter voranzutreiben, suchte der Jungunternehmer kürzlich in der Start-up Show 2 Minuten 2 Millionen nach Unterstützung neuer Investoren. (Der Pitch wurde in der Sendung vom 20. Februar 2018 auf Puls 4 ausgestrahlt.) Leider erhielt Hoobert kein Investment der Business Angels. Davon ließ sich der selbstbewusste Unternehmer jedoch nicht unterkriegen und tüftelt bereits fleißig weiter an neuen Expansionsplänen. Wir dürfen mit Sicherheit gespannt bleiben!

 

Weitere Infos zu Salzburgs retro Kola-Manufaktur finden Sie auch unter www.hoobert.at.

Fretello - Gitarre lernen leicht gemacht

Gitarre lernen, ganz einfach wo und wann man will? Das Linzer Start-up Fretello der beiden Gründer Wolfgang Damm und Florian Lettner macht es möglich. Mit der Anwendung wird es Musikbegeisterten ermöglicht, einfach, günstig und doch effizient Gitarre spielen zu lernen. Zwar ersetzt die App keinen Gitarrenlehrer aus Fleisch und Blut, doch sie stellt sich auf den Fortschritt und das Können des Nutzers ein und passt dementsprechend das Übungstempo sowie die Geschwindigkeit der Jam-Track an.

Die Gründer versprechen dabei einen deutlichen Erfolg, wenn drei Mal die Woche 20 Minuten trainiert wird. Denn anstatt einfach Griffe zum Nachspielen anzugeben, werden den Nutzern bei Fretello mit Hilfe von rund 5.000 verschiedenen Übungen auch Techniken wie Alternate-Picking oder Double-Picking nahegebracht. Die ersten beiden Trainingseinheiten sind frei verfügbar, danach benötigen die Nutzer ein Abo von 10 Euro pro Monat oder 100 Euro pro Jahr. Rund 100.000 Menschen haben sich Fretello bereits heruntergeladen und auch bei der Puls 4-Start-up-Show „2 Minuten, 2 Millionen“ konnten die Macher der Anwendung überzeugen und sich ein Investment von 300.000 Euro sichern.

Um die Nutzer nach den Trainingseinheiten noch weiter zu begleiten gibt es seit vergangenem Herbst auch eine weitere App namens Fretello Stage. Hier geht es nicht um das Erlernen von Griffen und Spielweisen, sondern vielmehr um das eigentliche Spielen. In Jam-Sessions können die Nutzer ihr Können unter Beweis stellen oder einfach entspannt spielen. Zusätzlich kann die App den Nutzer direkt aufnehmen, das Video zurechtschneiden und auf Facebook hochladen. Diese Anwendung ist frei, in Zukunft sollen kostenpflichtige Zusatzinhalte eingebaut werden.

Mehr rund um die Anwendung erfahrt Ihr auf www.fretello.com/de.

 BZ-Flashback - N26, Airbnb, Schnabli ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

N26 – Online-Bank schreibt schwarze Zahlen

Bei dem Start-up N26 handelt es sich um ein Angebot aus dem Finanzsektor mit eigener Banklizenz. Dank dieser Lizenz kann das Start-up ein eigenes IT-System betreiben, deutlich Kosten sparen und ein umfangreiches Produktangebot – inklusive Girokonto, Überziehungsrahmen, Konsumentenkredit, Spar- und Investmentprodukten oder Versicherungspaketen – bieten. Nach zwei Jahren am Markt und einigen überwundenen Rückschlägen verfügt das Start-up laut eigenen Angaben inzwischen über ein profitables Kundenportfolio, legt täglich um rund 2.000 Kunden zu und verdient inzwischen an jedem Nutzer Geld. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Ünique Skis – Individueller Skispaß

Das Wiener Start-up Ünique Skis hat sich auf einen sehr spezifischen Bereich spezialisiert: Die Produktion von Skiern, die individuell angepasst werden. Diese werden sowohl den Anforderungen der Person als auch deren Fahrstils gerecht und sind dank eines robusten Holzkerns auch sehr langlebig. Die sorgfältige Verarbeitung garantiert Qualität und das natürliche, reduzierte Design ohne viel Schnickschnack sorgt stets für ein stilsicheres Auftreten. Je nachdem ob Standardmodell oder individuell abgestimmt können Liebhaber ein Paar Ünique Skis ab 900 beziehungsweise 2.500 Euro erwerben. Mehr erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.

 

Airbnb – Bonussystem und Hotelbuchungen

Der beliebte Unterkunft-Vermittler Airbnb will sein Angebot erweitern. Im Frühjahr soll für zahlungskräftige Reisende die Rubrik „Beyond by Airbnb“ geboten werden, in der Luxus-Unterkünfte wie Penthouse-Wohnungen oder gar Villen zu mieten sein werden. Das Angebot startet laut firmeneigenen Angaben mit 2.000 überprüften Standorten. Auch Hotelzimmer sollen in Zukunft in einer eigenen Rubrik geführt werden – somit wird Airbnb auch immer mehr zu einem Konkurrenten für Plattformen wie Expedia oder Booking, vor allem da die Gebühren deutlich niedriger sind. Des Weiteren soll ein Bonusprogramm für „Supergäste“ gestartet werden. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

XING – Starkes Wachstum des Karrierenetzwerks

Karrierenetzwerke helfen nicht nur mit ehemaligen oder aktuellen Kollegen sowie Geschäftspartnern in Kontakt zu bleiben, sondern führen auch immer häufiger zu Stellenangeboten und Einladungen zu Bewerbungsgesprächen. Die Personalsuche großer Unternehmen läuft immer häufiger über die diversen Netzwerke, was diese deutlich wachsen lässt. Besonders von dieser Entwicklung profitiert hat im vergangenen Jahr Xing. Das Karrierenetzwerk konnte seinen Umsatz um 26 Prozent steigen können, sowie rund zwei Millionen Neumitglieder begrüßen können – so viele wie nie zuvor. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Schnabli: Instant-Inhalationsgerät für grippegeplagte Kinder

Das Start-up Schnabli von Gründer Philipp Tirmann bietet etwas ganz Spezielles: ein Inhalationsgerät für Kinder. Die schnabelähnliche Entwicklung erleichtert Kleinkindern das Inhalieren über einer Schüssel mit heißem Wasser, wobei sie aufrecht sitzen bleiben können und hält sie dabei mit Hörspielen in der perfekten Inhalationslänge von 6 Minuten bei Laune. Bei der Show „2 Minuten 2 Millionen“ durfte sich das Start-up über eine Zusammenarbeit mit Bipa sowie ein Investment von 150.000 Euro freuen. Mehr dazu lesen Sie hier.

 

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Ünique-Skis – Jeder Schwung ein Genuss

In einer kleinen Werkstatt im 15. Bezirk in Wien entstehen für Liebhaber jeden Sommer handgefertigte Kunstwerke mit denen man die Pisten des Landes erobern kann – die Rede ist von Skiern. Jeder angefertigte Ski ist dabei ein Einzelstück mit Holzkern, Karbon-Mantel und individueller Holzfurnier. Die beiden Kindeheitsfreunde und Gründer des einzigartigen Start-ups Ünique Skis Dominik Haffner und Clemens Frankl haben daher 2012 damit begonnen individuell abgestimmte Skier zu produzieren, die auf jeden Fahrer und dessen Fahrstil angepasst werden. So viel Liebe zum Detail und Feinarbeit hat jedoch auch ihren Preis: rund 2.500 Euro muss ein Liebhaber für ein Paar maßgefertigte Ünique Skis hinlegen. Dafür bekommt man ein tolles Design, dass sich durch die starke Reduktion von Farben und einer Rückbesinnung auf einfache Formen deutlich von den gewöhnlichen Skiern abhebt. Genügt einem jedoch ein Standardmodell mit Bindung, so kann man bereits ab 900 Euro auf Ünique Skiern aus der Serienproduktion die Piste bezwingen.

In der Skisaison 2016/17 erzielte Ünique Skis laut eigenen Angaben einen Umsatz von knapp 70.000 Euro. Der soll in diesem Winter verdoppelt werden. Nach dem erfolgreichen sichern eines Investments in der Höhe von 200.000 Euro bei der TV-Show „2 Minuten 2 Millionen“ soll nun vor allen Dingen der Vertrieb ausgebaut werden. Schwerpunktmäßig sollen zunächst in den Skigebieten Kitzbühel und Arlberg die Ünique Skis verfügbar sein. Auch eine Ankurbelung der Serienproduktion der gebotenen Standardmodelle in einem kleinen Betrieb in Tschechien ist geplant.  

Mehr zu den einzigartigen Skiern erfahrt Ihr unter www.unique-skis.com.

weXelerate: Zeit für runde zwei

Bereits in wenigen Wochen beginnt die zweite Runde des Akzeleratoren-Programms von weXelerate. Dafür werden 52 neue Start-ups aus aller Welt in das Innovationszentrum am Donaukanal einziehen. Ab Anfang März werden diese dort über einen Zeitraum von drei Monaten mit österreichischen Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen (Finanzen, Industrie, Energie, Medien, u.v.m.) zusammenarbeiten. Aus insgesamt 21 Ländern stammen die Teilnehmer des nächsten weXelerate Programms. Von Deutschland über Italien bis nach Israel, Russland und Panama sind spannende Projekte mit am Start. Auch 14 österreichische Start-ups konnten sich gegen die 850 Mitbewerber durchschlagen. Die begehrten Plätze gingen – um nur einige von ihnen zu nennen – an:

  • App Radar: Das Start-up unterstützt Entwickler bei der Vermarktung ihrer eigenen Apps.
  • Wisr: Eine Plattform, welche erfahrene Talente mit den zu ihnen passenden Unternehmen verbindet.
  • Prewave: Mithilfe künstlicher Intelligenz prognostiziert die Anwendung Lieferengpässe und vermeidet diese frühzeitig.
  • Taskrookie: Das Unternehmen verbindet private und gewerbliche Dienstleister mit Kunden.
  • Jingle: Die Anwendung hilft Konsumenten dabei, Produkte im lokalen Einzelhandel zu finden.

Neben Büroplätzen und persönlichen Kontakten zu Mentoren, Servicepartnern und Investoren wird den auserwählten Start-ups auch ein sehr vielfältiges Weiterbildungsangebot geboten. Zudem finden zahlreiche Networking-Veranstaltungen sowie Podiumsdiskussionen in dem 9.000 Quadratmeter großem Innovations-Hub am Weiner Donaukanal statt. Zu den namhaften Industriepartnern von weXelerate zählen neben Uniqua und dem ORF auch Palfinger, die Post sowie der KURIER.

Mehr über das Accelerator-Programm erfahren Sie auch unter www.wexelerate.com.

 BZ-Flashback - myAcker, Hoobert, Meine Wollke, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Elektroautos – Erfolg überrascht Hersteller

Der Andrang auf Elektroautos übersteigt bei weitem die Erwartungen der Hersteller, was nun auch Konsequenzen hat. Kunden, die sich neu für ein umweltfreundliches Fahrzeug entscheiden, müssen sich auf lange Lieferzeiten – teils bis zu einem Jahr – einstellen. Am deutschen Markt haben sich die Verkaufszahlen 2017 im Vergleich zum Vorjahr beispielsweise verdoppelt. Marktführer ist und bleibt auch weiterhin China mit rund 652.000 verkauften Elektroautos. Experten gehen davon aus, dass der Trend so weitergeht und die oftmals vorhandenen staatlichen Förderungen zu einem deutlichen Anstieg des Elektroauto-Anteils führen werden. Mehr dazu erfahren Sie hier.  

 

myAcker – Feld bepflanzen via App

Frisches, chemiefreies, regional und nachhaltig angebautes Gemüse – für viele zählt ein eigener Gemüsegarten zu einem absoluten Alltagstraum. Mit myAcker bietet ein Kärntner Start-up nun Menschen, die in der Großstadt leben, eine Möglichkeit ein eigenes Feld zu bepflanzen – bequem per Mausklick. Umgesetzt wird es dann von den Gründern in Zusammenarbeit mit Gärtnern. Ist das Gemüse reif kann es von den Nutzern „geerntet“ werden – sprich von den Gründern verpackt und an die Online-Bauern geschickt werden. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.

 

Hoobert – Cola aus der Apotheke

Der Pharmazeut Simon Winhager fand ein Rezept für eine Natur-Kola in einem alten Apothekerhandbuch aus Familienbesitz. Nachdem er die Rezeptur verfeinerte, beginnt der Salzburger Apotheker mit dem Verkauf seiner Kola Hoobert. Mittlerweise hat sich der Drink etabliert und wurde unter anderem bei Interspar, Eurospar, dm und neuerdings auch bei Merkur in das Sortiment aufgenommen. Seit kurzem gibt es auch einen eigenen Hoobert-Flagshipstore in Salzburg, wo die Geschichte rund um das Natur-Kola direkt erlebt werden kann. 60.000 Flaschen werden inzwischen pro Monat abgefüllt, um der Nachfrage gerecht zu werden. Mehr lesen Sie hier.

 

Snics – Nährwertermittlung via Foto

Aktuell explodiert die Zahl jener Apps förmlich, die die User in Ernährungsfragen beraten und Kalorien sowie andere Nährwerte erfassen. Dies ist oftmals mit einer langwierigen manuellen Eingabe verbunden. Das Wiener Start-up snics hat dafür eine zeitsparende Alternative entwickelt: Ein Foto genügt der App um die Nährwerte automatisch zu erkennen. Die App richtet sich dabei einerseits an Unternehmen und Organisationen, die Kunden und Mitarbeiter bei der gesunden Ernährung unterstützen wollen, Ernährungsberater, die sich so Zeit bei der Erstellung von Ernährungsprotokollen für Klienten sparen sowie Privatpersonen. Mehr dazu lesen Sie in unserem Blogbeitrag.

 

Meine Wollke – Bio-Slipeinlagen sichern sich Investment

Biologisch, nachhaltig und fair produziert – damit punktet das Start-up Meine Wollke der Niederösterreicherin Sabine Fallmann-Hauser auch bei der Investment-Show „2 Minuten 2 Millionen“. Die Gründerin bietet eine wiederverwendbare Slipeinlage an, die in Niederösterreich in Handarbeit aus Bio-Baumwolle hergestellt wird. Da sie im Gegensatz zu den Einwegprodukten keine Kunststoffgranulate, Chemikalien, Duftstoffe und Plastikfolien enthalten seien die Einlagen für Frauen und auch für die Umwelt verträglicher. Eine Vertriebs- und Marketingunterstützung durch BIPA sowie 150.000 Euro von den Investoren der Show sind das Ergebnis. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Keine Neuigkeiten zu Startups, Messen & Co verpassen? Lass uns auf Twitter treffen!

Snics – Food Tracking auf einem neuen Level

Wer schon einmal versucht hat, seine täglichen Speisen zu protokollieren und die zu sich genommenen Kalorien zu erfassen, weiß – das ist alles andere als einfach!  Gerade in den letzten Monaten explodierte die Zahl an Apps, die den User bei der Ernährung beraten und Kalorien berechnen. Häufig müssen die zu sich genommenen Speisen und Getränke sowie deren Portionsgrößen zuvor jedoch – meist sehr genau - manuell eingegeben werden. Das Wiener Start-up snics setzt genau an diesem Punkt an und hat eine zeitsparende Alternative entwickelt. Das Gründerteam rund um Gerd Sumah brachte kürzlich eine App auf den Markt, die mit Bildererkennung und künstlicher Intelligenz Kalorien zählt. Kurzum, mit der App genüg es, die Mahlzeit abzufotografieren, um die Nährwerte automatisch zu ermitteln. Die Applikation ist ausgestattet mit einer umfangreichen Ernährungsdatenbank, die mehr als 150.000 Einträge basierend auf Standardportionen zählt. Die künstliche Intelligenz, die hinter der App steckt, greift auf diese Datenbank zurück und liefert dem User im Nu die gewünschten Informationen. Das besondere an der App: "Jedes Foto, das bei uns reinkommt, wird auch von unserem Ernährungsteam überprüft. […] Das dreiköpfige Team sieht sich an, ob die Inhalte richtig erkannt wurden, wenn nicht, korrigieren sie das Ergebnis“, so snics-Geschäftsführer Gerd Sumah gegenüber futurezone. Diese Kombination aus künstlicher Intelligenz auf der einen Seite und der Expertise von Ernährungswissenschaftlern auf der anderen Seite möchte man auch in Zukunft beibehalten, so der Gründer.

Das Start-up richtet sich mit seiner Applikation grundsätzlich an drei Gruppen:

  • Unternehmen und Organisationen, die Ihren Kunden bzw. Mitgliedern dabei helfen wollen, sich gesund und bewusst zu ernähren.
  • Ernährungsberater, die sich mit Hilfe der App viel Zeit bei der Erstellung von Ernährungsprotokollen für Klienten sparen.
  • Privatpersonen, welche die App kostenlos downloaden können und für Zusatzleistungen – wie die Integration von Bewegungsdaten aus Fitness Apps – bezahlen müssen.

Seit Mittwoch steht die App nun im iOS-App Store sowie im Google Play Store zum Download bereit. Alle Details zum Wiener Start-up finden Sie auch direkt auf der Homepage unter www.snics.at.

 

P.S.: Falls Sie sich fragen wie die Gründer auf den Namen "snics" kamen - Hierbei handelt es sich um eine Wortkombination aus "Snacks" und "Pictures".

myAcker - Wir ernten, was Sie säen

Frisches Gemüse, ohne Chemikalien, regional und nachhaltig angebaut - für viele zählt ein eigener Gemüsegarten zu den kleinen Träumen des Alltags. Die beiden Kärntner Startup Gründer Patrick Kleinfercher und Christoph Raunig wollen diesen Traum nun auch Menschen, die in der Großstadt leben erfüllen. Mit myAcker bieten Sie eine Online-Plattform an, auf der die Nutzer ein virtuelles Feld beflanzen können. Per Mausklick kann über die Größe der zubeflanzenden Parzelle und die Anzahl und Art des Gemüses bestimmt werden. Das virtuelle Feld wird anschließend von den beiden Gründern, in Zusammenarbeit mit Gärtnern, 1:1 in der freien Natur verwirklickt. Mit dem Anlegen des Feldes ist es allerdings noch nicht getan. Der Nutzer bekommt regelmäßige Updates über die Bodenqualität, einen möglichen Unkraut- und Schädlingsbefall, zum Düngestatus und dem Reifegrad der Planzen. Was mit dem Feld schließlich passiert, entscheidet der Kunde anhand dieser Informationen selbst. Sollen die Pflanzen gegossen werden, drückt er auf gießen und die beiden Gründer machen sich mit einer Gießkanne auf den Weg. Ist das Gemüse reif, zieht der Kunde es in den Erntekorb, was für die beiden Gründer das Signal ist das Gemüse zu verpacken und Co2-neutral an den Online-Bauern zu schicken. Zusätzlich zu den ganzen virtuellen Infos haben die Kunden noch die Möglichkeit, sich per Webcam 24h lang ein Bild von Ihrem persönlichen Garten zu machen.

Im April 2017 ist myAcker online gegangen und konnte sich bereits über 100 Pakete mit geernteten Gemüse freuen. Die Kosten für das persönliche Gemüsebeet liegen, je nach Größe, zwischen 3,99 und 29,99€ pro Monat. Die einzelnen Tätigkeiten (gießen, düngen, etc.) werden mit Credits beazhlt. Diese können, wie bereits aus diversen Online-Spielen bekannt, durch Einmalzahlung gekauft und dann Stück für Stück verbraucht werden. 

 

Update: In der neunten Folge der Erfolgsserie "2 Minuten 2 Millionen" konnte myAcker gleich mehrere Investoren überzeugen. Leo Hillinger, Katharina Schneider und Hans-Pater-Haselsteiner investieren über 150.000€ in das Unternehmen und erhalten dafür 25% Unternehmensanteile. Einen Deal lässt sich auch Seven Ventures nicht entgehen und erhält bei einem Medienvolumen von bis zu 100.000€ 3% der Anteile.
Wie im März 2018 bekannt wurde, konnte der virtuelle Acker nun auch den Supermarkt Merkur überzeugen. Insgesamt hat der Supermarkt 50 Gemüseflächen der Sorte "Garten Compact" gekauft, die nun an Kunden für eine Bewirtschaftungsdauer von 12 Monaten verlost werden sollen.

Mehr Informationen zum Unternehmen und die Möglichkeit selbst einen Acker zu pflanzen finden Sie unter www.myacker.com

 BZ-Flashback - Pocketsprite, Playbrush, CreateYourDate, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Uber – Luft-Taxis ab 2023?

Reisen wir schon in näherer Zukunft in Luft-Taxis durch die Großstädte dieser Welt? Geht es nach Justin Erlich, Ubers „Head of Policy of Autonomous Vehicles and Urban Aviation“, dann sollen bereits 2023 die ersten UberAir-Taxis Passagiere durch die Luft an ihr Ziel bringen. Dieses Fahrzeug soll ein Hybrid-Modell zwischen Helikopter und Flugzeug werden und eine Strecke von etwa 100 Kilometern zurücklegen können. Startpunkte sollen dabei Skyports auf Dächern sein. Uber rechnet damit ab 2020 die ersten Testflüge in Dallas und Los Angeles zu starten. Mehr dazu lesen Sie hier.

 

Pocketsprite – Winzige Gameboy-Kopie für unterwegs

Retro-Gaming – in den letzten Jahren ein Riesen-Hit! Mit dem Poketsprite kommt nun eine miniaturisierte Gameboy-Kopie, die vom Nutzer am Schlüsselbund mitgenommen und so jederzeit eingesetzt werden kann. Auf dem Gerät sind keine Spiele – lediglich ein quelloffener Emulator, mit dem Spiele für Spiele für Game Boy, Game Boy Color, Sega Master System und Game Gear gespielt werden können. Das kleine Gadget soll durch eine Crowdfunding-Kampagne finanziert werden. Das angestrebte Finanzierungsziel wurde dabei bereits erreicht. Mehr lesen Sie hier.

 

Instagram – DAS Netzwerk für Startups

Inzwischen zählt sie zu einem der wichtigsten Marketing-Tools für Unternehmen. Die Rede ist natürlich von der Foto-Plattform Instagram, die heute rund 800 Millionen Nutzer weltweit zählt. Auch für Startups ist sie inzwischen zu einem der wichtigsten Kommunikationstools geworden, denn es wird eine jüngere Zielgruppe – im Schnitt zwischen 16 und 29 Jahren – erreicht und die Interaktionsrate ist um einiges höher als beispielsweise auf Facebook. Auch die verschiedenen Beitragsformen – neben dem normalen Foto-Upload auch Videos, LIVE-Videos sowie die immer beliebteren Stories – spielen Start-ups, die sich möglichst facettenreiche zeigen wollen in die Karten. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.

 

CreateYourDate: Start-up sagt langweiligen Dates den Kampf an

Das Kennenlernen hat geklappt, doch was nun? Wie wird das erste Date auch zu einem vollen Erfolg? Das Wiener Start-up CreateYourDate will hierbei helfen und stellt ausgefallene Ideen für das erste Treffen bereit. Bisher wurde der Service bereits 300-mal gebucht – bei Kosten zwischen 20 und 600 Euro – je nach Umfang und Extravaganz des Dates. Ziel sei es laut Jungunternehmer Emanuel Kaspar den Buchenden einen tollen Tag und eine schöne Zeit zu zweit zu ermöglichen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Playbrush – Zähneputzen leicht gemacht

Ein Zahnbürstenaufsatz, der die Kinder zum Zähneputzen animiert. Klingt wie ein Märchen, ist aber dank des Start-ups Playbrush Realität. Der Aufsatz kommuniziert per Bluetooth mit einer Smartphone-Anwendung und überträgt die Putzbewegungen in das Spiel. So erleben die Kinder während des Zähneputzens kleine spannende Abenteuer – aber nur, wenn auch richtig geputzt wird! Mehr rund um das Start-up und die geplanten Entwicklungen erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.

 

 

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Instagram gilt als DAS Netzwerk für Start-ups

Wer hätte vor acht Jahren gedacht, dass Instagram zu einem der wichtigsten Marketing-Tools für Unternehmer wird?! Die Foto-Plattform, die 2010 als Smartphone-Only-App auf den Markt kam, zählt heute rund 800 Millionen Nutzer weltweit – etwa eine Million davon allein in Österreich. Seit nun gut drei Jahren ist Instagram nicht mehr nur im privaten, sondern vor allem auch im Business Bereich vorzufinden. 25 Millionen Unternehmensprofile waren im November 2017 registriert – Tendenz steigend! Diesen Trend hat auch das Netzwerk erkannt und greift Marketer immer stärker unter die Arme. So wurde 2016 ein Business-Profil gelauncht. Damit haben Unternehmer Zugriff auf Zielgruppen-Statistiken und einen „Call to Action“ Button. Erst seit Anfang Februar gibt es zudem die Möglichkeit, Beiträge mit Hilfe von Third Party Tools vorzuplanen und so automatisch zu posten – Eine riesen Erleichterung für zahlreiche Content Marketer. 

Junge Zielgruppe und hohe Interaktionsrate

Das Durchschnittsalter der Instagram-User liegt zwischen 16 und 29 Jahre. Im Vergleich zu Facebook ist zudem auch das Engagement der User wesentlich höher. Die junge Zielgruppe und die hohe Interaktionsrate machen das soziale Netzwerkt zu einem spannenden und vielversprechenden Tool für Jungunternehmer. Ein Beispiel dafür, dass Instagram ein sehr effizienter Kunden-Kommunikationskanal ist, zeigen die beiden Unternehmen Runtastic (mit mehr als 273.000 Follower) und Shpock  (mit knapp 200.000 Fans).

Viele verschiedene Beitrags-Formen

Gerade zu Beginn ihrer Karriere möchten sich Start-ups möglichst facettenreich zeigen und viel von sich preisgeben. Instagram bietet die Möglichkeit, Content auf die unterschiedlichsten Arten zu veröffentlichen. Dazu besteht neben dem einfachen Foto-Upload auch die Möglichkeit auf Videos und LIVE-Videos sowie Stories. Vor allem letztere erfreuen sich derzeit großer Beliebtheit.

Influencer Marketing

Auf wohl keiner anderen Social Media Plattform tummeln sich derart viele Influencer wie auf Instagram. Ob zum Thema Lifestyle, Sport, Reisen oder Technologie – nahezu in jedem Bereich gibt es Kooperationen zwischen Unternehmern und sogenannten „Meinungsbildnern“. Gerade für Start-ups beinhaltet das Influencer Marketing großes Potential, so der bekannte Blogger Greg Sideris im Interview mit der brutkasten.

Nähere Informationen zum Thema Instagram für Jungunternehmer finden Sie auch unter www.derbrutkasten.com.

 BZ-Flashback - Swarm Analytics, Daisie, ALMA Babycare ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Swarm Analytics – Tiroler Verkehrsanalyse-Startup gewinnt Wettbewerb

Beim Camp Zwei Wettbewerb in Wattens hat sich das Tiroler Startup Swarm Analytics als Sieger durchgesetzt. Das Kufsteiner Jungunternehmen soll durch Sensoren, Verkehrskameras und einer künstlichen Intelligenz das Verkehrsaufkommen analysieren und optimieren. So sollen beispielsweise Ampelschaltungen verbessert werden – je nachdem was die Daten zeigen. Dieses Jahr soll gemeinsam mit Swarco, einem weltweit führenden Unternehmen im Bereich Verkehrssignaltechnik, ein erster Prototyp entwickelt werden. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Tesla – Projekt soll größtes virtuelles Kraftwerk der Welt schaffen

Nach dem größten Akku der Welt hat sich Tesla bereits das nächste Mega-Projekt vorgenommen: die Erschaffung des größten virtuellen, dezentralen Kraftwerks der Welt. Dabei sollen in 50.000 Haushalten in Südaustralien Solarfelder und Powerwalls installiert werden. Die Häuser sollen jeweils mit 5kW-Solaranlagen sowie einer 13,5kW-Powerwall ausgestattet werden. Die Funktionsweise ist wie folgt: Bei niedrigem Energieverbrauch wird der Speicher geladen, wenn der Strompreis hoch ist wird daraus gespeist. Abgeschlossen soll das Projekt bis 2022 sein. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

hiMoment – 1000.000 Euro für Glücks-App

Das Ziel der App hiMoment des gleichnamigen Wiener Start-ups ist es schlichtweg seinen Nutzern dabei zu helfen, glücklich zu werden. Die Anwendung richtet laut den Gründern Christoph Schedlitz und Jan Hruby den Fokus der Wahrnehmung auf das Gute, das im Leben passiert. Mit diesem Konzept konnte das Start-up sich nun auch bei der Show „2 Minuten 2 Millionen“ über ein Investment von 100.000 Euro freuen. Das Geld kommt aus dem Business Angel-Netzwerk startup300 und soll in das Wachstum der Anwendung fließen. Mehr über das spannende Startup lesen Sie in unserem Blogbeitrag.

 

Daisy – Plattform für Kreative

Jungtalente haben es immer schwer beim Einstieg in den Arbeitsmarkt, eine Branche in der es besonders schwierig ist Fuß zu fassen, ist die Kreativbranche. Die Schauspielerin Maisie Williams, bekannt aus Game of Thrones, will nun mit der App Daisie ein soziales Netzwerk schaffen und so Jungtalenten zu mehr Bekanntheit schaffen. Aktuell befindet sich die Anwendung noch in der Entwicklung, ab August 2018 soll sie dann fertig sein und veröffentlicht werden. Ob die Ziele der Anwendung erreicht werden, wird sich zeigen. Daisie wird in jedem Fall eine Chance für Jungtalente bieten ihr Können zu zeigen und gemeinsam Projekte zu starten. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

ALMA Babycare – Hochwertige, bio-zertifizierte Baby-Pflegelinie

Nach einer vergeblichen Suche nach einem guten Babyöl gründet Isabel Zinnagl 2016 schlichtweg ihre eigens Start-up ALMA Babycare – mit vollem Erfolg. Biologisch hochwertige Inhaltsstoffe, Glas statt Plastik und schlichtes Design anstatt kitschigem Baby-Pastell haben sich bewährt. 2017 hat Alma Babycare nach eigenen Angaben rund 500.000 Produkte abgesetzt. Nach einer 150.000 Euro Investition von Hans Peter Haselsteiner in der Show „2 Minuten 2 Millionen“ soll nun ein weiteres Wachstum angestoßen werden. Die nächsten Schritte umfassen eine Sortimentserweiterung mit einem Gute-Nacht-Bad, einer leichteren Creme, einem Tee und hoffentlich einer Duftkerze. Außerdem soll bald ein Travel-Kit angeboten werden. Mehr dazu lesen Sie hier.

 

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Yarn – Chat-Fiction Anbieter mit Hollywood-Geschichten

Es ist ein aufstrebendes und sehr gut ankommendes Unterhaltungsangebot: Chat-Fiction. Spieler und Liebhaber fliegen förmlich auf die interaktiven Geschichten, die geboten werden. Je nach Umfang werden meist die Kommunikation von zwei oder mehreren Personen simuliert.

Eine dieser Chat-Fiction Anwendungen ist Yarn. Direkt nach dem Download kann losgelegt werden – als Tutorial kann man erste aus drei verschiedenen Genres oder Story-Reihen wählen. Die Geschichten sind dabei hauptsächlich textbasiert und simuliert eine Gesprächssituation wie bei SMS oder Whatsapp.

Grundsätzlich geben die Geschichten einen Handlungsrahmen vor, in dem sich die Geschichte je nach Handlungen des Users entwickelt. Unterlegt mit audiovisuellen Reizen bildet dies eine rundes und spannendes User-Erlebnis. Neben kleinen Unterhaltungsgeschichten bietet Yarn auch große, mehrepisodige Geschichten. Die Serie „Hack’d“, die ins Horrorgenre fällt, wurde von einem der Schreiber der bekannten Hollywood-Horror-Reihe „Saw“ entwickelt. Laut Yarn sollen in Zukunft mehr solche episodenartige Geschichten von bekannten und erfolgreichen Drehbuchautoren kommen, die wohl ohne Abonnement nicht zugänglich sein werden. Dieses ist jedoch nicht ganz günstig – damit keine Wartezeit von einer halben Stunde nach jeder gespielten Episode einer Geschichte anfällt ist eine monatliche Zahlung von knapp 9 Euro beziehungsweise eine jährlich von 46 Euro nötig.

Grundsätzlich ist die Anwendung für iOS und Android kostenlos verfügbar. Interessierte können daher jederzeit ausprobieren, ob die Chat-Fiction für sie eine spannende Unterhaltung ist oder nicht.

 BZ-Flashback - Livin Farms, CorpLife, noyb ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Hellofresh – Umsatzplus von rund 50 Prozent

Der Berliner Kochboxenversender Hellofresh kratz an der Umsatzmilliarde. Gestiegen sind einerseits die Kundenzahlen und andererseits auch der Aktienkurs des Startups. Auch sei durch diese durchwegs positive Entwicklung das Ziel, die Gewinnschwelle zu erreichen für das vierte Quartal 2018 denkbar. Das Verkaufsprinzip ist einfach: Seit 2011 liefert das Unternehmen gerichtspezifische Kochboxen mit kreativen Rezepten und frischen Zutaten an die Kunden aus. Das Verkaufsmodell scheint anzukommen und das Unternehmen wächst vielversprechend. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Livin Farms: Insekten als Lebensmittel

Auch in Europa könnten bald Mehlwürmer, Buffalowürmer, Grillen oder Grashüpfer regelmäßig auf dem Speiseplan stehen. Das Startup Livin Farms nutzt diesen wachsenden Markt und bietet den Konsumenten mit ihrem Produkt „The Hive“ eine Mehlwürmerfarm für zuhause an. Gründe für den Wechsel von Fleisch zu Insekten gibt es zahlreiche: einerseits brauchen sie deutlich weniger Futtermittel als Scheine oder Rindern, erzeugen weniger Treibhausgase und benötigen weit weniger Bodenfläche zur Zucht. Mehr rund um das Thema lesen Sie hier.

 

Accelerator vs. Inkubator – Starthilfen für Jungunternehmer

Effektive Starthilfen für Start-ups gibt es zahlreiche. Zu den beliebtesten zählen dabei die Accelerator- und Inkubatorprogramme. Diese haben das Ziel Start-ups schnell erfolgreich zu machen und ihnen den Markeneintritt zu erleichtern. Inkubatoren fördern dabei die Entwicklungs- und Wachstumsprozesse und bieten eine Möglichkeit Konzepte auszuprobieren. Acceleratoren hingegen den Fokus auf den zeitlichen Entwicklungsfortschritt eines Start-ups und erinnert am ehesten einem „Boot Camp“. Eine weiterführende Auseinandersetzung mit dem Thema finden Sie in unserem Blogbeitrag.

 

CorpLife – Investment für Mitarbeiter-Benefits Plattform

Beinahe eine halbe Million Euro erhält das Wiener Startup CorpLife rund um Geschäftsführer und Gründer Mario Nowak über das PrimeCrowd-Investoren-Netzwerk. Die Anwendung bietet Unternehmen eine Plattform an, die wiederum an die Mitarbeiter weitergegeben werden kann und auf der unternehmensspezifische Benefits angeboten werden können. Diese können von speziellen Angeboten bis hin zu Vergünstigungen in Restaurants, Hotels oder bei Sportanbietern reichen. Mehr über die flexiblen Angebote der innovativen Plattform erfahren Sie hier.

 

noyb – 300.000 Euro durch Crowdfunding für Datenschutz-NGO

Der Wiener Datenschutz-Rechtler Max Schrems hat in einer Crowdfunding-Kampagne für seine NGO noyb mehr als 300.000 Euro eingesammelt. Ziel des im Herbst vergangenen Jahres gegründeten gemeinnützigen Vereins ist es, Datenschutzrechte gegen große Firmen wie Google und Facebook durchzusetzen. Ab dem 25. Mai 2018, dem Tag an dem die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in der EU in Kraft tritt startet der Verein demnach mit seiner Arbeit. Die finanziellen Mittel aus der Crowdfunding-Kampagne sollen dazu genutzt werden um weitere Juristen und Techniker ins Team zu holen und so die Klagen gegen die Weltkonzerne wasserdicht vorzubereiten. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

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Accelerator vs. Inkubator – Worin liegen die Unterschiede?

In der Start-up Branche gibt es mehrere Möglichkeiten junge Gründer zu unterstützen. Accelerator- und Inkubatorprogamme zählen zu den beliebtesten und effektivsten Starthilfen für Start-ups. Beide Projekt-Modelle streben grundsätzlich das selbe Ziel an, unterscheiden sich jedoch stark in ihrer Vorgehensweise. Zunächst kurz zu den Gemeinsamkeiten: Sowohl accelerators als auch incubator stellen neben Wissen, Coaching und Netzwerke auch Arbeitsplätze und Ressourcen zur Verfügung. Ihr Ziel ist es, Start-ups relativ schnell erfolgreich zu machen und ihnen den Markteintritt zu erleichtern.

 

Inkubator – Ein „Brutkasten“ für Unternehmen

Innerhalb der Gründerszene werden Inkubator häufig mit Brutkästen verglichen. Dieser soll unter kontrollierten Bedingungen Entwicklungs- und Wachstumsprozesse fördern. In einem Inkubator-Projekt bekommen Ideen eine Chance sich soweit zu entwickeln, dass sie eigenständig lebensfähig sind. Gründer haben hier die Möglichkeit, sich auszuprobieren und ihre Konzepte in einem geschützten Umfeld weiterzuentwickeln. Unternehmen nutzen Inkubatoren oftmals als Plattform, um interne Ideen zu entwickeln oder ideenreiche, kluge Gründer frühzeitig an das Unternehmen zu binden. In Form von Know-How, Netzwerke, Büros anderen Ressourcen greift der Inkubator dem Gründer-Team unter die Arme.

 

Accelerator – Das „Boot Camp“ für schnellen Erfolg

Im Vergleich zu Inkubatoren legen Accelerator – wie die englische Übersetzung Beschleuniger bereits verrät – besonders großen Wert auf den zeitlichen Entwicklungsfortschritt eines Start-ups. Durch intensives Coaching und Know-How kann der Wachstumsprozess bereits in der Frühphase eines jungen Unternehmens stark vorangetrieben werden. Der Aufbau eines Accelerator-Programms erinnert an ein „Boot Camp“ für Gründer. Unternehmensideen und Geschäftsmodelle, die jeweils von externen Teams stammen, werden von Spezialisten über einen bestimmten, meist auf wenige Monate beschränken, Zeitraum betreut. Das sogenannte „Boot Camp“ endet zumeist in Demo-Days. Die Gründer-Teams haben dort die Gelegenheit, ihr Produkt oder ihre Dienstleistung vor potentiellen Investoren zu präsentieren.

Alpengarnelen – Start-up züchtet Garnelen in Tiroler Alpen

Nachhaltig und regional: Ausgerechnet in Hall in Tirol züchten zwei Aquaristen Alpengarnelen. Die beiden Großcousins Daniel Flock und Markus Schreiner sind vor knapp viereinhalb Jahren gemeinsam auf die Idee gekommen, die Meerestiere vor Ort in Österreich zu vertreiben. Angetrieben von dem Ziel, eine Alternative zu den mit Medikamenten und Chemikalien behafteten Tierchen, die hauptsächlich aus Asien und Lateinamerika importiert werden, zu bieten züchten die beiden White-Tiger Garnelen in Tirol. Diese werden nachhaltig und biologisch im Keller eines Gemüsebauern herangezüchtet.

Aktuell züchten die beiden Jungunternehmer 200 bis 300 Kilogramm Garnelen pro Jahr. Die potentiellen Abnehmer stehen schon Schlange und das Startup könnte nach eigenen Angaben bereits ein Vielfaches dieser Menge verkaufen. Die Tiroler Alpengarnelen werden chronologisch nach Anfrage verkauft und kommen auf einen stolzen Kilopreis von derzeit 60 bis 70 Euro. Hauptabnehmer sind aktuell die gehobene Gastronomie sowie interessierte Privatpersonen.

In das Projekt Alpengarnele investieren die beiden Großcousins aktuell ihr gesamtes Erspartes sowie ihre Freizeit. Dann um den Betrieb erhalten und weiterentwickeln zu können sind die beiden noch als Konstrukteure tätig. Das soll sich jetzt nach der Expansion der Produktion und mithilfe von Investoren ändern.

Mehr Informationen und aktuelle Verkaufsorte finden sich auf der Facebook-Seite von Alpengarnelen.

 BZ-Flashback - FoldiMate, APEMIO, refugees{code}, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

FoldiMate – Der automatische Wäschefalter

Kürzlich ging die Elektromesse CES über die Bühne. Zu den diesjährigen Highlights zählt für viele Besucher mit Sicherheit der „Faltautomat“. Bereits 2017 sorgte der sogenannte FoldiMate, der gewaschene Kleidung im handumdrehen zusammenlegt, für Aufsehen.  Der praktische Haushaltshelfer kümmert sich um Hemden, Hosen, Sweatshirts, Handtücher und Kopfkissen. Doch mit manchen Teilen der Garderobe hat der FoldiMate noch zu kämpfen. Das lästige Zusammenlegen von Socken und Unterwäsche bleibt bspw. immer noch Sache der Menschen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

APEMIO wirbelt Event-Gastronomie auf

Bereits vor dem offiziellen Startschuss geht die Idee eines Tiroler Start-ups in den Sozialen Medien völlig durch die Decke. APEMIO, so heißt das neue Unternehmen, setzt einen Trend in der Event-Gastronomie – und zwar mit dem Umbau und der Restaurierung von Gebrauchtwagen zu hippen Event-Mobilen. Ausgangsmodell des Event-Mobils ist das kleine Moped Auto namens APE von Piaggio, aus Italien. Dem Geschäftsführer Wolfgang Sief zufolge achtet das Team beim Umstyling besonders auf die Geschichte, die jeder einzelne APE mitbringt und baut diese gekonnt ein. Alle Details zu APEMIO finden Sie auch hier.  

 

Die DSGVO – Ein großes Thema für Unternehmer

Datenschutz und IT-Sicherheit sollen künftig nicht mehr dem Zufall überlassen werden: Am 25. Mai 2018 tritt die EU-Datenschutzgrundverordnung – kurz DSGVO – in Kraft. Mit der neuen gesetzlichen Regelung sollen personenbezogene Daten, dazu zählen neben dem Namen bspw. auch Wohnanschrift, E-Mail-Adresse, Religionszugehörigkeit, etc., besser geschützt werden. All jenen Unternehmen, welche die neue Datenschutzverordnung nicht bis zum Stichtag umgesetzt haben, drohen drastische Strafen von bis zu 20 Millionen Euro. Die DSGVO bringt so einige Veränderungen mit sich und verpflichtet Unternehmen unter anderem ein Datenschutzmanagement einzuführen. Zu den genauen Umsetzungsmaßnahmen der DSGVO informieren nun laufend die AK und WKO.

 

Blockchain und Landwirtschaft – Boombranchen für Start-ups

In einem Interview mit futurezone sprechen die beiden Business-Angels Heinrich Gröller und Nikolaus Futter über Boombranchen, den Start-up Standort Österreich und das Potential der Blockchain. Futter, welcher mit seinem Unternehmen Compass Verlag fest in der Old Economy verankert ist, ist sich sicher, dass Österreich großer Vorreiter in den Bereichen Blockchain und Landwirtschaft ist. Weitgehen unbekannt, aber die Landwirtschaft war eine der ersten digitalisierten Branchen in Österreich, so der Unternehmer. Gröller, der in der Immobilienbranche beheimatet ist, fügt hinzu, dass wir vor allem in der Bankenlandschaft und in der Medizintechnik noch große Umbrüche erleben werden. Das Interview in voller Länge können Sie auch unter www.futurezone.at nachlesen.

 

refugees{code} – Ein Lichtblick für viele Flüchtlinge  

Ein Wiener Verein hat sich zum Zielt gesetzt, Flüchtlingen in einer neunmonatigen Ausbildung das Programmieren beizubringen. Das Projekt soll diesen Menschen zu besseren Chancen am Arbeitsmarkt verhelfen. refugees{code} wurde vor knapp einem Jahr von Stefan Steinberger, Daniela Wolf und Alexander Hartveld ins Leben gerufen. Im Oktober startet bereits die dritte Runde an Auszubildenden. 21 Teilnehmer, darunter drei Frauen, wurden im Zuge eines Assessment Centers aus mehr als 150 Bewerbern ausgewählt. Die Ausbildung untergliedert sich grundsätzlich in drei Teile: Dem dreimonatigem Online-Harvard-Kurs „CS50“ folgen eine je dreimonatige Projekt- und Praktikumsphase. Alle Details rund um refugees{code} können Sie hier nachlesen.

 

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APEMIO –  Riesen Hype um hippes Event-Mobil

Bereits vor dem offiziellen Startschuss geht die Idee eines Tiroler Start-ups in den Sozialen Medien völlig durch die Decke. Die Rede ist von APEMIO. Das junge Unternehmen setzt einen neuen Trend in Sachen Eventgastronomie. Ähnlich dem Trend der Foodtrucks fokussiert sich APEMIO auf den Umbau und die Restaurierung von Gebrauchtwagen zu hippen Event-Mobilen. Die Kernkompetenz des Tiroler Start-up liegt jedoch nicht im Catering, sondern viel eher in der Realisierung vielfältiger Funktionen. Ausgangsmodell des Event-Mobils ist das kleine Moped Auto namens APE von Piaggio, aus Italien. „Die kleinen Dreiräder sind einfach kultig und ideal um tolle Begleiter für Events zu verwirklichen“, so Ideengeber und Gründer Wolfgang Sief gegenüber wirtschaftszeit. Ein fertiger APEMIO – wie er vom Gründer-Team liebevoll genannt wird – bietet seinen Nutzern die verschiedensten Eigenschaften. Von der Bierzapfanlage, einer Prosecco-Bar über ein BOSE-Soundsystem bis hin zur Fotobox – den Vorstellungen der Kunden sind kaum Grenzen gesetzt. Jedes Event-Mobil ist nicht nur einzigartig im Design, es erzählt auch seine ganz individuelle Geschichte. Sief zufolge achtet das Team beim Umstyling besonders auf die Geschichte, die jeder einzelne APE mitbringt und baut diese gekonnt ein. Auf diese Weise erhält jedes Fahrzeug seinen individuellen Charakter.

Neben der Funktionalität und dem schicken Design setzen die Jungunternehmer vor allem auch auf die sofortige Einsetzbarkeit ihrer Event-Mobile. „Mal ehrlich, wer verbringt lieber Zeit beim Auf- und Abbau als auf dem Event selbst?“, fragt Wolfgang Sief.  Der  Auf- und Abbau soll so einfach wie möglich sein, damit die Kunden möglichst viel Zeit mit dem Event und den Erlebnissen verbringen können – so der Leitgedanke von APEMIO. Mehr über das trendige Unternehmen können Sie in Kürze unter www.apemio.at nachlesen.

FoldiMate – Der automatisierte Wäschefalter

Der Gedanke an ein Gerät, dass für einen die gewaschene Kleidung zusammenlegt, erscheint futuristisch, doch es gibt es bereits. Ein automatisierter Wäschefalter soll im Alltag helfen und den Nutzern Zeit und Geld ersparen. In Zusammenarbeit mit dem deutschen Hersteller BSH (Bosch Siemens Haushaltsgeräte) hat ein US-Hersteller im Rahmen der CES eine Maschine vorgestellt, die automatisch Kleidung zusammenlegt: den FoldiMate.

Der FoldiMate unterstützt neben Hemden, Hosen und ähnlichem auch Handtücher und Kopfkissenbezüge. Das lästige Zusammenlegen von Socken und Unterwäsche bleibt aber immer noch Sache der Menschen. Auch Kaputzenpullover sind für das Gerät nicht verarbeitbar. Laut dem Hersteller kann der FoldiMate eine komplette Ladung Wäsche innerhalb von vier Minuten falten. So werde dem Nutzer laut Hersteller wertvolle, verschwendete Lebenszeit geschenkt, während die Maschine die lästige Aufgabe des Zusammenlegens übernimmt. Klingt doch super, oder?

Es gibt jedoch auch Kritik an dem Gerät. Wer glaubt, die Wäsche in eine Trommel zu geben und sich dann anderen Dingen zu widmen hat sich vertan. Jedes einzelne Kleidungsstück muss einzeln per Hand in das Gerät gegeben werden. . Im Vergleich zum Vorgängermodell fehlt nun ein Faltenschutz, außerdem kann kein Duft mehr versprüht werden. - derstandard.at/2000071679239/Der-Foldimate-legt-Waesche-zusammen-wenn-man-ihm-hilft-fuer. Im Vergleich zum Vorgängermodell fehlt nun ein Faltenschutz, außerdem kann kein Duft mehr versprüht werden. - derstandard.at/2000071679239/Der-Foldimate-legt-Waesche-zusammen-wenn-man-ihm-hilft-fuerIm Vergleich zum Vorgängermodell wurde auch noch auf den Faltenschutz und die Option eines zusätzlichen Duftes verzichtet. Ob sich der FoldiMate unter diesen Voraussetzungen und einem stolzen Preis von 980 US-Dollern am Markt behaupten kann, wird sich zeigen.

BZ-Flashback - Alpengarnelen, Toby, tubics, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Alpengarnelen – Start-up Züchtet Garnelen in Tiroler Alpen

White-Tiger Garnelen direkt aus Österreich? Was nach einer Fantasie klingt, ist dank den Tiroler Jungunternehmern Daniel Flock und Markus Schreiner und ihrem Projekt Alpengarnelen jedoch Realität. In Hall, mitten in den Tiroler Alpen, züchten die beiden Großcousins bereits seit 2015 die rund 30 Gramm schweren White-Tiger Garnelen als alternative zur Massenware aus Asien und Lateinamerika. Die Garnelen werden nachhaltig gezüchtet und kosten stolze 65 Euro pro Kilogramm. Neben Privatpersonen zählt ein Wiener Sushi-Restaurant zu den wichtigsten Abnehmern. In den nächsten Jahren sollen Investoren gefunden und expandiert werden. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Toby – Der smarte Shoppingassistent

Damit Sie Ihren Alltag in Zukunft besser organisieren können und sich nicht abends darüber ärgern, vergessen zu haben etwas einzukaufen, haben zwei ehemalige Microsoft Mitarbeiter Toby entwickelt. Der smarte Shopping-Assistent bietet den Nutzern per App eine digitale Einkaufsliste, die mit wenigen Klicks erstellt, verwaltet und – besonders praktisch – auch mit anderen Nutzern geteilt werden kann. Durch die Verwendung des Ortungsdienstes wird der User zusätzlich an die aufgeschriebenen Produkte erinnert, wenn er sich in der Nähe eines relevanten Shops befindet. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.

 

Butleroy – Sechsstelliges Investment für digitalen Assistenten aus Linz

In Zeiten von Alexa, Siri und Co einen digitalen Assistenten entwickeln ist riskant. Das Start-up Butleroy (vormals MyAlfred) hat jedoch die Investoren überzeugt und eine Finanzspritze im mittleren sechsstelligen Bereich an Land gezogen. Die Investition kommt vom European Super Angels Club. Die App bietet einen digitalen Assistenten, der bei der Termin- und Freizeitplanung hilft. Durch einen Algorithmus wird ein freier Zeitslot für eine geplante Aktivität ausgewählt. Die Technologie hat Potential und ihre Anwendungen sei etwa auch bei Zustellservices und Logistikern denkbar. Mehr dazu lesen Sie hier.

 

Holiday on Wheels – Neue Crowdfunding-Kampagne

Das Start-up Holiday on Wheels hat sich das Ziel gesetzt, barrierefreie Urlaubs- und Freizeitangebote in Österreich zu stärken. Mit dem Geld aus einer jüngst gestarteten Crowdfunding-Kampagne sollen sogenannte „Accessibility Checks“ finanziert werden. Dabei werden Einrichtungen bezüglich ihrer Barrierefreiheit überprüft, und Abweichungen in den Daten ergänzt. Die entwickeltet App soll mit den Daten ergänzt werden und somit eine barrierefreie Urlaubs- und Freizeitplanung in ganz Österreich ermöglichen. Damit die Kampagne erfolgreich finanziert wird, müssen ein Minimalziel von 16.000 Euro erreicht werden. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

tubics: Start-up verspricht Verdreifachung von Videoaufrufen via YouTube

Das Wiener Start-up tubics bietet eine Software-as-a-Service-Lösung für ihre Kunden an, durch die die Views auf den firmenspezifischen Channels kräftig gesteigert werden können. Da YouTube immer stärker als Suchmaschine fungiert, sind es vor allen Dingen Metadaten, die Videos sichtbar machen. Durch die Analyse der Keywords, Titel, Beschreibungen und allem anderen, was einem Suchenden hilft, die Videos zu finden, können Optimierungsansätze. Ein Monatspaket kostet rund 400 Euro und tubics wird bereits von namhaften Kunden wie Erste Group oder win2day verwendet. Mehr über das Start-up lesen Sie hier.

 

Keine Neuigkeiten zu Startups, Messen & Co verpassen? Lass uns auf Twitter treffen!

hiMoment - Neue App will Nutzer glücklich machen

„Glücklichkeit kann trainiert werden“, dabei ist sich Jungunternehmer Christoph Schnedlitz sicher und bringt gemeinsam mit seinem Kollegen Jan Hruby die App hiMoment auf den Markt. Das Grundkonzept ist einfach: Die Nutzer der App müssen immer wieder folgende Frage beantworten – „Was war das Beste, das dir heute passiert ist?“ Wenn man das macht, so Schnedlitz gegenüber futurezone, richtet man seine Wahrnehmung automatisch auf das Gute, das im Leben passiert.

In der App hiMoment kombinieren die beiden Gründer des gleichnamigen Start-ups Forschungsergebnisse aus Psychologie und Neurowissenschaft mit künstlicher Intelligenz. Durch die Interaktion mit dem Nutzer soll die App dazu verhelfen, das eigene Glücksgefühl zu steigern. Konkret funktioniert die Anwendung folgender Maßen: Je nach angenommener Stimmungslage werden dem User zwei Momente präsentiert, die er in der Vergangenheit angegeben hat. Er muss dann entscheiden, welcher besser war. „Je schwieriger diese Entscheidung, desto glücklicher wird man“, erklärt Schnedlitz. Der Grund dafür ist simpel – Denn um eine Entscheidung treffen zu können, muss der User den Moment wieder durchleben.“

Die Idee zur App kam Schnedlitz vor rund sechs Jahren während einer Reise nach Indien. Dort startete er aus persönlichem Interesse diverse Recherchen zum Thema Glück. Er kam zur klaren Erkenntnis: „Das Glück ist kein Zufall. Es ist kein Vogerl, es ist ein Muskel, den man trainieren kann.“

Erfahren Sie unter www.futerezone.at mehr über die raffnierte App.

Toby - der smarte Shopping Assistent

Viele von uns kennen es - zum Frühstück trinkt man den letzten Schluck Milch und setzt sogleich eine neue Packung auf die ToDo Liste im Kopf. Meist verschwimmt die Erinnerung an diesen Punkt bereits beim Verlassen des Hauses und das Frühstück muss am nächsten Tag wohl oder übel ausfallen. Zwei ehemalige Microsoft Mitarbeiter haben dieses Problem erkannt und 2016 Toby, den smarten Shopping Assistenten entwickelt.

 

Toby, der Name leitet sich vom englischen „to buy“  also dem Wort „kaufen“ ab, ist eine digitale Einkaufsliste, auf die mit nur wenigen Klicks alle fehlenden Artikel des täglichen Lebens gesetzt werden können. Besonders praktisch – die Liste kann mit dem eigenen Partner, den Mitbewohnern oder Anderen geteilt werden. Erlaubt man der App zusätzlich Zugriff auf die Standortdaten, gleicht Toby den eigenen Standort mit einer Datenbank von Shops ab und erinnert einen in der Nähe eines entsprechenden Shops an das Kaufen der Produkte auf der Einkaufsliste. Dieser Abgleich findet momentan in einem Radius von 75m um das Mobiltelefon statt, soll aber zukünftig, vor allem in ländlichen Regionen, erheblich erweitert werden. Die AI-Funktionen ermöglichen Toby außerdem den Nutzer Vorschläge über zukünftig benötigte Artikel zu erteilen. So kann der ortsbezogene Erinnerungsservice, nach mehren Wochen intensiver Nutzung, bereits ein Muster erkennen und erinnert beispielsweise an den Kauf von Katzenfutter, noch bevor dieses endgültig leer ist.

In Zukunft wollen die Gründer noch weitergehen und die App Smart Home tauglich an den Kühlschrank und einen Lieferservice anbinden. Dem Nutzer könnte es so ermöglicht werden, zu überprüfen welche Lebensmittel im Kühlschrank sind, um diese unterwegs noch zu besorgen oder alternativ einen Lieferservice mit dem Einkauf zu beauftragen.

Alle weiteren Informationen zum smarten Shopping Assistenten und die Downloadmöglichkeiten für iOS und Android finden Sie unter www.tobyapp.com

BZ-Flashback - Byton, Shippo, Renault ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Byton – Elektro-SUV für 45.000 Dollar

Der neue Elektroauto-Hersteller Byton, in China angesiedelt mit einem Kernteam bestehend aus Ex-BMW-Managern, fordert die großen deutschen Marken heraus. Auf der Technikmesse CES präsentiert der Konzern sein erstes Fahrzeug: einen Elektro-SUV. Das entwickelte Modell soll ab 2019 – erst im Produktionsland China – am Markt sein und rund 45.000 Dollar kosten. Damit ist der E-SUV deutlich günstiger als das Tesla Modell X – bei vergleichbarer Leistung. In der Standardausführung sollen rund 400 Kilometer pro Batterieladung möglich sein, in der größeren Version gar 520. Das große Highlight ist ein Touchscreen im Cockpit, der mit einer Abmessung von 1,24 Metern mal 25 Zentimetern, eine absolute Neuheit ist. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Shippo – Konkurrenz für Amazon

Die Gründerin Laura Behrens Wu löst mit Ihrem Versand-Startup Shippo ein Problem, das viele kleine Onlinehändler beschäftigt: Die enorm hohen Versandkosten. Da die kleinen Unternehmen zu geringe Warenmengen verschicken, erhalten sie keine Rabatte von großen Logistikunternehmen. Die Anwendung Shippo, die sich in jeden Onlineshop integrieren lässt, leistet dabei Hilfe und ermöglicht den Händlern dennoch Zugriff auf die Vorteile und dadurch eine deutliche Versandkostenersparnis. Laut eigenen Angaben wird das Programm vor allen Dingen von Händlern auf Plattformen wie Shopify, Etsy oder Ebay genutzt. Mehr erfahren Sie in unserem Blogartikel.

 

Airbnb – Starke Einschränkungen in Amsterdam

Zahlreiche Touristen buchen aktuell bei einem Städtetrip lieber eine Wohnung über Airbnb, als ein Hotel. Dies hat nun die Stadt Amsterdam dazu bewogen, strengere Regeln bei der Vermietung von Wohnungen über die Vermittlungsplattform einzuführen. In Zukunft dürfen sie maximal 30 Tage im Jahr über Airbnb vermietet werden. So wolle man laut Stadtverwaltung der Überbelastung einiger Stadtviertel durch Touristen entgegenwirken, sowie den kostbaren Wohnraum für Einheimische schützen. Auch im Tiroler Landtag wir darüber diskutiert, eine ähnliche Regelung einzuführen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Ponix Systems – Gemüse an der Wand

Das Wiener-Startup Ponix Systems treibt eine tolle Idee voran: Gemüse direkt an der Wand im eigenen Zuhause züchten. Dazu wurde ein vertikales hydroponisches System entwickelt, das den einprägsamen Namen „Herbert“ trägt. Die „Vertical Farming“-Anlage ist darauf ausgelegt darin Salate, Kräuter sowie klein wachsendes Gemüse wie Tomaten oder Chilis anzubauen. Eine Status LED gibt darüber Bescheid, ob die Pflanzen noch genügend Wasser haben, oder ob gegossen werden muss. Ziel ist es langfristig das Züchten von Nahrungsmitteln in die Städte zu verlagern und das Gemüse dort zu produzieren, wo es auch konsumiert wird. Mehr dazu in unserem Blogartikel.

 

Renault – Robotertaxis bereits 2024

Renault-Chef Carlos Ghosn ist davon überzeugt, dass bereits 2024 Robotertaxis im Alltag unterwegs sein werden. Auf der Technik-Messe CES in Las Vegas erklärte er, dass es verschiedene Level der Autonomie von intelligenten Assistenzsystemen bis hin zu fahrerlosen Autos gebe, und in den nächsten Jahren werde sich in diesem Sektor einiges tun. Einzig die rechtlichen Voraussetzungen müssten noch angepasst beziehungsweise geschaffen werden, damit uns in Zukunft fahrerlose Taxis ans Ziel bringen können. Mehr zum Thema erfahren Sie hier.

 

Keine Neuigkeiten zu Startups, Messen & Co verpassen? Lass uns auf Twitter treffen!

Shippo – Konkurrenz für Amazon

Mit ihrem Versand-Startup Shippo löst die Gründerin Laura Behrens Wu ein zentrales Problem von kleinen Onlinehändler. Aufgrund der geringen Warenmenge, die verschickt wird, erhalten die Unternehmen keinen Rabatt von großen Logistikunternehmen.

Genau hier setzt die eigens entwickelte Anwendung Shippo an: Sie lässt sich in jeden Onlineshop integrieren und sorgt dafür, dass die individuellen Händler auf alle gebündelten Versanddienste – unter anderem von DHL, UPS oder Fedex – inklusive Mengenrabatten zugreifen können. Laut Start-up seien demnach Versandkostenersparnisse von bis zu 80 Prozent für kleine Onlinehändler möglich. Dies kann sie weiterhin konkurrenzfähig machen, in einem Markt in dem Kunden erwarten, dass der Online-Versand von Paketen maximal 2 Tage dauern darf.

Shippo setzt einen Schritt daran, die marktbeherrschende Stellung von großen Versandstrukturen wie Amazon aufzubrechen und so kleinen Unternehmen zu ermöglichen, ihre Waren trotz der geringen Menge an die Kunden zu veschicken. Das Programm wird laut Angaben des Start-ups vor allen Dingen von Händlern auf Plattformen wie Shopify, Magento, Etsy oder Ebay genutzt.

Ponix Systems – Gemüse an der Wand

Das Wiener Start-up Ponix Systems rund um die beiden Gründer Alvaro Lobato-Jimenez und Alexander Penzias wollen eine tolle Idee vermarkten: Gemüse von der Wand im eigenen Haus ernten. Mit „Herbert“ haben sie dazu ein vertikales hydroponisches System entwickelt, durch das es ermöglicht wird im Eigenheim bestimmtes Gemüse und Obst auch ohne Erde anbauen zu können.

In den „Vertical Farming“-Anlagen ließen sich laut Mitgründer Penzias so ziemlich alle Salate, Kräuter sowie klein wachsendes Gemüse wie Tomaten oder Chillis anbauen. Die Samen werden dabei auf biologisch abbaubare Schwämme gelegt, später informiert eine Status-LED oder die App von Ponix Systems darüber Auskunft, ob der Wassertank noch ausreichende gefüllt oder leer ist. Diese Samen, Dünger und Schwämme kann man in einem Abonnement um etwa 10 Euro pro Monat dazu bestellen.

Die Idee ist es, dass Züchten von Nahrungsmitteln in die Städte zu verlagern und das Gemüse dort zu produzieren, wo es auch konsumiert wird. Das kleine Team von Ponix Systems wird unterstütz von der Wirtschaftsagentur Wien, der aws und der FFG. Bei einer Indiegogo-Kampagnen 2017 konnte das Wiener Start-up knapp 290.000 Euro einsammeln. Man wolle sich jedoch auf die Suche nach weiteren Investoren begeben um die Vision des eigenen Anbaus im Wohnzimmer voranzutreiben. Mehr über das Start-up erfahren Sie direkt auf der Homepage www.ponix-systems.at.

BZ-Flashback - Spotify, Gründungs-Tipps, hiMoments ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

GEWINN-Jungunternehmer Wettbewerb – Die 100 besten Startups

Bereits zum 28. Mal vergibt das Wirtschaftsmagazin GEWINN den Preis GEWINN-Jungunternehmer 2017. Unter den über 1.000 Einreichungen wurde eine Reihung der besten 100 österreichischen Startups erstellt, die mit Geld- und Sachpreisen im Wert von rund 50.000€ prämiert wurden. Platz 1 bis 3 wurden von dem Wiener Hightech Startup Xarion – Laser Acoustics, dem Grazer Zeiterfassungs-Startup Timeular und – gesammelt auf dem dreitten Platz der Gesamtwertung – SwimsolActicell und talentify. Mehr Informationen erhalten Sie in unserem Blogbeitrag.

 

Spotify – Klage wegen vermeintlicher Lizenzverletzung

Der schwedische Stremingdienst Spotify hat sich sicherlich einen entspannteren Start in das neue Jahr gewünscht. Ein US-Label hat Klage auf Schadenersatz von über 1,6 Milliarden Dollar (1,33 Milliarden Euro) gegen das Unternehmen eingereicht. Grund: Vermeintliche Nutzung und Verbreitung von tausenden Liedern ohne je die Lizenzrechte dafür erhalten zu haben. Prominentestes Beispiel sei „Free Fallin“ vom kürzlich verstorbenen US-Sänger Tom Petty. Das Label strebt eine Unterlassungsverfügung an. Spotify wollte sich zur Thematik vorerst nicht äußern. Mehr dazu lesen Sie hier.

 

Ausblick 2018 – Der Regierungsplan für Startups

Die neue Regierung versucht durch verschiedene Maßnahmen, österreichischen Startups zu fördern. Zentrale Punkte der neuen Agenda umfassen den Ausbau alternativer Finanzierungsmethoden, die Förderung der Kooperation von Start-up und Industrie, steuerliche Erleichterungen bei privaten Investitionen sowie regulatorische „Sandkästen“ für neue Technologien. Die heimischen Gründer reagieren mit gemischten Gefühlen auf die Pläne. Einerseits kommen mit der Senkung der Lohnnebenkosten und der Reform der Gewerbeordnung lang geforderte Neuerungen, andererseits wird die geplante Ausweitung der Überwachungsmaßnahmen stark kritisiert. Mehr dazu lesen Sie in unserem Blogbeitrag.

 

Startup Tipps – Banale Fehler die ein Scheitern verursachen

Die Gründung eines Startups ist mit zahlreichen Risiken verbunden und kann an vielen Faktoren scheitern. Dabei sind es oftmals nicht die großen, offensichtlichen Hürden, die das Projekt zu einem vorzeitigen Ende kommen lassen. Oft reichen banale Fehler in der Planung aus, um das neue Unternehmen schon nach kurzer Zeit wieder schließen zu müssen. Die Punkte umfassen unter anderem fehlende Verschwiegenheit, ein fehlendes Netzwerk, die falschen Mitarbeiter, fehlende Marktforschung oder schlichtweg ein schlechtes Timing bei der Markteinführung. Eine Checkliste mit den häufigsten Fehlern können Sie hier nachlesen.

 

hiMoment – App hilft Nutzern beim glücklich sein

Die App hiMoment will seinen Nutzern dabei helfen, glücklich zu werden. Täglich erscheint die Frage „Was war das Beste, das dir heute passiert ist?“ und bring die User durch die regelmäßige Beantwortung dazu, ihre Wahrnehmung auf das Gute, das im Leben passiert zu lenken. Die Gründer Christoph Schnedlitz und Jan Hruby kombinieren dabei Erkenntnisse aus Psychologie und Neurowissenschaft mit künstlicher Intelligenz. Zentral ist es dabei, dass die Nutzer in einen „Flow“ kommen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

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GEWINN-Jungunternehmer Wettbewerb 2017 – das sind die Sieger

Bereits zum 28. Mal veranstaltete das Wirtschaftsmagazin Gewinn gemeinsam mit der Unicredit Bank Austria und der Hutchison Drei Austria GmbH den GEWINN-Jungunternehmer Wettbewerb 2017. Aus über 1.000 Einreichungen wurden schließlich 100 Startups ausgewählt, die in die ehrenvolle Liste der besten 100 Jungunternehmer aufgenommen und mit Geld- und Sachpreisen im Wert von rund 50.000€ prämiert wurden. Platz 1 und den Sieg in der Kategorie „Hightech“ sichert sich das Wiener Startup Xarion – Laser Acoustics. Das Unternehmen entwickelt das weltweit erste laser-basierte Mikrophon zur Messung minimaler Druckschwankungen. Platz 2 und der Sieg in der Kategorie „Idee des Jahres“ geht an Timeular. Das Grazer Unternehmen revolutioniert mit seinem 8-seitigen Polygon ZEI die Zeiterfassung im privaten und beruflichen Bereich. Platz 3 teilen sich gleich drei Unternehmen, die sich den Sieg in ihrer jeweiligen Kategorie sichern konnten. So katapuliert sich das Wiener Startup Swimsol mit dem ersten schwimmenden Solarkraftwerk für das Meer an die Spitze der Kategorie "Export" und auf Platz der 3 der Gesamtwertung. Das innovative, umweltfreundliche Quellmittel Acticell verhalf dem gleichnamigen Unternehmen zum Sieg in der Kategorie "Umwelt". Die Jury konnte außerdem vom Tullner Unternehmen talentify und der gleichnamigen App für Nachhilfe und Lernunterstützung begeistert werden. 

Weitere Informationen zu dem Wettbewerb sowie die Möglichkeit zur Vorregistrierung zum Jungunternehmer 2018 finden Sie auf www.gewinn.com

Ausblick 2018: Was das neue Regierungsprogramm für Start-ups mit sich bringt

Die neue Regierung bemüht sich, Start-ups künftig stärker unter die Arme zu greifen. So gibt es einige zentrale Punkte, die Erleichterungen für Jungunternehmer bringen. Dazu zählen bspw. der Ausbau alternativer Finanzierungsmethoden, die Förderung der Kooperation von Start-up und Industrie, steuerliche Erleichterungen bei privaten Investitionen sowie Regulatorische „Sandkästen“ für neue Technologien.

Ein Vertreter der heimischen Start-up Szene bemängelt jedoch, dass das Regierungsprogramm in eben genannten Punkten zu allgemein formuliert sei und Konkretes kaum zu finden sei. „Umso mehr wird es auf die Umsetzung ankommen“, meint Markus Raunig, Geschäftsführer der Initiative Austrian Start-up, der Interessensvertretung heimischer Start-ups. In den Regierungsplänen sieht der Unternehmer sowohl Licht als auch Schatten. Positiv zu beurteilen seien auf alle Fälle die geplante Senkung der Lohnnebenkosten, die Reform der Gewerbeordnung sowie der Bürokratieabbau und damit auch das Ende der Publikationspflicht in der Wiener Zeitung.

Was Raunig jedoch vermisst, ist eine neue Rechtsform für Start-up, welche Jungunternehmern die Gründung als auch die Beteiligung der Mitarbeiter vereinfachen könnte. Die Förderung digitaler Kompetenzen – zu der auch das Programmieren in der Volksschule zählt – hat zwar Eingang in das Regierungsprogramm gefunden, allerdings braucht es weitreichendere Reformen, um der bevorstehenden Transformation am Arbeitsmarkt auch wirklich gerecht zu werden. Äußerst skeptisch ist Raunig darüber hinaus angesichts der von der schwarz-blauen Regierung geplanten Ausweitung der Überwachungsmaßnahmen. Bislang habe Österreich, was den Datenschutz betreffe, einen sehr guten Ruf gehabt, beton der Austrian Start-up Geschäftsführer, der hinzufügt: „Wenn man jetzt in eine andere Richtung geht, könnte das auch den Standort gefährden.“

Inwiefern sich das neue Regierungsprogramm auf den Unternehmensalltag heimischer Start-ups tatsächlich auswirken wird und wie groß die Erleichterungen sind, ist bis dato noch nicht konkret abschätzbar. Es zeigt sich jedoch zumindest der Wille von Türkis-Blau zur Veränderung – allein diese Tatsache lässt viele Start-ups positiv ins Jahr 2018 blicken.

BZ-Flashback - StoreMe, Daimler, Apple ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

StoreMe – Wiener Startup plant europaweite Expansion

Seit Ende Oktober vermietet das Wiener Startup StoreMe Stauraum im urbanen Raum. Dieser kann monatlich angemietet werden und bietet einen 24 Stunden Zugang zu den eingelagerten Waren. Laut Franchise-Partner Managerin Magdalena Mathoi sei es nach den Standorten Salzburg und Wien das Ziel den vielen Franchise-Anfragen nachzukommen und zu expandieren. Konzentrieren will sie StoreMe dabei im ersten Schritt auf den zentraleuropäischen Raum – insbesondere Österreich und Deutschland. Besonders spannende Standorte sind Städte mit über 30.000 Einwohnern, da hier aufgrund der kleineren Wohnungen ein erhöhter Lagerbedarf besteht. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Auszeichnung: Die 100 besten Start-ups Österreichs

Die besten neuen Unternehmen, die tollsten Teams, die innovativsten Ideen! Wie jedes Jahr wurden auch heuer die besten Start-ups Österreichs vom Wirtschaftsmagazin trend ausgezeichnet. Der erste Platz geht an das Fintech Unternehmen Wikifolio, dass nun schon seit über fünf Jahren die klassischen Veranlagungsmöglichkeiten ergänzt. Den zweiten Platz schnappt sich LineMetrics, ein Start-up im Bereich der Industrieoptimierung. Den letzten Stockerlplatz schnappt sich das Gruppenreiseportal TourRadar. Mehr zur Preisverleihung erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.

 

Daimler – Mehrheit von Chauffeur Privé gekauft

Der deutsch Autohersteller Daimler setzt im Bereich der Mobilitäts-Diensten einen Schritt in die Zukunft. Da der Konzern – wie andere Branchenmitglieder – von den neuen Konkurrenten wie Uber, Tesla oder Google in den Bereichen Vernetzung und autonomes Fahren unter Druck gesetzt wird, wurde nun die Mehrheit des französischen Fahrdienstes Chauffeur Privé übernommen. So soll die Transformation von einem reinen Automobilhersteller zum integrierten Mobilitätsdienstleister angestoßen werden, mit dem Ziel einer Zukunft mit autonomen Fahrzeugen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Förderung –Regierung unterstützt Elektromobilität und autonomes Fahren

Die neue Regierung von ÖVP und FPÖ will Österreich zu einem Vorreiterland und auch Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionsstandort für automatisiertes Fahren machen. Ziel ist es, die Wertschöpfung und Arbeitsplätze im Land zu halten. Wichtig ist dabei der Ausbau von Teststrecken für autonomes Fahren im Umfeld von branchenspezifischen Leitbeitrieben, sowie als zweiter wichtiger Punkt die Förderung der Elektromobilität. Es solle beispielsweise das Wohnrecht angepasst werden, damit Ladestationen für E-Autos in Mehrparteienhäusern leichter eingebaut werden können. Auch ein weiterer Mobilitätsbonus soll den weiteren Kauf von E-Autos bis zu 4.000 Euro pro Person fördern und so eine Anschaffung in Privathaushalten forciert werden. Mehr dazu lesen Sie hier.

 

Apple – Klage nach Drosselung

Bewusste Kundentäuschung, Betrug und unlauterer Wettbewerb – so lauten die Vorwürfe, die aktuell in zahlreichen Sammelklagen gegen Apple vorgebracht werden. Streitpunkt ist eine Funktion, die der Konzern mit dem Update iOS 11.2 auf die Geräte brachte. Dieses hat bei älteren iPhones eine Verlangsamung bei der Nutzung von Apps zur Folge– angeblich um dem Akku zu schonen. Die Klagen richten sich einerseits gegen die geheime Aktivierung dieser Verlangsamung und andererseits gegen die Folgen dieses Vorgehens – das Anschaffen eines neueren Modells durch frustrierte Kunden. Die Sammelklagen kommen aktuell hauptsächlich aus den USA, jedoch bereiten auch andere Länder welche vor. Mehr dazu lesen Sie hier.

 

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Die 100 besten Start-ups in Österreich

Die besten Unternehmen – die besten Ideen – die besten Teams: Wie jedes Jahr präsentiert das Wirtschaftsmagazin trend auch heuer wieder die besten Start-ups des Landes. Eine Jury – bestehend aus 18 Start-up-Experten – hat die heimische Gründerszene dazu einmal genau unter die Lupe genommen. Das bereits traditionelle Ranking brachte heuer folgende Sieger hervor:

Der erste Platz geht an das Fintech Unternehmen Wikifolio. Platz zwei und drei werden von LineMetrics und TourRadar – zwei weitere bekannte Namen der Start-up-Szene – besetzt. Als bestes Newcomer Start-up prämierte die Jury Pixelrunner. Laut Angaben des Wirtschaftsmagazins trend zählen all diese Unternehmen zu den Highflyern unter den heimischen Gründern und sind am besten Weg, an Erfolgsgeschichten wie jene von Runtastic, Shpock oder mySugar anzuknüpfen. Doch werfen wir mal einen kurzen Blick auf die freudigen Gewinner:

  • Platz 1 Wikifolio – Social Trading: Den Titel „Bestes Start-up Österreichs 2017“ hat sich der Gründer und Erfinder von Wikifolio, Andreas Kern (43), redlich verdient. Das Social-Treding-Modell stellt eine wahre Innovation dar und ergänzt nun schon seit über fünf Jahren die klassischen Veranlagungsmöglichkeiten. Mehr über das Fintech Unternehmen erfahren Sie auch direkt unter www.wikifolio.com.
  • Platz 2 LineMetrics – Industrieoptimierung: Das Unternehmen erfasst mittels hochsensibler Sensoren den Energieverbrauch, die Umgebungstemperatur, die Stückzahlen sowie zahlreiche weitere Maschinendaten und analysiert sie via Cloud. Zu den Kunden zählen bspw. Erste Bank, Asfinag, ÖBB, EVN und Heidelberger Druckmaschinen. Alle Infos zum Start-up finden Sie unter www.linemetrics.com.
  • Platz 3 TourRadar – Gruppenreisen: Seit vier Jahren vertreibt das Wiener Start-up geführte Reisetouren auf der ganzen Welt und erzielt dabei mittlerweile einen Millionenumsatz. Das Unternehmen – bestehend aus 80 Mitarbeitern – ist derzeit auf vollem Erfolgskurs und durfte sich kürzlich über Investments von rund neuen Millionen Euro freuen. Erfahren Sie unter www.tourradar.com mehr über den Reiseanbieter.
BZ-Flashback - Bergaffe, Surgebright, Uber ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

EU – Strengere Regeln für Bitcoin-Handel

Vertreter der EU-Mitgliedsstaaten und Europa-Abgeordnete haben sich am Freitag auf strengere Regeln für Bitcoin-Handelsplattformen geeinigt. Damit soll die Nutzung der virtuellen Währung zur Finanzierung von Terrorismus oder zur Geldwäsche erschwert werden. Laut EU-Justizkommissarin Vera Jourova erhofft man sich durch die verschärften Regelungen und das Ende der anonymen Transaktionen durch Bitcoins, Finanzverbrechen, Steuerhinterziehung sowie Terrorismusfinanzierung entgegenwirken zu können. Mehr dazu lesen Sie hier.

 

Bergaffe – Finanzierungsziel innerhalb von 19 Stunden

Das Startup Bergaffe, das multifunktionale Tools herstellt, hat sein Sortiment um multifunktionale Sportkleidung erweitert. Diese setzt neben Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit vor allem auf Qualität: Wasserfest, atmungsaktiv, winddicht und aus den besten Materialen. Diese Eigenschaft haben bereits jetzt zahlreiche potentielle Kunden überzeugt und dazu geführt, dass das Unternehmen in nur 19 Stunden sein Crowdfunding Finanzierungsziel von 30.000€ erreicht hat. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.

 

Surgebright – Schrauben aus Oberschenkelknochen

Um Konchenfragmente nach einem Bruch wieder zu verbinden kommen meist Metallschrauben zum Einsatz. Das Linzer Start-up Surgebright zeigt mit seinem Knochentransplantat „SharkScrew“ eine Alternative auf. Sie fertigen in einem komplizierten Verfahren bis zu 40 Schrauben aus einem menschlichen Oberschenkel. Diese Schrauben aus Knochen haben zahlreiche Vorteile: Da die eingesetzten Knochenschrauben mit dem eigenen Knochen verwachsen ist keine Operation zur Entfernung notwendig und das Infektionsrisiko sinkt auf ein Minimum. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Prose – Investition für personalisiertes Shampoo

Nicht nur der individuelle Haartyp, sondern auch die Umweltbedingungen am Wohnort der Kunden soll beim Haarwaschmittel-Start-up Prose berücksichtigt werden. Je nach Angaben soll ein individuelles Pflegeprodukt für jeden einzelnen Käufer kreiert werden. Diese Idee hat nun offensichtlich auch Investoren überzeugt, da diese nun rund 5,2 Millionen US-Dollar (rund 4,4 Millionen Euro) beisteuern, um den Marktstart zu finanzieren. Das Shampoo soll zwischen 28 und 38 US-Dollar (24 bis 32 Euro) kosten. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.

 

Uber – EuGH erklärt Fahrdienst zu Taxi-Dienst

Der Europäische Gerichtshof hat sein finales Urteil verkündet: Uber, als Dienst der Fahrten mit Privatleuten als Chauffeur vermittelt, gilt demnach als Verkehrsdienstleitung und muss ebenso reguliert werden. Damit wird der Service rechtlich einem Taxi-Dienst gleichgesetzt. Diese Form des Transports – genannt Uberpop – hatte das Unternehmen bereits vor dem Urteil nach Rechtsproblemen faktisch in ganz Europa eingestellt. Man würde in Zukunft mit Fahrern mit Beförderungssein oder mit Taxibetrieben zusammenarbeiten. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

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Prose – Personalisiertes Shampoo erhält 5,2 Millionen Dollar Investition

Das Haarwaschmittel-Start-up Prose will nicht nur auf den individuellen Haartyp der Kunden eingehen, sondern darüber hinaus auch die Umweltbedingungen an deren Wohnort berücksichtigen. Faktoren, die dabei in die Kreation der individuellen Pflegeprodukte einfließen, umfassen unter anderem die Windbedingungen, Luftfeuchtigkeit sowie die Luftverschmutzung. Auf Wunsch soll die Zusammensetzung des Produktes auch vegan und/oder gentechnikfrei erfolgen. Das in New York ansässige Start-up hat mit dieser Idee offensichtlich beeindruckt, da Investoren nun rund 5,2 Millionen US-Dollar (rund 4,4 Millionen Euro) beisteuern, um den Marktstart zu finanzieren.

Der CEO von Prose, Arnaud Plas, war früher bei L’Oreal beschäftigt und arbeitet nun an dem Aufbau einer eigenen Marke. Es gibt bereits andere Hersteller, die ein personalisieren der Haarwaschmittel anbieten, davon soll sich das Start-up jedoch durch eine enge Zusammenarbeit mit Stylisten, die mit 25 Prozent am Erlös ihrer beigesteuerten Rezepte beteiligt werden. Hergestellt wird das Produkt in Frankreich und soll bei 250 Millilitern zwischen 28 und 38 US-Dollar (24 bis 32 Euro) kosten.

Mehr rund um das Start-up Prose erfahren Sie hier.

Bergaffe erreicht innerhalb von 19h 30.000€ Finanzierungsziel

Viele unter Ihnen werden das Problem kennen: Der Schrank ist voll mit unterschiedlichen Funktionsbekleidungen für die verschiedensten Sportarten. Dabei ist besonders der Wintersport äußerst materialintensiv. Das 2014 gegründete Startup Bergaffe will diesem Problem den Gar ausmachen. Aus einer ursprünglichen Geschenksidee haben die Gründer ein multifunktionales Tool entwickelt, dass die Notwendigkeit von mehreren, meist schweren Tools in Frage stellt. (Bundesland.bz hat berichtet) Das Bergaffe Tool, ein nach dem Baukasten-Prinzip entworfenes leichtes Aluminium Rohr, zeichnet sich neben der hohen Materialqualität vor allem durch das geringe Gewicht und Volumen sowie seine Benutzerfreundlichkeit aus. Durch das Kombinieren verschiedener Rohre und dem Bergaffe Zubehör kann das Tool etwa als Schaufel, Stativ, Sitzbank oder auch als Garderobe genutzt werden.

 

Nach dem Erfolg mit dem Bergaffe Tool erweitert nun das Startup sein Sortiment um ebenso multifunktionale Sportswear. Momentan ist ein dreiteiliges Set, bestehend aus einer leichten Isolationsjacke, einer hochwertigen Hardshelljacke und einer praktischen Wind und Wetter Hose verfügbar. Wie bereits mit dem Bergaffe Tool wollen die Gründer auch hier mit umfassender Funktionalität punkten und haben daher die Kollektion mit über 50 verschiedenen Features ausgestattet. Zahlreiche versteckte Taschen, eine verstellbare Taille, Kopfhöhrerhalter, abnehmbaren Taschen und verstärkte Ellbogen sind nur ein paar Beispiele dafür. Die Sportbekleidung setzt neben Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit vor allem auf Qualität. Wasserfest, atmungsaktiv, winddicht und aus den besten Materialen. Diese Eigenschaft haben bereits jetzt zahlreiche potentielle Kunden überzeugt und dazu geführt, dass das Unternehmen in nur 19h sein Crowdfunding Finanzierungsziel von 30.000€ erreicht hat. Das gesamte Paket wird mit einem Verkaufspreis von 428€ angeboten. Unterstützer der Kickstarter Kampagne können sich allerdings noch bis 24. Jänner die gesamte Kollektion 63% vergünstigt holen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Bergaffe Website und direkt auf Kickstarter.

BZ-Flashback - Mica, Tesla, Taskrookie ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Mica – Chatbot hilft bei Restaurantsuche

Gelangweilt von den immer gleichen Restaurants? Lust etwas Neues zu entdecken? Da kann Katze Mica weiterhelfen! Der Chatbot, der weltweit funktioniert, schickt die User nach Angabe des Ortes zu trendigen Restaurants, Kaffees oder Bars in der Umgebung. So können auch in bekannten Städten noch kleine, verborgene Schätze entdeckt werden. Beinahe 600.000 Nutzer haben bisher auf die Tipps von Katzen-Chatbot Mica zurückgegriffen und sich dadurch neue Inspirationen geholt. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

ISPO Brandnew 2018 Awards – Fahrrad-Start-ups gewinnen

Die ISPO Brandnew 2018 Awards sind für junge Unternehmen mit die wichtigsten Preise im Sportbereich. Diese Ehre wurde dieses Jahr dem Linzer Startup My Esel zuteil. Mit ihrem Konzept von individuell angepassten Holzfahrrädern, die aber trotzdem aus der Massenanfertigung kommen hat die Jungfirma die Jury überzeugt. Ebenfalls gepunktet hat Tubolito. Das Start-up hat einen Fahrradschlauch entwickelt, der zugleich leichter als auch robuster als herkömmliche sein soll. Das Jungunternehmen wurde mit dem Preis des besten Accessoires ausgezeichnet. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Gründerpreis Phönix – Auszeichnung für Jungunternehmer

Eine Auszeichnung auf die Start-up Gründer in ganz Österreich hoffen ist der Gründerpreis Phönix. Auch dieses Jahr wurden wieder fünf Jungunternehmen in den Kategorien Spin-off, Business, Frauen, Start-up und Prototyp. Das Ziel des Förderpreises ist es, großartige Start-ups auszuzeichnen, die dabei mitgeholfen haben um Österreich zum Gründerland Nummer 1 zu machen. Detaillierte Informationen sowie die Gewinner finden Sie in unserem Blogbeitrag.

 

Tesla Semi – Video zeigt erstmals den E-Lkw

Aktuell wird der Tesla Semi, der erste E-Lkw, auf dem Gelände des Tesla-Hauptquartieres getestet. Dabei hat ihn nun ein Besucher gefilmt und einiges offenbart. Der Akkupack befindet sich den Aufnahmen zu Folge an der Unterseite des E-Lkw. Er soll über eine Kapazität von einer Megawattstunde verfügen und damit deutlich mehr als den bisherigen Wert von 100 kWh. Der Semi soll ab 2019 aus den Markt kommen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Taskrookie - Weihnachtsbaumlieferung um 1 Euro

Das Wiener Start-up Taskrookie, mit seiner gleichnamigen Dienstleistungsplattform, vermittelt auf seinem Marktplatz diverse Dienstleistungen an Interessierte. Um nun Bekanntheit zu erlangen lockt die Plattform mit einem Ein-Euro-Transport von gekauften Christbäumen in die Wohnung oder das Haus des Käufers. Dazu muss jedoch zwischen 13. und 19. Dezember einer von fünf Partner-Verkaufsständen in Wien besucht werden. Taskrookie schneidet von jeder erfolgreich vermittelten und erfüllten Dienstleitung 20 Prozent Provision mit. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

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Fünf österreichische Start-ups erneut mit Gründerpreis "Phönix" ausgezeichnet

Der Gründerpreise Phönix ist eine Auszeichnung, die garantiert jeden Jungunternehmer stolz macht. Dieses Jahr durften sich fünf Sieger aus Graz, Villach, Oberösterreich und Wien darüber freuen. Sie wurden Ende November im Haus der Industrie mit dem Phönix für ihre harte Arbeit belohnt. Wie jedes Jahr wurde die begehrte Auszeichnung auch heuer wieder von der Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) in Kooperation mit der Forschungsfördergesellschaft (FFG) sowie mit Unterstützung der Industriellenvereinigung (IV) vergeben. „Mut, Innovationskraft, Kreativität und Unternehmergeist sind notwendig, um Österreich zum Gründerland Nummer 1 zu machen. Der Phönix holt jene auf die Bühne, die auf diesem Feld bereits Großartiges geleistet und uns diesem Ziel einen Schritt nähergebracht haben“, so Barbara Weitgruber vom Wirtschaftsministerium gegenüber futurezone. Folgende fünf Kategorien standen zur Auswahl:

  • Spin-off: In dieser Kategorie konnte die Grazer Softwarelösung von incubed IT überzeugen. Diese ermöglicht es Robotern, sich vollkommen frei in einem Gebäude zu bewegen und Ziele eigenständig zu erreichen.
  • Business: Aus der Kategorie „Business“ ging das oberösterreichische Start-up surgebright als großer Sieger hervor. Die Jungunternehmer sind im Gesundheitsbereich tätig und entwickeln medizinische Schrauben aus humanem kortikalem Knochengewebe.
  • Frauen: Diese Kategorie konnte Bianca Busetti für sich gewinnen. Mit der von ihr mitentwickelten App Journi ist es möglich, Reiseerlebnisse aufzubereiten und in multimedialen Geschichten zu verwandeln.
  • Start-up: In der Kategorie „Start-up“ wurde NiLAB ausgezeichnet. Die Mini-Motoren der Villacher Jungunternehmer konnten die Jury vor allem durch ihren besonders niedrigen Energieverbrauch überzeugen.
  • Prototyp: Das Forscherteam rund um Miriam Unterlass von der TU Wien wurde in der Kategorie “Prototyp“ mit dem Phönix ausgezeichnet. Dem Team gelang es, mit Hilfe der „Hydrothermalen Polymerisation“ hochkristallinen Polyimid-Membranen mit Bienenwabenstruktur herzustellen.
Mica – Katzen-Chatbot hilft bei der Restaurantsuche

Unterwegs, hungrig und Lust auf etwas ‚Alternatives‘? Da kann Katze Mica weiterhelfen! Der Chatbot schickt seine User – egal ob in Wien, London oder Hong Kong – zu trendigen Restaurants, Kaffees oder Bars in der Umgebung. Mit dem Katzen-Chatbot Mica kann man per Facebook Messenger, Skype und vielen anderen Plattformen Kontakt aufnehmen und bequem neue Lieblingsorte entdecken. Benötigt wird dazu lediglich die Postleitzahl beziehungsweise der Ort und los geht es.

Motivation der Entwicklerin Barbara Ondriksen war es, kleine versteckte Lokale zu offenbaren und dadurch den Menschen auch in ihrer gewohnten Umgebung Neues zu zeigen.Für all jene, die gerne tolle neue Lokalitäten ausprobieren wollen ist Mica ideal. Zusätzlich können Fragen an den Chatbot gestellt werden, die dann mit lustigen Sprüchen oder Bilder beantwortet werden - ein netter Zeitvertreib. Beinahe 600.000 User hätten bisher auf Katze Mica vertraut und sich durch den Chatbot neue Inspirationen geholt.

Mehr über das praktische Katzen-Helferchen Mica und ihren Nutzen bei der Suche nach neuen oder alternativen Lokalitäten erfahr Ihr hier.

BZ-Flashback - Braintribe, journi, timebite, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Braintribe - Millioneninvestment für Internationalisierung

Die Wiener Software-Firma Braintribe hat über das Inverstorenkonsortium Q Capital Ventures ein Millioneninvestment – im mittleren einstelligen Bereich – erhalten. Damit soll der Schritt in den US-amerikanischen Raum gelingen und die Software-Plattform Tribefire, mit der Kunden aus Daten in der Cloud schnell und einfach Anwendungen bauen können, vertrieben werden. Hohe Ziele sind auch mit an Board: Laut Gründer Stefan Ebner wolle man ein Open-Source-Betriebssystem sein, das eine Welt der Datendemokratie und der Masseninnovation ermöglicht. Mehr dazu lesen Sie hier.

 

Pixelrunner – Mit Druckroboter zum Sieg

Beim „trend“ Voting zu den „100 besten Start-ups Österreichs“ hat die oberösterreichische Jungfirma Pixelrunner die Jury von sich überzeugen können. Das Start-up, dass einen gleichnamigen selbststeuernden Landschafts-Druckroboter vertreibt, sichert sich denn begehrten Platz „Das beste Newcomer-Start-up“. Mit ihrem Produkt soll es möglich sein, auf so gut wie jedem Außenbereich (Skipisten, Felder, Asphalt, uvm.), riesen Logos oder Bilder aufzudrucken. Die verwendeten Farben sind biologisch abbaubar und je nach Kundenwunsch unterschiedlich lange sichtbar. Mehr dazu lesen Sie in unserem Newsbeitrag.

 

journi – Reise App erreicht eine halbe Million Nutzer

Für das Wiener Start-up journi läuft es gerade richtig gut. Neben dem Phönix-Gründerpreis in der Kategorie „Frauen“ kann sich die Jungfirma nun auch über mehr als eine halbe Million Nutzer freuen. Über den Sommer ist ein Anstieg von über 200.000 Usern zu verzeichnen – die meisten bisher aus Deutschland und den USA. Umsatz macht das Start-up durch die Premium-Version der Anwendung sowie die Erstellung und den Verkauf von Fotobüchern, direkt aus der App. Laut journi habe die Firma dieses Jahr rund eine Viertel Million Euro Umsatz gemacht. Mehr dazu lesen Sie hier.

 

EU- Datenschutzverordnung – Was sich ändert

Ab dem 25. Mai 2018 tritt die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft. Diese schränkt den Umgang mit personenbezogenen Daten und verlangt neue, strengere Sicherheitsstandards. Zu den zentralen Änderungen zählen: höhere Transparenz und Sicherheit in der Datenhandhabe, erweiterte Informationspflichten, stärkere Betroffenheitsrechte, Ausrichtung alles Systeme und Anwendungen auf die Gewährleistung des Datenschutzes sowie deutlich höhere Strafen. Detailliertere Informationen finden Sie in unserem Newsbeitrag.

 

timebite – Startup berechnet Lernaufwand für Prüfungen

Das Wiener Startup timebite hat sich große Ziele gesteckt: Ganz nach dem Vorbild von Facebook richtet sich der Web-Service an Studierende – jedoch nicht zur bloßen Kontaktherstellung, sondern zum Zweck der Prüfungsvorbereitung. Die Vision sei es, timebite als zentrale Anlaufstelle und Wegweiser in der Prüfungsvorbereitung zu etablieren, sodass Studierende den Lernaufwand für das Ablegen einer positiven Prüfung im Vorhinein ganz einfach abschätzen zu können. Ein Großteil der relevanten Daten wird dabei von der Community eingeflegt um einander zu helfen. Mehr dazu lesen Sie hier.

 

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EU-Datenschutzverordnung – Was es für Start-ups zu beachten gibt

Datenschutz und IT-Sicherheit sollen künftig nicht mehr dem Zufall überlassen werden. Denn am 25. Mai 2018 tritt die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft. Diese regelt den Umgang mit personenbezogenen Daten und verlangt strengere Sicherheitsstandards. Besonders für Startups, die vor allem auf Growth Hacking und Social Media Marketing setzen, gibt es eine Menge zu beachten. Zu den wichtigsten Änderungen, die mit der DSGVO einhergehen, zählen:

  • Höhere Transparenz und Sicherheit im Umgang mit personenbezogenen Daten
  • Erweiterte Informationspflichten für Verantwortliche und Auftragsverarbeiter (v.a. in Bezug auf Cloud-Computing)
  • Stärkere Betroffenenrechte
  • Privacy by design – privacy by default: Dazu zählt die Ausrichtung aller Systeme und Anwendungen auf die Gewährleistung des Datenschutzes, dies muss insbesondere bei der Software Entwicklung beachtet werden!
  • Höhere Strafen: Bei Nichteinhaltung der Verordnung drohen Strafen in Höhe von bis zu zehn Millionen Euro oder zwei Prozent des weltweiten Vorjahresumsatzes. In schweren Fällen kann es sogar zu Zahlungen über 20 Millionen Euro oder vier Prozent des weltweiten Vorjahrsumsatzes kommen – je nachdem was höher ist.

 

Cloud Computing:

Startups arbeiten oftmals mit Cloud-basierten Lösungen. Vielfach werden dazu anerkannte Speicherdienste genutzt, die von Anbietern außerhalb der Europäischen Union angeboten werden. Die DSGVO verlangt von Cloud-Nutzern (Verantwortlichen) in Zukunft, dass sie nur mit vertrauenswürdigen Cloud-Anbietern (Auftragsverarbeitern) zusammenarbeiten. Um in diesem Punkt auf Nummer sicher zu gehen, können Cloud-Nutzer außerdem europäische Cloud-Anbieter mit einem Rechenzentrum innerhalb der EU wählen. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass keinerlei Daten durch Drittstaaten außerhalb der EU übermittelt werden.

Online Marketing:

Social Media Plattformen, Tracking Methoden und Analytic-Tools ermöglichen es, zahlreiche Daten von Kunden und Interessenten zu sammeln und in einem weiten Schritt in Marketingstrategien einzubinden. Angesichts dieser Möglichkeiten spielt das Thema Datenschutz für Marketer in Zukunft eine größere Rolle denn je. Der Datenverarbeitungsprozess im Bereich Social Media, Content Marketing sowie Growth Hacking und SEO muss künftig wesentlich transparenter dargelegt werden.

DSGVO als Chance:

Die neue DSGVO-Bestimmungen mögen auf den ersten Blick wie massive Einschränkungen wirken. Höhere Datenschutzstandards können jedoch auch als Chance für eine höhere Kundenbindung gesehen werden. Denn eine transparente Datenverarbeitung und rechtskonforme Auskünfte wecken Vertrauen beim Kunden und sorgen neben einer guten Reputation auch für ein positives Unternehmensimage. Mehr zum Thema finden Sie auch hier.

Pixelrunner - mit innovativen Druckroboter zum Sieg

Mit schwarz-gelben Druckroboter zum Sieg

Das Oberösterreichische Startup Pixelrunner hat die 18-köpfige Jury beim „trend“ Voting zu den „100 besten Start-ups Österreichs“ überzeugt und sich den begehrten Platz „Das beste Newcomer-Start-up“ gesichert. Gegründet im August 2016 konnte die Pixelrunner GmbH bereits jetzt einige große Erfolge verbuchen (200.000€ Investment von startup300). Das Erfolgsrezept: ein gleichnamiger Druckroboter. Viele von uns kennen Sie, riesige Bilder, aufgesprüht in mühevoller und tagelanger Handarbeit. Pixelrunner, der laut Firmenangaben erste selbststeuernde Landschaftsprinter der Welt, soll diese Aufgabe nun wesentlich erleichtern. Die patentierte Technologie hinter dem Roboter ermöglicht, auf so gut wie jedem Außenbereich (Skipisten, Hanglagen, Felder, Asphalt, uvm.), riesen Logos, Sujets oder Bilder aufzudrucken. Mit einer Leistung von 50m2 pro Minute kann sich der Roboter durchaus sehenlassen. Spezielle biologisch abbaubare Farben ermöglichen eine, individuell auf den Kunden abgestimmte, Lebensdauer des Kunstwerks. Von wenigen Stunden, zum Beispiel bei eintägigen Sportveranstaltungen, bis hin zu unglaublichen 6 Monaten kann der Druck die Umgebung verschönern. Alle Infos zum Startup finden Sie auch unter www.pixelrunner.com

BZ-Flashback - Natural Cycles, Sticklett, CheckYeti ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Natural Cycles – Verhütungs-App gegen die Pharmafirmen

Eine App, die der Nutzerin direkt verrät, wie hoch die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft heute ist? Klingt futuristisch, gibt es jedoch wirklich! Das Startup Natural Cycles setzt auf eine natürliche Verhütungsmethode und den Körper der Frau von Pille und Spiralen entlasten. Eine Schwangerschaft ist bei Frauen an höchsten sechs Tagen ihres Menstruationszyklus möglich. Dem Argument, dass die Methode des Temperaturmessens, nicht unumstritten ist kontert Gründer Raoul Scherwitzl damit, dass kein anderes Verhütungsmittel einen 100-prozentigen Schutz garantieren kann. Doch sei die Methode von Natural Cycles schonender für den Körper der Frau. Aktuell begeistert die Innovation bereits mehr al eine halbe Million Frauen. Mehr dazu lesen Sie hier.

 

Sticklett - Intelligente Kleidung

Das innovative Modelabel Sticklett will mit seinen Designs gleich mehrere Probleme auf einmal lösen. Es werden verschiedene Applikationen angeboten, die nach Lust und Laune auf T-Shirts, Hosen oder Röcke geklebt werden können. So soll das morgendliche Dilemma um das Lieblingsteil, das in der Wäsche ist, aber unbedingt getragen werden will, clever umgangen werden. Besonders der smarte Marienkäfer Mary sticht aus den zahlreichen Erfindungen heraus. Die Sensoren überwachen Temperatur, Bewegung und Atmung des Kindes. Bei einer Unter- oder Überschreitung bestimmter Grenzwerte werden die Eltern sofort via App alarmiert. Ende 2018 startet Sticklett eine Crowdfunding Kampagne um die Technik auf den Markt zu bringen. Mehr dazu lesen Sie in unserem Blogbeitrag.

 

CheckYeti: Erfolgserwartungen an die Wintersaison

Das Startup CheckYeti hat sich große Ziele gesetzt: In der Skisaison 2017/18 will man die Nutzer Skischulen und Skilehrer in über 350 Skigebieten in Österreich, Deutschland, der Schweiz, Frankreich und Italien finden und buchen lassen. Insgesamt sollen in der Anwendung rund 2.500 Angebote gelistet sein. Die Gründer von CheckYeti rechnen diesen Winter mit einer Verfünffachung der bisherigen Nutzerzahlen. Wenn auch nur ein Bruchteil dieser auch tatsächlich bucht, kann das für die kleine Firma ein großes Geschäft werden. Sie nimmt eine Provision von der Gebühr, die Interessierte an die Anbieter der Skikurse zahlen. Mehr dazu lesen Sie hier.

 

NETPEACE - Initiative für demokratisches Netz

Die Greenpeace-Initiative NETPEACE wendet sich mit einem Zehn-Punkte Plan an die kommende Bundesregierung. Ziel der Forderungen ist mehr Freiheit und Demokratie im Netz. Geschäftsführer Alexander Egit begründet die Punkte durch die Wichtigkeit einer digitalen Welt in der Friede und Demokratie gefördert werden. Die zentralen Punkte drehen sich dabei um die Aufrechterhaltung der Netzneutralität, die Einschränkung von Fake-News sowie die Kennzeichnungspflicht parteibezogener Postings. Mehr dazu lesen Sie in unserem Blogbeitrag.

 

Gründerpreis Phönix: Auszeichnung für Startups

Der Gründerpreis Phönix, der jährlich von der Austria Wirtschaftsservice GmbH in Kooperation mit der Forschungsförderungsgesellschaft und der Industriellenvereinigung vergeben wird, ist einer, über den sich jede Gründerin und jeder Gründer freut. In den fünf Kategorien Spin-off, Business, Frauen, Start-up und Prototyp wurden innovative, kreative und unternehmensfähige Jungunternehmen ausgezeichnet. Die ausgezeichneten Jungunternehmen sind incubed IT, surgebright, Journi, NiLAB und ein Forscherteam der TU Wien. Mehr zu den prämierten Projekten lesen Sie hier.

 

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Greenpeace: Plan für demokratisches Netz

Mit einem Zehn-Punkte-Plan richtet sich die Greenpeace-Initiative NETPEACE an die kommende Regierung. Die Forderungen zielen darauf ab, mehr Freiheit und Demokratie im Internet zu erreichen. Es soll eine digitale Welt geschaffen werden, in der Friede und Demokratie gefördert und Hass und Lügen reduziert werden, beschreibt der Greenpeace-Geschäftsführer Alexander Egit die Ziele des Plans.

Zentrale Punkte sind eine Einschränkung von Fake-News und Desinformation durch eine Vermittlung von Medienkompetenz and die Bürger, Bildungsinitiativen zum Thema Kinder- und Jugendschutz im Internet sowie eine klare Kennzeichnung von parteibezogenen Postings. Auch Schritte gegen die Massenüberwachung und Datensammlung soll nicht länger als Ziel verfolgt werden. Ein weiteres Ziel ist die Besteuerung von Unternehmensgewinnen der großen Firmen wie Amazon oder Facebook auch in Österreich. Ein zentraler Punkt ist die Netzneutralität, zu der sich die Regierung klar bekennen muss, um zu verhindern, dass online eine Zweiklassengesellschaft entsteht.

Alle Forderungen von NETPEACE an die Bundesregierung können Sie hier nachlesen.

Sticklett - schlaue Mode für schlaue Kinder

Das 2015 gegründete innovative Modelabel Sticklett löst gleich mehrere Probleme, mit denen frisch gebackene Eltern Tag für Tag zu kämpfen haben. Einerseits bietet Sticklett abnehmbare Applikationen in unterschiedlichen Designs an, die ganz nach Lust und Laune auf T-Shirts, Röcke, Hosen, Strampler und Bodys geklebt werden können. Gründerin und zweifach Mutter Michaela Schicho möchte somit dem all morgendlichen Dilemma um das Lieblingsteil, das in der Wäsche ist aber unbedingt getragen werden muss, aus dem Weg gehen. Die verschiedenen bunten Motive können beliebig oft von der Kleidung entfernt und auf das nächste saubere Kleidungsstück geklebt werden. Die Motive reichen von klassischen Blümchen, über Austronauten und Prinzessinen hin zu den beliebten Charakteren aus Bibi und Tina. Zusätzlich zu den Standart Applikationen sind auch Wärme- und Quietschapplikationen erhältlich, die die ganze Kleidung noch kreativer werden lassen. Mit dem smarten Marienkäfer Mary, einer ganz besonderen Applikation, deckt Sticklett zusätzlich einen anderen wichtigen Bereich ab – die Überwachung ihres Kindes. Was im ersten Moment etwas befremdlich wirkt hat einen ernsten Hintergrund. Immer wieder kommt es vor, dass schon Kleinkinder und Säuglinge schwer erkranken oder gar vom plötzlichen Kindstod betroffen sind. Die e-health Appliktion Mary soll in genau solchen Situationen Eltern unterstützen und ruhige Gewissheit über den Gesundheitszustand ihres Kindes verschaffen. Die Sensoren im Marienkäfer, der direkt auf der Unterwäsche angebracht wird, überwacht Temperatur, Bewegung und Atmung ihres Kindes. Bei Änderungen oder Überschreiten gewisser Grenzwerte bekommen die Eltern, direkt über Internet, eine Meldung aufs Smartphone und können so in Echtzeit Gegenmaßnahmen einleiten. Mit dieser Idee von schlauer Mode für schlaue Kinder gelang es dem Kärtner Startup Sticklett bereits ein sechsstelliges Investment zu lukrieren. Um auch weiterhin möglichst viele Eltern unterstützen zu können startet das Startup, nach erfolgreich abgeschlossener erster Finanzierungsrunde, Ende des Jahres eine Crowfunding Kampagne. Wollen Sie als erstes News zum Produktstart von Mary erhalten und sie sogar früher als andere in den Händen halten, haben Sie jetzt noch die Möglichkeit sich unter www.sticklett.com anzumelden.

BZ-Flashback - Impact Hub Vienna, teamazing, Eversports ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 
Impact Hub Vienna: Startup-Zentrum baut aus

Der auf Social Entrepreneurs und Impact-Startups fokussierte Coworking Space Impact Hub Vienna baut aus. Die bisherigen rund 1.200 Quadratmeter auf zwei Etagen werden um rund 400 Quadratmetern in einem neuen Stockwerk in der Wiener Lindengasse erweitert. Geschäftsführer Matthias Reisinger schreibt die Erweiterung der hohen Nachfrage nach Unterstützung und Vernetzung zu. Der dritte Stock ist nach einem neuen Konzept ausgerichtet: Neben kleinen Büros können nun auch größere Einheiten von Jungunternehmern gebucht werden. Damit soll den Mitgliedern auch nach der ersten Wachstumsphase eine Möglichkeit gegeben werden im Hub zu bleiben. Mehr dazu lesen Sie hier.

 

Transparente Photovoltaik – Die Technik der Zukunft

Auf dem Weg in eine „grüne“ Zukunft ist die Wissenschaft stetig auf der Suche nach effizienteren Energiequellen. Eine Technik, die in Zukunft sehr dabei helfen kann, dass der Umstieg auf erneuerbare Energie klappt, sind die transparenten Photovoltaikzellen. Diese könnten – eingebunden in Fenster- und Glasfronten - laut Forschern der Michigan State University rund 80 Prozent des erwirtschaftbaren Energiepotenzials der USA decken. Nach weiterer Optimierungen, könnte sie zukünftig auch in Elektroautos und Smartphone-Bildschirme eingebaut werden. Mehr zur Thematik lesen Sie in unserem Blogbeitrag.

 

teamazing: Grazer Startup holt sechsstelliges Investment

Teambuilding – ein zentraler Begriff in der Unternehmenswelt, der in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen hat. Diesem Thema nimmt sich bereits seit 2014 das Startup teamazing an. Seit der Gründung wurden bereits mehr als 100 Teambuilding-Events – voller eigens entworfener Spiele –organisiert. Zu den bisherigen Kunden zählen unter anderem große Namen wie Red Bull, LinkedIn, Ikea oder P&G. Dies hat Maximilian Seidel, Geschäftsführer der Investmentfirma Situlus Holding, vom Startup überzeugt und dazu verleitet einen sechsstelligen Betrag in dessen Weiterentwicklung und Expansion zu investiert. Mehr erfahren Sie hier.

 

AAIA – Neue rechtliche Rahmenbedingungen für Startups

In einem Diskussionspapier wendet sich das Unternehmer-Netzwerk Austria Angel Investors Association (AAIA) an die künftige Regierung. Sie fordert neue rechtliche Bestimmungen für Startups. Mit ihren teils sehr innovativen Geschäftsmodellen können diese einen massiven Beitrag zur Transformation der heimischen Wirtschaft beitragen und gehören daher auch stärker gefördert. Unter anderem fordert die AAIA in dem Forderungskatalog eine neue Rechtsform für Start-ups, welche sich an dem Schweizer Modell einer Klein AG orientiert, ein reduziertes Stammkapital von 20.000 Euro sowie eine Befreiung von der Aufsichtsratspflicht sowie einer verpflichtenden Wirtschaftsprüfung um die Gründung eines Startups zu erleichtern. Mehr dazu lesen Sie in unserem Blogbeitrag.

 

Eversports: Sportbuchungs-Plattform übernimmt Gatherer

Das Wiener Startup Eversports hat das niederösterreichische Startup Gatherer übernommen. Die Anwendung dient Nutzern dazu, einfach gemeinsame Termine für diverse Aktivitäten zu finden – eine Funktion die sehr gut zu Eversports passt, wo Nutzer Sportaktivitäten finden und buchen können. Da es beim Sport oftmals um ein gemeinsames Erlebnis geht, sei eine Integration der Software sowie des Know-Hows von Gatherer in das bestehende System ein wichtiger Entwicklungsschritt für Eversports. Mehr rund um die Übernahme erfahren Sie hier.

 

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Investoren fordern neue Rechtsform für Start-ups

Das Unternehmer-Netzwerk Austrian Angel Investors Association – kurz AAIA – fordert von der künftigen Regierung neue rechtliche Bestimmungen für Start-ups. Jungunternehmer können mit ihren teils sehr innovativen Geschäftsmodellen einen massiven Beitrag zur Transformation der heimischen Wirtschaft leisten, so Werner Wutscher von AAIA. Demnach ist es besonders wichtig, Gründern in der Anfangsphase stärker unter die Arme zu greifen. Die AAIA hat gemeinsam mit der Initiative Austrian Start-ups und der Dachorganisation der österreichischen Risikokapitalgeber AVCO und AAIA deshalb einen Forderungskatalog für die künftige Regierung erarbeitet. Diese Forderung umfasst zum einen eine neue Rechtsform für Start-ups, welche sich an dem Schweizer Modell einer Klein AG orientiert und ein reduziertes Stammkapital von 20.000 Euro vorsieht. Dem Diskussionspapier zufolge sollen Start-ups darüber hinaus von einer Aufsichtsratspflicht sowie einer verpflichtenden Wirtschaftsprüfung ebenso befreit werden wie von der Publikationspflicht in der Wiener Zeitung.

Auch das Thema Finanzierung spielt im Forderungskatalog der AAIA eine große Rolle. So empfiehlt das Unternehmer-Netzwerk Förderungen für Start-ups zumindest zur Hälfte vorschüssig auszuzahlen und diese so für Jungunternehmer attraktiver zu machen. Weiters sollen Förderprogramme auch langfristig budgetär abgesichert werden, um Finanzierungsengpässe in den Gründerjahren zu vermeiden, heißt es in dem Papier. Die Vorschläge der AAIA sind Bestandteil der Austrian Startup Agenda, welche als Wegweiser für politische Entscheidungsträger gesehen werden kann.

Durchsichtige Solarzellen – Die Technik der Zukunft

Auf dem Weg in eine „grüne“ Zukunft verspricht sich die Wissenschaft sehr viel von transparenten Photovoltaikzellen. Forscher der Michigan State University lassen jetzt mit spannenden Forschungsergebnissen aufhorchen: Ihnen zufolge könnten Gebäude, die mit durchsichtigen Solarzellen – eingebunden in Fenster- und Glasfronten – ausgestattet werden, 80 Prozent des erwirtschaftbaren Energiepotenzials der USA decken. Wird die Technologie noch optimiert könnte die Technologie auch in Elektro-Autos oder Smartphone-Bildschirmen verbaut werden.

Der Solarexperte Richard Lunt geht gar von der Annahme aus, dass bei einer Optimierung der transparenten Solarzellen bis zu 100 Prozent Foto: Richard Lunt/Michigan State                     des Energiebedarfs decken könnten. Die maximale Energieeffizienz sei bei den durchsichtigen Panelen etwas geringer, dafür könnten sie viel flexibler eingesetzt werden. Aktuell haben die transparenten Solarzellen im Test eine Effizienz von 5 Prozent, diese könne jedoch mit weitergehender Forschung schnell auf die 15 bis 18 Prozent herkömmlicher Panele zu kommen und das in einer viel kürzeren Entwicklungszeit. Mehr zur Thematik lesen Sie hier.

 

BZ-Flashback - Förderungsprämie, JobRocker, Zoomsquare ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Ab 2018: Erhöhte Forschungsprämie für Startups

Bereits vor den Neuwahlen im Oktober hat die Bundesregierung eine Erhöhung der Forschungsprämie von 12 auf 14 Prozent beschlossen. In Kraft tritt die neue Regelung mit 1. Jänner 2018. Generell werden in Österreich Forschung und experimentelle Forschung mit einer Forschungsprämie steuerlich gefördert. Für Unternehmen und Startups bedeutet dies konkret, dass Ausgaben, die in die Bemessungsgrundlage für die Forschungsprämie einfließen – unter anderem Löhne und Gehälter im zusammenhang Forschung und Entwicklung – geltend gemacht werden können. In der Praxis erhalten die Firmen für betriebliche Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen eine Steuergutschrift. Mehr dazu lesen Sie hier.

 

JobRocker – Millioneninvestment für Headhunting-Startup

Das Wiener Startup JobRocker erhält ein Millioneninvestment für die Expansion in den deutschen Markt. Laut eigenen Angaben hält die Plattform bei rund 30.000 Profilen und rund 3.000 Unternehmen, wie Metro, Raiffeisen oder Iglo, die durch JobRocker Arbeitskräfte gefunden hat. Laut Günther Strenn, dem Geschäftsführer, macht die Firma derzeit sechsstellige Umsätze pro Monat. Das Prinzip des Netzwerkes ist ein Zusammenbringen von Unternehmen und geeigneten Kandidaten, auch ohne eine aktuelle Stellenausschreibung. Will sich der Jobsuchende auf eine Stelle bewerben wird er von einem Mitarbeiter des Startups kontaktiert und danach erst der Lebenslauf an das Unternehmen weitergegeben. Mehr zu JobRocker lesen Sie hier.

 

Zoomsquare: Managementwechsel und neues Geschäftsmodell

Dem Immobilienportal Zoomsquare stehen große Änderungen bevor: Ursprünglich als Plattform mit dem Fokus der Vermittlung von Mietwohnungen an Bürger entstanden, erfolgte bereits im letzten Jahr ein schrittweiser Wandel hin zu einem Dienstleister für Bauunternehmer. Damit rückt der Fokus weg von der technischen Seite von Zoomsquare hin zu einer vertrieblichen. In Folge dessen zieht sich der (Co-)Founder Andreas Langegger aus dem operativen Geschäft zurück. Er überlässt die Leitung der Immobilien-Expertin Anita Körbler und dem Medien-Manager Jürgen Leger. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

VW Käfer: Rückkehr als Elektroauto

Großartige Neuigkeiten für Liebhaber: Der legendäre VW Käfer könnte ein Comeback als Elektroauto feiern! Entsprechende Konzepte und Pläne würden laut VW-Markenchef Herbert Diess dem VW-Verwaltungsrat vorgelegt werden. Neben dem bereits beschlossenen Elektro-Bulli I.D. Buzz könnte ein E-Käfer ein weiterer Klassiker sein, der als Elektroauto wiederaufersteht. Basierend auf der MEB-Platftform (modularer Elektrifizierungsbaukasten) sollen laut VW-Plänen bis zu 15 neue Elektroautos gebaut werden. Ob sich darunter auch er beliebte VW Käfer befindet bleibt fraglich. Mehr dazu lesen Sie hier.

 

Ubitricity: Laternen als Ladestation für E-Autos

Elektroautos sind die Zukunft. Ein großes Problem dabei stellen die Ladestationen dar – vor allen Dingen für all jene, die keine Garagenstellplatz haben, sondern ihr Auto am Straßenrand abstellen. Das Berliner Startup Ubitricity will dem Abhilfe schaffen und ein System entwickelt, mit dem Straßenlaternen zu Ladestationen umfunktioniert werden können. Mit einem eigenen Kabel und einem daran angeschlossenen mobilen Stromzähler sollen Nutzer so das öffentliche Stromnetz anzapfen können. Das Konzept konnte nun auch den Konzern Siemens davon überzeugen, bei Ubitricity einzusteigen. Mehr dazu lesen Sie hier.

 

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Job Rocker - Sechsstelliges Investment für Wiener HR Startup

Job Rocker, das Wiener Startup mit der ersten Headhunting-Plattform für den verdeckten Job-Markt, erhält Investment in Millionenhöhe. Das Startup betreibt eine digitale Plattform, auf der Bewerber ihren Lebenslauf hochladen können und mithilfe einer semantischen Matching-Technologie passende Jobs vorgeschlagen bekommen. Das Einzigartige an diesem Konzept, die Stellenangebote, die dem Nutzer vorgeschlagen werden müssen nicht öffentlich ausgeschrieben werden. Job Rocker verschafft den Unternehmern somit nicht nur durch verdeckten Ausschreibungen und der intelligenten Matching-Technologie einen Vorteil, zusätzlich stehen auch noch erfahrene Consultants zur Verfügung, die bei der Erstellung einer geeigneten Stellenausschreibung und bei der Auswahl der besten Kandidaten unterstützen. Nach der Gründung 2016 konnte das Startup bereits 30.000 Nutzer und 300 Unternehmen, darunter zahlreiche Startups und große Player wie etwa Raiffeisenbank, für sich gewinnen. Die monatlichen Umsätze im sechsstelligen Bereich sichern Job Rocker bereits das Überleben, das Geld und Know-How des Münchner Lead Investor VC SURPLUS Invest soll daher in eine umfassende Marketingkampagne und die Expansion des Unternehmens nach München, Berlin und Frankfurt ermöglichen.

BZ-Flashback - Beyond 1435, Compuritas, Fakenews ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Beyond 1435: Spannende Kooperationen der DB Innovationsplattform

Die Innovationsplattform Beyond 1435 der Deutschen Bahn zielt darauf ab, junge Unternehmen auf der Mobility-Branche, die Industriestandards brechen und hohes Wachstumspotential bieten zu unterstützten und Zusammenarbeiten zu vermitteln. Nun soll eigens ins Leben gerufene Plattform unter anderem an Mobilitäts- und Logistikunternehmen wie Siemens und Bombardier andocken. Durch die Verbindungen auf Augenhöhe wolle man Branchen-Assets und Know-How zusammenführen um dadurch zukünftig mit weltweit führenden Mobilitäts- und Tech-Startups eng zusammen zu arbeiten. Mehr dazu lesen Sie hier.

 

Compuritas: Wiederverwendbare Hardware statt Wegwerfgesellschaft

Das Grazer Startup Compuritas will mit seiner Geschäftsidee aktiv gegen die Wegwerfgesellschaft vorgehen. Genauer sollen ausgemusterte Computer, die eigentlich noch vollkommen in Ordnung sind, überprüft und weiterverkauft werden. Die Abnehmer sind zum größten Teil Schulen und gemeinnützige Organisationen. Auf den Geräten werden erst alle alten Daten vernichtet, daraufhin auf Mängel geprüft, gereinigt und mit einer neuen Software ausgestattet. In anderen Ländern ist der Markt für wiederverwendbare Hardware schon deutlich größer als in Österreich, dennoch habe das Unternehmen laut Gründer Rüdiger Wetzl-Piewald bereits einen guten Weg hinter sich. Mehr lesen Sie in unserem Blogbeitrag.

 

Tesla: Ab sofort unterwegs im „Chill“-Modus

Mit dem neuen Software-Update von Tesla für die Modelle S und X kann man ab sofort im „Chill“-Modus unterwegs sein. Wer gerne etwas gemächlicher unterwegs ist, wird seine Freude an dem Update haben. Dieses reduziert die rasante Beschleunigung der Elektrofahrzeuge und sei laut Hersteller ideal für gemütliches Fahren und ein angenehmes Fahrerlebnis. Neben dem Beschleunigungsmodus liefert das Softwareupdate auch ein weiteres tolles Feature mit. Sobald der Tesla abgestellt wurde, verschieben sich Lenkrad und Sitz, sodass ein leichterer Ausstieg ermöglicht wird. Mehr dazu lesen Sie hier.

 

Austria’s Next Top Startup – Augmented Reality gewinnt

Der Sieger des fünften Jahrgangs von Austria’s Next Top Startup steht fest. Ende Oktober konnten sich die finalen sechs Startups aus den verschiedensten Branchen vor der Expertenjury beweisen. Der Gewinner dieses Jahr ist das Wiener Startup Insider Navigations. Die ausschlaggebenden Kriterien waren dabei die Skalierbarkeit sowie die dahintersteckende Innovationskraft. Die entwickelte App ermöglicht mit Hilfe von Augmented Reality eine einfache, von anderer Hardware wie W-Lan unabhängige, Navigation durch öffentliche Gebäude wie etwa Flughäfen oder Einkaufszentren.

Mehr zum Siegerstartup erfahren Sie hier.

 

Google – Strengeres Vorgehen gegen Falschinformationen

Angesichts des Skandals rund um mutmaßliche russische Manipulationsversuche im Internet mit dem Ziel Einfluss auf die Präsidentschaftswahl 2016 zu nehmen verschärft Google das Vorgehen gegen Falschinformationen. Es seien die Aktivitäten in dieser Zeit umfassend untersucht worden und lediglich zwei mit Russland in Zusammenhang stehende Nutzerkonten hätten Anzeigen um rund 4.700 Dollar zum Thema des Wahlkampfes geschalten. Generell wollen man jedoch nun untersuchen, wie diesbezüglich Regeln eingeführt werden können und die Transparenz von Nachrichtenquellen verbessert werden kann. Mehr dazu lesen Sie hier.

 

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Compuritas gibt PCs eine zweite Chance

Das Grazer Start-up Compuritas setzt sich aktiv gegen eine Wegwerfgesellschaft ein. Das Unternehmen bereitet ausgemusterte Computer professionell auf und verkauft diese anschließend weiter. „Es werden sehr viele gute Geräte entsorgt“, sagt Gründer Rüdiger Wetzl-Piewald. Aus diesem Grund gründete er 2013 gemeinsam mit Matthias Di Felice das Start-up Compuritas, dessen Abnehmer größten Teils Schulen und gemeinnützige Organisationen sind. Etwa 80 Prozent des Umsatzes macht das Start-up mit Bildungseinrichtungen und Vereinen. Lediglich ein Anteil von 20 Prozent beläuft sich auf private Käufer. Bei den Geräten handelt es sich um ausgemusterte PCs und Notebooks, die zumeist von Unternehmen oder der öffentlichen Hand stammen. Zuerst werden die darauf befindlichen Daten vernichtet, daraufhin werden die Geräte auf Mängel geprüft, gereinigt und mit einer neuen Software ausgestattet. Man müsse sich den Instandhaltungsprozess als umfangreiche Geschichte vorstellen, denn insgesamt gebe es mehr als 30 Einzelschritte, berichtet Wetzl-Piwald.  Vertrieben werden PCs und Laptops von Compuritas in einem Ladenlokal in einer Grazer Einkaufsstraße sowie über einen Webshop. Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen fünf Mitarbeiter und durfte im Vorjahr einen Umsatz von rund 220.000 Euro erwirtschaften. Trotz allem steckt Compuritas in Österreich noch in den Kinderschuhen. In anderen Ländern sei der Markt für wiederverwendbare Hardware schon um einiges weiter fortgeschritten, erzählt Wetzl-Piewald, der nach seinem Studium einige Zeit in Brasilien lebte.

Mehr über das erfolgreiche Start-up gibt es nachzulesen auf www.futurezone.at.

Mit Augmented Reality zum Austria´s Next Top Start-up

Bereits zum fünften Mal veranstaltete die futurezone und A1 die Suche nach Austria´s Next Top Startup. Ende Oktober konnten sich daher sechs Startups aus den verschiedensten Bereichen im finalen Pitch vor der Expertenjury beweisen. Die finale Entscheidung zum Next Top Startup ist schließlich auf das Wiener Startup Insider Navigations gefallen. Ihre Navigations-App überzeugte die Fachjury, bestehend aus Claudia Zettel, Chefredakteurin bei futurzone, A1 Technikchef Mario Mayerthaler und Jung-Unternehmer Markus Kreisel, aufgrund ihrer Skalierbarkeit und Innovationskraft. Die Insider Navigations App ermöglicht mit Hilfe von Augmented Reality eine einfache, von anderer Hardware wie W-Lan unabhängige Navigation durch große Gebäude wie etwa Flughäfen oder Einkaufszentren. Auch im Bereich der Maschinenwartung könnte die Navigations-App vereinfachend eingesetzt werden. Neben einem Preisgeld von 10.000 Euro kann sich das Wiener Startup ab sofort über Büroräumlichkeiten und eine 3-jähriges Mentoring-Programm, durchgeführt von A1, freuen.

Alle weiteren Infos zu Insider Navigations finden Sie hier...   

BZ-Flashback - Crowded Cities, TourRadar, myVeeta ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Crowded Cities – Krähen zur Stadtreinigung

Das niederländische Startup Crowded Cities will unsere Städte mit einer innovativen Methode von Zigarettenstummeln befreien. Es sollen Krähen darauf trainiert werden, den Abfall einzusammeln und in installierte Behälter zu werfen. Als Belohnung wirft der Automat für die Vögel ein wenig Futter aus. Im Zuge dieses Projektes will das Startup eine Symbiose von Technologie und Tierwelt aufzeigen, die in Zukunft bei der Lösung von Umweltproblemen helfen könnte. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.

 

TourRadar – 9 Millionen Euro Wachstumskapital für Gruppenreisen-Marktplatz

Die Plattform TourRadar bietet im Sinne einer Vermittlungs-Platzform Reisen zu rund 200 Zielen an. Pro Tour fallen im Schnitt Kosten von rund 2000 US-Dollar an. Nun konnte das Unternehmen Wachstumskapital in der Höhe von rund 9 Millionen Euro sichern und will diese in eine Mitarbeiteraufstockung auf 140 sowie ins Marketing investieren. Für die Zukunft wird auch an Kooperationen mit großen Reisemarken wie Expedia oder Lonely Planet gedacht. Mehr über TourRadar erfahrt ihr hier.

 

Heimische Gründer – Jung, männlich und bereit zu investieren

Die österreichischen Startup-Szene ist in vielen Bereichen hoch aktiv: Von App-Programmierung bis hin zur Entwicklung von Nahrungsergänzungsmitteln sind zahlreiche Branchen vertreten. Eine aktuelle Studie der Wirtschaftskammer Österreich hat dabei auch den durchschnittlichen österreichischen Gründer identifiziert: Männlich (zu 92,9 Prozent), durchschnittlich 30,9 Jahre alt jeder Fünfte hat bereits zwei oder mehr Startups gegründet. Beinahe 90 Prozent dazu investieren dabei mit eigenem Kapital. Mehr dazu lesen Sie in unserem Blogbeitrag.

 

myVeeta: Wiener HR-Startup holt sich sechsstelliges Investment

Mit dem Online-Dienst myVeeta können Firmen Talente-Netzwerke aufbauen, um bei Bedarf freie Positionen schnell, fachlich kompetent nachbesetzen zu können. Die Expansion des HR-Startups nach Deutschland wird jetzt durch ein externes Investment durch zwei Steuerberater und ein Mitglied aus dem PrimeCrowd-Netzwerk in der Höhe von 400.000 bis 600.000 Euro unterstützt. Es geht darum durch das Erfassen von Praktikanten, ehemaligen Mitarbeitern, Trainees, abgelehnten Bewerbern oder auch aktuell Angestellten ein Netzwerk zu schaffen, in dem die Personalabteilung vor einer Ausschreibung konkret nach geeigneten Bewerbern suchen kann. Mehr dazu lesen Sie hier.

 

Startups: Neue Rechtsform gefordert

Die Austrian Angel Investors Association (AAIA) fordert eine neue Rechtsform für die Gründung von Startups in Österreich. Durch diese Veränderung könnten Startups zu einer massiven Transformation der Wirtschaft beitragen. Orientiert am Modell der Kleinen AG aus der Schweiz sollen einige Hürden fallen: Das Stammkapital soll auf 20.000 Euro gesenkt, die Aufsichtsratspflicht sowie eine verpflichtende Wirtschaftsprüfung und die Publikationspflicht in der Wiener Zeitung ausgesetzt werden. Angesprochen werden im Forderungskatalog für die zukünftige Regierung auch steuerliche Anreize für private Investoren und Steuerbegünstigungen. Mehr über die Forderungen erfahren Sie hier.

 

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Österreichische Gründer - Jung, männlich und inverstieren selbst

Die österreichische Startup-Szene ist vielfältig: Von Smartphone-Apps bis hin zu Nahrungsergänzungsmitteln sind zahlreiche Branchen vertreten. Eine aktuelle Studie der Wirtschaftskammer Österreich hat die Szene genauer unter die Lupe genommen und ist dabei auf spannende Ergebnisse gestoßen.

Insgesamt gibt es 2.000 bis 4.000 Startups, die Hälfte davon in der Bundeshauptstadt Wien. Jährlich kommen dabei 500 bis 1.000 hinzu, genauere Zahlen fehlen – auch aufgrund der schwammigen Definition. Nach Branchen verteilt waren die meisten Jungunternehmen in Österreich 2016 im Bereich IT und Softwareentwicklung, gefolgt von Servicesoftwares und dem Finanzbereich. Der durchschnittliche österreichische Gründer ist dabei männlich (zu 92,9 Prozent), im Schnitt 30,8 Jahre alt und jeder Fünfte hat bereits zwei oder mehr Startups gegründet. Beinahe neun von zehn Gründern investieren dabei mit eigenem Kapital, mehr als die Hälfte nutzt zusätzlich staatliche Fördertöpfe um sich zu finanzieren.

Mehr Informationen und Statistiken zum Thema finden Sie bei der Wirtschaftskammer Österreich.

Crowded Cities – Krähen sollen Städte von Zigarettenstummeln befreien

Das niederländische Start-up Crowded Cities möchte unsere Städte in Zukunft mit einem besonders innovativen Vorhaben von Zigarettenstummeln befreien. Die Jungunternehmer wollen Krähen darauf trainieren, weggeworfene Zigarettenstummel zu sammeln und in einen Behälter zu werfen. Als Belohnen erhalten die Vögel daraufhin Futter. Ziel des in Amsterdam beheimateten Star-ups ist es, gegen Zigarettenstummel, eines der größten noch ungelösten Umweltprobleme unserer Zivilisation anzukämpfen. Im Zuge des Projekts möchten die Unternehmer eine Symbiose zwischen Technologie und Tierwelt schaffen. Krähen sind allseits dafür bekannt, Zusammenhänge rasch zu erkennen und auch Gegenstände heranzuziehen, um an ihr gewünschtes Ziel zu gelangen. Crowded Cities ist sich dieser tierischen Intelligenz bewusst und möchte sich diese zunutze machen. Im Fall der Zigarettenstummel sollten die Vögel in der Lage sein zu lernen, dass das „Abliefern“ von Zigarettenüberbleibsel in einen Trichter mit der Ausgabe von Futter belohnt wird. Das Start-up Crow Box aus den Vereinigten Staaten hat bereits ein ähnliches Projekt gestartet und die Intelligenz dieser Vogelart unter Beweis gestellt. Bei diesem Vorhaben wurden lediglich Münzen anstelle von Zigarettenstummeln gesammelt. Auf der technischen Seite braucht es neben der Vorrichtung, die für die Futterausgabe zuständig ist, auch Kamera-Sensoren inklusive dazugehöriger Objekterkennungssoftware. Denn nur wenn es sich bei den abgegebenen Objekten einwandfrei um Zigarettenstummel handelt, darf der Behälter Futter ausspucken.

Mehr über die ausgefallene Idee aus den Niederlanden erfahren Sie auf der Website www.crowdedcities.com.

BZ-Flashback - eardots, School Fox, Dailmer ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

FH Campus Wien: Operationssaal für die Zukunft

Am Fachhochschul Campus Wien entsteht gerade ein einzigartiger Hightech-Operationssaal, anhand dessen die medizinische Versorgung verbessert werden soll. Es sollen Technik sowie Abläufe während Operationen beobachtet, analysiert und optimiert werden. In Kooperation mit Unternehmen, Betreibern von Krankenanstalten und akademischen Forschungspartner wird an innovativen Lösungen rund um den Operationssaal geforscht. Außergewöhnlich ist der Modulaufbau des OP 4.0, der es ermöglicht eine effiziente und kostengünstige Anordnung zu finden. Mehr dazu lesen Sie hier.

 

eardots: Kabellose Ohrstöpsel aus Österreich

Nachdem die ersten Modelle ohne Kabel noch eine Welle des Entsetzens durch die Tech-Welt gehen ließ, sind sie inzwischen bei den Kunden sehr beliebt geworden: Kabellose Kopfhörer. Das österreichische Startup OnPro will mit ihren eardots-Ohrstöpseln, die um knapp 140 Euro erhältlich sind, nun eine günstige, hochqualitative Alternative anbieten. Sie haben eine Akkulaufzeit von rund 2,5 Stunden und liefern „geilen Sound und perfekte Konnektivität“. Mehr zu den eardots lesen Sie in unserem Blogbeitrag.

 

Tonio: Wiener Audiodaten-Startup kooperiert mit CNN-Mutter Turner

Das Wiener Startup Tonio von Gründer Florian Novak will eine Brücke zwischen TV- und Smartphone-Welt sein. Die Idee ist ebenso simpel, wie genial: Broadcaster senden mit ihrem Programm für Menschen nicht hörbare Töne mit, die von der App gelesen werden und in Echtzeit werden passende Inhalten auf dem Smartphone-Display angezeigt. Der entstehende Servicecharakter und eine erhöhte Interaktivität durch die verbreitbaren Inhalte sollen dabei eine engere Bindung an die TV-Sender mit sich bringen. Mehr dazu lesen Sie hier.

 

School Fox: Digitales Mitteilungsheft für Lehrer und Familien

Die Gründer von School Fox helfen dem altbekannten Mittelungsheft in das digitale Zeitalter. Mithilfe der App, die sowohl von Lehrern als auch Eltern installiert wird, kann die gesamte Kommunikation rund um den Schulalltag des Kindes digital ablaufen. Krankmeldungen, Anmeldungen zu Ausflügen, Verhalten des Kindes in der Klasse, Stundenplanänderungen oder ähnliches werden dabei direkt auf das Smartphone der Eltern übertragen. Die eingebaute Übersetzungsfunktion ermöglicht zusätzlich die Kommunikation mit nicht deutschsprachigen Elternteilen. Mehr dazu lesen Sie in unserem Blogbeitrag.

 

E-Lkw: Daimler stellt E-Fuso Vision One vor

Daimler hat, noch vor dem Elektroauto-Pionier Tesla, mit dem E-Fuso Vision One ein Konzept für einen vollelektrischen schweren Lkw vorgestellt. Auf der Tokio Motor Show präsentierte der Konzern den e-Lkw, der elf Tonnen Nutzlast mit einer Akkuladung bis zu 350 Kilometer weit transportieren kann. Der Marktstart des Modelles soll innerhalb von 4 Jahren auf den Markt kommen. Eingesetzt soll er künftig vor allem im regionalen inner- und zwischenstädtischen Verteilerverkehr. Die Entwicklung eines Elektroantriebs für schwere Langstrecken-Lkws wird hingegen noch andauern. Mehr dazu lesen Sie hier.

 

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School Fox – Digitales Mitteilungsheft verbindet Lehrer und Familien

Viele kennen sie noch aus der eigenen Schulzeit oder bereits von den eigenen Kindern – Mitteilungshefte. Kleine Hefte mit kopierten, eingelegten oder eingeklebten Zetteln, die die Kommunikation zwischen Schule und Eltern sicherstellen sollen. Diese altbekannte Art der Kommunikation setzt voraus, dass die Kleinen die Zettel am Heimweg nicht verlieren und die Eltern regelmäßig das Heft um neue Mitteilungen checken. Das muss doch leichter gehen? Das dürften sich wohl auch die Gründer von School Fox gedacht haben, die das digitale Mitteilungsheft entwickelt haben. Mithilfe einer App, die sowohl vom Klassenlehrer als auch von den Eltern installiert wird, wird die gesamte Kommunikation zum Thema Schulalltag digitalisiert. Ob Krankmeldungen, Anmeldungen zu Exkursionen, Verhalten des Kindes in der Klasse, Stundenplanänderungen oder wichtige medizinische Informationen, Eltern können sämtliche Informationen in Echtzeit aufs Smartphone erhalten und bestätigen. Der offline zugängliche Notfallkontakt ermöglicht Lehrern auch im Notfall schnell und zuverlässig den Erziehungsberechtigten zu erreichen. Die Übersetzungsfunktion (Automatisches Übersetzen in 40 Sprachen) sichert auch die Kommunikation mit nicht deutschsprachigen Elternteilen. Die bereits sechste Version der European Youth Award ausgezeichneten App ist für Android, Web und iOS verfügbar.  Alle weiteren Informationen zum digitalen Mitteilungsheft finden Sie unter www.schoolfox.com.

eardot: Kabellose Ohrstöpsel aus Österreich

Die ersten ließen noch einen Aufschrei durch die Tech-Welt gehen, inzwischen sind sie Gang und Gebe: kabellose beziehungsweise Bluetooth-Kopfhörer. Genau in diese Kerbe will jetzt das österreichische Startup OnPro schlagen. Die Gründer wollen mit ihren eardot-Ohrstöpseln, die es um rund 140 Euro im Online-Shop und bei Amazon gibt, nun richtig durchstarten. Laut Mitgründer Raoul Haslauer sollen sie einen „geilen Sound und perfekte Konnektivität“ liefern.

Die Bluetooth-Hörer haben eine Akkulaufzeit von rund 2,5 Stunden und liegen in ihrer Preisklasse qualitativ ganz weit vorne. Klar ist jedoch auch, dass die Vorherschaft von Apple nicht angegriffen werden kann - vielmehr gehe es darum, eine echte qualitativ-hochwertige Mittelklasseatlernative für die High-End Bluetooth-Kopfhörer der großen Marken zu liefern.

Damit die eardots dann unterwegs geladen werden können, werden sie mit einer Ladeschachtel – inspiriert vom Design einer Streichholzschachtel – ausgeliefert, die für vier Ladungen reicht und die Kopfhörer innerhalb von 50 Minuten aufladen soll. Mehr zu den eardots lesen Sie hier.

BZ-Flashback - Instagram, Elektroauto-Quote, Roaming ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Die Initiative found! geht in die zweie Runde

In Kooperation mit dem Impact Hub Vienna startet Deloitte bereits zum zweiten Mal in Folge die Startup Initiative found! - Integration durch Arbeitsplätze. Sechs Jungunternehmer aus dem sozialen Bereich werden dabei für fünf Monate in den angebotenen Inkubator aufgenommen. Zentral sollen jene Startups gefördert werden, die anerkannten Flüchtlingen einen Arbeitsplatz bieten oder ihnen die Suche am Arbeitsmarkt erleichtern. Bewerbungen für die Teilnahme an der Startup Initiative sind noch bis 1. Dezember 2017 möglich. Mehr dazu lesen Sie in unserem Blogbeitrag.

 

Instagram – Nach Rüge Anpassung der AGBs

Nach Druck des Verbraucherzentrale Bundesverband hat sich Instagram den gestellten Forderungen gebeugt und will bis Jahresende auf die Kritik der Verbraucherschützern reagieren. Es sollen die umstrittenen Nutzerbedingungen, die der Fotoplattform zusichert, dass sie ohne weitere Erlaubnis mit den Inhalten der User werben darf. Nun sollen diese vom kalifornischen auf das deutsche Verbraucherrecht geändert werden. So sollen die Datenschutzbestimmungen angepasst und bei Unstimmigkeiten müssten diese nicht mehr – wie in den bisherigen Regeln festgeschrieben – von einem US-Schiedsgericht geklärt werden. Mehr dazu lesen Sie hier.

 

Elektroauto-Quote kommt doch

Nach langem hin und her scheint sie nun doch beschlossen: die Elektroauto-Quote der EU. Laut Medienberichten wird an einem Beschluss zur Ankurbelung des Marktes und der Akku-Produktion in Europa gearbeitet. Demnach sollen ab 2030 mindestens 15 Prozent aller Neuwagen in Europa mit einem Elektro- oder zumindest Hybridmotor ausgestattet werden. Auch die Entwicklung von Akkus für Elektroautos soll vorangetrieben werden um der Konkurrenz aus Asien etwas entgegensetzen zu können. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

Barcelona – Startups bangen um Zukunft

Unabhängigkeit? Austritt aus der EU? Bleibt doch alles beim Alten? Neben der europäischen Öffentlichkeit bangen auch zahlreiche Startups um die Zukunft Kataloniens und einer möglichen Abspaltung. Mit 53 Prozent oder 282 Millionen Euro Investorengeldern ist Barcelona die Startup Stadt Nummer eins – weit vor der Hauptstadt Madrid. Allgemein steigt ebenfalls der Investitionsumfang in Jungunternehmen in Spanien deutlich an, da durch die gemeinsame Sprache der Zugang zum südamerikanischen Markt gegeben ist. In Zeiten der Unabhängigkeitskrise mit den unklaren folgen einer möglichen Abspaltung haben nun viele Startups große Angst vor dem Crash. Mehr dazu lesen Sie hier.

 

Roaming-Aus: Voll aufgegangen

Seit Sommerbeginn ist es nun endgültig für alle soweit – das von der EU bereits lang diskutierte Aus für Roaming-Gebühren ist in Kraft. Dies habe auch bereits große Auswirkungen auf das Nutzungsverhalten der ÖsterreicherInnen, so Ventocom-Chef Michael Krammer. Zwischen der Handynutzung im In- und Ausland sei kein wirklicher Verhaltensunterschied mehr feststellbar. So sehr sich der Endkunde freut, so sehr schmerzen diese Umstände kleine Anbieter, die kein Eigenes Netz betreiben. Diese müssten die bereitgestellten Datenmengen um ein 4- bis 5-Faches einkaufen. Daher wird nun von klein- und mittelgroßen Anbietern wie HoT eine Absenkung der Auslands-Zusammenschaltungsgebühren gefordert, um wirtschaftlich bleiben zu können. Mehr dazu lesen Sie hier.

 

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EU - Doch eine Elektroauto-Quote

Lange dementiert, doch nun soll sie kommen: die Elektroauto-Quote in der EU. Laut Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) arbeitet die EU aktuell an einem Beschluss, der den Markt in Europa sowie die Akku-Produktion ankurbeln soll. Die Regelung, nach der mindestens 15 Prozent aller Neuwagen in Europa mit einem Elektro- oder zumindest Hybridmotor angetrieben werden, soll jedoch erst ab 2030 gelten. Ebenfalls beschlossen wurde eine Art „Batterie-Allianz“, die eine Strategie beschreibt um den Markt der Akku-Entwicklung auch in Europa voranzutreiben und die Vorherrschaft der asiatischen Hersteller wie Panasonic, LG oder Samsung abzuschwächen.

EU-Kommissar Maros Sefcovic rechnet mit Verweis auf entsprechende Studien damit, dass der Anteil von Elektroautos bis 2025 auf rund 25 Prozent steigen wird. Daher sei es wichtig, der Konkurrenz aus Asien entgegenzutrete, um ihr den lukrativen Markt nicht allein zu überlassen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Startup Initiative found! Geht in die zweite Runde

Gemeinsam mit dem Impact Hub Vienna startet Deloitte nun zum zweiten Mal in Folge die Startup Initiative found! - Integration durch Arbeitsplätze. Das Programm bietet sechs Jungunternehmern aus dem sozialen Bereich einen Platz in ihrem fünfmonatigen Inkubator an. Genau genommen sollen Social Entrepreneurs angesprochen werden, die für anerkannte Flüchtlinge einen Arbeitsplatz schaffen oder ihnen die Arbeitssuche erleichtern. Deloitte zielt damit auf das Potential geflüchteter Menschen ab, das am Arbeitsmarkt durch zahlreiche Hürden oftmals ungenutzt bleibt. Ein zusätzlicher Fokus wird dieses Jahr außerdem auf Projekte gelegt, die sich mit neuen Technologien beschäftigen bzw. dem digitalen Wandel verschrieben haben. Die finalen found! Teilnehmer können neben dem umfassenden Netzwerk von Deloitte und Impact Hub von individueller Beratung, finanzieller Unterstützung, maßgeschneiderten Workshops und dem Zugang zum Impact Hub Co-Working Space profitieren. Bewerbungen zur Startup Initiative sind noch bis 1. Dezember 2017 unter found.ideation.academy oder vienna.impacthub.net möglich.

BZ-Flashback - Uber, Amazon, Austrian Startups ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Uber – Vor dem Aus in Wien?

Der Fahrtvermittlungs-App Uber steht in Wien eine schwere Zeit bevor. Das Unternehmen arbeitet in der Bundeshauptstadt mit Mietwagenfirmen zusammen – einen Umstand gegen den Taxiunternehmer nun erfolgreich geklagt haben. Eine Partnerfirma ist durch die Entscheidung des Wiener Oberlandesgerichtes bereits buchstäblich aus dem Verkehr gezogen worden, eine zweite wartet noch auf das Urteil. Grund sei die Rückkehrpflicht, die Mietwagen dazu verpflichtet nach einer Fahrt erst wieder zur Betriebsstätte zurückzukehren, bevor ein neuer Gast aufgenommen werden darf. In der modernen und mobilen Gesellschaft sei ein solches Gesetz nicht mehr zeitgemäß und gehöre reformiert, äußert sich Andreas Weinberger, General Manager bei Uber Österreich dazu. Nach London könnte Uber nun auch noch die Fahrerlaubnis in Wien verlieren. Mehr dazu lesen Sie hier.

 

Amazon – Ende der Diskussionsforen

Ohne weiterer Erklärung stellt Amazon mit 13. Oktober die beliebte Diskussionsfunktion auf seiner Plattform ein. Die Foren, die oftmals von Kunden zur Verifizierung von Produktspezifikationen beziehungsweise zum Austausch von Erfahrungen mit Käufen verwendet werden, sollen nicht mehr verfügbar sein. Während böse Zungen behaupten, es solle so verhindert werden, dass Fehler und Probleme zu Produkten oder Lieferung publik werden, gibt es jene die glauben es solle so gegen Cybermobbing vorgegangen werden. Möglicherweise ist es jedoch ein kluger Schachzug von Amazon um das selbst gestartete Social Network Spark nach Deutschland zu bringen und dessen Reichweite zu erhöhen. Es könnte die Diskussionsfunktion quasi extern ersetzen. Mehr dazu lesen Sie hier.

 

Nationalratswahl 2017: Forderungen der Startups

Die Initiative Austrian Startups hat einen Wegweiser für politische Entscheidungsträger verfasst. Das Ziel sei es laut Markus Raunig, Geschäftsführer von Austrian Startups, den Standort Österreich zu stärken und international wettbewerbsfähig zu werden. Verbesserungsbedarf gäbe es großen, vor allen Dingen in Bereichen wie dem Bildungssystem und besseren rechtlichen Rahmenbedingungen für Startups. Der veröffentlichte Wegweiser enthält 36 Empfehlungen kompakt zusammengefasst auf 25 Seiten. Ausgearbeitet wurden die Punkte in einer Kollektiv von 50 Experten. Mehr Details erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.

 

Start des „Highschool Startup Engagement Program“

Die Initiative Highschool Startup Engagement Program bemüht sich seit Ende September jungen Menschen aus ganz Österreich die Prinzipien der Digitalisierung zu erklären, sowie so zum Unternehmertum und dem „Out-of-the-Box-Thinking“ zu ermutigen. Das Erfolgsrezept der Kampagne ist ebenso einfach wie genial: Aufstrebende Startups erzählen ihre Entstehungs- und Entwicklungsgeschichten und vergeben Praktika. Angesprochen werden vor allen Dingen Schüler der siebten und achten Schulstufe – jene die am wahrscheinlichsten in den nächsten Jahren potentielle Startup-Gründer werden könnten. Mehr zur Initiative lesen Sie in unserem Blogbeitrag.

 

Crowdinvesting – ‚Nur‘ 1,62 Millionen Euro im September

Nach einem dynamischen und investitionsfreudigen Sommer legt die österreichische Crowdinvesting-Szene im September eine kleine Verschnaufpause ein. Die Gesamtzuflüsse erreichten ‚nur‘ rund 72,6 Prozent der durchschnittlich beobachteten Investorengelder im Juli und August und liegen bei 1,62 Millionen. Etwa zwei Drittel davon entfielen rein auf den Immobilien-Sektor – mit einem Gesamtvolumen von 1,21 Millionen Euro. Die ersten Zahlen aus dem Oktober lassen österreichische Vergleichsplattform & Suchmaschine CrowdCircus, die die Crowdinvesting-Marktstatistik, vermuten, dass nun wieder Startup-Projekte mehr in den Fokus der Investoren gerückt sind. Mehr dazu lesen Sie hier.

 

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Startschuss für das „Highschool Startup Engagement Program“

Ende September startete im Wiener Schottengymnasium die erste Veranstaltung des Highschool Startup Engagement Program. Ziel dieser Initiative ist es, jungen Menschen aus ganz Österreich die Prinzipien der Digitalisierung näherzulegen sowie sie zum Unternehmertum und dem sogenannten „Out-of-the-Box-Thinking“ zu ermutigen. Mit Hilfe dieses Programms sollen Jugendliche bestmöglich auf die digitale Revolution der Arbeitswelt vorbereitet werden. Das Erfolgsrezept der Initiatoren: Aufstrebende Startup-Unternehmer erzählen ihre Geschichten, beantworten Fragen und bieten Praktikumsplätze an. „Es ist an der Zeit, die junge Menschen wachzurütteln, ihnen das Selbstvertrauen und die Werkzeuge in die Hand zu geben, neue Wege zu gehen. Ein Unternehmen zu gründen war noch nie so einfach wie heute“, so Martin Steininger, Gründer und CEO von March15 und zugleich Initiator des Programms. Generell richtet sich die Initiative an Schüler der siebten und achten Schulstufe. Bei der ersten Veranstaltung, die am 26. September am Schottengymnasium, einer katholischen Wiener Privatschule, abgehalten wurde, referierten Petra Augustyn (Macherin der Augmentet-Reality-App ktschng), der Coach Jan Philippi sowie Mike Heininger vom Startup Yodel. Durch das Programm führte Dr. Bernd Litzka, selbst einst High-Tech-Unternehmer und heute aktiver Unterstützer der Szene und zugleich Universitätslektor. Mehr über die außergewöhnliche Initiative erfahren Sie hier.  

Nationalratswahl 2017: Was Start-ups von politischen Entscheidungsträgern fordern

Mit dem Ziel den Start-up Standort Österreich zu stärken, hat die Initiative Austrian Startup einen Wegweiser für politische Entscheidungsträger verfasst. Dem Geschäftsführer von Austrian Startups, Markus Raunig, zufolge sei Österreich international nicht wettbewerbsfähig. „Wir müssen aufpassen, dass wir nicht den Anschluss verlieren“, so der Unternehmer in einem Interview mit futurezone. Verbesserungsbedarf gäbe es vor allem in Hinblick auf ein effektiveres Bildungssystem und bessere Rahmenbedingungen für Startups im rechtlichen Bereich. Weiters mangle es auch oftmals am geringen Ausmaß des privaten Kapitals. Der nun veröffentlichte Wegweiser umfasst insgesamt 36 Empfehlungen, zusammengefasst auf 25 Seiten. Ausgearbeitet wurde das Papier in den vergangenen Monaten von mehr als 50 Experten. (Hinweis: Auf der Website von Austrian Startup haben Sie derzeit die Möglichkeit, über die fünf wichtigsten Forderungen abzustimmen.) Die Empfehlungen, welche sich in erster Linie an politische Entscheidungsträger richten, setzen sich unter anderem mit folgenden wesentlichen Punkten auseinander:

  • Digitalministerium: Mit dem Ziel Vereinfachungen in der Förderlandschaft herbeizuführen, stellt der Wegweiser ein Digitalministerium mit Startup-Sektor zur Diskussion. „Die Politik muss sich an den gesellschaftlichen Wandel anpassen und dem Thema mehr Bedeutung schenken“, so Raunig zu diesem Thema.
  • Programmieren lernen: Bei der Erstellung des Wegweisers kam dem Thema Bildung eine besonders große Bedeutung zu. Der Austrian Startup Gründer kritisiere, das heimische Bildungssystem sei nicht zukunftsorientiert. Unternehmerisches Denken werde beispielsweise kaum vermittelt. Darüber hinaus müsse man sich auch im Bildungsbereich der Digitalisierung konfrontieren: „Programmierunterricht ab der Volksschule ist ein wichtiges Thema“, betont Raunig.
  • Gründungsstipendien für alle: Im Förderdschungel hat kaum ein Jungunternehmer Durchblick. Demzufolge sprechen die Initiatoren des Wegweisers unter anderem Vereinfachungen im Fördersystem an. Vorstellbar wäre diesbezüglich ein einheitliches digitales Förderportal. Weiter zur Debatte steht zudem ein „Gründungsstipendium für alle“, um nicht länger freiberuflich Tätige oder Studienabgänger auszuschließen.

 Weitere Infos zum Thema können Sie hier nachlesen.

BZ-Flashback - SIA, enjoy, sektor 5, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Social Impact Award 2017: Die 5 Sieger vorgestellt

Bei der Vergabe des Social Impact Award (SIA) 2017 wurden im Wiener Impact Hub fünf Unternehmen, die einen sozialen Mehrwert schaffen und dennoch wirtschaftlich getrieben sind, prämiert. Wir stellen euch die Sieger kurz vor. Tetragon entwickelt ein Lesegerät für Bline, das die Braille-Linie an die Innenseite eine Ringes transferiert – so soll das Lesen auch Unterwegs ermöglicht werden. refugees{code} hingegen will geflüchteten Programmierausbildungen anbieten, mit dem Ziel sie im Arbeitsmarkt zu integrieren. More Than One Perspective entwickelt ein Trainingsprogramm um hochqualifizierte Flüchtlinge besser in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Themencheck plant mit der Community Aussagen von Politikern zu überprüfen und Daten und Fakten in interaktiven Grafiken zur Verfügung zu stellen. Ingenieure ohne Grenzen will Communities weltweit dabei helfen Bauprojekte umzusetzen. Alle prämierten Projekte erhielten eine Förderung von 3.000€.

 

enjoy – Regionales Elektroauto

Der Wirtschaftsberater Roland Hauslauer aus Zell am See verfolgt eine große Vision: Globale innovative Ideen regional umsetzen. Sein bisher größtes Projekt, das gemeinsam mit 26 Experten umgesetzt wurde, erhielt den Namen enjoy und steht für ein möglichst energieeffizientes Elektroauto. Dazu hat Hauslauer ein Fahrzeug zerlegt, jedes einzelne Bauteil analysiert und hinterfragt, wie dieses optimiert werden kann. Das Ergebnis ist ein leichtgewichtiger Wagen in der Größe eines Smarts, dass aus lediglich 1.200 Einzelteilen besteht – der Branchenschnitt liegt etwa bei 6.500. Weitere Informationen finden Sie in unserem Blogbeitrag.

 

AT:net-Förderung – 7 Millionen Euro für digitale Unternehmen

Bereits zum 4. Mal stellt das österreichische Bundeskanzleramt (BKA) den digitalen Unternehmen die AT:net-Förderung zur Verfügung. Ziel ist es die Markteinführung und Etablierung digitaler Anwendungen sowie Produkte finanziell zu unterstützen. Insgesamt werden vom BKA, abgewickelt durch die Österreichische Förderungsgesellschaft (FFG), rund sieben Millionen Euro ausgeschüttet. Abgezielt wird auf die Förderung auf kleinen und mittleren Unternehmen, die ihre Unternehmen um digitale Innovationen erweitern wollen. Pro Startup ist die Höchstfördersumme auf 200.000 Euro begrenzt und mit einer flexiblen Laufzeit von 18 bis 36 Monaten festgesetzt. Mehr dazu lesen Sie hier.

 

sektor5 - Coworking-Space sperrt zu

Der beliebte Wiener Coworking-Space sektor5 schließt mit 30. November 2017 seine Pforten. Eines der Hauptprobleme seien fehlende Finanzierungsmöglichkeiten von Start-ups, die sich noch in der konzeptuellen Phase befinden. Dieser Grund sowie der Fokus auf einige Projekte mit deutlich größerem Werbebudget haben die Entscheidung gefestigt. Laut sektor5 Betreiber sei die Entscheidung endgültig, man wolle sich neu gruppieren und individuelle Start-ups unterstützen. Einige der bisher im Coworking-Space beheimatete Jungunternehmen sollen in zwei weitere Hubs – Markhof und Rochuspark – umgesiedelt werden. Mehr dazu lesen Sie in unserem Blogbeitrag.

 

Digitalisierung – Österreichs Verwaltung hinkt hinterher

Österreichs Verwaltung kämpfen vielerorts mit einem Mangel an Digitalisierungsstrategien. Laut der Beratungsorganisation EY, die mehr als 30 Verantwortliche aus dem Bereich interviewt hat, verfüge nicht einmal jede dritte Organisation über einen verschriftlichten Masterplan. Zwar wird dem Thema eine große Wichtigkeit zugeschrieben, jedoch haben auch rund 58 Prozent Sorge, dass die aktuell verfügbaren Kompetenzen nicht ausreichen werden um mit zukünftigen Aufgaben fertig zu werden. Zwei weitere große Probleme auf dem Weg zur Digitalisierung ist fehlendes Budget sowie fehlende Fachkräfte aus der Generation der „Digital Natives“. Um mit der Digitalisierung Schritt halten zu können müssen daher Mitarbeiter geschult, neue Spezialisten eingestellt sowie mehr Budget der Umstellung auf die digitalen Medien gewidmet werden. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

 

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sektor5 – Coworking-Space sperrt zu

Der beliebte Wiener Coworking-Space sektor5 schließt mit 30. November 2017 seine Pforten. Die Einrichtung auf 600 Quadratmetern, in der sich Startups Tische buchen konnten und in der zahlreiche Events, wie unter anderem der AustrianStartups-Stammtisch stattfanden, wurde 2010 gestartet. Eines der Hauptprobleme seien die fehlenden Finanzierungsmöglichkeiten von Start-ups, die sich noch in der konzeptuellen Phase befinden. Es gebe zu wenige Förderungenm, die den Hub unterstützen würden, daher sei er nicht mehr tragbar. Dieser Grund sowie der Fokus auf einige Projekte mit deutlich größerem Werbebudget haben die Entscheidung gefestigt. Laut sektor5 Betreiber sei die Entscheidung endgültig, man wolle sich neu gruppieren und individuelle Start-ups unterstützen.

Bis Ende November soll der Betrieb normal weiterlaufen und auch fixe Programmpunkte wie der TechStars Fireside Chat, Office Hours, Meetups und der AustrianStartups-Stammtisch sollen bis dahin wie gewohnt stattfinden können. Einige der bisher im Coworking-Space beheimatete Jungunternehmen sollen in zwei weitere Hubs – Markhof und Rochuspark – umgesiedelt werden. Was mit der Gründerplattform 5starts geschieht ist noch offen, einzig klar ist, dass keine neuen Startups mehr angenommen werden, sondern stattdessen die bereits getätigten Investitionen vertieft werden. Mehr dazu lesen Sie hier.

enjoy –  das revolutionäre Elektroauto aus der Region

Der Wirtschaftsberater Roland Hauslauer aus Zell am See denkt global, handelt jedoch lokal.  Der Salzburger verfolgt die Vision, innovative Ideen und neue Technologien in der Region umzusetzen. Damit möchte der Unternehmer Arbeitsplätze schaffen und zugleich der Landflucht entgegenwirken.

2014 verwirklichte Haslauer Österreichs erste „freie Solarroute“. Zwischen Zell am See und Salzburg können Solarmobile seither gratis aufgeladen werden. Nun, rund drei Jahre später stellt der Unternehmer das dazu passende Auto vor. Gemeinsam mit 26 Experten tüftelte Haslauer an seiner Idee, die schließlich den Namen „enjoy“ erhielt. „Am Anfang stand die verrückte Idee, Menschen mit der Kraft der Sonne frei fahren zu lassen“, so der Unternehmer. Um sein Ziel zu verwirklichen folgte nach Umsetzung der solaren Infrastruktur die Entwicklung eines möglichst energieeffizienten Elektroautos. Dazu hat Haslauer ein Fahrzeug zerlegt, analysiert und den Nutzen eines jeden einzelnen Teils hinterfragt. „Anschließend wurden Teile optimiert, neue Technologien eingesetzt, Lösungen gefunden und nur mehr Teile und Baugruppen eingesetzt, die man für den enjoy, ein Zukunftsfahrzeug, wirklich braucht“ erklärt der Unternehmer seine Herangehensweise.

Das Gefährt hat die Größe eines Smarts, bringt jedoch rund 100 Kilo weniger auf die Waage – ein wahres Leichtgewicht also. Der Motor des enjoy wurde durch eine Batterie ersetzt. Auch durch die Anzahl der Bauteile hebt sich das Salzburger Elektroauto von Konkurrenz-Modellen ab. Statt durchschnittlich 6.500 wurden im enjoy lediglich 1.200 Einzelteile verbaut. Besonders wichtig war es dem Entwickler-Team, möglichst viele natürliche, abbaubare Materialien einzusetzen bzw. zu verarbeiten. So sind die Autositze beispielsweise aus Holz und mit regionalem Loden gepolstert.

Weiter Infos sowie Bilder zum enjoy finden Sie hier.

BZ-Flashback - ToolSense, Connect, Vimeo Live …

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Great 78 Project – Historische Schallplatten im Netz

Liebhaber alter Musik aufgepasst! Das Great 78 Project digitalisiert aktuell historische Schallplatten aus den Jahren 1890 bis 1950 und stellt die Ergebnisse online zur Verfügung. Als erste Etappe werden 200.000 Schallplatten digitalisiert. Die Kollektion soll dann schrittweise erweitert werden. Aktuell können bereits rund 30.000 digitalisierte Lieder des Kulturschatzes auf der Website aufgerufen werden und stehen auch in diversen Audioformaten zum Download zur Verfügung. Bezüglich des Urheberrechtes sollten sich keine großen Probleme ergeben, da die Aufnahmen bereits sehr alt sind. Dennoch wird darauf hingewiesen, dass die historischen Aufnahmen nur für Forschung, Unterricht und privaten Hörgenuss genutzt werden sollen und das Projekt keine Haftung übernimmt. Mehr dazu lesen Sie hier.

 

Elektromobilität - Fördertopf um 5 Millionen erhöht

Seit Anfang 2017stehen 72 Millionen Euro zur Förderung von Elektrofahrzeugen zur Verfügung – jetzt wurde er von Verkehrsminister Jörg Leichtfried aufgestockt. Seit Jahresbeginn seien insgesamt 4.674 reine Elektroautos und Hybride in Österreich neu zugelassen worden – einer Steigerung von mehr als 45 Prozent verglichen mit dem Vorjahr. Es können Prämien bis zu 4.000 Euro bei Elektro- und bis zu 1.500 Euro beim Kauf von Hybridfahrzeugen erreicht werden. Auch der Erwerb von Ladestationen oder -kabeln wird gefördert. Mehr über die Rahmenbedingungen zur Förderung finden Sie hier.

 

ToolSense – Sechsstelliges Investment für Wiener Studenten

Das Jungunternehmen ToolSense, dass eine digitale Komplettlösung in den Bereichen Diebstahlschutz, Sensordaten-Analyse und Love-Tracking anbietet, kann sich über ein großes Investment freuen. Die drei Jungunternehmer, allesamt Studenten der FH Technikum Wien, werden ab sofort von Segnalita Ventures GmbH und der Martin Global AG unterstützt. Die Investmentsumme soll sich in einem sechsstelligen Bereich bewegen und dem Unternehmen dabei helfen ihre Technologie auf den Markt zu bringen. Mehr zu ToolSense lesen Sie in unserem Blogbeitrag.

 

Connect – Konkurrenz für Facebook?

Das Grazer Startup connect hat eine Vision für ein soziales Netzwerk der Zukunft entwickelt: Die Software soll nach dem All-in-One Prinzip die Konkurrenz aus Amerika wie Facebook, Whatsapp und Co ersetzen. Über einen Einstig hat der User Zugriff auf alle zentralen Funktionen wie Streaming, Nachrichten, Spiele spielen usw. Die gewohnte Timeline wird bei connect durch einen virtuellen Schreibtisch ersetzt – der Einfachhei halber. Zentrale Punkte des Grazer Startups sind Datenschutz sowie der Schutz der Privatsphäre. Aktuell ist die Software nur für die Kickstarter-Unterstützer der Kampagne verfügbar, weltweit und für alle soll connect schließlich ab Anfang Oktober nutzbar sein. Weiter Informationen zum Unternehmen und die Möglichkeit zum Download finden Sie hier.

 

Vimeo Live – Neuer Livestreaming-Anbieter

Aktuell gibt es mehr Stremingportale als je zuvor – deshalb hat Vimeo, die bekannte Videoplattform, die Pläne, ebenfalls einen kostenpflichtigen Streaming-Service à la Netflix zu starten, offensichtlich aufgegeben. Mit dem Kauf der Live-Videostreaming-Plattform Livestream scheint sich das Unternehmen nun in eine andere Richtung zu entwickeln. Livestream hat über 10.000 zahlende Kunden, unter anderem namhafte wie Spotify, die jährlich rund zehn Millionen Events live übertragen. Die Nutzerzahlen bewegen sich dabei bei rund 50 Millionen pro Monat. Spannend ist diese Option vor allen Dingen für Firmen, die das Live-Publikum zusätzlich durch einen Chat einbinden können sowie die Live-Videos nach der Übertragung in einer 4K-Version auf Vimeo publizieren können. Das Geschäftsmodell kostet – je nach Wünschen und benötigtem Speicherplatz – 70 bis 750 Euro pro Monat. Mehr dazu lesen Sie hier.

 

 

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Wiener Studenten sichern sich sechsstelliges Investment

Diebstahl auf der Baustelle gehört mittlerweile zum alltäglichen Übel, mit dem sich Bauunternehmer auseinandersetzten müssen. Neben den verursachten Schäden in Millionenhöhe kann für so manchen Bauunternehmer ein Baustellendiebstahl durchaus existenzbedrohend werden. Zur Lösung des Problems haben sich im Herbst 2016 drei Studenten der FH Technikum Wien zusammengeschlossen und ToolSense gegründet. Die für die Elektrozwerkzeug-Branche ausgerichtete Technologie des IoT Startups bietet Herstellern eine digitale Komplettlösung in den Bereichen Diebstahlschutz, Sensordaten Analyse und Live-Tracking. Nach der Aufnahme in den deutschen Telekom Inkubator Mitte August kann sich das Jungunternehmen nun über ein Investment im mittleren sechsstelligen Bereich freuen. Als Investoren stehen den Jungunternehmern ab sofort die Segnalita Ventures GmbH und die Martin Global AG zur Seite. Beide Investoren zeigen sich durchaus beeindruckt vom Startup und freuen sich auf die zukünftige Zusammenarbeit. Alle Informationen zu ToolSense finden Sie unter:  https://toolsense.io/

Grazer Startup will Facebook Konkurrenz machen

"Ein virtuelles Zuhause, das du individuell […] gestalten kannst. Du kannst dort z.B. mit deinen Freunden Spiele spielen, chatten, videotelefonieren, Musik hören, fernsehen, […]." So beschreibt das Grazer Startup ihre Idee des Sozialen Netzwerks der Zukunft. Die Connect Software soll als All-in-One Lösung die Amerikanischen Konkurrenten Facebook, WhatsApp & Co ersetzten. Über ein virtuelles Loft in der NewYorker Innenstadt, das wahlweise mit VR-Brille oder in 2D übers Smartphone bzw. den PC besucht werden kann, hat der User Zugriff auf alle wichtigen Funktionen wie Streaming, Nachrichten, etc. Eine Timeline oder ein Newsfeed, wie man sie von anderen Netzwerken kennt, wird allerdings durch einen virtuellen Schreibtisch ersetzt. Dieser soll zur zentralen Schnittstelle zu sämtlichen sozialen Kontakten und verschiedensten Messenger-Diensten werden. Ob SMS, E-Mail, WhatsApp oder Facebook, über Connect können alle Kontakte unkompliziert über nur eine App erreicht werden. Punkten will das Grazer Startup zusätzlich mit einem besonderen Augenmerk auf Datenschutz und den Schutz der Privatsphäre. Nach über zwei Jahren Entwicklung mit über 1-Millionen Euro Entwicklungskosten ist es nun endlich soweit, Connect ist für Android und PC kostenlos verfügbar. Den Code zur Nutzung erhalten Momentan nur Nutzer, die das Unternehmer in Form einer Kickstarter-Spende unterstützen. Weltweit und für alle soll Connect schließlich ab 01.10.2017 zur Verfügung stehen. Weiter Informationen zum Unternehmen und die Möglichkeit zum Download finden Sie auf der connect-Homepage.

BZ-Flashback - connect, Slack, easelink ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Elektromobilität – Ende des Verbrennungsmotors schon 2026?

Verbote für Verbrennungsmotoren ab 2040 in Frankreich und Großbritannien, Ankündigungen zum Umstieg auf die Elektromobilität bis 2025 von Volvo, Jaguar Landrover, Mercedes-Benz, VW und BMW – das Zeitalter der Benzin- und Dieselfahrzeuge scheint sich dem Ende zuzuneigen. Nun lässt der deutsche Physiker Richard Randoll von der Leibniz Universität in Hannover mit einer konkreten Aussage aufhören. Laut seinen Berechnungen sei das Ende des Verbrennungsmotors bereits auf 2026 festzulegen. Dies schließt er aus den Verkaufszahlen für reine Elektroautos, die sich seit 2011 alle 15 Monate verdoppelt haben. Rechnet man dies in die Zukunft weiter so ist 2026 der Technologiewechsel von Sprit auf Strom vollbracht. Mehr dazu lesen Sie hier.

 

Connect – Konkurrenz für Facebook?

Das Grazer Startup connect hat eine Vision für ein soziales Netzwerk der Zukunft entwickelt: Die Software soll nach dem All-in-One Prinzip die Konkurrenz aus Amerika wie Facebook, Whatsapp und Co ersetzen. Über einen Einstig hat der User Zugriff auf alle zentralen Funktionen wie Streaming, Nachrichten, Spiele spielen usw. Die gewohnte Timeline wird bei connect durch einen virtuellen Schreibtisch ersetzt – der Einfachhei halber. Zentrale Punkte des Grazer Startups sind Datenschutz sowie der Schutz der Privatsphäre. Aktuell ist die Software nur für die Kickstarter-Unterstützer der Kampagne verfügbar, weltweit und für alle soll connect schließlich ab Anfang Oktober nutzbar sein. Weiter Informationen zum Unternehmen und die Möglichkeit zum Download finden Sie hier.

 

Linz - Unter den Top 5 Europas

Eine Studie der Europäischen Union kürt Linz zu einer ausgezeichneten Stadt für Startups. Insgesamt 168 Städte wurden unter anderem auf die Qualität der regionalen Regierung, die Offenheit gegenüber Neuem und die Attraktivität für Kreativschaffende untersucht. In den Kategorien „Kulturelle Dynamik“, „Kreativwirtschaf“ und „Rahmenbedingungen“ wird Linz dabei so gut bewertet, dass die Landeshauptstadt Linz insgesamt in die Top 5 der europäischen Kultur- und Kreativstädte gereiht wird – gar Platz 2 derer unter 250.000 Einwohner. Weniger erfreulich ist die Tatsache, dass es nur 3 österreichische Städte ins Ranking geschafft haben. Zum Vergleich sind es im ähnlich großen Belgien (11 Millionen Einwohner) dreimal so viele. Mehr dazu lesen Sie in unserem Beitrag.

 

Slack – Hammer-Finanzierung für Microsoft-Konkurrent

250 Millionen Dollar – mit einer solchen Finanzspritze ist der Business-Manager Slack am besten Weg einen Innovationssprung voranzutreiben. Das Ziel ist es der Kommunikationsdienst für Unternehmen zu werden und diese Stellung auch zu festigen. Laut CEO Stewart Butterfield habe Slack noch mindestens ein Jahr bevor Microsoft Teams oder Facbooks Workplace konkurrenzfähig sind. Slack habe - laut eigenen Angaben - mehr als sechs Millionen tägliche Nutzer. Die Zielgruppe reicht dabei von Studierenden bis hin zu Top-Managern und von Kleinprojekten für die Universität bis hin zu internationalen Kampagnenplanungen. Erstmals sei auch die 200 Millionen Dollar Schallmauer an wiederkehrenden Einnahmen durchbrochen worden. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

 

easelink - E-Autos kabellos laden

Eines der Highlights der diesjährigen Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt ist sicherlich das Grazer Startup easelink. Dieses bietet eine kabellose Ladelösung für E-Autos an. Ein am Fahrzeugunterboden angebrachter Konnektor verbindet sich dabei mit einem Ladepad am Boden. Ein riesiges Plus der neuen Ladelösung - sie ist besonders robust und widerstandsfähig. „Man kann sogar mit einem Lastkraftwagen drüberfahren“, bestätigt easelink-Gründer Hermann Stockinger. Die Technologie könne in jedes beliebige Serienfahrzeug eingebaut werden und ermögliche ein automatisiertes Laden für eine breite Palette von Autos. Mehr Informationen lesen Sie in unserem Beitrag oder unter www.easelink.com.

 

 

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Linz - Top 5 Europas für Kreativschaffende

Eine Studie der Europäischen Union bestätigt nun, was in der Branche selbst schon lange bekannt ist: Linz ist eine top Stadt für Startups. In der Studie wurden 168 Städte unter anderem auf die Qualität der regionalen Regierung, die Offenheit gegenüber Neuem und die Attraktivität für Kreativschaffende untersucht. In den Kategorien „Kulturelle Dynamik“, „Kreativwirtschaf“ und „Rahmenbedingungen“ wird Linz dabei so gut bewertet, dass die Landeshauptstadt Linz insgesamt in die Top 5 der europäischen Kultur- und Kreativstädte gereiht wird – gar Platz 2 derer unter 250.000 Einwohner.

Linz versucht seit Jahren Gründer und Entwickler anzuziehen und kann mit der Tabakfabrik und der Neuen Werft mittlerweile auch zwei international renommierte und etablierte Hubs geschaffen, die den Standort noch attraktiver machen. Dank zahlreicher Initiativen ist der Standort Linz inzwischen für viele Unternehmen eine beliebte Anlaufstelle. Die relativ neu geschaffenen Ausbildungsstätten wie die FH Hagenberg oder die JKU machen die Suche nach Talenten sowie die Kooperation in wissenschaftlichen Belangen leichter und lassen viele den Schritt zur Startup-Gründung wagen.

Nüchterner stimmt die Tatsache, dass insgesamt nur drei österreichische Städte in das Ranking gekommen sind. Im vergleichbar großen Belgien (11 Millionen Einwohner) sind es hingegen neun Stück.

E-Autos kabellos laden – Ein Grazer Startup macht’s möglich

Noch bis 24. September läuft die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt. Eines der diesjährigen Highlights ist mit Sicherheit das Grazer Start-up easelink mit seiner kabellosen Ladelösung für E-Autos. In einem Konzeptauto des chinesischen Elektroautoherstellers Wey präsentiert das Grazer Start-up die Innovation names „Matrix Charging“.  Dabei handelt es sich um ein System, bei der sich ein am Fahrzeugunterboden angebrachter Konnektor mit einem 60 mal 60 Zentimeter großen Ladepad am Boden verbindet. Um das Fahrzeug mit neuem Strom zu versorgen, muss es lediglich über der Platte geparkt werden. „Es ist völlig egal, ob man 30 Zentimeter weiter links oder vorne steht, der Konnektor sucht sich automatisch die richtige Fläche“, verrät easelink-Gründer Hermann Stockinger.

Ein weiterer praktischer Pluspunkt dieser Ladelösung – Sie ist besonders robust und widerstandsfähig: „Man kann sogar mit einem Lastkraftwagen drüberfahren“,  so der Jungunternehmer. Die Ladeleistung der Matrix-Charging-Lösung beträgt nach eigenen Angaben des Unternehmens 22 kW (AC) und bis zu 43 kW (DC) bei einer Effizienz von über 99 Prozent. Die Parktoleranz beträgt zudem 380 mal 380 Millimeter. Mit der Ladelösung von easelink geschieht der Ladevorgang automatisch und ohne einen zusätzlichen Handgriff – verglichen mit der herkömmlichen Stromzufuhr per Kabel. Die Technologie, so Stockinger, könne in jedes beliebige Serienfahrzeug eingebaut werden und ermögliche demnach ein automatisiertes Laden für eine breite Palette von Autos.

Mehr Infos zum Unternehmen und dem effizienten Ladesystem finden Sie unter www.easelink.com.

BZ-Flashback - Diagnosia, Frynx, mything, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Diagnosia – E-Health-App bekommt sechsstellige Finanzspritze

Die Software des Wiener Health-Startups Diagnosia ist inzwischen bereits in 43 Spitälern und bei mehr als 4.000 Ärzten im Einsatz. Damit nun neben dem österreichischen auch der deutsche Markt erschlossen werden kann, hat das Management ein hohes sechsstelliges Investment aufgenommen. Das Ziel sei es langfristig eine weltweit führende Gesundheits-App zu entwickeln. Diagnosia erlaubt es Barcodes eines Medikamentes zu scannen, woraufhin Informationen rund um Dosierung, Äquivalenzpräparate und Wechselwirkungen angezeigt. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

 

Frynx - Abo für täglichen Gratis-Drink

Passend zum Start des Wintersemesters startet in Wien ein neues Startup. Frynx will seinen Nutzern durch ein 6 Euro/Monat Abo-System einen täglichen Gratis-Drink in ausgewählten Partnerlokalen zur Verfügung stellen. Die Lokal- und Barbesitzer zahlen Nichts für eine Listung in der App, einzig einen Gratis-Drink pro Gast, der registriert ist, müssen sie zur Verfügung stellen. Frynx fungiert dabei als externe Marketing-Plattform und hilft dabei, neue Gäste anzulocken. Da die Wenigsten alleine auf ein Getränk gehen, können die Partnerlokale mit einem erhöhten Umsatz durch die App rechnen. Sobald sich das System in Wien etabliert hat soll mittelfristig eine Expansion in andere deutschsprachige Städte erfolgen. Mehr dazu lesen Sie in unserem Newsbeitrag.

 

Förderung für Startup Gründungen aus Universitäten

Österreich hat zwar europaweit die zweithöchsten Ausgaben für Forschung und Entwicklung, die tatsächliche Verwertung der Ergebnisse lässt aber derzeit zu wünschen übrig. Daher hat das Wissenschafts- und Wirtschaftsministerium mit Spin-off Austria eine neue Initiative geschaffen, die jungen Wissenschaftlern bei der Weiterentwicklung ihrer Ideen sowie schlussendlich der Unternehmensgründung unterstützen. Insgesamt werden 15 Millionen Euro vergeben, jedoch maximal 500.000 Euro für maximal 18 Monate pro Forscherteam. So soll das Potential der Forschungserkenntnisse ausgeschöpft werden und die Lücke von Universität und Wirtschaft zu überbrücken. Mehr dazu lesen Sie hier.

 

mything - Großinvestition in Marktplatzportal

Die Grazer Firma mything hat eine Investitionssumme in einer in Österreich bisher noch nie da gewesenen Höhe bekommen. Mehr als 2,1 Millionen Euro werden investiert um den Marktplatz für 3D-gedruckte Objekte zu schaffen. Geplant ist der Start für Spätherbst 2017. mything fungiert als Drehscheibe zwischen Konsumenten, Designern und Herstellern  - anfang wird der Fokus vor allen Dingen auf Schmuck, Accessoires und Gadgets liegen. Die Bestellaufträge werden an einen lokalen Hersteller weitergeleitet. Der Endpreis setzt sich aus der Lizenzgebühr, den Produktionskosten und einer Vermittlungsgebühr (rund 20 Prozent) zusammen. Mehr dazu finden Sie in unserem Newsbeitrag.

 

iPhone X - Jubiläumsmodell mit innovativen Features

Es ist offiziell – das neueste Mitglied der Apple iPhone Flagship-Familie ist da. Unter dem Namen iPhone X, gesprochen „iPhone Ten“, haben die Apple-Manager Phil Schiller und Craig Frederighi technische Neuerungen wie ein Front füllendes OLED-Display oder der „Face ID“, ein Gesichts-Scanner der das Smartphone entsperrt. Die Scans, die den Besitzer auch mit Brille, Hut oder bei Dunkelheit erkennen soll, werden lokal auf einem eigenen Chip gespeichert. Ebenfalls innovativ gestaltet sich die neue kabellose Ladefunktion per offenem Qi-Standard, die Dank des Glasrückens des Gerätes ermöglicht wird. Ab 27. Oktober kann das iPhone X vorbestellt werden, jedoch zu einem beachtlichen Preis: Die beiden Varianten mit 64GB oder 256GB sollen 1.149 beziehungsweise 1.319 Euro kosten. Mehr zum neuen iPhone erfahr Ihr hier.

 

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mything – 2,1 Millionen Euro Investment für Grazer Startup

Die Grazer Firma mything hat eine Investitionssumme in einer in Österreich bisher noch nie da gewesenen Höhe bekommen. KaPa Ventures, mehrteilig im Besitz der Investoren Gerhard Pail und Frank Kappe, steckt satte 2,1 Millionen Euro in das Unternehmen, das einen Marktplatz für 3D-gedruckte Objekte etablieren will. Geplant ist der Start der Plattform für Spätherbst 2017. Dort sollen Kunden individualisierte, lokal produzierte 3D-Objekte erwerben können – anfangs vor allen Dingen Schmuck, Accessoires und Gadgets geben.

mything fungiert als Drehscheibe zwischen Konsumenten, Designern und Herstellern – eine Herausforderung, die nicht so einfach zu bewältigen ist. Laut CEO Florian Mott sollen Designer 3D-Daten von Objekten hochladen können und bei der Produktion eines ihrer Stücke eine Lizenzgebühr erhalten. Diese Designs sollen von Kunden ausgewählt, personalisiert und bestellt werden. Danach leitet mything den Auftrag an einen lokalen Hersteller weiter. Der Preis der Ware setzt sich daher aus der Lizenzgebühr, den Produktionskosten und einer Vermittlungsgebühr von mything (rund 20 Prozent) zusammen. Zum Start der Plattform im Herbst sollen rund 60 bis 70 Produzenten vertreten sein, bestellt werden kann dabei international.

Frynx – Täglicher Gratisdrink für 6 Euro/Monat

Der Start des Wintersemesters steht vor der Tür – kein Zufall also, dass ab diesem Universitätsjahr ein Startup in Wien junge Menschen mit Gratis-Getränken versorgen will. Denn kaum kommen die Studierenden zurück fließt auch der Alkohol wieder in rauen Mengen und die Bars und Gaststätten füllen sich wieder. Das Startup Frynx will die Nutzer durch ein Abo-System täglich mit einem Gratis-Getränk in ausgewählten Partner-Lokalen versorgen.

Pro Monat sollen die User dafür 6 Euro hinlegen und erhalten daraufhin die Gutscheine, die in kooperierenden Bars und Gaststätten eingelöst werden können. Für die Lokalbesitzer soll die App als externe Marketing-Plattform fungieren und neue Gäste anlocken. Da die Wenigsten ganz alleine auf ein Getränk gehen kann mit mehr Umsatz durch begleitende Freunde, weitere Getränke oder dazu bestellte Speisen gerechnet werden. Bis Ende September soll es bereits 30 bis 50 Partner-Lokale geben, in denen Frynx aktiv ist.

Wenn sich das System in Wien etabliert hat ist mittelfristig auch die Expansion in andere Städte des deutschsprachigen Raums geplant. Die Gründer rund um Peter Mühlbauer und Christian Strobl seien nach ersten Tests und Kooperationsgesprächen mit Bar- und Lokalbesitzern sehr positiv gestimmt und glauben an den Erfolg ihres Startups.

BZ-Flashback - weXelerate, AirPods, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

weXelerate - Neues Gründerzentrum eröffnet

Ab 25.September öffnet das neue Wiener Gründerzentrum weXelerate seine Pforten. Am Accelerator-Programm dürfen 52 Firmen aus 14 verschiedenen Nationen teilnehmen, darunter zahlreiche aus dem deutschsprachigen Raum sowie Jungunternehmen aus Ländern wie Polen, Großbritannien oder auch den USA. Vier Monate lang können die Firmen nun gemeinsam in dem Gebäude arbeiten und forschen, bis die nächste Gruppe einziehen darf. Überproportional häufig handelt es sich diesmal um Firmen mit Fokus auf die Künstliche Intelligenz im Banken- und Versicherungsbereich sowie um Unternehmen auf dem Gebiet IoT und Big-Data. Die Accelorater-Programme werden nicht nur von namhaften Großunternehmen, wie Raiffeisen Informatik, Palfinger oder der Österreichischen Post, gestützt: Auch die Stadt Wien greift dem Gründerzentrum mit Förderungen in der Höhe von 277.000 Euro unter die Arme. Mehr dazu lesen Sie in unserem Newsbeitrag.

 

AirPods - Trend zu drahtlosen Kopfhörern

Laut dem Marktanalyse-Unternehmen NPD Group ist es dem amerikanischen Technikgiganten Apple gelungen den kompletten Markt der drahtlosen Kopfhörer umzukrempeln. Mit den Apple AirPods, kleinen drahtlosen Kopfhörern - die zu Beginn aufgrund des Entfernens der Kopfhörerbüchse beim iPhone 7 eingeführt wurden - wird einem allgemeinen Branchentrend zu drahtlosen Kopfhörern Folge geleistet. Und das sehr erfolgreich! Die AirPods machen aktuell rund 85 Prozent aller Einnahmen durch drahtlose Kopfhörer in den USA aus. Dabei steht nicht mehr die Klangqualität, sondern die Verbindung mit der digitalen Assistentin Siri, die Zusatzfunktion eines Fitnesstrackers, wie bei Samsungs IconX-Kopfhörern, oder die Bewegungsanalysefunktion der Bragi Dash Modelle im Fokus der Nutzer. Mehr dazu lesen Sie hier.

 

Juciero – Saftpressen-Startup gibt auf

Juciero, ein Startup aus dem Silicon Valley und Hersteller einer gleichnamigen – sehr umstrittenen – Saftpresse, gibt auf. Wie auf der Unternehmenswebsite verlautbart, wird der Verkauf der Geräte sowie der dazugehörigen Päckchen eingestellt. Ebenfalls werden alle Mitarbeiter entlassen und das Startup aufgelöst. Juciero stand bereits lange in der Kritik, da das anfangs für rund 700 Dollar verkaufte Gerät nicht benötigt wird, um die Säckchen à la Nespresso auszudrücken und so den gesunden Fruchtsaft zu erhalten. Nach der ersten Kritik wurde der Preis auf 400 Dollar gesenkt und sollte noch weiter nach unten korrigiert werden. Juicero galt lange Zeit als „Vorzeige-Start-up“ im Silicon Valley. So konnten mehr als 120 Millionen Dollar Risikokapital eingesammelt werden. Nun ist es endgültig aus. Alle Kunden können innerhalb von 90 Tagen ihr Geld zurückfordern, ganz egal, wann sie das Gerät gekauft haben. Mehr dazu lesen Sie hier.

 

SunnyBag - Solar-Rucksack schafft Finanzierungsziel

Die Grazer Firma SunnyBAG hat via Kickstarter ihr Vorfinanzierungsziel von 15.000 Euro erreicht. Der neue Rucksack „Explorer+“ mit eingebautem Solarpanel soll einen 10.000 mAh starken Akku bei direkter Sonneneinstrahlung innerhalb von 7 Stunden laden können. Die Unterstützer der Kampagne, die mindestens 59€ beisteuern, bekommen den Rucksack voraussichtlich im Dezember 2017 geliefert. Regulär soll er ab 2018 zu einem Preis von 150 Euro erhältlich sein. Der neue Rucksack reiht sich neben vielen anderen Solar-Gadgets - unter anderem einer Solar-Business-Tasche oder einem Solar-PowerTAB - auf der Website der Firma ein, die von Stefan Ponsold gegründet wurde. Mehr dazu lesen Sie hier.

 

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ÖAMTC Startup Challenge

Mobilität hat für kaum ein anderes Unternehmen solch eine Bedeutung wie es für den ÖAMTC hat. Seit 1946 steht der Automobil-, Motorrad- und Touring Club seinen mittlerweile mehr als zwei Millionen Mitgliedern mit Informationen und Hilfeleistungen Rund ums Thema Mobilität und Sicherheit zur Verfügung. Auf der Suche nach innovativen Ideen und Lösungen startet der ÖAMTC nun die Startup Challenge. Gesucht werden Innovationen in den Bereichen Mobilität und vernetzte Welt, Verkehrssicherheit, Alltagsbegleitung und Nothilfe, Familie und Gemeinschaft. Eine Jury, bestehend aus fünf verschiedenen Profis, wählt aus allen Startup-Bewerbern die Finalisten, die anschließend neben einem neuen Arbeitsplatz in der Wiener ÖAMTC Zentrale ein Netzwerk, Know-how und maßgeschneiderte Coachings zur Verfügung gestellt bekommen. Noch bis 30. September 2017 ist Early Stage Startups die Teilnahme möglich. Für Interessierte: Alle Teilnahmebedingungen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter startupchallenge.oeamtc.at 

weXelerate: Diese 52 Start-ups ziehen ein

Am 25. September öffnet das neue Wiener Gründerzentrum weXelerate seine Pforten. Nun, kurz vor der Eröffnung, wurde bekannt, welche Start-ups am Accelerator-Programm teilnehmen dürfen. Mehr als 1.000 Bewerber aus über 60 Ländern habe es gegeben, so die Verantwortlichen, die sich äußerst erfreut über den internationalen Anklang zeigen. Die hohen Bewerberzahlen zeigen einmal mehr, dass Österreich und im Speziellen Wien weltweit sehr positiv als Wirtschaftsstandort wahrgenommen wird.  52 Firmen aus 14 verschiedenen Nationen haben es schließlich geschafft und dürfen für vier Monate ins Gründerzentrum einziehen.  Der Großteil dieser Start-ups stammt aus dem deutschsprachigen Raum, jedoch auch Jungunternehmen aus Ländern wie Tschechien, Polen, Großbritannien und den USA sind mit an Board. Überproportional häufig handelt es sich hierbei um Firmen mit Fokus auf die Künstliche Intelligenz im Banken- und Versicherungsbereich sowie um Unternehmen auf dem Gebiet IoT und Big-Data. Im Gründerzentrum weXelerate werden in Zukunft Corporates wie Raiffeisen Informatik, Kurier, Palfinger und die Österreichische Post – um nur ein paar von ihnen zu nennen -  mit den Jungunternehmern zusammenarbeiten und diese unterstützen. Die Accelorater-Programme werden allerdings nicht nur von namhaften Großunternehmen gestützt, auch die Stadt Wien greift dem Gründerzentrum mit Fördergeldern in der Höhe von 277.000 Euro unter die Arme.

Zu den 52 ausgewählten Firmen zählen folgende 23 Start-ups aus Österreich:

Mehr Informationen zum neuen Gründerzentrum in Wien finden Sie auch auf der Homepage unter www.wexelerate.com.

BZ-Flashback - Saturo, Ofo, eCharge ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Saturo – Wiener Powerdrink

Eine ganze Mahlzeit durch einen einfachen Drink ersetzen? Dank des Wiener Startups Saturo ist das Realität. Die Konsistenz des Wundergetränks ähnelt einem Trink-Joghurt und geschmacklich ist es neutral mit Vanille-, Schokoladen- oder Kaffeenote erhältlich. Eine Halbliter Flasche enthält genügend Kohlenhydrate, Proteine, Fettsäuren, Ballaststoffe, Vitamine und Mineralien um knapp 25 Prozent des täglichen Nährstoffbedarfs zu decken. Mit dem Functional Food soll der steigenden Nachfrage nach Convenience-Produkten mit dem Anspruch einer gesunden Ernährung nachgekommen werden. Saturo ist vegan, gluten- und laktosefrei und richtet sich an Sportler sowie an junge Leute zwischen 18 und 35 die viel Arbeiten und daher zu wenig Zeit haben um Einzukaufen und zu Kochen. Mehr dazu in unserem Newsbeitrag.

 

Smell Sensing 2.0 – Geruchssensor mit Potential

Der Forscher Johannes Bintinger der TU Wien und sein Team haben eine Technologie entwickelt, die einer elektronischen Nase gleichkommt. Im Kern geht es darum mit ‚Smell Sensing 2.0‘ ein biologisches Signal in ein elektronisches Umzuwandeln und somit Auskunft zu erhalten, welche Stoffe in der Luft sind. Noch steht die Entwicklung am Anfang, die Vision ist jedoch groß: Es könnte nach Sprengstoff oder Drogen gesucht werden, verdorbene Lebensmittel identifiziert oder gar Krebs (über Moleküle im Atem des Menschen, die darauf hinweisen) frühzeitig erkannt werden. Ein Startup aus seiner Erfindung zu machen sei Johannes Bintinger momentan zu riskant. Im Bereich der Wissenschaft braucht es dazu Investitionen in Millionenhöhe um etwa das nötige Labor einzurichten. Was es bereits gibt, ist zweierlei: Ein funktionierender Prototyp und die ambitionierte Vision, wie ‚Smell Sensing 2.0‘ die Welt verändern könnte. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

 

Ofo - Bikesharing in Wien

Seit 27. August gibt es einen neuen Bike-Sharing Anbieter in Wien. Die chineische Verleihfirma Ofo unterscheidet sich von den bisherigen Anbietern durch mehr Flexibilität und ein Plus-/Minuspunkte System. Während bei den bereits bestehenden Fahrradverleihen die Räder an fixen Stationen abgestellt werden müssen, ist es bei diesem Dienst erlaubt die Räder überall abzustellen. Gefunden werden Sie über GPS und je nachdem, ob das Rad an einem guten oder schlechten Platz zurückgelassen wurde und ob ein Schaden vorliegt bekommt der Benutzer in der App Plus- beziehungsweise Minuspunkte. Werden null Punkte erreicht sperrt einen das System aus. Entsperrt werden die Räder übrigens via QR-Code. Aktuell können die Räder noch kostenlos genutzt werden, nach dem Ende der Testphase kosten sie dann 50cent pro 30 Minuten und werden über die Kreditkarte verrechnet. Mehr zum Thema lesen Sie in unserem Newsbeitrag.

 

eCharge - Hotels als Ladestationen

Eine der größten Hürden der Elektroautos ist nach wie vor die Reichweitenangst. Was tun, wenn irgendwo im nirgendwo die Batterie leer ist? Dieses Problem geht jetzt das deutsch-österreichische Startup eCharge an. Der Plan: Durch eine Zusammenarbeit mit Hotels sollen diese als Elektrotankstellen herangezogen werden. Bis dato haben bereits mehr als 50 Hotel einen Vetrag mit dem Startup abgeschlossen. Die Betriebe bekommen die Ladestation kostenlos eingereichtet, Hardware, Strom und den Umbau bezahlt eCharge. Tank ein Hotelgast über Nacht zahlt er eine Pauschale von 20 Euro. Dabei gehen 2 Euro an das Hotel und der Rest an das Starup. Über eine App sollen Hotels mit Ladestationen hervorgehoben werden. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

indoo.rs – Navigation in Gebäuden

Mit dem Smartphone durch Flughäfen, Shopping-Center oder andere öffentliche Gebäude navigieren? Was im ersten Moment noch sehr nach Zukunftsmusik kling ist vielleicht bald Teil des Alltags. Das Wiener Startup inndoo.rs rund um Mitgründer Bernd Gruber entwickelt seit Jahren eine Technologie, die dies möglich machen soll. Jetzt wird ein neues Forschungsprogramm gestartet um zu analysieren, wie Menschen öffentliche Gebäude nutzen. Was sind wichtige Punkte und Informationen die inkludiert werden müssen. In einer Kooperation mit der TU Wien sollen genügend Daten gesammelt werden um später Vorhersagen über das Verhalten von Besuchern eines Gebäudes treffen zu können. Mehr lesen Sie hier.

 

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Weltgrößter Bike-Sharing Anbieter Ofo startet in Wien

Bike-Sharing ist gewiss kein neues Konzept, der Chinesische Anbieter Ofo unterscheidet sich trotzdem markant von den bisherigen Anbietern. Während die bereits bestehenden Leihfahrräder an einer fixierten Station geholt und wieder geparkt werden müssen, können die gelben Fahrräder von Ofo überall abgestellt werden, wo es erlaubt ist ein Rad zu parken. Gefunden werden die Fahrräder über eine GPS gesteuerte Handy App. Über diese Handy-App erhalten Nutzer auch den QR-Code zum Entsperren der Fahrräder. Als kleines Gimmick bedient sich der Anbieter außerdem eines Gamificationähnlichen Ansatzes und verteilt für das Abstellen in „guten Locations“ wie Geschäftsgebieten Pluspunkte und Minuspunkte für beschädigte oder falsch abgestellte Fahrräder. Erreicht man als Nutzer null Punkte, fliegt man aus dem System. Die Idee zu Ofo wurde 2014 in einer Universität in Peking geboren, mit weltweit mehr als acht Millionen Leihrädern in sieben verschiedenen Ländern und täglich mehr als 25 Millionen Nutzern zählt Ofo zu den größten Sharing-Anbietern der Welt. Seit 27. August stehen im zweiten Wiener Bezirk nun 200 Fahrräder zum kostenlosen Testen zur Verfügung. Läuft die Testphase nach Plan, sollen die Leihräder von Leopoldstadt aus weiter expandieren. Der einzige Wer­muts­trop­fen - die Räder sind ab dann nicht mehr kostenlos, sondern werden mit 50cent pro 30min per Kreditkarte verrechnet. 

 

Alle Infos zu den gelben Fahrrädern und den Link zum App Download finden Sie hier.

Saturo – Powerdrink aus Wien

Eine ganze Mahlzeit durch einen einfachen Drink ersetzen? Dank des Wiener Startups Saturo ist dies nun möglich. Die Konsistenz des Getränks ähnelt dabei einem Trink-Joghurt und geschmacklich ist es neutral mit Vanille-, Schokoladen- oder Kaffeenote erhältlich. Um knapp drei Euro kann die Halbliter-Flasche erworben werden. Sie enthält genügend Kohlenhydrate, Proteine, Fettsäuren, Ballaststoffe, Vitamine und Mineralien um knapp 25 Prozent des täglichen Nährstoffbedarfs zu decken.

Laut Gründer Hannes Feistenauer seit es theoretisch möglich sich rein von Saturo zu ernähren, es wird jedoch eine ausgewogene Ernährung empfohlen. Mit dem Functional Food soll der steigenden Nachfrage nach Convenience-Produkten mit dem Anspruch einer gesunden Ernährung nachgekommen werden. Der Trend zu schnellem, gesunden Essen ist in den letzten 10 Jahren rapide gestiegen und der Wunsch nach den passenden Produkten so groß wie nie zuvor. Saturo ist vegan, gluten- und laktosefrei und richtet sich an Sportler sowie an junge Leute zwischen 18 und 35 die viel Arbeiten und daher zu wenig Zeit haben um Einzukaufen und zu Kochen.

BZ-Flashback - Hashtag, Eversports, Videospiel-Entwicklung ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Android Oreo bringt viele Vorteile

Mit einem weltweiten Marktanteil jenseits der 80 Prozent ist das Betriebssystem Android für Smartphones äußerst wichtig. Nun hat Google die Version 8.0 ausgerollt und wiederum nach einer Süßigkeit benannt – diesmal dem Keks Android Oreo. Das neue Software-Release tritt in Sachen Funktionalität gegen iOS 11 an, das ab Herbst Millionen für iPhones und iPads einen deutlichen Fortschritt bringen wird. Die Hauptneuerungen liegen dabei in einem Notification Dot, der direkt am Hauptbildschirm anzeigt, ob es in einer App etwas Neues gibt, eine verbesserte Smart Sharing Funktion, die erkennt welche Datei zu welcher App passt, sowie deutlichen Verbesserungen in den Bereichen Akkuverbrauch sowie Performance. Mehr zum neuen Android lesen Sie hier.

 

10 Jahre mit dem #Hashtag

Heutzutage stolpern wir in sämtlichen Social-Media-Kanälen darüber: Das Hashtag. Vor 10 Jahren, genaugenommen am 23. August 2007, kam der US-Amerikaner Chris Messina auf die Idee, mit dem Doppelkreuz eine Sortierungsfunktion im noch jungen Kurznachrichtendienst Twitter zu ermöglichen. Anfangs wurde die Raute jedoch relativ wenig verwendet, der große Durchbruch des Hashtags kam laut Messina erst mit Instagram. Dort sei es fast unmöglich ohne deren Einsatz gepostete Fotos wiederzufinden. Inzwischen ist das Hashtag aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken und wird privat, sowie von Marketingfirmen oder auch in der Politik gleichermaßen verwendet. Mehr dazu lesen Sie hier.

 

Eversports – Sporteln ohne Bindung

Keine Lust einem Verein beizutreten, aber Lust auf Tennis spielen? Dank dem Startup Eversports längst kein Problem mehr. Über die App können spontan Angebote der diversesten Sportarten gefunden und direkt bezahlt werden. Die Idee dahinter ist es Sportbegeisterten ein breiteres Aktivitätenfeld anzubieten, sowie Anfängern die Möglichkeit zu geben Sportarten erst einmal kennen zu lernen bevor ein Halbjahres-Kurs oder eine Mitgliedschaft notwendig sind. Die über 100 angebotenen Sportarten haben allein 2017 bereits zu rund 550.000 Buchungen über Eversports geführt. Also worauf noch warten – Kurs buchen und durchstarten!

 

Videospiel-Entwicklung: Talentschmiede Österreich

Österreich ist für vieles bekannt: Musiker, Schauspieler und Sportler. Doch das hinter sehr vielen weltweit erfolgreichen Videospielen oftmals auch Österreicher stehen, ist den meisten unbekannt. An insgesamt neun inländischen Hochschulen werden inzwischen Programmierer, Grafiker sowie Sound- und 3D-Designer für die boomende Branche ausgebildet. Und im Vergleich zum internationalen Geschäft brauchen sich auch die heimischen Entwickler nicht verstecken. Dennoch raten Experten wie Christian Steinbauer, Lead Programmer bei Warner Bros. Games in Montreal, dazu nach dem Abschluss rasch ins Ausland zu gehen um dort Erfahrungen zu sammeln und die sehr gute heimische Ausbildung optimal zu nutzen. Langfristig soll jedoch auch die österreichische Branche, durch innovationsfrische der hochqualifizierten Absolventen, nach einigen Insolvenzen wieder zu alter Größe finden. Mehr zum Thema finden Sie hier.

 

Öko-Prämie: Mehr als 10.000 Euro Rabatt für Elektroautos

Beim Treffen mit Vertretern der Auto-Industrie hat sich Verkehrsminister Jörg Leichtfried (SPÖ) auf eine Öko-Prämie für Österreicher geeinigt, die auf ein umweltfreundliches Fahrzeug umsteigen. Im besten Fall kann diese mehr als 10.000 Euro betragen, wobei vor allen Dingen der Kauf von Elektroautos verstärkt gefördert wird. Das langfristige Ziel sei dabei, dass ab 2030 nur mehr schadstofffreie Autos neu zugelassen werden dürfen. In Österreich gibt es mit 1,4 Prozent den EU weit höchsten Anteil an Elektroautos. Mehr zum Thema finden Sie hier.

 

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Eversports – Einfach und unkompliziert sporteln

Lust auf eine Runde Tennis aber keine Lust sich an einen Verein zu binden? Kein Problem! Dank dem Startup Eversports ist es möglich spontan Sportangebote zu finden, zu buchen und direkt in der App zu bezahlen. Geschaffen mit dem Gedanken, Sportbegeisterten ein breiteres Aktivitätenfeld anzubieten, sowie Anfängern die Möglichkeit zu geben Sportarten erst einmal kennen zu lernen bevor ein Halbjahres-Kurs oder eine Mitgliedschaft notwendig sind.

Eversports zählt 2017 bereits rund 550.000 Buchungen über die Plattform. Für die Sportstätten sie die großen Vorteile einer Nutzung der Gewinn von Neukunden, die Reichweite sowie Bekanntheitserhöhung sowie eine flexible Preisgestaltung. Interessierte Sportler erfreuen sich an Inspiration durch das vielseitige Angebot, Entscheidungshilfen durch das Bewertungssystem sowie die Möglichkeit zeitlich flexibel Sport zu machen.

Über 100 Sportarten, wie Tennis, Fußball, Bowling, Squash oder gar Kitesurfing, lassen sich durch Eversports finden und buchen. Also, worauf noch warten? Kurs buchen und durchstarten!

BZ-Flashback - Soundcloud, Converse, Poncho, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Soundcloud – Rettung durch Finanzspritze

Das Musik-Startup Soundcloud ist in letzter Zeit vor allen Dingen durch Personalabbau sowie einen Wertverlust in den Nachrichten gelandet. Das Start-up kämpft seit längerem mit einem Schwund an Nutzerzahlen, starker Konkurrenz durch Spotify und einem spät gestarteten und bisher erfolglosen Bezahl-Abo – Soundcloud Go. Aktuell gibt es jedoch erfreulichere Nachrichten: Mit den zwei wichtigsten Investoren ist eine Einigung über die Zukunft der Musikplattform gelungen. Es werden rund 170 Millionen Euro in das Startup investiert, um den Dienst auszubauen und besser gegen die Konkurrenz gewappnet zu sein und mehr Kunden anzuziehen. Der große Unterschied zu anderen Plattformen ist, dass auf Soundcloud auch viele Remixes und Titel von unbekannten Künstlern ohne Vertrag hochgeladen werden, die so eine große Community erreichen können. Mehr zur zwischenzeitlichen Rettung lesen Sie hier.

 

Converse - Smarte Übersetzung

Die selben Entwickler, die mit iTranslate ein nicht mehr wegzudenkendes Übersetzungshelferchen fürs Smartphone geschaffen haben, sind nun einen Schritt weitergegangen und haben eine stimmbasierte Übersetzungsapp für das iPhone entwickelt. Converse - so heißt die neue App - nimmt dabei einen Satz auf, übersetzt ihn in die ausgewählte Zielsprache und liest die Übersetzung danach per Sprachausgabe des iPhones vor. Dann antwortet der Gesprächspartner in seiner Sprache und die App übersetzt dessen Antwort in die Ausgangssprache zurück. Um Converse verwenden zu können muss das iPhone gedreht werden, sodass die Lautsprecher und das Mikrophone Richtung Mund zeigen damit das Gesprochene möglichst deutlich und auch bei lauten umgebungen eindeutig aufgenommen werden kann.Eigenen Angaben zufolge hält die Firma zurzeit bei 60 Millionen Downloads und rund sechs Millionen regelmäßig aktiven Nutzern!

 

Amabrush - Erfolgreiche Crownfunding-Kampagne

Das österreichisch-kalifornische Startup Armabrush - das wir bereits vorgestellt haben - hat eine unglaublich erfolgreiche Kickstarter-Kampagne hinter sich. Der elektromagnetische Zahnbürstenersatz, der die Zähne in 10 Sekunden gründlich reinigt anstatt den händischen rund zwei Minuten, hat über 26.000 Personen von sich übersorgen können und fast 3,2 Millionen Euro erhalten. Damit gehört Amabrush zu den Top 30 der mehr als 365.000 Crowdfunding-Kampagnen, die sich je auf Kickstarter präsentiert haben. Marvin Musialek, der Gründer des Startups erklärt die Idee hinter der Erfindung ganz pragmatisch: "Es ging in erster Linie darum, dass man einfach nicht mehr selber Zähne putzen muss." Zähne zu putzen sei eine mühevolle Aufgabe, die eher erledigt werden muss, als erledigt werden will. Daher gebe es auch so viele begeisterte Unterstützer für die automatische Zehn-Sekunden-Zahnbürste. Das gesamte Interview zum Nachlesen finden Sie hier.

 

Poncho – Wetter-Dienst bekommt 2,4 Millionen Dollar Investment

Tägliche, personalisierte Wettervorhersagen von einer Katze? Klingt eigenwillig, ist jedoch eine sehr erfolgreiche Idee des New Yorker Startups Poncho. Der Dienst bietet eine tägliche Information über das aktuelle Wetter, präsentiert durch eine Wetterkatze mit eigenwilligem Humor. Neben der Wettervorhersage kann Poncho auch Witze sende oder die Nutzer mit – nicht ganz ernst gemeinten – Dating-Tipps versorgen. Der fiktive Charakter wird vom einem dreiköpfigen Redaktionsteam gepflegt und mit Content versorgt. Geldgeber sind von der Idee begeistert und investieren rund 2,4 Millionen Dollar in das Startup. Das Ziel von Poncho ist es nach und nach zu wachsen und in weiterer Folge auch Inhalte aus anderen Bereichen wie Horoskope, Comics, Sticker-Pakete, News oder Spiele anzubieten. Mehr zu Poncho lesen Sie hier.

 

eGründung – Einzelunternehmen ab sofort online gründen

Österreichweit werden jährlich rund 40.000 Einzelunternehmen gegründet. Damit fallen mit fast 82,6 Prozent aller Neugründungen die meisten auf diese Rechtsform. Diese Gründungen waren in der Vergangenheit oft sehr mühsam, da zahlreiche Behördenwege notwendig waren. Seit kurzem können Einzelunternehmen nun auch online gegründet werden – ganz bequem von zuhause aus. Alle notwenigen Formulare und Fragebögen sind über das Unternehmens -Service-Portal (USP) verfügbar und können so zur eGründung verwendet werden. Ab Jänner 2018 sollen dann auch Einpersonen-GmbHs online gegründet werden können. Hierbei wird die notwendige Stammeinlage durch eine Identifizierung am Schalter einer Bankfiliale überprüft. Mehr zum Thema finden Sie hier.

 

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Converse - Smarte Übersetzungsapp

In der Grazer App-Schmiede iTranslate haben Gründer Alexander Marktl, Gunther, Marktl, Richard Marktl und Andreas Dolinsek eine neue – exklusiv für iPhone erhältliche – Übersetzungsapp entwickelt. Converse – so heißt die Anwendung – soll es einfach ermöglichen, dass zwei Menschen, die vollkommen unterschiedliche Sprachen sprechen, ein einfaches Gespräch führen können. Die App nimmt dabei einen Satz auf, übersetzt ihn in die ausgewählte Zielsprache und liest die Übersetzung danach per Sprachausgabe des iPhones vor. Dann antwortet der Gesprächspartner in seiner Sprache und die App übersetzt dessen Antwort in die Ausgangssprache zurück. Um das Problem von Verständnisschwierigkeiten in lauten Umgebungen zu umgehen, haben sich die Entwickler einen simplen und doch genialen Trick ausgedacht: Um Converse verwenden zu können muss das iPhone gedreht werden, sodass die Lautsprecher und das Mikrophone Richtung Mund zeigen und das Gesprochene möglichst deutlich aufgenommen werden kann.

Wer Converse in der Vollversion – ohne Werbung und mit Transkripten sowie einer Offline-Nutzung -  besitzen möchte muss aktuell 5 Euro pro Monat beziehungsweise 40 Euro im Jahresabo bezahlen. Laut eigenen Angaben zufolge hält die Firma zurzeit bei 60 Millionen Downloads und rund sechs Millionen regelmäßig aktiven Nutzern.

Österreich bei Unternehmensgründungen auf fünftem Platz

Österreich liegt bei der Zahl der Personen, die ein Unternehmen gegründet haben – oder eines führen, welches nicht älter als 3,5 Jahre ist – auf dem fünften Platz in Europa und auf dem zehnten im internationalen Vergleich. Ein Jobmotor sind die neugegründeten Unternehmen zumeist jedoch nicht. Lediglich zehn Prozent der Jungunternehmer erwarten sich in den kommenden Jahren hohe Steigerungen bei den Beschäftigungszahlen. Dafür werden die Gründer immer internationaler. Bei gut einem Drittel kommt ein Viertel des Kundenstammes aus dem Ausland. Dies entspricht einem Plus von sechs Prozent im Vergleich zum Jahr 2015, so die Ergebnisse des internationalen Global Entrepreneurship Monitor (GEM). Auch in Hinblick auf die Finanzierungsformen hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Jungunternehmer finanzieren sich immer professioneller. 2014 noch war die Hälfte der Investoren Familienmitglieder, im Vorjahr hingegen waren dies nur mehr ein Drittel.  Ausbaubedarf herrscht hinsichtlich des Geschlechterverhältnisses. Die Gründerszene wird nachwievor von Männern dominiert, lediglich rund 30 Prozent der Jungunternehmer sind Frauen. Weitere Studienergebnisse können Sie unter www.salzburg.com nachlesen.

 BZ-Flashback - Mikme, E-Learning, Inverstments ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Wertvolle US-Startups

Nachdem sich der japanische Softbank-Konzern bei Uber einkaufen möchte sind Diskussionen losgetreten worden, wieviel das Unternehmen überhaupt wert ist. Die Risikokapital-Analysefirma Pitschbook hat ein Ranking der fünf wertvollsten US-Startups herausgegeben und dabei zieht der innovative Fahrdienst mit deutlichem Abstand davon. Rund 68 Milliarden Dollar soll die Benchmark laut der Analyse wert sein. An zweiter Stelle reiht sich der beliebte Zimmervermittler Airbnb ein, dessen Wert auf rund 31 Milliarden Dollar geschätzt wird. Weiters unter den Top-5: Der Coworking-Space und Büroanbieter WeWork (21,06 Mrd. Dollar), das Raumfahrtunternehmen SpaceX (21 Mrd. Dollar) und Pinterest (12,3 Mrd. Dollar). Mehr zum Thema finden Sie hier.

 

Mikme - 1,6 Millionen Euro für Audio-Startup

Ein kleines Kästchen mit Knopf, Akku, Mikrophon, Lautsprecher und Bluetooth - mit diesem kleinen Gerät des Wiener Startups Mikme sollen Musiker, Podcaster oder Youtuber unterwegs einfach und drahtlos Sound in ausgezeichneter Qualität aufnehmen können. Zu den prominentesten Verwendern des Aufnahmegerätes - das bisher in einer Stückzahl von 2.000 an Vorbesteller in über 100 Ländern ausgeliefert wurde - zählt das Red Bull Media House. Jetzt gelingt der große Coup: Der Wiener Risikokapitalgeber Speedinvest steckt gemeinsam mit den Co-Investoren Hermann Hauser, Camilla Zielinski von Mercurion Investment und anderen satte 1,6 Millionen Euro in das Startup. Dadurch soll das Gerät endlich in Europa und den USA auf den Markt gebracht werden.

 

E-Learning – Bequem und kostengünstige Fortbildungsmöglichkeiten

Weiterbildung gilt als einer der Karrierejokern schlecht hin. Doch ist es nicht immer leicht Geld dafür aufzubringen – umfangreiche Business-Seminare sind meist sehr teuer. Die Nachfrage nach kostengünstigen und ortsunabhängigen Weiterbildungsmöglichkeiten ist in den letzten Jahren stark gestiegen und hat zu einem Boom von sogenannten E-Learning Angeboten geführt. Dabei reicht das Angebot von Sprachkursen über Programmierschulen bis hin zu Marketing-, Führungs- oder gar SEO-Workshops. Bequem vom Laptop aus können dabei essenzielle Skills erlernt und vertieft werden um sich besser für die Arbeitswelt zu qualifizieren beziehungsweise um durch neue Fähigkeiten im Unternehmen aufzusteigen. Welche E-Learning-Plattformen in welchem Bereich Vorteile bringen könnt Ihr auf t3n nachlesen.

 

Eversports - Millionen Investition in Entwicklung

Die Sportbuchungs-Plattform Eversports investiert rund 2,2 Millionen Euro in Software, Produktentwicklung, Vermarktung und Vertrieb. Das Geld kommt aus einem Wandeldarlehen sowie einem Kredit. Über die Plattform können Nutzer diverse Sportanbieter zu Ballsportarten bzw. Yoga-, Pilates-, Poledance-, Tanz- und Fitnessstudios sowie Crossfit-Boxen finden und via App buchen. Im ersten Halbjahr 2017 allein wurden bereits 3,6 Millionen Sportaktivitäten über Eversports gebucht. Der Dienst ist in vier Ländern verfügbar und aktuell sind rund 260.000 Sportaktivitäten zu finden.

 

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ChillBill - Buchhaltung leicht gemacht

Bereits am 8. August ist das Voting für den Central European Startup Award gestartet. Auch einige Österreichische Jungunternehmen sind nominiert. Darunter das, in zwei Kategorien nominierte, Wiener Startup ChillBill. CEO und Co-Founder Wendelin Amtmann hat es sich mit seinem Team zum Ziel gemacht, das lästige Übel der Buchhaltung wesentlich zu vereinfachen. Zu diesem Zweck entwickelte ChillBill eine intelligente Software, die Rechnungen digitalisiert, organisiert und archiviert. Automatisch werden dazu die wichtigsten Daten der Rechnung wie z.B. UID und Rechnungsnummer identifiziert und in das System übertragen. Diese Daten können anschließend direkt an den Steuerberater zur Verrechnung weitergegeben werden oder mittels Schnittstelle ins bestehende Buchungssystem eingefügt werden. Primäre Kunden des Fin-Tech Startups sind die Steuerberater, die die Software anschließend kostenlos an ihre Kunden weitergeben können. Dieses Konzept überzeugte bisher nicht nur zahlreiche namhafte Steuerberatungskanzleien, sondern auch einige Investoren und die Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), die im Juli 2017 eine sechsstellige Summe in das Unternehmen investiert hat. Mit der Nominierungen zum Startup des Jahres und zum besten FinTech Startup geht die Erfolgsstory von ChillBill weiter.

Für weitere Informationen zum Unternehmen klicken Sie hier.

Übrigens: Das Voting zu den Central European Startup Awards ist noch bis 21. August unter http://centraleuropeanstartupawards.com/vote offen.  

Hochleistungs-Mikrofon Mikme erhält Millionen-Investment

Eine befreundete Jazz-Sängerin bracht den ehemaligen AKG-Angestellten Philipp Sonnleitner auf die Idee eines kostengünstigen Hochleistungsmikrophon, das gleichzeitig als Aufnahmegerät fungiert - geboren war die Idee zu Mikme. 2014 gegründet war Sonnleitners Ziel erst Mal ein drahtloses, mobiles Mikrophon zu erstellen, das hochwertige Audiodatein in Studioqualität wiedergibt. Zielgruppe sollten dabei Musiker sein, die auf kostspielige Alternativen verzichten möchten. Mit dieser Idee im Kopf wurde die Entwicklung von Mikme gestartet und noch im selben Jahr auf Kickstarter zur Finanzierung angeboten. Durch ein zu hoch gesetztes Ziel und einer falschen Strategie, wie Sonnleitner heute sagt, ist die Crowdfunding-Kampagne allerdings gescheitert. Aus den Fehlern gelernt und mit vielen wertvollen Erfahrungen im Gepäck, wurde im Juni 2015 ein erneuter Finanzierungsversuch gestartet - mit vollem Erfolg! Bereits am ersten Tag wurde das Finanzierungsziel auf Indiegogo um das Dreifache überschritten. Die wesentliche Änderung, die hier vollzogen wurde, war die Ausweitung der Zielgruppe von Musiker auf Journalisten, Blogger, Filmemacher und Podcaster. Nach diesem Erfolg schmiedete Sonnleitner weitere Wachstumspläne, die nach dem Millionen-Investment von Speedinvest im Herbst 2017 verwirklicht werden sollen. Wie Anfang August bekannt wurde, soll das Seed-Investment von 1,6 Millionen Euro dazu verwendet werden, Mikme in weitere Gebiete Europas und in die USA zu expandieren. Weitere Informationen zu Mikme finden Sie unter: www.mikme.com

 BZ-Flashback - Tesla, Unispotter, HY5 ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Tesla – Mit neuem Modell auf der Überholspur

Das neue Tesla 3 Modell ist der Angriff des Elektroautoherstellers auf den Massenmarkt. B